Own Blood Magazine

Deutschland
Date: 2011-09-23

OBM: Hallo zusammen, gebt uns doch einen kurzen Überblick, wie "The Haverbrook Disaster" entstanden sind!

Vier von uns haben bereits vorher zusammen in einer Band gespielt. Als wir uns mit dem alten Projekt jedoch nicht mehr wohl fühlten weil wir einfach Lust auf etwas anderes hatten, wurden wir zu einem Fünfer und gründeten The Haverbrook Disaster. Das war gegen Ende 2007. Anfang 2008 haben wir dann unsere erste Demo aufgenommen und released und unsere ersten Shows gespielt! Im Laufe des Jahres haben wir dann noch eine zweite Demo aufgenommen und weiterhin jede Show gespielt die wir nur kriegen konnten.

OBM: Mit "Hopeward Bound" veröffentlicht ihr nun euer erstes Album, wie sind bis jetzt die Reaktionen eurer Fans und die der Presse?

Wirklich cool! Viele Leute kennen uns erst seit diesem Album und kommen nach Shows zu uns und erzählen uns wie sehr sie das Album mögen oder teilen uns das auf unserem Facebook mit. Von der Presse kam bisher auch überwiegend gutes Feedback! Die Platte wurde bisher noch nicht erbarmungslos in der Luft zerrissen, was vermutlich ein gutes Zeichen ist haha!

OBM: Würdet ihr sagen, dass hinter "Hopeward Bound" ein Konzept ähnliches Album steckt?

Nicht direkt. Der Titel „Hopeward Bound“ fasst eigentlich ziemlich gut zusammen wofür wir als Band stehen und was das Hauptthema in unseren Texten ist. Wir haben die Songs nicht um den Titel herum geschrieben, sondern den Titel gewählt, weil er am besten zu den fertigen Songs gepasst hat! Alles in allem ist aber jeder Song als eigenständige Geschichte zu betrachten.

OBM: Welcher Song liegt euch besonders am Herzen und an welchem habt ihr besonders lange gearbeitet?

Den Titeltrack „Hopeward Bound“ haben wir erst nach der Pre-Production des Albums fertig geschrieben. Dieser Song war wirklich eine schwere Geburt, da wir den Song so hymnenartig wie möglich machen wollten und ich denke das ist uns dann auch gelungen haha. Außerdem macht unser Kumpel Raphael von The Blackout Argument noch ein paar Parts in diesem Song, wodurch sich der Song auf jedenfall noch von den anderen Tracks auf dem Album abhebt!

OBM: Wer steckt hinter dem unglaublich guten Cover-Artwork und in wie fern spiegelt es euer Album wieder?

Das Cover-Artwork stammt von Dan Mumford! Er ist wirklich ein unglaublich talentierter Designer der schon für Größen wie Parkway Drive und A Day To Remember Cover gezeichnet hat. Das Cover spiegelt ziemlich gut das Hauptthema Hoffnung wieder: Ein Mann der vor seinem brennenden Haus steht und auf den ersten Blick kraftlos und hoffnungslos wirkt. Auf den zweiten Blick erkennt man dann jedoch dass er bereits Werkzeuge zum Wiederaufbau in den Händen hält.

OBM: Euer Debüt ist auf Let It Burn erschienen. Wie kam es zum Kontakt mit dem Label und wie zufrieden seid ihr mit Let It Burn?

Wir kennen Chris von Let it Burn Records schon seit ein paar Jahren. Er hat uns ein paar Monate nach dem Release unserer ersten Demo auf Myspace angeschrieben und uns gesagt, dass er unseren Stuff sehr mag! Daraufhin haben wir mit ihm von Zeit zu Zeit Emails ausgetauscht und als wir dann nach einem Label gesucht haben, dass uns helfen könnte unser erstes Album zu releasen, war Let it Burn Records unser Wunschlabel! Wir nahmen dann ein paar Demos auf und schickten sie Chris zu um ihm eine Vorstellung zu geben in welche Richtung das Album gehen wird und er fand sie super! Kurz darauf haben wir uns in einem Starbucks in Stuttgart über unsere gemeinsame Zukunft unterhalten. Die Zusammenarbeit mit LIB könnte wirklich nicht besser sein. Wir verstehen uns mit dem Label wirklich sowohl auf geschäftlicher als auch persönlicher Ebene blendend und sind absolut zufrieden mit seiner Arbeit!

OBM: Ich würde sagen, dass ihr euch mit "Hopeward Bound" aus der Masse an Bands ziemlich hervorheben könnt. Wo zieht ihr die Grenze zwischen Szene und Trend?

Jede Szene hat seine musikalischen und optischen Trends. Das sind teilweise Veränderungen die an keinem Szenemusiker spurenlos vorbeigehen. Wir waren jedoch noch nie eine Band, die versucht hat bewusst in irgendeine aktuelle Trendnische zu passen, sondern haben schon immer genau die Musik gespielt auf die wir Bock hatten.

Wie würdet ihr euren Sound beschreiben und was sind eure musikalischen Einflüsse?

Unser Sound ist sehr melodisch und straight, hat jedoch auch seine metallischen Kanten. Wir haben sehr viele musikalische Einflüsse, es gibt jedoch ein paar Bands die schon immer einen großen Einfluss auf unseren Sound hatten wie zum Beispiel Comeback Kid.

OBM: Was ist das besondere für euch am musizieren?

Die Tatsache, dass wir die Musik auf die wir abfahren selbst spielen können und das sogar tatsächlich noch Leuten gefällt haha.

OBM: Ist es nicht anstrengend und erfordert viel Disziplin, Job und Band unter einen Hut zu bekommen?

