Helldriver Magazine

Germany
Date: 2011-01-07

Poison My Blood aus Belgien haben mit „The Great Northern“ ein bemerkenswertes Album vorgelegt. Die Band gehört sicherlich zu den heißesten europäischen Newcomern. Wir haben der Band mit ein paar Fragen auf den Zahn gefühlt.

Was war euer Ziel als ihr “The Great Northern” geschrieben habt?

Wir wollten ein Album schreiben, das uns von dem abheben sollte, was derzeit in der Hardcore und Metal Szene abgeht. Wir haben uns dabei nicht unbedingt vorgenommen, ein ganz bestimmtes Album zu schreiben. Wir haben einfach darauf los gearbeitet und das macht das Album wie ich finde sehr ehrlich.

Euer erstes Album “Monuments” kam bereits sehr gut an. Was habt ihr von diesem Album gelernt und wie hat es das neue Album beeinflusst?

Als wir „Monuments“ aufgenommen haben waren Tim und Tom noch nicht lange in der Band. Das machte einen großen Unterschied zwischen den Alben aus. Hauptsächlich weil viele der Songs noch mit anderen Mitgliedern geschrieben wurden. Wir haben wirklich sehr viel aus „Monuments“ gelernt aber ich finde, wir haben noch mehr bei den Aufnahmen zu „The Great Northern“ gelernt. Ich denke, jede Aufnahmesession beeinflusst die nächste. Wir haben von „Monuments“ gelernt, dass man gar nicht vorbereitet genug sein kann bevor man ins Studio geht. Mit einem limitierten Budget und wenig Zeit muss man vorher ganz genau wissen was man will. Darum haben wir im Vorfeld zu „The Great Norhtern“ selbst Vorproduktionen gemacht. Das gab uns die Zeit die wir im Studio nicht hatten um herum zu spielen und Feinabstimmungen vorzunehmen.

Was sind eure musikalischen Einflüsse?

Jeder in der Band hört sich unterschiedliches Zeug an. Koen hört sich viel Rock´n Roll und Musik aus den 50ern an. Wouter ist ein großer Fan von richtig hartem Zeug. Tim mag Bands wie Converge und The Dillinger Escape Plan. Tom ist Punkrocker der alten Schule und Stijn steht auf Post-Rock wie Cult Of Luna oder This Will Destroy You. Gleichzeitig mögen wir aber auch oft dieselbe Musik. Die Einflüsse von Poison My Blood stammen aus all diesen Richtungen und seltsamerweise kommt am Ende was ziemlich cooles heraus.

Euer Sound verbindet traditionellen Hardcore mit einem modernen Post-Hardcore Anstrich. Hattet ihr jemals geplant so zu klingen oder ist das einfach über die Zeit entstanden?

Poison My Blood haben als eine sehr am Metalcore orientierte Band angefangen. So wie frühe As I Lay Dying oder Caliban. Über die Zeit hat sich unser Stil weiterentwickelt, wie auch unser Interesse an Musik. Ich denke, dass Älterwerden eine große Rolle dabei spielt wie man Musik macht. Ohne Zweifel kann man den Unterschied zwischen Songs hören die wir mit 17 aufgenommen haben und denen, die wir in unseren 20ern aufgenommen haben. Wer weiß wie wir in 10 Jahren klingen.

Wofür steht der Titel?

Wir haben das Album im Norden Schwedens, ganz oben in Umeå, aufgenommen. Wir waren dort mitten im Winter, die Stadt hatte also gerade die kältesten Tage des Jahres. Es war ein verrückter Trip dort hin zu kommen. Wir mussten zwei Tage auf winzigen Straßen durch Schneestürme fahren. Wir haben in einer Hütte mitten im Nirgendwo gewohnt, um uns waren nur Tonnen von Schnee. Für all diese Erfahrungen steht „The Great Northern“ und natürlich auch für das Artwork der Platte. Auf der anderen Seite steht der Titel auch für einen Ort der Isolation, was auch in den Texten behandelt wird.

Wovon handeln die Texte denn genau?

