Burn Your Ears

Germany
Date: 2009-02-15

TODAY WE RISE stammen aus Würzburg und haben jetzt auf Let It Burn Records ihr Longplayer-Debüt “ Overcoming The Archetype“ herausgebracht, welches ein absolutes Prachtstück in Sachen moderner Hardcore ist. Ausgestattet mit knalligen Songs, einem sehr stimmigen Artwork und jeder Menge Feuer unterm Arsch dürfte ihnen eigentlich die Welt zu Füßen liegen, aber lest selbst…

Stell doch bitte mal dich und deine Band vor.

Die Band setzt sich momentan aus vier Leuten zusammen: Sebastian (Bass), Joe (Gitarre), Roberto (Vocals) und mir (Gitarre). Drummer suchen wir aktuell noch, haben aber jemand am Start, mit dem es gut läuft! Nähere Infos folgen.

Ihr kommt aus Würzburg. Wie sieht die Hardcoreszene dort aus und wer hat euch alles beeinflusst?

In Würzburg ist die Szene eher klein und setzt sich aus mehreren Szenen zusammen, kann man sagen. Die Kids aus Aschaffenburg, Schweinfurt und Nürnberg tauchen genauso auf den HC Shows auf wie Leute aus Bayreuth oder Stuttgart. Beeinflusst wurden wir direkt in Würzburg eigentlich von niemandem. Wir haben von Anfang an unser Ding durchgezogen.

Eure Musik spricht ja durchaus mehrere Geschmäcker an. Mit welchen Bands fühlt ihr euch auf einer Bühne am wohlsten?

Das ist schwer zu sagen, bzw. haben wir da eigentlich keine wirklichen Vorlieben. Am meisten Spaß macht es aber immer, wenn wir mit unseren Homies von Teamkiller, Final Prayer oder Crises Never Ends rocken dürfen. Aber auch die Würzburger Jungs von Time´s Up stehen hoch im Kurs ;) .. Hauptsache, wir haben Spaß und es gibt keinen Stress.

Wie läuft eure Schlagzeugersuche?

Ganz gut! Wie es aussieht, haben wir einen Kandidaten, der die Stelle wohl besetzen wird. Aber da ist noch nichts festgetackert, daher kann ich noch keine Infos rauslassen.

Wie viel Zeit geht bei euch für TODAY WE RISE drauf, und was macht ihr noch nebenbei? Gibt es noch andere Bandprojekte?

Zeitlich verlagert sich momentan fast alles auf die Wochenenden, an denen entweder geprobt wird oder Shows gespielt werden. Ansonsten halt immer mal wieder Organisationsgeschichten wegen Booking, Merch usw. Aber das lässt sich neben dem Studium alles ganz gut händeln.

Was macht das Besondere eurer Band aus? Was glaubst du, sind eure Stärken?

Ich meine, dass unsere Stärke v.a. darin liegt, dass wir keine Vorstellungen von diesem oder jenem Style erfüllen wollen. Wir kommen mehr oder weniger alle aus unterschiedlichen Richtungen (Punk, HC, Metal, Chaos) und ziehen uns dort raus, was uns am besten gefällt. Warum wir aktuell in die Metalcoreschublade gesteckt werden, kann ich persönlich nicht ganz nachvollziehen.

Siehst du eine Entwicklung in dem, was ihr macht? Und wenn ja, wo könnte sie mal hinführen?

Definitiv. Wenn man die Bilanz des letzten Jahres betrachtet, können wir mehr als zufrieden sein. Viele Shows, der Deal mit LIB, die Scheibe mit durchaus guten Rezessionen können sich, denke ich, sehen lassen. Wohin die Reise gehen wird, wird sich zeigen. Wir machen auf jeden Fall so motiviert weiter wie bisher und werden unser Bestes geben.

Wie habt ihr euer Album aufgenommen, und welche Erfahrungen brachtet ihr bereits mit?

Das Album entstand in Eigenregie. Alle Aufnahmen habe ich in Kooperation mit den Bandkollegen in unserem Proberaum gemacht, gemixt haben wir dann bei Larry Fricke in Aschaffenburg. Selbst aufzunehmen hat einerseits den Vorteil, dass man viel Zeit hat, um lange an den Songs zu feilen. Das wiederum führt aber auch oft dazu, dass man sich in Details verliert und viel Zeit verplempert. Die nächste CD entsteht definitiv zu einem Großteil im Studio.

Was ist euch wichtig? Womit möchtet ihr assoziiert werden?

In erster Linie ist es uns wichtig, dass wir als Band von den Leuten akzeptiert werden und uns klischeehafte Einteilungen erspart bleiben. Außerdem soll TWR auf der einen Seite für Spaß stehen, auf der anderen Seite aber auch zum Reflektieren anregen. Vielleicht erreichen wir das mit dem einen oder anderen unserer Texte.

Mal ne Frage unter Gitarristen: wie oft wechselt ihre eure Saiten?

Hehe.. ich würde sagen, im Schnitt einmal im Monat. Je nachdem, wie viel Schweiß auf die Saiten tropft ;)

Ihr seid bei Let It Burn unter Vertrag. Wie viele Demos habt ihr rausgeschickt, bis ihr den Deal hattet?