Auf jedenfall. Wir alle haben natürlich neben der Band noch andere Verpflichtungen. Wir sind uns jedoch auch alle im Klaren, wie wichtig The Haverbrook Disaster für uns ist. Wir haben die letzten Jahre unseres Lebens damit verbracht diese Band soweit es geht zu pushen und es bedeutet uns allen fünf wirklich alles. Deshalb setzen wir unsere Prioritäten bewusst immer so gut es geht zu Gunsten der Band.

OBM: Wieviel Zeit investiert ihr in "The Haverbrook Disaster"?

Ich würde mal grob geschätzt behaupten 90% unserer Freizeit.

OBM: Lieblings Album bzw. all time favorite?

Denke wenn wir alle fünf unsere Lieblingsalben aufzählen müssten, würde bei jedem Wake The Dead von Comeback Kid vorkommen.

OBM: Kurz und knapp:
-Touren?

Es gibt nichts geileres als rumzukommen und die Welt zu sehen indem man einfach nur die Musik spielt die man liebt.

-Beste Hardcore Band?

Comeback Kid!

-Guitar Hero oder Singstar?

Singstar. Da kann man sich einfach besser blamieren!

-USA oder Europa?

Europa. Hier kommen wir her und diese Szene hat uns auch zu dem gemacht was wir jetzt sind! Außerdem kommen einfach wieder immer mehr geile Hardcore und Metal Bands aus Europa.

-Karlsruhe?

Heimat. Es gibt zwar durchaus blühendere Hardcore Szenen, in Leidenschaft stehen die Karlsruher Kids jedoch keinem nach. Der Rückhalt den wir von den lokalen Hardcore Kids hier haben ist einfach unglaublich und unbezahlbar.

-Nintendo oder Playstation?

Definitiv die schwerste Frage im ganzen Interview! Die Zelda Reihe ist nunmal Nintendo only, die Final Fantasy Reihe erschien jedoch beispielsweise gegen Ende hauptsächlich auf der Playstation. Ich würde sagen unentschieden!

OBM: Was ist für den Rest des Jahres noch alles geplant?

Shows spielen, Shows spielen und Shows spielen. Außerdem werden wir zusammen mit Avocado Booking schon einmal Vorbereitungen für eine Tour Anfang 2012 treffen!

OBM: Die letzten Worte gebühren euch...

Danke dass ihr euch die Zeit genommen habt dieses Interview zu lesen! Wenn ihrs noch nicht getan habt, checkt doch einfach mal Hopeward Bound aus und lasst uns dann auf facebook.com/thehaverbrookdisaster wissen wie euch die Platte so gefällt! Man sieht sich auf ner Show!


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Firealive

Italy
Date: 2011-09-01

Hailing from Germany The Haverbrook Disaster are the new talent in hardcore metal scene. Positive message in their songs and music that kick very very hard. Strong and intense, here you go with The Haverbrook Disaster!

1. Hi guys, introduce your band to our readers, please.

Hey! We’re The Haverbrook Disaster, a hardcore band from southern Germany!

2. How did you get in touch with Let It Burn Records? Have you any connection with bands of Let it Burn Records? If so, tell us more, please.

We already knew Chris of LIB Records for years, because he messaged us on Myspace a few months after we released our first demo and told us that he really likes our stuff. That was back in 2008. Since then we messaged from time to time and when we were looking for a record label which would be interested in releasing our first full-length, LIB Records was our favorite label to do so. We showed Chris some demo songs, so he could imagine in which direction the record would go and he was really into that stuff. So we met at a Starbucks in Stuttgart to talk about us, the record, our future and I guess that was the day we fell in love with each other haha. We feel totally comfortable on a label, which has the same hard working ethic we have as a band. To be a part of the LIB family is awesome and we already played shows with A Traitor Like Judas, Final Prayer and are pretty good friends with The Blackout Argument, so there’s definitely a connection.

3. How long taken the recording of “Hopeward bound”? It sounds a bit like “Homeward bound”…like the old school tattoo Sailor Jerry style: is there anything to do with this?

Yeah! “Hopeward Bound” is a wordplay. Actually Chris came up with this idea when we were looking for a title that sums up everything we stand for as a band Hope is the key element of our lyrics and our message, so this title fits perfectly.

4. Well, compliments for your new album, it is very straight, heavy, modern and of course in face. How would you describe your music in a few words?

Thanks for the kind words! Our sound is very melodic and emotional, but at the same time heavy. We always had a mix like that, but with this record, we really got to the point.

5. Is it very difficult to find gigs? How does it work? Do you collaborate with a booking agency? Have you ever toured Europe? Tell us the experience you’ve done on tour during the last years.

We started working together with Avocado Booking right after “Hopeward Bound” came out, which is great, because this gives us a lot more opportunities. We never had a full Europe tour before, but we’re currently planning on one with Avocado Booking! Before that, we were doing the booking on our own and we, like most of small hardcore bands as well, can tell you stories how hard it is to find good showslots. We got to play the most of our shows by asking around if anyone would like to book us haha. Andreas, our guitarplayer, messaged tons of bookers and promoters every day if they got any shows for us and then we played as much shows as we could get. After most of the shows we got only money for fuel. On some shows not even that. And I guess that’s the main problem you have as a small hardcore band – the money. If you wanna make it as a hardcore band, you have to work hard for it and spend as much of your time and money you can spend. Alright, that sounded pretty hard, so I have to light this up for a bit: We LOVE being on the road, we LOVE playing shows EVERYWHERE, even if we have to drive half a day and we don’t have a problem with spending all of our time and money in this band We do this, because it’s everything we wanna do, so we’re not suffering at all. But well, a little bit more money would be great haha.