Die Texte basieren auf unseren persönlichen Erfahrungen. Sie handeln von den alltäglichen Dingen des Lebens oder Gedanken die in den Köpfen herum spuken. Ich denke, dass deshalb jeder die Texte verstehen kann. Jeder kann die Texte auf eine eigene Art interpretieren und genau wissen wovon wir sprechen.

Wie waren die Aufnahmen in den Tonteknik-Studios?

Dieses Album in den Tonteknik Studios aufzunehmen war etwas, das uns wohl für den Rest unseres Lebens in Erinnerung bleiben wird. Wir haben die Aufnahmen dort wirklich sehr genossen. Sie hatten eine andere Art aufzunehmen als wir gewohnt waren. Meistens ist ein Aufnahmeprozess sehr einfach, man fängt mit den Drums an, dann der Bass, die Gitarren und der Gesang.
In den Tonteknik Studios haben wir in einer Hütte mitten im Nirgendwo in Umeå gelebt und aufgenommen. Da wir recht viel Platz hatten, konnten wir den Raum in unterschiedliche Aufnahmebereiche aufteilen. In einem Raum wurden die Drums aufgenommen während in einem anderen Bereich die Gitarren aufgenommen wurden und im Flur ein Bass Rack stand. Da alles gleichzeitig aufgebaut war, konnten wir sehr schnell zwischen den Instrumenten umschalten. Daher war immer jeder voll in dem Aufnahmeprozess eines Songs involviert. In jeder Minute des Tages haben wir entweder zugehört wie jemand anders aufgenommen wurde oder wurden selbst aufgenommen. So war immer jeder in jeden Schritt mit einbezogen. Pelle und Eskill hatten außerdem ein außerordentliches Feeling für Musik. Egal ob es Metal, Hardcore, Punk oder Pop ist. Sie haben sehr darauf geachtet, dass dieses Album seinen Charakter beibehält und nicht wieder nur ein weiteres auf Hochglanz poliertes Metalcore Album wird. Beide waren sehr entspannt und es war einfach mit ihnen zu arbeiten, aber sie waren gleichzeitig sehr auf die Musik fokussiert.

Wie seid ihr mit Let It Burn in Kontakt getreten?

Wir hatten eine Menge Promo-Pakete an verschiedene Labels raus geschickt und waren auch schon seit ein paar Jahren mit Let It Burn in Kontakt. Zuerst hatten sie angeboten ein digitales Release der Platte zu machen, was uns sehr gefreut hat. Ein paar Wochen später haben sie jedoch beschlossen, uns einen vollen Labeldeal anzubieten. Wir haben offensichtlich nicht gezögert und waren sehr glücklich bei ihnen unterschreiben zu dürfen. Sie sind ein tolles Label und sehr engagiert bei der Promotion ihrer Bands. Das ist großartig.

Was sind eure Ziele mit der Band?

Wir würden gern die Welt beherrschen, viel Geld machen und unsere Seelen an Plattenfirmen verkaufen. Falls das aber nicht klappen sollte, hoffen wir so viele Shows wie möglich überall auf der Welt spielen zu können und unsere Musik für so viele Menschen wie möglich spielen zu können. Mit dieser Band zu spielen und zu touren lieben wir alle sehr, wir hoffen also, dass wir es so lange wie möglich machen können.

Werdet ihr auch in Deutschland spielen?

Ja, Deutschland wird unser Schwerpunkt 2011 sein. Wir werden im ersten Teil des Jahres recht viele Shows dort spielen.

Letzte Worte?

Falls ihr Poison My Blood noch nicht gehört habt, dann checkt uns ab und hört euch unser neues Album an. Kommt auf unsere Shows und habt reichlich Spaß. Haha.


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UNITY Magazine

Germany
Date: 2010-11-07

Danke das Du Dir Zeit für mich genommen hast. Und als “Zuhörer” ein dickes Danke schön für die geile Platte “The Great Northern”. Das ist richtig guter Kram!
Kannst Du Dich und Deine Band kurz vorstellen?