Gute Frage.. ich schätze mal 100? So was um den Dreh ...

Habt ihr bereits schlechte Erfahrungen mit dem Musikbuisness gemacht?

Eigentlich nicht wirklich.. in der Hinsicht hatten wir bisher eigentlich Glück.

Was wollt ihr 2009 alles in Angriff nehmen?

Shows, Shows, Shows... ! Wenn auch erst nach meinem Examen, das ich bis Mitte Juni zu absolvieren habe.“ Overcoming The Archetype“ will ja auch ordentlich promotet werden! ;)

Famous Last Words?

Time is cash, cash is beer!


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Burn Your Ears

Germany
Date: 2009-02-10

TODAY WE RISE stammen aus Würzburg und haben jetzt auf Let It Burn Records ihr Longplayer-Debüt “ Overcoming The Archetype“ herausgebracht, welches ein absolutes Prachtstück in Sachen moderner Hardcore ist. Ausgestattet mit knalligen Songs, einem sehr stimmigen Artwork und jeder Menge Feuer unterm Arsch dürfte ihnen eigentlich die Welt zu Füßen liegen, aber lest selbst…

Stell doch bitte mal dich und deine Band vor.

Die Band setzt sich momentan aus vier Leuten zusammen: Sebastian (Bass), Joe (Gitarre), Roberto (Vocals) und mir (Gitarre). Drummer suchen wir aktuell noch, haben aber jemand am Start, mit dem es gut läuft! Nähere Infos folgen.

Ihr kommt aus Würzburg. Wie sieht die Hardcoreszene dort aus und wer hat euch alles beeinflusst?

In Würzburg ist die Szene eher klein und setzt sich aus mehreren Szenen zusammen, kann man sagen. Die Kids aus Aschaffenburg, Schweinfurt und Nürnberg tauchen genauso auf den HC Shows auf wie Leute aus Bayreuth oder Stuttgart. Beeinflusst wurden wir direkt in Würzburg eigentlich von niemandem. Wir haben von Anfang an unser Ding durchgezogen.

Eure Musik spricht ja durchaus mehrere Geschmäcker an. Mit welchen Bands fühlt ihr euch auf einer Bühne am wohlsten?

Das ist schwer zu sagen, bzw. haben wir da eigentlich keine wirklichen Vorlieben. Am meisten Spaß macht es aber immer, wenn wir mit unseren Homies von Teamkiller, Final Prayer oder Crises Never Ends rocken dürfen. Aber auch die Würzburger Jungs von Time´s Up stehen hoch im Kurs ;) .. Hauptsache, wir haben Spaß und es gibt keinen Stress.

Wie läuft eure Schlagzeugersuche?

Ganz gut! Wie es aussieht, haben wir einen Kandidaten, der die Stelle wohl besetzen wird. Aber da ist noch nichts festgetackert, daher kann ich noch keine Infos rauslassen.

Wie viel Zeit geht bei euch für TODAY WE RISE drauf, und was macht ihr noch nebenbei? Gibt es noch andere Bandprojekte?

Zeitlich verlagert sich momentan fast alles auf die Wochenenden, an denen entweder geprobt wird oder Shows gespielt werden. Ansonsten halt immer mal wieder Organisationsgeschichten wegen Booking, Merch usw. Aber das lässt sich neben dem Studium alles ganz gut händeln.

Was macht das Besondere eurer Band aus? Was glaubst du, sind eure Stärken?

Ich meine, dass unsere Stärke v.a. darin liegt, dass wir keine Vorstellungen von diesem oder jenem Style erfüllen wollen. Wir kommen mehr oder weniger alle aus unterschiedlichen Richtungen (Punk, HC, Metal, Chaos) und ziehen uns dort raus, was uns am besten gefällt. Warum wir aktuell in die Metalcoreschublade gesteckt werden, kann ich persönlich nicht ganz nachvollziehen.

Siehst du eine Entwicklung in dem, was ihr macht? Und wenn ja, wo könnte sie mal hinführen?

Definitiv. Wenn man die Bilanz des letzten Jahres betrachtet, können wir mehr als zufrieden sein. Viele Shows, der Deal mit LIB, die Scheibe mit durchaus guten Rezessionen können sich, denke ich, sehen lassen. Wohin die Reise gehen wird, wird sich zeigen. Wir machen auf jeden Fall so motiviert weiter wie bisher und werden unser Bestes geben.

Wie habt ihr euer Album aufgenommen, und welche Erfahrungen brachtet ihr bereits mit?

Das Album entstand in Eigenregie. Alle Aufnahmen habe ich in Kooperation mit den Bandkollegen in unserem Proberaum gemacht, gemixt haben wir dann bei Larry Fricke in Aschaffenburg. Selbst aufzunehmen hat einerseits den Vorteil, dass man viel Zeit hat, um lange an den Songs zu feilen. Das wiederum führt aber auch oft dazu, dass man sich in Details verliert und viel Zeit verplempert. Die nächste CD entsteht definitiv zu einem Großteil im Studio.

Was ist euch wichtig? Womit möchtet ihr assoziiert werden?