6. What do you think about today’s metal and hardcore scene? I think everything’s going more and more to DIY way, do you agree?

The problem is that some small record labels don’t give a shit about their bands anymore and do a terrible job. We know bands who worked together with record labels, which never made a single advertising for their record or which didn’t respond to mails for weeks. So before signing to a small and shitty label, which will only bring you down, most of the bands try to do everything on their own and I guess most of them do that a lot better than such labels. DIY is the best way to get to know the music business for yourself and you shouldn’t work together with a label, if you don’t know anything about this industry. You should always know exactly what’s happening with your music without trusting a label or management blindly.

7. What’s running on your player right now? What bands still inspire your music?

We’re always listening to lots of different stuff. We’re currently listening to hardcore bands like Comeback Kid, Guns Up!, Endwell, but as well to rap music like N.W.A., Nas, K.I.Z. or indie/rock music like Sights & Sounds, The Smiths and City and Colour.
I think one of the bands that always had a big influence on us as musicians is definitely Comeback Kid. If it wasn’t for them, “Hopeward Bound” would sound completely different.

8. Thanks a lot for your time! Any plan for the upcoming future? Any tour? Maybe in Italy? You rulez!!! Hope to see you soon on live on stage! Good luck and take care!

We will definitely play a full tour in the beginning of 2012 and we hope that it will bring us to Italy as well! Thanks for the interview and the kind words! Stay safe!

Walter


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Got A Nerve!

Deutschland
Date: 2011-07-26

THE HAVERBROOK DISASTER is our “got a band of the moment!” (and, truth be known, that’s actually more than a single month now haha...).
The young up and coming fivesome hailing from Waghaeusel City/Karlsruhe area moved its first steps on a really impressively tight pace and after the band inception, at some point of 2007, things grow up and developed to the signing with Let It Burn records and the release of their debut full-length “Hopeward Bound” last May.
GOT A NERVE! caught up with Andy (vocals), Andreas (guitar) and Philip (guitar) to check out how they feel about the new record and ask them all on their history, everyday life, Facebook vs. Myspace and much more… Read on what these down-to-hearth and really passionate dudes had to say.

GAN!: Yo! guys, what’s up?

Andy: Hey! Looking forward to doing this!

GAN!: Please state your name and what you do in the band.

Andy: My name is Andy and I sing!
Andreas: My name is Andreas, most of the time I feel like being manager of the band, but officially I play the guitar.
Philipp: Hey, I'm Philipp, and I play guitar for THD.

GAN!: You guys are pretty young but after two demos you got the chance to release a full-length record through Let It Burn records. Can you please go backward from May 2011 to your humble beginnings?

Andy: Oh, I guess you can underline the word “humble”, cause we started out pretty humbly haha... Yannick, Andreas, Lukas and me had a band before. We played the usual local metal band stuff, until we realized that we actually don’t like what we’re playing anymore plus we didn’t really progress anymore. That was back in the middle of 2007 I think. So we were like: “Hey let’s leave this shit behind and start a new project!”. Then we teamed up with Philipp and started The Haverbrook Disaster. In the end of 2007 we recorded our first Demo and released it in the beginning of 2008. With the release of this demo, we started playing as many shows as possible, released a second demo in the end of 2008 and played even more shows.

GAN!: How did you come up with your band name? –I thought it was related to something happened for real but didn’t find anything on this…

Andreas: Well, I am not a big fan of band names that try to be very important and dramatic. For me good names should be catchy and sound good like: "Evergreen Terrace", "Parkway Drive" for example. So looking around for great words that could be part of our bands name, I was sitting on my sofa, watching the monorail episode of "The Simpsons". The city that had the biggest trouble with their monorail was the city of North Haverbrook. I loved that name and so I brought the "Haverbrook" to the rest of the band and together we all agreed on "The Haverbrook Disaster". That's it.

GAN!: Let’s talk about your debut full-length. How was the writing and recording process? Do you feel satisfied with everything?

Andy: The writing and recording process was for sure a lot of fun, but still very exhausting. We really pushed ourselves to the limits to write the best record we could, but in the end we all agree that the hard work was really worth it. “Hopeward Bound” turned out exactly the way we wanted it to be and we’re just so proud of it.
Andreas: I always asked myself how it's going to be to write and record, the first REAL record with sleepless nights, days and weeks and months of sitting in a small room with 5 guys, trying to make NO mistakes with the music. Fuck up your songwriting and nothing after that will make your record good. A really important point in my opinion, cause it is all the steps after WRITING the music that make releasing the record really hard work. Anyway, writing it was a lot of fun but a long and intense progress. Recording and releasing it with everything that needs to be done was just so much work. Don't get me wrong, it was still fun and great to see how your ideas turn to songs, an artwork, a certain sound and a real album. But hours and hours of sitting in the studio, either playing or engineering the sound or the effects were really tough. Of course it's still great hanging around with your dudes for weeks, playing videogames, laughing cause of the same Family Guy joke over and over again, eating and drinking shit. We had some good times.

GAN!: Where does the title “Hopeward Bound” originate from?

Andy: “Hopeward Bound” is a mixture between “homeward bound” and “hope”. We were searching for a record title that sums up like everything we stand for as a band and then Chris of Let it Burn Records had this idea and we were just like “This is it!”. The main message of our music is hope in your everyday life, so this title summed it up perfectly.

GAN!: I read you guys got Zeuss (Hatebreed, The Acacia Strain or Stick To Your Guns) handling mixing and mastering duties. Did you get the chance to meet the man? If so, how did it go?

