Final Prayer Right Here Right Now

LiB 025 · 04/2006 · CD

Forget everything you know about heavy hardcore music, reschedule all your thoughts on how professional and tight a European band can sound. Imagine "hardcore", just plain, brutal, tough hardcore, and then embrace FINAL PRAYER's debut album "Right Here Right Now". This record will erase all your doubts that a hardcore-band from Berlin would not be able to play in one league with HATEBREED, TERROR or THROWDOWN.

1.Broken Mirror
2.Out Of Content
3.The Anthem
4.Best Of Times
5.Guilt Trip
6.No Place To Turn
7.Always On Top
8.Empower
9.First World Down First
10.One By One



Get the CD, 9.90 € Get it on iTunes

Plastic Bomb

Germany
Author: Sebastian Luchmann
Date: 2006-10-29

Mit einiger Verspätung ist dann doch noch eine Promo-Version von FINAL
PRAYER’s Debüt Album „Right Here, Right Now“ auf meinem Schreibtisch
gelandet! Geboten wird hier super fett produzierter HC der neueren
Schule ala BIOHAZARD, BORN FROM PAIN, HATEBREED, MADBALL, TERROR und
Konsorten! Soll also nichts anderes heißen, als das einen hier in
insgesamt 12 Tracks das totale Brett erwartet (ohne dabei aber total
stumpf rüber zu kommen)! Musikalische Unterstützung gibt’s übrigens von
aktuellen TEAMKILLER und ex-SIDEKICK Leuten, die man sich kurzerhand mit
ins Studio geholt hat! Alles in allem also ein überaus gelungenes Debüt,
was von Vorne bis Hinten voll überzeugen kann und nicht wie so oft,
total sumpf kopiert klingt! FP gehören neben BLACK FRIDAY ’29 und
TEAMKILLER definitiv zu den momentan besten HC Acts aus
Deutschland/Europa!
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Pitfire

Switzerland
Author: Tanja
Date: 2006-09-26

Work until we die, another labour-slave. Fired within minutes, but chained forever. To the bottom-line of this system by our own sweat, time and energy. Lets kill this to keep ourselves alive....I do not wanna live my life out of content.
Die letzten Prediger stammen aus Berlin und waren (sind) zudem in Bands wie BATTLE ROYALE, DISRESPECT, SHORTAGE und LIFEFORCE aktiv und zeigen den frisbeewerfenden Ethnos in Kreuzberg endlich mal, wo es langgeht und dass sie ihre buntbemalten Hippiefahrräder nicht überall abzustellen haben, wenn die Boys back in town sind, weil sie die Drahtesel mit ihrem Dampfwalzensound sonst in Grund und Boden stampfen.
Der Fünfer konnte bereits im letzten Jahr mit einer Split-EP überzeugen, die sie mit CRISIS NEVER ENDS teilten. Aber was die Hauptstädtler mit diesem Werk abliefern, trotzt jeder Vorhersehung.
Von wegen aussageleerer Metalcore, die fünf Jungs lehren den Hörer, dass er alles andere als kraftloses Geschrammel zu erwarten hat, denn von Anfang bis Ende der 10 Songs gibts sowas von auf die Fresse, dass sich ein Zahnersatz durchaus lohnen würde. Das ultramassive Hardcorebrett, das hier rausgehauen wird, lässt alles andere im Regen stehen und TERROR müssen wohl von nun an ihren Gürtel enger schnallen.
Die Berliner beweisen zudem sozialpolitisches Interesse, das sie mit ihrer Auffassung von brutalem, rohen Hardcore kombinieren, der teilweise ordentlich aufs Gaspedal drückt.
Die mehrstimmigen Shoutpassagen machen zudem Laune und sind dem Tough-Guy Style noch weiter zuträglich.
Der Sänger Stefan fällt durchweg positiv auf und wird bei zwei Songs von Micha (Teamkiller) und Jogges (Sidekick R.I.P.) unterstützt.
Wer es also richtig hart mag und ordentlich durchgenommen werden möchte, sollte sich diese silberne Edelhure besorgen.
Für 15 Euro bekommt man das volle Programm sonst nirgends.
Für mich eine der besten, schwungvollsten Scheiben des Jahres, die laut gehört werden muss und dann so richtig Zerstörungslaune macht.
Volle Breitseite einfach!!!
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www.burnyourears.de