In erster Linie ist es uns wichtig, dass wir als Band von den Leuten akzeptiert werden und uns klischeehafte Einteilungen erspart bleiben. Außerdem soll TWR auf der einen Seite für Spaß stehen, auf der anderen Seite aber auch zum Reflektieren anregen. Vielleicht erreichen wir das mit dem einen oder anderen unserer Texte.

Mal ne Frage unter Gitarristen: wie oft wechselt ihre eure Saiten?

Hehe.. ich würde sagen, im Schnitt einmal im Monat. Je nachdem, wie viel Schweiß auf die Saiten tropft ;)

Ihr seid bei Let It Burn unter Vertrag. Wie viele Demos habt ihr rausgeschickt, bis ihr den Deal hattet?

Gute Frage.. ich schätze mal 100? So was um den Dreh ...

Habt ihr bereits schlechte Erfahrungen mit dem Musikbuisness gemacht?

Eigentlich nicht wirklich.. in der Hinsicht hatten wir bisher eigentlich Glück.

Was wollt ihr 2009 alles in Angriff nehmen?

Shows, Shows, Shows... ! Wenn auch erst nach meinem Examen, das ich bis Mitte Juni zu absolvieren habe.“ Overcoming The Archetype“ will ja auch ordentlich promotet werden! ;)

Famous Last Words?

Time is cash, cash is beer!


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With Love, The Underground

Germany
Date: 2008-11-30

Danke, dass ihr euch Zeit für die Antworten nehmt. Gibt's dann bald auf www.wltu-music.de
WITH LOVE, THE UNDERGROUND - Grüße, Thomas

1) Ist es richtig, dass ihr euer Debüt selbst aufgenommen habt? Welche Erfahrungen, positiv wie negativ, habt ihr in dem Zeitraum gemacht?

Ja wir, primär ich (Erik / Guitar) habe das Album mehr oder weniger alleine aufgenommen. Soundtechnisch habend wir natürlich bei den entsprechenden Instrumenten mit dem jeweiligen Musikanten gecheckt was cool ist und was funktioniert. Das Drumediting hat zB. unser Drummer gemacht. Ich habe das ganze quasi gemanagt und hatte die "Aufnahmeleitung".
Positiv war daran, dass man ohne finanziellen Druck recht lange an den Songs feilen und damit immer wieder Verbesserungen und Änderungen einbauen konnte. Allerdings kann dies auch zum Nachteil werden. Man verfängt sich in Details und verliert den Zeitplan aus den Augen. Ausserdem muss man seinen Bandkollegen doch öfters mal in den Arsch treten dass sie ihren Kram fertig kriegen als wenn man fixe Termine im Studio hat.
Jens: Negativ war auch, dass kein Produzent im traditionellen Sinn dabei war, der Abstand zur Musik hatte und eventuell noch mehr aus den Songs hätte rausholen können. Außerdem hätte der bestimmt schneller sagen können, welche Aufnahmetakes in Ordnung sind und welche wir noch mal machen müssen….so war das teilweise mit größerem Aufwand verbunden.

2) Wofür steht der Titel "Overcoming The Archetype" denn?

Mit „Overcoming the archetype“ wollten wir wiederspiegeln um was es teilweise auch in den Texten geht. Als „archetypisch“ wird in der Verhaltenspsychologie z.B. ein von vielen Menschen angewandtes sich gleichendes Verhaltensmuster bezeichnet. Das lässt sich auf viele Bereiche ableiten. Was wir ausdrücken wollen ist im Grunde genommen das nicht immer das alt hergebrachte, das was alle machen das beste ist, das man keine Angst haben soll sich von der Masse abzugrenzen und sich seine eigenen Gedanken zu machen. Quasi über den Tellerrand hinausschauen und damit besser fahren. (joe)


3) Welche Themen wollt ihr unbedingt unter die Leute bringen und kommen auch manchmal jüngere Fans auf euch zu und wollen sich über Szenethemen wie Vegetarismus oder SxE informieren?

Da wir uns rein inhaltlich nicht wirklich mit diesen Themen auseinandersetzen (auf der CD) ist es schwierig dazu was zu sagen. Wir sind eine relativ gemischte Band (1x Sxe, 1x Vegetrarier, 3x Alleskonsumierer) in der jeder seine eigene Meinung vertritt. Natürlich setzen wir uns privat mit dem Thema auseinander und geben den Kids auch gerne unser Meinung zum besten oder auch mal ein paar Tipps aus dem Leben ;)
Joe: Sicher gibt es Themen die wir ansprechen wollen, aber eher auf eine nicht strikt vorgegebene
Weise. Jeder soll sich zu unseren Texten und den von der Musik ausgelösten Emotionen SEIN
eigenes Bild machen können. Ein Grundthema der Lyrics ist sicherlich der Gedanke sich von der Masse zu lösen und selbst zu denken anstatt von anderen eine Meinung vergekaut zubekommen. Für junge „Fans“ ist es sicherlich sehr wichtig sich über eine „Szene“ zu definieren und von anderen auch klar abzugrenzen. Allerdings sind wir nicht für die Sozialisation dieser Leute verantwortlich. Wenn ein „Fan“ uns anspricht und bestimmte Themen zur Sprache kommen dann ist das jeweils eine Momentaufnahme und auch immer ein Gespräch mit der jeweiligen Person aus unserer Band. TWR besteht aus fünf Individuen die zusammen Musik machen. Jeder hat dabei andere, eigene Ansichten. „Erziehen“ ist definitiv keine Aufgabe die wir mit TWR erfüllen können / wollen.
Diese Intention haben wir auch garnicht. Wir zeigen Sachverhalte auf – Gedanken muss sich jeder selbst machen und dann die für sich richtigen Schlüsse ziehen.