Andreas: Unfortunately, we couldn't afford to fly over to meet him personally, but we had very close email contact all the time. He's a really cool, down to earth guy that seriously knows what he's doing. And it's great for us that in the end we and Chris "Zeuss" Harris were really happy with the sound of our record. It turned out just the way we wanted it to be. No compromises.

GAN!: What was everyone listening to during the writing for “HOPEWARD BOUND”?

Andy: I’ve been listening to the new Comeback Kid record, the new The Acacia Strain record, a lot of Crime In Stereo, Polar Bear Club and some other stuff.
Andreas: That's a good question. I was really much into Comeback Kid, The Ghost Inside and The Acacia Strain at that time.
Flip: I, in particular, listened to a lot of hip-hop and soul as well as some pretty good hardcore tunes I was celebrating excessively around that time.

GAN!: As you may be aware The Haverbrook Disaster is our “Got a band of the moment!”. How do you feel about this?

Flip: It's absolutely mind-blowing. That's what we always were and still are striving for. To get attention not only from our friends, family and local fans but also from people and mags like you, that hail from all over the world. This shows us that working hard eventually pays off. Thank you!

GAN!: Who are the guys in The Haverbrook Disaster when they are not up on stage?

Andy: I spend most of my time with my girlfriend, my bros or working as a DHL delivery boy and in September I’m going to start my study. But all in all there’s not really a day I’m not living and breathing this band. I really work for this thing most of the time.
Andreas: I am studying architecture at HS Karlsruhe, hanging around with my girlfriend, my brother or my guys, playing videogames, watching a lot of movies, but there's no real cut between THD and private life. The other guys are some of my best friends, we hang out together, practice. I listen to hardcore music and think about new songs in my "freetime" as well, play the guitar, so it's simply a part of my life.
Flip: I work as a cashier in an established storehouse in Mannheim. I finished school 2 months ago, so in order to get some money and not sitting at home all day I decided to go to work at first. I hope to study in the beginning of September, but I’m still waiting for my firm promise. Otherwise, my leisure either consists of time I spend with the band or meeting friends.

GAN!: What is it like living in Waghaeusel City/Karlsruhe and how, if at all, has the experience shaped your musical style?

Andy: I love living here. I live in Wiesental, which is a part of Waghäusel and it’s a pretty calm place, but still lovely. The good thing about living in such a place is that you can progress totally free as an individual musician, because there is not really a big local music scene which has a huge influence on you and well, if we’d be influenced by local bands, we’d probably be in a shitty cover band haha…
Andreas: It's quite peaceful here haha... I live in Kirrlach, a part of Waghäusel, quite a small, calm place. I am happy of how I grew up and it has definitely shaped my musical style, but i can't tell in which way. It just is a part of you as a person as well as your music is.

Flip: Well, I'm the only one in the band, who is not living in Waghäusel, but close to Mannheim and Heidelberg. It's quite nice living there. Karslruhe is nice, too, but it doesn't feel that familiar to me like the cities I've mentioned before. Karlsruhe, otherwise, has much more of a music/hardcore-scene with a lot of shows and tours taking place all over the year. That's cool. But I don't think that my musical style was much influenced by living close to one of those cities, or even my hometown. I've never been part of a resident music scene. In fact I have to owe my insatiable curiosity for new things much more. It has opened me a lot of doors to many different kinds of music.

GAN!: What’s up in terms of road life? Do you have plans for a full tour, or you’ll be solely playing one night shows?

Andreas: We WILL definitely play full tours in the future. We started working with "Avocado Booking" some months ago, what still makes us happy and proud, and will be part of a tour, sooner or later.

GAN!: Where do you see The Haverbrook Disaster in 3 year time?

Andy: Hopefully on the Vans Warped Tour or with a Grammy in my hands! No seriously, if we keep working hard for this band, and we surely will, we’ll still play as many shows and tours as possible and release music the kids like. We really want to tour the whole world someday, so touring Australia, the USA, Asia and so on would be just amazing.
Andreas: That's a really hard one. I wish that we can manage to be a fulltime band someday, but that's a long way with hard work, but we are on our way, we do our best to improve, to move forward, I can't tell if it will work out or if it will be in 2,3,4 or 5 years, but we are on our way.
Flip: A band that has developed a lot during this period. It is more some kind of wishful thinking than prediction, but I guess that we will have the attention and success we're working for so hard now. It's pretty difficult to say what will happen to us in future. Our debut might be the beginning of something huge. I'm very excited about what is going to happen within the next years.

GAN!: So where can everyone go to get up-to-the-date information on The Haverbrook Disaster?

Andy: The best way to stay up to date with everything is to like us on facebook.com/thehaverbrookdisaster or follow us @whatsupthd on Twitter! Also visit our website/tumblog at thehaverbrookdisaster.com!

GAN!: As of late I noticed many people involved in the music scene moving from myspace to facebook (we too just created our profile there). What do you think led to this change? I personally used to find facebook to “privacy-concerned” (it was hard to find people who you didn’t already know) and therefore difficult to use as a promotional tool.

Andy: Well I think Myspace kinda buried itself. I always thought, Myspace will be the coolest social network ever, but then they started changing the designs, the use and everything else. Myspace wasn’t Myspace anymore, kids got fed up with it and started hating it, so all the bands were looking for the place where the cool web kids went to and that’s why every band started a Facebook page. But the problem with Facebook is, that you can’t really promote yourself. Back then, when Myspace was cool, you could add people to promote your band, but you can’t “like” people as a band on Facebook.