Germany
Author: Marcus
Date: 2006-05-31
Rating: 7 out of 10

Und wieder eine Band aus dem schönen Berlin. Nur vor ein paar Wochen haben ja bereits SHORTAGE ihre neue Platte vorgestellt. Jetzt folgen FINAL PRAYER, die eine ähnliche, wenn auch nicht ganz so metallisch angehauchte Hardcore-Mucke spielen wie ihre Nachbarn. FINAL PRAYER bewegen sich in der Bollo Hardcore Ecke und sind damit durchaus vom Style her vergleichbar mit Bands wie BORN FROM PAIN, THROWDOWN oder TERROR. Letzteren stehen sie musikalisch wohl am nächsten. Bereits 2004 wurde die erste Demo „First Round Knockout“ auf Our World Records veröffentlicht. Mit ihrem neuen Label Let It Burn lassen sie nun „Right Here, Right Now“, ihr erstes Full-Length-Album, auf die Welt los. Als ich die Platte zuerst in den Händen hielt dachte ich ganz ehrlich: „Was ist das denn für nen Scheiß!“ Grund dafür ist das Cover, das dieses kleine, von Napalm verbrannte, vietnamesische Mädchen aus dem Vietnam-Krieg zeigt. Irgendwie finde ich es bescheuert, dieses Bild, wenn auch verändert, als Cover für eine Platte zu verwenden. Selbst dann wenn es, so vermute ich aufgrund der Texte, als Zeichen für unsere kranke und selbstzerstörerische Gesellschaft und Welt sein soll. Nun denn, davon einmal abgesehen machen die fünf Herren echt gute Musik. Super brutaler Bollo Hardcore Marke „Mosh-auf-die-Fresse“ mit fetten Breakdowns, treibenden Old-School-Parts und ausdrucksstarken Vocals und Texten. Der Sound der Platte ist dabei atemberaubend, was nicht weiter verwunderlich ist, da man in den berühmten Kohlekeller Studios bei Hannover aufgenommen hat. Mein Fazit mit einem Satz: Das Cover und Artwork ist für den Arsch, die Mucke knallt aber wie Hulle und lässt mich selbst in meiner kleinen Wohnung einen Mosh Pit anfangen.
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www.poisonfree.com

Germany
Date: 2006-05-31

Full on aggression, Final Prayer kick ass and teeth with their version of modern hardcore with an old school edge. Stomping moshparts collide with midtempo parts, fast parts are found as well, all supported by a hoarse and pissed shouter that has a nice choir in his back. Some modern details in rythm and riffing lift this out of the 90ies into the presence, not being any worse than any of their obvious rolemodels from Terror and those other big American names. The breakdowns are really massive, the vocals full on aggression, the songwriting not groundbreaking but fresh and solid. You hear: These guys earned some experience, as they were actice in bands like Shortage, Disrespect and Lifeforce before. The background choir is used quite excessive, creating a nice element to their music, and the already strong vocal side is even supported by guest appearances of Micha Teamkiller and Jogges Sidekick. A pure and simple hardcore slugfest, letting out everything that is trendy right now, instead taking what is known, adding some experience of the past years and careers, and thus creating a furious hardcore record. Production fits perfectly, the artwork is as well plain and rather simple and works well.
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www.metal-observer.com/

Germany
Author: Ralf
Date: 2006-05-31
Rating: 7 out of 10

Berlin’s FINAL PRAYER play tough guy Hardcore with a decent groove touch. Their aggressive music scratches bands like MADBALL, SICK OF IT ALL, AGNOSTIC FRONT and HATEBREED musically and lyrically. FINAL PRAYER rose out of the ashes of bands like BATTLE ROYALE, DISRESECT, SHORTAGE and LIFEFORCE and should satisfy all demands of genre fans. But I don’t know why I received this thickly-produced album. I’m not the biggest Core-freak. But I also like acts like CRUMBSUCKERS, THE ACCÜSED or DEAD KENNEDYS. But FINAL PRAYER can never live up to these Gods. For me, their macho touch and gang shouts are a bit too much. Maybe I’m missing all the dragons, swords and eunuchs?
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die jebbis Fanzine

Belgium
Author: Maarten
Date: 2006-05-19

Final Prayer contains ex-members from Battle Royale, Disrespect, Shortage and Lifeforce and wants to bring back violence back into hardcore. Good to know is that they picked their vocalist on his stagediving skills, haha! Well, that should already warn you not to expect anything new or original from this band, but they definitely reached their goal in making something violent. Right Here Right Now just contains the typical violent hardcore ingredients, like chugga chugga breakdowns, some 2-stepping and a couple of sing-alongs. Vocals sound very brutal and riffing and drumming is hard as nails. No need to say more, mosh it up!
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www.new-core.de