4) Dave Quiggle hat das Artwork gestaltet, war es euch wichtig einem Profi die Sache zu überlassen? Wie kam der Kontakt zustande?

Ja, das war natürlich der Hammer. Chris LIB hat uns zu ihm gebracht. Er meinte damals er könnte sich gut vorstellen mit Dave zusammen zu arbeiten und es hat schon nach seinen ersten Vorschlägen gefunkt. Das Ergebnis sieht man jetzt in Form des Artworks. Wir finden es großartig!


5) Auf dem Album sind viele Gäste zu hören, wer genau hat etwas beigesteuert und sind die einzelnen Leute im Studio gewesen, oder war es eher ein Filetrade?

Letztlich haben wir 2 "Hauptfeatures" auf der CD. Einmal Mosh von Elision bei "Empire vs. the Mind" und Alexa von My first Failure bei "For the masses". Zusätzlich waren noch einige Kollegen bei den Crewvocals dabei die alle auch in Bands aktiv sind. Wir haben h hier auf stimmmächtige Mannen zurückgreifen die auch Ahnung von der Musik haben. Das Ergebnis kann sich aj Fall hören lassen.
Wir haben die Leute letztlich besucht und in verschiedenen Locations aufgenommen. Mit Laptop und mobilem Firewireinterface geht das heutzutage recht einfach. Eine halbe Stunde aufbauen und das Setup steht. So haben wir Mosh und die CrewVocals in der Motorradwerkstatt von Mosh aufgenommen, Alexa im Wohnzimmer unseres Sängers. Filetrades haben wir also keine genutzt, auch wenn wir teils damit geliebäugelt hatten.


6) Was macht ihr beruflich und wie lässt sich das mit der Band vereinbaren?

Wir sind 2 mal Studenten (Jens + Erik) und 3 mal Berufstätig (Sebastian - Vermessungsingenieur, Joe - Systemadministrator, Roberto - Großhandelsverkäufer). Es ist teilweise schon relativ kompliziert das Arbeiten bzw. Studium mit der Band unter einen Hut zu bekommen. Va. auch weil wir z.T. 150km auseinander wohnen (Joe Frankfurt a. Main, Jens / Erik Würzburg). Daher ist alleine das Proben mit einer Menge Fahren verbunden. Aber wenn man sich abspricht und rechtzeitig im Vorfeld Konzerte und andere Bandgeschichten plant geht das alles. Der Wille zählt hier!


7) Der Kapitalismus scheint nun doch in eine Art Sozialismus zu münden, denkt ihr die Finanzkrise wird auch einige Dinge im HC-Sektor erschweren, oder ist die Szene immun?

Vom Sozialismus sind wir noch weit entfernt. Solange Konzerne täglich Menschen entlassen und sich deren Top Manager die Taschen vollmachen ist der Kapitalismus noch immer in voller Blüte.
Sicherlich ist die momentane Finanzkrise für viele ein Anlass mal über das vorherrschende
Wirtschaftssystem nachzudenken. Allerdings ist die moderne Gesellschaft viel zu sehr vom
weltweiten, globalisierten Handelssystem abhängig – da wird sich wohl nicht viel dran
ändern lassen. Aber das in den USA bald ein angehöriger einer sogenannten „Minderheit“
als Präsident die Menschen vertreten kann lässt auf ein Umdenken der Leute hoffen.
Die Finanzkrise wird sich sicher auf alle Bereiche des Lebens auswirken und somit ist auch
HC nicht dagegen immun das die Leute de facto immer weniger im Geldbeutel haben und
sich überlegen werden ob diese oder jene Anschaffung wie z.B. CD oder Merch einer Band jetzt wirklich noch drin ist. (Joe)

8) Seid ihr eine disziplinierte Band, die regelmäßig probt, oder arbeitet ihr eher blockweise? Wohnt ihr alle in der näheren Umgebung voneinander?

Wir versuchen 1x / Woche fix zu proben. Öfters ist das aber wegen Beruf oder Uni aber nicht wirklich möglich. Aber man kann es durch viele Shows kompensieren wo man dann quasi durch die Shows "im Saft" bleibt. (Wo wir wohnen, siehe 6)).

9) Laut Booklet gibt es sogar eine WG mit ELISION- und TWR-Mitgliedern... konnten euch die Jungs gute Tipps geben, oder verlasst ihr euch da ganz auf eure eigenen Instinkte?

Ja, wir proben zusammen mit Elision seit ca. einem 3/4 Jahr. Aber da macht jeder sein Ding.. wir reden uns nicht gegenseitig rein. Ach doch, Mosh habe ich beim Aufnehmen nach Micros und Tipps gefragt. Aber ansonsten eher weniger.