GAN!: Okay, that’s about it. Any final words?

Andy: Have a listen to our new record “Hopeward Bound”, come out to our shows and hang around with us! We always love to meet new people!
Andreas: Come to our shows, sing along, have a good time, talk to us, that's what it's all about.
Flip: Thank you for offering up time to make this interview with us. I'm looking forward for the next time! And don’t forget to come to one of our shows, if we’re around!


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My Revelations

Deutschland
Date: 2011-06-13

The Haverbrook Disaster, eine junge und hungrige Band steht in den Startlöchern um die Metalwelt zu erobern und mit ihrem ersten Studioalbum "Hopeward Bound", haben sie die besten Voraussetzungen dafür. Grund genug mit den Jungs mal persönlich über die Platte und ihre Zukunftspläne zu plaudern.
Hey Jungs, alles klar bei euch? Der Release des Albums steht ja nun kurz bevor und die Tour hat auch gerade angefangen. Seid ihr schon aufgeregt, was euch in den nächsten Monaten erwartet?

Auf jeden Fall! Wir können den Release des Albums wirklich kaum noch erwarten und freuen uns einfach absolut auf die verdammt coolen Shows die wir diesen Sommer noch spielen werden! Allen voran das "Never Say Die Open Air"!

Kann man wohl verstehen, bei dem diesmaligen Aufgebot. Zurück zum Debütalbum, das mir übrigens sehr gut gefällt. Wer schreibt denn bei euch die Texte und wie habt ihr eure Ideen, wie "Hopeward Bound" stilistisch klingen sollte, im Studio umsetzen können?

Danke, wir haben uns auch wirklich sehr über dein Review gefreut! Die Texte schreibe ich (Andreas Villhauer), da ich ja auch letztendlich die Person bin, die die Texte umsetzen muss. Das Album wurde ja schon vor dem Studio geschrieben und somit mussten wir nur noch ins Studio gehen und die Songs aufnehmen! Der Part, welcher den Sound von Hopeward Bound letztendlich dann am meisten geprägt hat, war das Mixing und Mastering von Zeuss in den Planet Z Studios.

Was einem gleich ins Auge sticht, ist das aufwendig gestaltete Cover. Auf jeden Fall sehr schön geworden. Hattet ihr da schon Ideen, wie es ungefähr aussehen sollte oder hatte Dan Mumford da freie Hand?

Andreas, unser Gitarrist, hatte die Artworkidee schon lange so im Kopf. Wir hatten sie dann Dan vorgestellt und er war davon genauso überzeugt wie wir!

Wenn man die Texte zu den Songs liest, fällt einem gleich eine Verbindung zum Cover und dem Namen des Albums auf. Könnt ihr mal kurz die Message erläutern, welche ihr mit "Hopeward Bound" rüber bringen wollt.

Jeder Song hat seine eigene, starke und positive Message und diese basiert in den meisten Songs darauf, seine Hoffnung niemals zu verlieren. Der Albumtitel "Hopeward Bound" fasst somit quasi alles zusammen was dieses Album ausmacht!

Hardcore kann man weder in euren Texten noch in eurer Musik verleugnen. Wie wichtig ist es euch, dass die Message rüberkommt und die Musik nicht nur nebenbei gehört wird?

Alles in allem sehr wichtig. Als Band besitzt man das Privileg, dass einem eine größere Anzahl an Menschen zuhört und etwas darauf gibt, was man so von sich gibt. Wir wollen dieses Privileg einfach nutzen mit unseren Texten die Menschen zum Nachdenken anzuregen. Wenn wir dann einem Menschen Mut zu sprechen können und ihm durch eine schwere Lebenslage helfen, dann hat dieser Song und seine Bedeutung seinen Zweck erfüllt.

Wie steht ihr zu Bands die sich nicht zwingend über Musik definieren, sondern viel mehr über ständige Aussagen über Straight Edge Dasein oder Veganismus.

Solange man aus den richtigen Gründen hinter diesen Ansichten steht und andere Menschen von seiner Meinung überzeugen will, weil man davon überzeugt ist, dass dies das Richtige ist, spricht absolut nichts dagegen. Das ganze sollte dann aber nach wie vor respektvoll ablaufen und tolerant anderen Ansichten gegenüber sein.

Um direkt mal beim Schubladendenken zu bleiben: Was sagt ihr zum momentan anderen Extrem, "Deathcore"? Mit seinen häufig leeren Texten und vollkommen überproduzierten Songs?

Deathcore ist mittlerweile ein Genre, welches garnichtmehr wirklich definiert ist. Bands, welche sich früher als Deathcore bezeichnet haben, weisen diese Bezeichnung mittlerweile von sich, da sie nicht mit dem absoluten Überfluss an sogenannten "Deathcore"-Bands in Verbindung gebracht werden wollen. Wie bei jedem Überfluss in Hype-Genres, gibt es leider mehr schlechte als wirklich gute Bands. Viele Bands die einfach nur blind in eine Genreklamotte passen wollen, legen dann mehr wert auf das Äußere wie die Musik und ihre Produktion, als auf das Innere wie die Texte. Es gibt aber auch nach wie vor Ausnahmebands, die ihr Handwerk einfach gut verstehen und das auch wirklich solide und ernstzunehmend abliefern.

Zurück zu eurem Album. Hat der Song "Oceanic 815" irgendwas mit der Serie "Lost" zu tun?

Bingo! Eine Textzeile aus diesem Song lautet "Don't tell me what I can't do." und dieser Satz stammt aus dem Mund des Lost-Charakters John Locke. Dieser Satz ist einfach total kraftvoll, ausdrucksstark und hat perfekt in diesen Song gepasst. Daher auch der "Lost"-Titel!