Mein Name ist Wouter, ich bin Sänger der Band POISON MY BLOOD. Stijn und Koen sind die Gitarristen, Tom am Bass und Tim ist unser Mann hinter der Schießbude.

Wie ist die Szene bei Euch in Belgien?

Du kannst zu unserer Szene nicht wirklich überschlagen etwas sagen. Sie verändert sich am laufenden Band, Bands kommen und gehen. Viele Kiddies in der Szene genauso, sie kommen und gehen. Du kannst sehen, dass derzeit eine neue Generation von “Musikfans” anrollt, die zwar Konzerte besuchen, die Bands aber nichts davon haben, weil sie meistens nicht den Geschmack des neuen Publikums treffen. Wir als Band versuchen uns nicht davon beeinflussen zu lassen und vermeiden es so gut wie möglich, uns nicht durch eine Szene oder den Szene-Kids in irgendeiner Form lenken zu lassen. Wir machen halt einfach unser Ding und ich denke, dass wird der beste Weg sein, um Respekt in dieser Szene zu erhalten.

Erzähl uns etwas über Eure Musik.

Die meisten Leute sehen uns als eine Metalcore Band. Das ist der Hauptgrund, warum wir den “Klischee-Faktor” so niedrig wie möglich gehalten haben, um nicht weiter in die Sparte Metalcore zu rutschen. Unsere Songs entstehen im Ganzen und werden nicht um einen Breakdown herum aufgebaut. Auch wollten wir einen Sound erschaffen, womit sich jeder einzelne meiner Bandmitglieder auch identifizieren kann. Denn wir sind alle Fans von dreckiger und harter Musik, wir sind aber auch alle gleichzeitig Fans von Musik, die eine tiefere Ebene hat. Genau das sollte sich auf dem Album wiederspiegeln.

Worüber handeln Deine Texte?

Sie handeln von persönlichen Erfahrungen, poetisch verpackt. Ich und die Band wollen nicht wirklich eine politische Message an die Leute ranbringen. Wir versuchen die Texte der Atmosphäre des jeweiligen Songs anzupassen. Meistens ist der Inhalt eher düster und “angepisst” und genauso mögen wir es.

Eure erste Platte “Monuments” habt Ihr in den Rape Of Harmonies Studios in Deutschland aufgenommen. Warum nehmt Ihr nun die Songs in Schweden auf?

Damals haben wir uns für das Rape Of Harmonies entschieden, weil es für unsere damalige Situation und unseren Geldbeutel den besten Sound fürs Geld gab. Für die Aufnahme von “The Great Northern” suchten wir nach einem Studio, welches unseren Sound produzieren konnte, auch in Anlehnung diverser Platten aufgenommen in verschiedenen Studios. Natürlich betrachteten wir verschiedene Optionen, aber letztendlich waren die Tonteknik Studios die beste Wahl.

Erzähl uns doch etwas über die Aufnahmen.

Die Aufnahmen fanden statt in einer großen Scheune, irgendwo im Nirgendwo, umgeben von Tonnen von Schnee. Damit erklärt sich auch der Titel des Albums. Annehmlichkeiten gab es nicht wirklich, aber Du hast diesen Effekt auch irgendwie auf der Platte. Wir nahmen Song für Song auf, Tim seine Drums und direkt im Anschluss kamen Gitarre und Bass dazu. Die Vocals wurden jedoch in den richtigen Tonteknik Studios aufgenommen. Die Art und Weise, wie wir unsere Songs aufgenommen haben, brachte die Platte mit Sicherheit auf ein neues Level. Wir sind in jeden Prozess involviert gewesen und wurden uns so Mängeln bewusst, die uns zeigten wie wir bessere Songs erschaffen können.

Wie sind Pelle und Eskil drauf?

Um es einfach zu halten: Das sind Profis! Sie spielten eine so große Rolle was die Platte angeht und das nicht nur aus der Sicht des recordens, sondern sie schafften das Beste aus uns herauszuholen. Es war einfach umwerfend mit solchen Jungs zusammenarbeiten, die soviel Erfahrung hatten und gleichzeitig so vieles beibringen konnten.