10) In Süddeutschland gibt es ein gutes Netzwerk an befreundeten Bands, habt ihr diese Beobachtung auch in anderen Regionen gemacht?

Aj Fall. Letztlich gibt es fast in jeder Region ein Netzwerk in dem sich befreundete Bands (aus)helfen und eine Art Untercommunity bilden. Vor allem in den neuen Bundesländern ist dies recht ausgeprägt. Für uns sind es in Süddeutschland Bands wie Teamkiller und Crises never Ends mit denen wir engen Kontakt haben, auf der anderen Seite von Deutschland unsere Homies von Final Prayer.


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Metalnews

Germany
Date: 2008-11-22

Dein momentaner Aufenthaltsort, während Du diese Fragen beantwortest?

Mein Zimmer, am Rechner.

Was hast Du gestern Abend/Nacht gemacht?

Uni - früh ins Bettchen!

Was machst du morgens nach dem Aufstehen als erstes?

Rechner an, Zähne putzen.

Wie bist Du zur harten Musik gekommen?

Älterer Bruder.

Auf wem würdest du beim Stagediven gerne mal "notlanden"?

Kylie Minogue - weil die ist der Ferrari unner de Weiber!!!

Welche ist die peinlichste Platte in Deiner Sammlung?

BLÜMCHEN - Herz an Herz

Die größte Peinlichkeit in Deinem Leben?

Die sind alle geheim ;)

Die größte Dummheit, die Du je begangen hast?

Ebenfalls geheim ;)

Dein Lieblingsessen?

Kohlenhydrate

Dein Lieblingsgetränk?

Wasser bzw. Bier. Je nach Tageszeit.

Hast Du ein Vorbild?

Teppei Teranishi.

Das Cover welcher Platte ist definitiv das coolste?

PANTERA - Metal Magic

Und welches Cover welcher Platte ist definitiv das beschissenste?

METALLICA - Metallica

Welche drei Sachen würdest Du auf eine einsame Insel mitnehmen?

Freundin, MacBook Pro, Internet

Mit wem würdest du gerne mal auf der Bühne stehen?

Peter Maffay

Wen würdest Du gerne mal treffen?

Marcel Reich-Ranicky

Das bizarrste Erlebnis mit Fans?

Dass STRETCH ARM STRONG unsere Moshparts lieben!

Bis dato unerfüllter Lebenswunsch?

Mit eigenem Wohnwagon durch Europa reisen.

Dein Lebensmotto?

Live together, die alone!


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Helldriver Magazine

Germany
Date: 2008-11-16

Beginn 20:00 Uhr - Voller Vorfreude stand ich also pünktlich im Kellergewölbe des Jugendkulturzentrums B(echtolsheimer)-Hof mitten in Würzburg. Schon oft war diese Location Veranstaltungsort hochkarätiger Konzerte, aus den unterschiedlichen Sparten Hip-Hop, Punk, Metal oder Hardcore. Da aber noch keine Band zu sehen bzw. zu hören war und auch noch keiner meiner Kumpels anwesend war, nutzte ich die Zeit, um mit einem kühlen Bierchen in der Hand das nach und nach eintreffende Volk unter die Lupe zu nehmen.

Die Erwartungen an den Abend waren bereits im Vorfeld enorm: Alle waren gespannt auf die neue Platte der Würzburger Hardcore-Formation „Today We Rise“. Die Band hatte es geschafft, allein aufgrund eines Demos einen Vertrag bei „Let It Burn“-Records - einem europäischen Hardcore-Label - zu bekommen, ohne dass man sie dort vorher bereits kannte. Um das Record Release des Tonträgers „Overcoming The Archetype“ am heutigen Abend gebührend zu feiern, hatte man sich noch ein paar befreundete Bands eingeladen. Den Anfang machten „Time´s x Up“ (Straight Edge Hardcore) aus Würzburg, gefolgt von „Cult Of Gaia“ (Deathmetal) aus Aschaffenburg und den Stuttgartern „Teamkiller“ (Hardcore).

Mit etwas Verspätung kamen also die Jungs von „Time´s x Up“ auf die Bühne. Das Intro (so ´ne Art Volksmusik) und die Outfits der Bandmitglieder brachten gleich zu Beginn viele der Zuschauer zum Lachen. Wo sieht man sonst eine Hardcore-Band, die in Jeans-Hotpants, weißen Unterhemden und mit aufgeklebtem Pornobalken-Schnurrbart auf die Bühne kommt? Frontmann Daniel animierte außerdem regelmäßig zum gemeinsamen Getränkegenuss („So, jetz trinke mer erstermal waaas!“), was ein Übriges zur heiteren Stimmung beitrug. Musik gemacht wurde natürlich auch noch, und die Zuschauer kamen langsam in Stimmung.