Ha, hab ich's mir doch richtig gedacht. Man hört nur gutes über eure Münchner Vertreter. Seid ihr mit der Arbeit von Let It Burn Records zufrieden?

Zu 200%! Wir könnten nicht zufriedener sein!

Gut zu hören! Was macht ihr eigentlich, wenn ihr gerade keine Musikinstrumente in der Hand habt?

Wir haben zwei Studenten, einen angehenden Studenten, einen Azubi und einen frischgebackenen Abiturienten. Die freie Zeit die uns dann noch bleibt verbringen wir mit unseren Freundinnen und unseren Freunden. Viel Zeit für andere Nebenprojekte oder Hobbys bleibt da nicht mehr, da wir wirklich alles für The Haverbrook Disaster geben!

Eure Tour ist ja bis Anfang August angesetzt. Wie wird's danach weiter gehen? Werdet ihr dann gleich wieder an neuem Material im Studio arbeiten oder können wir mit mehr Liveshows gegen Ende des Jahres rechnen?

Neues Material im Studio lässt vorerst noch auf sich warten, denn nach dem Release von "Hopeward Bound" werden wir erstmal so viel Zeit wie möglich on the road verbringen!

Kann man auch verstehen. Und zum Schluss noch ne schnelle Frage. Was sind eure aktuellen Lieblingsbands?

Comeback Kid, Grave Maker, Lionheart, Terror, Stick To Your Guns, NWA, Endwell, Marteria, Cruel Hand, Michael Jackson.

Danke für das Interview! Die aktuellen Shows der Buben sind der MySpace - Seite zu entnehmen!


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Allschools

Deutschland
Date: 2011-05-27

Guten Tag die Herren. Mit wem habe ich die Ehre?

Andy hier! Ich bin der Mann für die Vocals. Nicht zu verwechseln mit dem Andreas an der Gitarre!

Euer Bandname könnte bitte zunächst einmal kurz erläutert werden.

The Haverbrook Disaster war das Ergebnis einer langen Namenssuche. Andreas kam zu unserer Gründungszeit eines Tages in den Proberaum und meinte, er hätte gestern mal wieder die The Simpsons Folge mit dem Monorail-Unglück gesehen in welcher eine Stadt namens „North Haverbrook“ zerstört wurde. Haverbrook sei doch ein cooles Wort, alleine jedoch nicht aussagekräftig genug (außerdem hätte man einen Donnybrook Abklatsch unterstellen können haha). Also haben wir uns über passende Beiwörter den Kopf zerbrochen und sind letztendlich beim „Disaster“ hängen geblieben. Ende der Story haha.

Und natürlich noch eine Frage vorab: Die Produktion von Zeuss ist doch name dropping, oder? Wie war die Zusammenarbeit mit ihm? Wie lange ward ihr drüben und welchen bleibenden Eindruck hinterließ er?

Wir wollten bei unserem Debut Album wirklich alles richtig machen und somit brauchten wir auch einen wirklich fetten Sound. Also haben wir uns einfach für den Mann entschieden, welcher den meisten unserer Lieblingsplatten den Sound verpasst hat, auf den wir so stehen. Es ging uns dabei also auf keinen Fall primär um seinen Namen, sondern um seine Arbeit.

Es ist außerdem ein verbreitetes Missverständnis, dass wir in den Planet Z Studios aufgenommen haben. Zeuss hat nur Mix und Master von Hopeward Bound gemacht, aufgenommen wurde das Album bei unserem Kumpel Michael Schomber im Minor Fat Diner Studio in Neustadt an der Weinstraße. Das einzige was also Übersee war, waren unsere Spuren.

Die Zusammenarbeit mit ihm war allerdings wirklich super, da er extrem hohe Ansprüche an seine eigene Arbeit hat und sich wirklich zu 100% dem Projekt zugewendet hat. Letztendlich haben wir online dann zusammen 3 Wochen am Mix und Master von Hopeward Bound gearbeitet und sowohl Zeuss als auch wir sind mit dem Ergebnis mehr als zufrieden!

Hinzu kommt ein Dan Mumford Artwork. Ihr wolltet auf euerm Debüt aber auch nichts dem Zufall überlassen, oder?

Nein, definitiv nicht haha. Wir waren noch nie Fans von halben Sachen und somit sollte unser Debut Album auch alles in allem ein Statement unserer harten Arbeit sein. Dan Mumford war von seinem Stil und Talent somit die perfekte Wahl und wir sind von dem Ergebnis wirklich nach wie vor begeistert!

Ich möchte ein paar Sätze aus Moppi’s Review wiedergeben und bitte euch, diese zu kommentieren:
- THE HAVERBROOK DISASTER haben sich vorbildlich den Arsch abgeackert:

Da ist definitiv etwas dran. Seit unserer ersten gemeinsamen Probe Ende 2007 haben wir uns nie auf falschen Lorbeeren ausgeruht. Wir haben wirklich in den letzten Jahren so ziemlich all unser Geld, all unsere Zeit und all unser Herzblut in nichts anderes gesteckt als diese Band. Wir sind somit verdammt Stolz auf Hopeward Bound, da es wirklich das Ergebnis verdammt harter Arbeit ist.

- …kristallisiert sich mit dem Titelsong, „An Offer You Can´t Refuse“ oder „Ruiner“ heraus, dass diese Jungspunde es dicker und abwechslungsreicher hinter den Ohren haben:

Wir haben uns beim Songwriting zu Hopeward Bound definitiv nicht einschränken lassen. Wir haben bei jedem Song alles gegeben und auch wirklich jeden Song zu etwas einzigartigem gemacht.