Ihr habt viele Gigs im November und Dezember. Wer macht bei Euch das Booking . Erzähl doch ein wenig über den Background.

Stijn macht das Booking und Management der Band.

Auf welchen der kommenden Gigs freust Du Dich am meisten?

Ich habe gelernt, das Shows immer ganz anders ausgehen können, als man eigentlich glaubt. So versuche ich so wenig wie möglich meine Erwartungen hochzuschreiben. Natürlich aber freue ich mich Shows zu spielen zusammen mit Bands wie THE GHOST INSIDE, SHAI HULUD etc.

Was sind Eure Pläne für die Zukunft?

Wir wollen Tonnen von CDs verkaufen, uns einen dicken fetten Bus kaufen und auf der ganzen Welt auf Tour gehen….hoffentlich ;-)

Vielen Dank fürs Interview!

ENGLISH VERSION
Hello Wouter! Thank you to have you here. And a very big thank you for the new record “The great Northern”. This is really good stuff.

Could you please introduce yourself and your band.

My name is Wouter, I do vocals for Poison My Blood. Stijn and Koen are the guitarists, Tom is on bass and Tim is the drummer.

How is the scene in belgium?

You can’t really put a stamp on it. The scene is constantly changing, just like bands come and go, a lot of the kids in the scene do as well. You can really see that a new generation of people is coming to shows and a lot of bands suffer from it because their style isn’t what those new kids want to hear. We as a band try to not be influenced by these standards that a music scene or kids can sort of force on you. We just keep doing our thing and I guess that’s the best way to earn some respect in this scene.

Tell us about your music.

Most people label us as a metalcore band. That’s why for The Great Northern we wanted to keep the “cliché-factor” as low as possible. We want our songs to be complete, not evolve around just one perticular breakdown or whatever. We also wanted to create something that everyone in this band can relate to, because we all like music that sounds dirty and heavy, but at the same time we’re all fan of music that contains a deeper layer and I think that we did a great job writing songs that match those requirements.

What are your lyrics about?

They’re mostly based on personal experiences with a poetic feel to it. We don’t really want to spread some kind of political message or anything. We try to match the lyrics to the atmosphere of the songs. Most of the time the content is rather dark and pissed off, and that’s the way we like it ;-)

You´ve recorded the first record “Monuments” in the Rape Of Harmonies Studios in germany. Why did you now do the recordings in sweden?

We chose to go to Rape of Harmonies the first time because it was the best option for our financial situation at the time. For the recording of The Great Northern, we searched for a studio that matched the way we wanted our songs to sound based on existing records produced by several studios. Of course we considered a few options but in the end I think we all agree that Tonteknik was the best decision.

Please tell us something about the recording sessions.

The recordings took place in a huge barn in the middle of nowhere surrounded by tons of snow, hence the title of the album. We had no luxury at all, and it seemed kind of sketchy at first but in the end you can really hear the effect on the album. We recorded song by song; Tim recorded the drums and immediately after the bass/guitar for that song got recorded as well. Most of the vocals and details were done at the real Tonteknik studio afterwards. The way of recording sure brought our songs to a higher level, because we were involved full-time and this made us notice a lot of flaws we were able to change for the better of the songs.

How are Pelle and Eskil?

To keep it simple: they’re pro’s. They played such a huge part in making this record, not only recording-wise, but they managed to get the best out of us. They were tough on us but only for the better. And it was just awesome to be able to work with guys who have so much experience and were able to teach us so much.

You have a lot of gigs in november and december. Who did the booking in your band and please tell us something about your work in the background of the band.

Stijn does all the bookings and management of the band.

Which one of the gigs are you the most excited for?

I learned that shows can turn out different than what you expect them to be, so I try not to get my hopes up that often. Of course I look forward to playing shows with bands such as The Ghost Inside, Shai Hulud, etc.

What are your plans for the future?

Selling tons of CD’s, buy ourselves a big ass bus and tour the world!

… hopefully.

Thx for the Interview!


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Allschools

Germany
Date: 2010-10-29

Please introduce yourself and tell us something about your band.