Weiter ging´s mit der Deathmetal-Band „Cult Of Gaia“ aus Aschaffenburg, die in Szene-Kreisen sicherlich bekannt sein dürfte. Musikalisch wusste sie zu überzeugen, und die Menge ging teilweise recht heftig ab. Ich selbst schaute mir das Ganze aus leichter Distanz an, da ich hauptsächlich wegen „Today We Rise“ gekommen war. Für Fans des Genres kann jedoch ein Blick auf die MySpace-Seite von „Cult Of Gaia“ nicht schaden.

Dann war es endlich soweit: „Today We Rise“. Als es losging, war sofort klar, dass der Großteil der Zuschauer wegen den Würzburgern hier war. In der Menge ging´s ordentlich zur Sache, und auch die Mannen um Sänger Roberto waren sichtlich in Spiellaune. Oftmals wurde die Deckenkonstruktion, die eigentlich für die Montage der Scheinwerfer gedacht ist, vom Frontmann und von Zuschauern für Hängeeinlagen missbraucht - die niedrige Decke im Kellergewölbe des B-Hofs macht´s möglich. Bretter wie „Barricades“, „Masters And Johnson“ oder „For The Masses“ von der damaligen Demo-EP zündeten ordentlich und motivierten den ein oder anderen Zuschauer zur lautstarken Unterstützung an Roberto´s Mikro.

Last but not least enterten „Teamkiller“ aus Stuttgart die Bühne. Jetzt zeigte sich, wer unter den Zuschauern noch die letzten Energiereserven aufbringen konnte, um noch ein letztes Mal ordentlich abzugehen. Teamkiller lieferten eine anständige Show, allerdings waren die Pausen zwischen den Songs für meinen Geschmack etwas zu lang.

Der Sound war generell bei allen Bands an diesem Abend in Ordnung, was sicherlich auf die gute Arbeit des Mannes am Mischpult zurückzuführen war, der immer zwischen der Mitte der Zuschauer und dem Mischpult hin und her pendelte, um sich selbst ein Bild vom Klang in den vorderen Reihen zu machen. Der Sound im Kellergewölbe kam mit viel Druck durch die Boxen, wie sich das für eine derartige Show auch gehört, allerdings etwas zu basslastig.

Alles in allem war es ein Konzert, bei dem Hardcore-Fans auf ihre Kosten gekommen sind. Headliner an diesem Abend waren trotz der Reihenfolge der Bands auf jeden Fall die Gastgeber und Lokal-Matadoren „Today We Rise“ aus Würzburg, die ein weiteres Mal ihre Live-Qualitäten und ihr Potential für die Zukunft unter Beweis gestellt haben. Auch die anderen Bands sollte man im Auge behalten und ihnen bei Live-Terminen in der Nähe einen Besuch abstatten.


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Abhörn - Musikmagazin für Aschaffenburg

Germany
Date: 2008-11-04

ABhörn: Aus welcher Motivation heraus wurden TWR gegründet?

Erik: Today We Rise wurde im Herbst 2005 von Jens und mir gegründet. Entstanden ist das Ganze aus der Idee zum Spaß als Aschaffenburger in Würzburg Mucke zu TODAY WE RISE 2008machen, die uns gefällt und einfach mal wieder das Instrument zu bedienen. Nach einigen Line-Up-Wechseln entstand dann 2007 das "heutige" Today We Rise: Sebastian Klinger (Bass), Roberto Raab (Vocals), Erik Albert (Guitar), José Garcia (Guitar), Jens Junker (Drums). Letztlich kann man betonen, dass TWR der gemeinsame Nenner von uns 5 ist. Wir versuchen keine Musik in irgendeinem Speziellen Genre zu machen, sondern produzieren einfach das was gefällt.

ABhörn: Wie ist es zum Record-Deal mit Let It Burn Records gekommen?

TODAY WE RISE - EPErik: Durch die eigenen Aufnahmen im Jahr 2005 (Demo2k7) und 2008 konnte dann Chris von Let It Burn Records von unserer Qualität überzeugt werden und bringt jetzt „Overcoming the Archetype“ raus. Außerdem war die Tatsache, dass wir im Laufe der letzten Jahre einen Haufen Shows und immer wieder mit Bands spielen konnten die wir schon seit unserer Jugend gut fanden (Sick Of It All, Madball, Walls Of Jericho etc.).

ABhörn: Welche Vorteile habt ihr als Band auf dem Label?

Erik: Zunächst einmal gibt es uns als Band ein großartiges Gefühl, dass Leute wie Chris von LIB uns das Vertrauen entgegen bringen, die CD mit uns zu machen. Durch die Unterstützung von LIB haben wir es wesentlich einfacher an wichtige Kontakte in der Szene zu kommen. Seien es Promoter für Konzerte, Designer für Artworks oder auch andere Bands mit denen wir Konzerte spielen können. Äußerst positiv ist auch das "Management" das man durch die Betreuung bekommt. Man profitiert durch die Erfahrungen, die Chris in den letzten Jahren mit seinem Label gemacht und kommt dadurch schneller voran.

ABhörn: Erzählt doch bitte etwas über die Entstehungsgeschichte
zum neuen Album und auch über das inhaltliche in euren Lyrics...