Germany
Date: 2006-05-18
Rating: 7,5 out of 10


Final Prayer kommen aus Berlin und haben sich 2003 gegründet Doch bereits zuvor konnten die Bandmitglieder in Bands wie Battle Royal, Disrespect, Shortage und Lifeforce Erfahrung sammeln. Nach einem Demo und der Split mit Crisis Never Ends folgt nun der erste Longplayer auf Let it Burn Records und der hat es echt in sich. Tougher Hardcore mit etwas metallischen Gitarren, brutalen Breakdowns, fiesen Mosh-Parts und fetten Back-up-Chören, Frontmann Stephan brüllt dazu seine sozio-politische Message heraus und erinnert mich etwas an Kid D, den Shouter der Ryker’s. Gefangene werden hier keine gemacht, sondern es geht voll auf die Zwölf. Erfreulich sind die Texte, die nämlich deutlich besser und weniger prollig sind als die vieler Genrekollegen. Bei jeweils einem Song steuern noch Jogges Sidekick und Micha von Teamkiller Guestvocals bei. Aufgenommen wurde übrigens in den Kohlekeller Studios, wo auch schon Bands wie A Traitor like Judas, Under Siege oder Six Reasons to kill den richtigen Sound verpasst bekommen haben. „Right here right now“ ist echt eine coole Scheibe geworden mit der Final Prayer sicher noch für einiges Aufsehen sorgen werden. Weitere Informationen zur Band könnt ihr euch unter www.finalprayer.de oder www.letitburnrecords.com besorgen.
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www.metalspheres.de

Germany
Author: Florian
Date: 2006-05-18

Aus Berlin-Kreuzberg kommen die Jungs von Final Prayer. Und auf „Right Here, Right Now“ wird ähnlich brutal zugeschlagen wie bei den alljährlichen Krawallen in ihrem Heimatviertel. Bei der Musik handelt es sich um mehr oder weniger traditionellen „ToughGuy-Hardcore“ mit ein paar Newschool-Einflüssen. Die schnelleren Parts überwiegen, wobei man natürlich des Öfteren auch in langsame groovende Gefilde „abdriftet“. In diesen Momenten weiß die Band besonders zu gefallen, erinnert sie doch teilweise an Born From Pain, wenn auch nicht ganz so fett. Im Allgemeinen ist die Musik nicht gerade das Anspruchvollste, aber das erwartet ja auch keiner. Songs wie „Empower“ oder „Guilt Trip“ eignen sich einfach super zum Moshen und das ist es, was der Hörer von Final Prayer will! Melodisch eingängige Gitarrenleads braucht hier keiner. Dies hat natürlich zur Folge, dass die Songs alle sehr ähnlich klingen. Aber wie gesagt... Auch wenn mir die Stimme des Sängers, die einfach heiser bzw. sehr hardcorelastig rüberkommt, nicht so zusagt (mir fehlt da die Aggression): Final Prayer legen hier ein mehr als solides, „arschtretendes“ Album vor, das Hardcore-Fans – und vielleicht sogar ein paar Metaller – ansprechen wird!
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Uncle Sally's

Germany
Author: Hans
Date: 2006-05-18
Rating: 8 out of 10

Das Debütalbum der 2003 gegründeten Final Prayer lässt ordentlich aufhorchen. Die Berliner Band, die aus alten Hasen diverser bestehender und verblichener deutscher Hardcore-Kapellen wie Disrespect, Shortage, Lifeforce, etcpp. besteht. Wie ein Debüt klingt 'Right Here, Right Now' entsprechend nicht, eher so, als hätte man schon ewig zusammen gespielt. Stilmäßig kann man die Jungs mit einschlägigen Haudruff-Mannschaften wie Terror, Born From Pain, Throwdown, Comeback Kid oder Hatebreed vergleichen. Schneidige Gitarren, sehr zügiges Tempo, Brüche und Moshparts ohne Ende. Sänger Stephan klingt so brutal und angepisst, wie man das von einer Band dieses Kalibers erwarten kann, aber glücklicherweise nicht so eintönig wie vergleichbare Schreihälse. Sehr fein auch die zahlreichen Hintergrundchöre mit, juhu, diversen weiblichen Gaststimmen. Insgesamt also zehn Knaller, die auch live extrem Spaß machen.
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www.metalfan.nl