- Das gesamte Werk dann stumpf in eine der gegenwärtigen und modischen Schubladen zu stecken lohnt nicht – denn THE HAVERBROOK DISASTER geben sich alle Mühe, das Genre-Kartenspiel zu Boden zu schmeißen und lieber mit reichlich Verzerrer, brutalen Moshparts und faustballenden Gangvocals durchzumischen:

Alles in allem sehen wir uns als eine Hardcore Band. In was für eine Schublade im großen Hardcore/Metal Schrank wir mit diesem Album gesteckt werden hat uns eigentlich während dem Songwriting nicht wirklich interessiert, da wir der Meinung sind, dass es nicht darauf ankommt um was für ein Untergenre es sich bei einer Band handelt, sondern wie gut die Musik ist die diese fabriziert. Solange die Kids also auf Hopeward Bound stehen, ist es uns egal als was wir bezeichnet werden.

- …die Produktion wirkt trotz dynamischem Spiel und bretterndem Feuer (das vom Cover?) nicht zu überheblich und zu gerade:

Das ist richtig! Wir wollten wirklich keinen auf Hochglanz polierten 0815 Metal-Sound, sondern einen echten und lebendigen Sound. Zeuss hatte unseren Wunschsound ohne einen Kommentar von unserer Seite auch von Anfang an so eingeschätzt und so hat er dann auch auf genau diesen Sound hingearbeitet.

Wenn ihr euer Debüt mit drei Adjektiven charakterisieren müsstet, wären das:

ehrlich, kompromisslos, dynamisch

Ich finde euer Album klingt erstaunlich "abgewichst" und versprüht eine angenehme dicke Hose Attitüde. Auch klingt ihr schon verdammt erwachsen und scheint schon an vielen Stellen große Haufen gemacht zu haben. Schwere Kindheit oder seid ihr einfach frühreif (musikalisch betrachtet). Oder kommt das vom Arsch abspielen?

Ich denke das kommt einfach daher, dass wir schon seit Jahren und eigentlich unsere ganze Jugend in Bands gespielt haben und daher mit der Gründung von The Haverbrook Disaster einfach schon viel Erfahrung mitgebracht hatten. Außerdem haben wir einfach schon von Anfang an wirklich alles gegeben und nie aufgehört für die Verwirklichung unserer Träume hart zu arbeiten. Von einer schweren Kindheit kann man eigentlich bei keinem von uns reden: Unsere Familien und Freunde stehen schon immer zu 100% hinter uns und haben uns schon immer unterstützt, somit haben wir ein Teil unseres Erfolges auch ihnen zu verdanken.

Erzählt bitte ein wenig von der Metalszene Karlsruhes. Ist diese florierend oder am Boden?

Die Hardcore/Metal Szene in Karlsruhe und Umgebung hat in den letzten 2 Jahren zum Glück einen gewaltigen Aufschwung gemacht. Vor ein paar Jahren war es noch keine Seltenheit, dass bei Bands wie Down To Nothing oder No Turning Back nur 30-40 zahlende Gäste gekommen sind und die waren dann meistens nicht einmal direkt aus der Karlsruher Region. Mittlerweile sind die Shows jedoch besser besucht und wirklich gute neue Bands sind aus der lokalen Szene hervorgegangen. Schade ist jedoch nach wie vor, dass sich die Kids mehr für Shows mit größeren Bands von Übersee begeistern können, als für Shows mit Bands aus Karlsruhe und Umgebung.

Habt ihr CD-Tipps für die Leser?

Wir beschränken uns hier aus Platzgründen mal nur auf die aktuelleren Platten. Unbedingt reinhören solltet ihr in die neuen Platten von The Blackout Argument, Endwell, Title Fight, Lionheart. Außerdem unbedingt mal in die aktuelle Venia 7“ reinhören!

Wann geht es wieder auf Tour und mit wem?

Eine komplette Tour ist zurzeit noch nicht geplant. Wir spielen allerdings im Sommer auf dem Never Say Die Open Air in Trier und Off-Dates in Deutschland mit Stick To Your Guns, Deez Nuts und The Ghost Inside, was mit Sicherheit eine ziemlich geile Party wird!
Checkt einfach mal die Dates auf unserer Bandpage auf www.facebook.com/thehaverbrookdisaster oder www.myspace.com/thehaverbrookdisaster und kommt auf ne Show!
Das muss unbedingt noch gesagt werden:
Wir freuen uns wirklich tierisch auf den Release von Hopeward Bound am 3. Juni! Wir können es wirklich kaum erwarten dieses Baby endlich der Welt zu präsentieren und die Songs live spielen zu können. Gebt dem Album eine Chance und wenn es euch gefällt, sieht man sich hoffentlich auf ner Show!


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Fuze Magazine

Deutschland
Date: 2011-05-16

MY GUEST SINGERS. Drei Gastsänger sind auf dem Debütalbum von THE HAVERBROOK DISASTER aus Karlsruhe zu hören: Gino von THICK AS BLOOD, Chad von VENIA und Raphael von THE BLACKOUT ARGUMENT. Und sie alle mussten zum Interview mit dem Fuze antreten.
Wie würdest du die Musik von THE HAVERBROOK DISASTER beschreiben?

Gino: Es ist eine gute Mischung aus Härte und Melodie, so dass für jeden etwas dabei ist. Viele coole Riffs und eingängiger Gesang. Von dieser Band wird man definitiv noch hören. Chad: Sie ist schnell und knallhart. Raphael: Endlos kraft- volle Musik, die ich mir oft zum Joggen anhöre. Mich erstaunt es, mit welchem Know-how diese jungen Kerle an die Sache rangehen und wie sie all ihre Power in die Band stecken. THE HAVERBROOK DISASTER werden es weit bringen.