TODAY WE RISE - Overcoming The ArchetypeErik: Das Album entstand aus zwei Teilen. Zunächst sollte 2007 eine EP mit fünf Tracks veröffentlicht werden. Diese Idee verwarfen wir aber wieder und nahmen im darauf folgenden halben Jahr nochmals fünf Songs auf, um das Album komplett zu machen. Die Songs spiegeln also das musikalische Schöpfen von TWR der Jahre 2006 bis 2008 wieder und haben deshalb eine relativ große Bandbreite. Zu bemerken ist noch, dass die komplette Aufnahme in Eigenregie durchgeführt wurde. Zum Mix und Mastern gingen die Tracks dann in das MixBox-Studio von Larry Fricke in Aschaffenburg. Vor allem aber durch den Einstieg unseres Gitarristen Joe im Sommer 2007 bekam unser Sound nochmals eine neue Note, die sich in den neueren Songs widerspiegelt (siehe „Empire Vs. The Mind“, „Second To None“).

Joe: Zum Thema Lyrics: die Lyrics und auch der Titel "Overcoming the Archetype" lassen sich sicherlich mit dem Ansatz "THINK FOR YOURSELF" beschreiben. Ansätze für Lyrics sind sowohl aus persönlichen Erlebnissen, aber auch aus der aktuellen, politisch-sozialen Lager heraus entstanden. Wir wollen Denkansätze liefern, ohne zu predigen - Allerdings sehen wir TWR nicht unbedingt als politisch motivierte Band. Eine Aussage wollten wir aber allein schon wegen unseres Bandnamens treffen.

ABhörn: Wo wird das Album überall erhältlich sein?

Joe: Gekauft werden kann das Album bei den einschlägigen Mailorder-Katalogen (Greenhell, Fligh13, etc.) und auch direkt bei uns bzw. unserem Label. Am besten natürlich direkt bei uns auf dem Shows. ;)

ABhörn: Szene hin, Szene her...wie seht ihr die aktuelle Entwicklung der HC-Szene, und mit welchen persönlichen Inhalten könnt ihr euch (noch) identifizieren?

JensJoe: Hardcore ist sicherlich mehr als nur Musik und Trend. Es gehören mit Sicherheit auch das Vermitteln von Denkanstössen und alternativen Meinungen dazu. In keinem anderen Musikbereich wird die "DIY"-Mentalität so "gelebt" wie im HC. Das hat sicherlich auch viel mit uns und auch unserer Einstellung zur "Szene" zu tun. Ich denke das der Grundgedanke des HC immer positiv war und nach wie vor positiv ist - jeder kann sein Ding machen, ohne schräg angeschaut zu werden, nur weil er/sie "irgendwie anders" ist. Eine starke ErikSzene fördert immer auch starke Bands, die einfach ihr Ding durchziehen, ohne sich von Trends und medialer Meinungsmache abschrecken zu lassen. Für uns ist diese "Szene" also wichtig - abgrenzen wollen wir uns aber natürlich auch nicht. Wie gesagt, JEDER ist eingeladen.

Sebastian: Ach, diese so genannte Szene muss man zweigeteilt betrachten. Ich denke, wir brauchen nicht darüber zu reden, dass die HC-Szene in den letzten Jahren einen zuvor nie existierenden Hype Robertoerlebt hat - das dürfte auch der letzte gemerkt haben. Das wird sich auch bald wieder gesundschrumpfen, sobald diese Szenenomaden weitergewandert sind. Ich denke momentan sind diese ganzen neuen „Death-Core-Bands“ der aktuelle Hype.
So wirklich mit der Hardcore-Szene habe aus der Band nur ich zu tun, also einer von fünf. Aber wir machen mit TWR unser eigenes musikalisches Ding, mit Texten über Themen, die uns beschäftigen, Situationen, die uns passiert sind oder Missstände, die uns zur Weißglut bringen, Sebastianohne uns reinreden zu lassen. So und jetzt kann jeder selbst entscheiden, ob das was mit Hardcore zu tun hat oder nicht.

ABhörn: Welche Bands gehören nach wie vor zu euren größten Einflüssen und haben damit Vorbildcharakter?

Joe: Das ist bei uns sehr gemischt. Das geht sicherlich bei alten Metal-Helden wie Metallica und Slayer los, über viel Old School Hardcore (Sick Of It All, Madball), JoePost HC (Snapcase, Quicksand), aber auch softere Sachen wie die Deftones oder Foo Fighters sind gern gehört. Wer gute Songs schreibt hat bei uns generell gute Karten.

ABhörn: Nachdem ihr nun bereits mit den Größen des Hardcore die Bühne geteilt habt, welche Bands wären nach wie vor eure Wunschkandidaten?

Joe: Klar, war es eine Riesensache für uns mit z.B. Madball und Sick Of It All die Bühne zu teilen...es gibt sicherlich Wunschkandidaten, aber das sind so viele...

Sebastian: Mit den Größen des Hardcore sprichst du mit Sicherheit Madball und Sick Of It All an. Nun ich denke das sind zwei von vielen, vielen Bands, mit denen wir noch nicht die Bühne teilen durften, die man ebenfalls als Größen bezeichnen darf. Für mich wäre es natürlich ein Highlight mit Agnostic Front auf der Bühne zu stehen, aber man muss sich nur auf dem nationalen Sektor umschauen, um genug "Hardcore-Größen" zu finden. Was leider nicht mehr möglich ist, wäre eine Show mit Sidekick zu spielen.