I’m Stijn Borgers, I play guitar for Poison My Blood. We are releasing our sophomore record on November 5th through Let It Burn Records!

There are only a couple of weeks left before the release of your new record “The Great Northern”. Are you exited and do you receive already some reactions or feedbacks?

Yes we are more than exited! All the hard work is finally coming to a result and that's really a great feeling!
We already got a few reviews and they have all been saying very nice things about the album so at the moment all the feedback has been very positive. It’s still a bit early though since not a lot of people have the album already.

Did there anything change in your band or your sound since your debut album “Monuments”, which was released in 2008?

We still have the same line-up in the band as we did for “Monuments”. However when we recorded “Monuments” Tim (drums) and Tom (bass) were still very new in the band. They had joined the band a few months before the recording of “Monuments”. A lot of the songs on “Monuments” were not written with them in the band and that definitely made a difference.
So obviously Tim and Tom’s presence in the whole writing process of “The Great Northern” makes a big difference. We also took a lot more time for writing songs and thinking them through. For example: We did pre-production ourselves which gave us the opportunity to try out things and mess around before we hit the studio.

In my opinion your music sounds a little bit like bands as Poison The Well. Do you have any idols or musical influences from other bands?

Well that sounds like a compliment in my ears, so thank you! We don’t really have any specific idols or we don’t really intend to sound like a certain band though. But it’s only logical that you get influenced by other bands and other music. We don’t all share completely the same musical taste either, which makes writing songs very interesting because we’re mixing all these different ideas into one.

What are the main topics of your songs? Who is writing the lyrics and what are his inspirations?

I have been writing all the lyrics for the band since the start even though I’m not the singer. And I guess it works because it hasn’t changed so far.
The topics of the lyrics are going from anger and agony to melancholy but at the same time they are about hope. The inspiration for the lyrics comes from personal experiences but also from things I read or see somewhere and I can relate to in some way. So that also means that the lyrics are very open to anyone’s personal interpretation.

Can you describe the process of recording for your new album? How was the collaboration with Pelle Henricsson and Eskil Lövström?

The process of recording “The Great Northern” was different than what we were used to. Most of the time a recording process is pretty much standard; you start with drums, then bass, guitars, vocals, etc.
At Tonteknik we were stationed in a large wooden barn in the middle of nowhere in Umeå. So since we had enough space, we could separate the area in different recording stations. For example; a drum recording station would be in one room and somewhere else we would have a guitar recording station and in the hallway we would have a bass rig set up. With all the gear being ready to record we could switch instruments very easily. This caused us to be very much involved in every recording process and in every song. Every minute of the day we would be listening to someone recording or recording ourselves and that made sure that everyone was 100% involved with everything.
Pelle and Eskill also had an exceptional feel for music, whether it would be metal, hardcore, punk or pop music. They definitely made sure that this record kept its true character and didn’t turn out to be another perfectly polished metalcore album. Both of them were very relaxed people to work with but at the same time extremely focused on the music.

For your new record you signed to Let It Burn Records. Are you glad about that? Whats this collaboration like?

We are very happy to have signed with Let It Burn Records! It’s very nice to work with them since they have already put out some great bands in the past. They put a lot of effort in promoting their bands and that’s probably one of the most important things a label can do nowadays.

Do you like to tour around and is there already anything planned? Do you have any funny story from a show you can tell us about?

We love to tour! I think it’s one of the best things you can possibly do when being in a band. We should be doing a tour around Germany after the release of the record and if all goes well we should tour around Europe and the UK somewhere in 2011 again!

We played a festival in Germany called Raised On Rock Festival. There were these flamethrowers on the stage (pyro's) which would shoot fire upwards.
Some guy comes up on stage to stagedive and he is just standing around and hesitating to jump. When all of a sudden the pyro shoots out a flam and his arm catches fire. Luckily finally diving of the stage put out the fire and he wasn't injured. But that was pretty crazy (awesome).

What do you expect from the future of Poison My Blood?

A lot of touring. Bigger shows, bigger tours, new countries, maybe even new continents?

Is there anything else you would like to add?

Check out our new album "The Great Northern" and come party with us at a show!


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