Hast du schon einmal jemanden aus der Band persönlich getroffen?

Gino: Leider nein. Als THICK AS BLOOD bei der Hell On Earth Tour gespielt haben, war
ich nicht dabei. Am Tag, als ich nach Europa fliegen sollte, habe ich meinen Aus- weis verloren, also hat unser Bassist Brandon den Gesang übernommen. Chad: Noch nicht, aber das ändert sich hoffentlich eines Tages. Raphael: Bisher hatte ich nur per E-Mail mit ihrem Sänger Andy Kontakt. Auf der Release-Party zu „Hopeward Bound“ werde ich die Jungs aber kennen lernen, weil wir dort mit von der Partie sind.

Wie ist dein Gastauftritt zustande gekommen?

Gino: Durch den Freund eines Freundes eines Freundes, haha. Ich glaube, Andreas hat MikeC, den Betreiber von Hotlife Clothing, gefragt, ob er mit mir Kontakt aufnehmen könnte, also hat Mike unseren früheren Schlagzeuger Peter angehauen, ich habe mich bei Mike gemeldet und dieser hat dann Andreas Bescheid gegeben. Chad: Sie haben uns einfach eine Mail geschickt und gefragt, ob wir das machen würden. Raphael: Andy hat mich angeschrieben und mir den Song geschickt. Ich fand ihn fett und hatte Bock auf die Sache.

Wo hast du deinen Part aufgenommen?

Gino: Hier in Miami, mit Jonathan Nuñez von TORCHE, bei dem wir auch unser Debütalbum aufgenommen haben. Chad: Zu Hause in Minneapolis, mit meinem Kumpel Alex. Raphael: Bei unse- rem Schlagzeuger Philip in den Suiseidl Studios in Rosenheim, wo wir auch mit THE BLACKOUT ARGUMENT aufnehmen. Er hatte gleich Bock und Zeit. Der Track war pünktlich zur Primetime im Kasten, und Phil konnte zu Hause mit seiner Frau mehr oder weniger freiwillig „Germany’s Next Topmodel“ anschauen, haha.

Worum geht es bei dem Lied, bei dem du zu hören bist?

Gino: Um Respekt und Leute, die sich das Maul zerreißen über Dinge, von denen sie keine Ahnung haben. Chad: Das kann ich dir, ehrlich gesagt, nicht beantworten. Raphael: Dass es kein Beinbruch ist, in schwierigen Situationen zu scheitern, und dass einen so etwas viel weiter bringt, als schon vorher aufzugeben. Wenn der Tag scheiße anfängt: Laufschuhe an, den Song auf die Ohren und weitermachen.

Was würdest du einer jungen Band wie THE HAVERBROOK DISASTER raten?

Gino: Nichts. Macht einfach so weiter. Chad: Schreibt weiter gute Musik, auf die ihr stolz seid, und arbeitet, arbeitet, arbeitet. Raphael: Ich glaube, dass die Jungs ziemlich genau wissen, wo sie hinwollen. Von Hardcore lässt sich aber nun einmal nicht leben, deswegen lautet mein Tipp, sich trotz der vielen Shows hundertpro- zentig in die Ausbildung beziehungsweise das Studium reinzuhängen.

Thomas Renz


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Brutality Blog


2012 just started, what do you want to accomplish this year so you will be able to look back with a good feeling?

As every year, we want to put everything on a completely new level in 2012. No compromises, no time outs. Because we are not big fans of empty promises, we will start this year with a completely new release and a Europe tour! We will officially announce everything within the next few weeks! Keep your eyes open!

Which of those plans and tour dates are already confirmed yet?

We’re currently booking a Europe tour with the help of Avocado Booking. BUT we expect another tour within this year and we will for sure play as many weekenders as possible again!

With which bands do you want to go on tour with? What was your most memorable happening on tour?

I would go for Comeback Kid as our absolute dream-touring-partner. We already shared the stage with them twice and it was always amazing. One of these shows was the Never Say Die Open Air in Trier last year. Legends like Madball and Shai Hulud played there as well, just like the current heavyweight champions in Parkway Drive. It was definitely a pleasure to hang around and chat with all these bands you are looking up to.

Myspace was clearly more focused on music than Facebook is now, do you see any differences in communicating with your fans and or do you have any alternatives to stay in touch with them?

The difference between Myspace and Facebook is huge. But because everyone on this planet is using Facebook all the time, you can reach a lot more people through it. For sure, sometimes a post gets lost, but it was the same with bulletins on Myspace, wasn’t it? Another good way to keep connected with your fans is through Twitter and Tumblr! Check out our profiles and follow us!

How is your view on the contemporary german music scene and hyped bands like e.g. Eskimo Callboy?

There are a lot of cool bands from Germany. For example our Bros in A Traitor Like Judas and Elude The End to name just two of them. All in all the German Hardcore and Metal scene is pretty booming. Just look over to the Ruhrpott where a lot of awesome new hardcore bands come from. Keep your eyes and ears open!
The music of Eskimo Callboy is totally not our cup of tea. Bands like them haven’t got anything in common with the Hardcore and Metal bands we love. But I’ve never been interested in them, so I don’t really know a lot about this band. I started listening to a song of them a few months ago and turned it off after 30 seconds. As always: Not every band with a hype is a good band.

Last but not least: what does it mean to you to be a part of this band?

Everything.


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