ABhörn: Welche aktuellen politischen oder gesellschaftlichen Themen beeinflussen euch, so dass sie euch zur Inspiration dienen?

Joe: Die Frage nach politischen Themen als Einfluss ist schwer zu beantworten, da irgendwie jedes Statement, dass man abgibt indirekt politisch ist. Wie bereits erwähnt: wir geben Ansätze, wollen aber nicht predigen.

ABhörn: In kaum einer anderen Musik-Szene wird der sogenannte „Unity-Gedanke“ derart gepflegt wie im Hardcore. Welchen nationalen HC-Bands, mit denen ihr euch verbunden fühlt, wird eurer Meinung zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt?

Joe: Generell erhält jede Band, die sich bemüht, ehrliche und eigene Musik zu machen, irgendwann die Aufmerksamkeit, die ihr zusteht. Wenn man dranbleibt und wirklich viele Shows spielt, gute Songs aufnimmt und einfach viel für die Band macht, dann wird das irgendwann den Leuten auffallen. Leider ist es im Metal/HC-Bereich nicht so, dass die breite Masse eine Band danach beurteilt, wie talentiert sie ist oder wie viele geniale Songs die Band hat. Populär wird im "Mainstream"-Bereich, wer das beste Promo-Budget bei seinem Label locker machen kann. "Alternativer" Musik wird also generell zu wenig vom Kuchen zugeteilt.
National fühlen wir uns besonders mit Teamkiller und Final Prayer verbunden, die uns gezeigt haben, wie man es mit guten Songs, harter Arbeit und vielen, vielen Shows schafft, ohne viel Promo sehr bekannt zu werden.

Sebastian: Ich denke, dass jede Band die zu 100% hinter dem steht was sie macht, früher oder später die Aufmerksamkeit bekommt, die sie verdient, wie die Würzburger Jungs von Time´s Up, oder schon zu den etablierten Bands der Szene gehören, wie etwa unsere Freunde von Teamkiller oder Final Prayer.

ABhörn: Wie steht ihr zu szenetypischen Problemen wie "Violent Dancing" oder dem "Fashion"-Wahnsinn?

Joe: Generell sind wir nicht für Gewalt, egal in welcher Form. Der Name "Violent Dancing" impliziert ja schon, dass es hier einen Geschädigten geben muss. Meist sind das die Leute die zu einer Show kommen, um gute Bands zu sehen und zu supporten und eben ungern dabei irgendwelche Körperteile ins Gesicht bekommen wollen. Ein "Circlepit" oder eine "Wall of Death" ist da schon was anderes, da weiss ja jeder worauf er/sie sich einlässt und kann auch nach hinten oder zur Seite gehen, wenn es zu heftig wird. Solange die Leute auf sich und andere aufpassen ist alles okay. Zum Fashion-Wahn, den du ansprichst: na ja, Bandshirts nur der Motive wegen zu tragen und keinen einzigen Song der Band zu kennen ist schon irgendwie komisch, aber auf der anderen Seite hilft es den Bands. Jeder wie er/sie will also....

Sebastian: Ach Pogo, Stagedives und Mosh gibt es nicht erst seit ein paar Jahren auf HC-Shows. Und auch mit 15 habe ich schon Basecaps getragen. Das einzige Verwerfliche daran ist, dass es gerade beim "Tanzen" immer mehr ein Gegeneinander als ein Miteinander ist, bzw. die beiden von dir angesprochenen Themen Grund für Leute sind, sich zur Hardcore-Szene zu bekennen.

ABhörn: Welche Message habt ihr an eure Hörer und Supporter da draußen? Was können alle dazu beitragen, die Szene harmonischer zu gestalten und wieder zum ursprünglichen Unity-Charakter zu führen, ohne auf Konkurrenz oder Neider Rücksicht zu nehmen?

Joe: Denkt einfach über euer Handeln nach - macht euch euere EIGENEN Gedanken - supportet die Szene, denn sie ist oft der letzte Freiraum, den man weitestgehend selbst gestalten kann. Das fasst es wohl gut zusammen.

Sebastian: Wir sind nicht die "Szenepolizei", die sich anmaßt, anderen Ratschläge zu geben. Geht weiterhin auch auf jede noch so kleine Show und hängt dort ab. Nur so kann man die Bands, die lokalen Treffpunkte und die Gemeinschaft am Leben erhalten. So was geht nicht von zu Hause vom Rechner aus.

ABhörn: Abschließend...gibt es ein Band-Statement, mit dem man Today We Rise in Zukunft in Verbindung bringen sollte?

Joe: Today We Rise > Overcoming The Archetype

ABhörn dankt für das Interview und wünscht der Band viel Erfolg auf dem weiteren musikalischen Weg. (dc)


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A TRAITOR LIKE JUDAS & LIGHT Y...
Guerilla Homefires (vinyl EP)

LET IT BURN
Anniversary Sampler

TAUSEND LöWEN UNTER FEINDEN
Machtwort (2nd press)
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