Germany
Author: Jaar
Date: 2006-05-18
Rating: 79 %

De Berlijnse hardcoreband Final Prayer is toch al enkele jaren intensief bezig met optredens te regelen in binnen-en buitenland en hun muziek op punt te stellen. Ze hebben ook een platencontract versierd en hun officiële eerste full length “Right Here, Right Now” is eindelijk verkrijgbaar. Hoewel sommige songs al op eerdere releases stonden, is dit album toch wel de moeite om aan te schaffen. De moshcore doet erg Amerikaans aan en de Duitsers zullen de platen van Terror, Born From Pain en het gehele latere NYHC-oeurve wel op een ereplaats hebben gezet in hun woning. De breakdowns, opzwepende riffs, shouts, koortjes en gecreëerde vibes hebben we al vaker gehoord, maar de uitvoering en energie maken dit gebrek aan eigen smoelwerk volledig goed. Het enige kritiekpunt zijn de matige Engelstalige teksten (“Seconds later and the deed was done, fuck you beliefs”) waarbij het soms lijkt of ze gewoon wat gemakkelijke zinnen aan elkaar hebben geragd. Maar voor de rest valt er niets te klagen. Binnenkort weer meermaals in Nederland te bewonderen. It’s Mosh, Mosh, Mosh time! MOSH!
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Rock Hard

Germany
Author: Wolfram
Date: 2006-05-18

Wesentlich überzeugender als die argentinischen Kollegen Nueva Etica kommen die Berliner Knüppel-Hardcoreler FINAL PRAYER mit ihrem Debüt daher. Was sie an Produktionsbudget nicht hatten, machen sie durch Tightness und knochentrockene Atmosphäre wieder gut. Zwar erfinden sie den Hardcore auch nicht neu, aber dafür nehmen sie die Hassmütze über die ganze halbe Stunde nicht vom Schädel und ballern im moshgarantierten Bereich ihre zehn Songs durch die Heimbeschallung. Da sie laut Info ihren Shouter Steve Conquest nach dem Kampftanz- Kriterium ausgesucht haben, darf man gespannt sein, wie sich die Kapelle in der Live-Situation gebärdet.
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www.laut.de

Germany
Date: 2006-05-18

Gnadenlos aufs Fressbrett hämmern die Jungs von Final Prayer, die schon seit geraumer Zeit in Berlin-Kreuzberg für akuten Zahnausfall sorgen. Nachdem das Quintett schon im vergangenen Jahr auf einer Split-EP mit den Stuttgartern von Crisis Never Ends eine Visitenkarte ablieferte, machen sie jetzt auf ihrem Debüt "Right Here Right Now" Ernst. Auf der EP hatte es noch mehr oder minder den Anschein, dass uns bei Final Prayer die nächste, gesichtslose Metalcore-Kapelle ins Haus steht. Davon ist auf dem Longplayer aber nicht mehr viel zu merken. Vielmehr ballern einem die fünf Jungs aus der Hauptstadt ein massives Hardcore-Brett um die Löffel. Wer bei Namen wie Terror, Madball oder Sick Of It All nicht nur uninteressiert mit den Achseln zuckt, weiß, was ihn hier erwartet. Ohne lange zu zögern, ballern die Jungs mit "Broken Mirror" direkt nach vorne los. Und ehe der letzte Ton von "One By One" nicht verklungen ist, hält die akustische Abrissbirne auch nicht inne. Überraschungen sucht man (wenn man von den teilweise weiblichen Backing Vocals bei "Anthem" mal absieht) vergeblich, aber dafür gibt es auch definitiv keine enttäuschten Gesichter. Allerdings sollten keine lyrischen Heldentaten erwartet werden, denn hier orientieren sich die Herren ganz an der Tough-Guy-Riege. Da passt es ins Bild, dass die Band auf Brüllwürfel Stephan Pankratz primär dadurch aufmerksam geworden sein soll, wie mit den Hufen voran von einer Bühne ins Publikum sprang. Sehr sympathisch. Dennoch passt seine herrlich wütende Stimmer perfekt zu den aggressiven Songs, die ihm seine Backline eine halbe Stunde lang hinlegt. Zur kleinen Auflockerung shoutet Micha von Teamkiller noch ein paar Zeilen in "Best Of Times" ein, und Jogges von Sidekick hustet mal bei "No Place To Turn" ins Mikro. Kurz, schmerzhaft, stumpf und voll auf die Zwölf. Mehr muss man über "Right Here Right Now" nicht sagen. Vielleicht nicht jedermanns Sache, aber manchmal muss es eben so sein!
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www.metalnews.de

Gerrmany
Author: Thomas
Date: 2006-05-18
Rating: 5.5 out of 7

Disrespect. Shortage. Lifeforce. Alles bekannte Namen aus Deutschlands Underground-Hardcoreszene. Wie mag es sich wohl anhören, wenn (Ex-)Mitglieder oben genannter Bands auf die Idee kommen, ein Projekt namens Final Prayer ins Leben zu rufen, das innerhalb sehr kurzer Zeit zu einer Band heranwächst? Simple Antwort: Wie ein Faustschlag mitten in die Fresse. “Right Here, Right Now“ nennt sich der erste Longplayer der fünf Berliner Jungs und right here, right now werden zehn Songs lang keine Gefangenen gemacht: Mit einer exquisiten Mischung aus den momentan achso gehypten Terror, Madball, Merauder und dem Moshfaktor von Hatebreed ballert sich das Quintett den Weg frei und alles um, was nicht rechtzeitig zur Seite springt. Natürlich gewinnen Final Prayer mit dieser Scheibe keine Originalitätspreise - es würde mich allerdings auch sehr wundern, sollte das die Intention beim Songwriting für diese Scheibe gewesen sein. Der aus dem Presseinfo stammende Slogan „Bringing the Violence back to the Dancefloor“ kann also erstmal blind unterschrieben werden - dabei darf aber ruhig auch mal drauf hingewiesen werden, dass auch die textliche Qualität durchaus über dem allgemeinen Durchschnitt der aktuellen Tough Guy Veröffentlichungsflut liegt: Politisch und gesellschaftskritisch darf es sein, aber dabei geht man nicht unbedingt platt vor (Hier könnte eventuell auch der studientechnische Hintergrund von Bassist Felix Heiduk mit hineinspielen). Auch produktionstechnisch wurde nicht geschlampt und so verfügt die Produktion über genügend Eier, um die brutalen Moshparts der Scheibe würdig in Szene zu setzen. Alles in Allem gesehen haben Final Prayer mit „Right Here, Right Now“ ein sehr gutes Debüt abgeliefert, dass jedem Freund von modernem, aggressiven Hardcore ans Herz gelegt werden kann.

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www.hartboiled.net

Germany
Date: 2006-05-18

Gerade hier in Berlin sind Final Prayer wohl durchaus bekannt, und wenn nicht sind es die Bands, in denen die Jungs vorher gespielt haben: Battle Royale, Lifeforce, Shortage und die ewigen Helden Disrespect. Mag man anfangs doch versucht sein an den momentan so üblichen lahmen und inzwischen extrem witzlosen Tough Guy Hardcore zu denken, wird man spätestens beim Blick in die Texte und beim genauen Hinhören eines besseren belehrt. Final Prayer spielen brutalen klassischen, rohen Hardcore mit ein paar auffälligeren Riffs und haben dabei auch noch, im Gegensatz zu den hier tausendfach kritisierten Bands sinnvolle Texte (mit kleinen Aussetzern wie "Home is were the mosh is at" zwar, aber was solls), Frauen Back Up Choirs auf z.B. Anthem und ansich ein paar nette Ideen. Und genau das macht den kleinen aber feinen unterschieden zum Stumpf.ist.trumpf.core aus, der mir zum Hals raushängt. Prollig aber nicht auf Neandertaler Niveau, ich kann die Sache denen die auf Oldschool mit leicht metallischer Kante stehen und auch Moshparts und Breakdowns nicht abgeneigt sind nur empfehlen.
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www.evilized.de

Germany
Author: Cornelia
Date: 2006-05-17
Rating: 85%

Kurz und knapp: 28 Minuten neverending Grooves and Growls in gebetsmühlenartigen Wiederholungen - Schlicht und einfach aufs Geradewohl heraus geschrieen. Straight und in allerfeinster Oldschool - Hardcore Tradition präsentieren sich die fünf Berliner auf ihrem Debüt Album. Mit der „Brutalität der Großstadt“ thrashen sie ihre Songs herunter und im textlichen Unterton werden die politischen und sozialen Zustände in unserer Gesellschaft in Frage gestellt. Die Texte sind eingängig und überfordern den Geist des Zuhörers nicht. Doch das ist ja auch nicht notwendig, denn auf ihrer im Juni beginnenden Europatournee werden wohl die Wenigsten wegen ihrer kritischen Texte bei den Konzerten aufschlagen. Sondern wohl eher, um einen richtig fetten Sound auf die Schnauze zu bekommen (oder auch mal den Ellenbogen des Nachbarn). Jetzt auf die einzelnen Songs einzugehen macht wenig Sinn. Alle 10 sind von der Struktur her ähnlich angelegt: hart, schnell und erbarmungslos. Knüppelnde Drums, groovige Tempowechsel, Brutalo-Gitarren und grimmige Vocals, die sich jeweils einzeln oder mehrstimmig wunderbar in die Soundstruktur einbetten. Da die „Final Prayers“ dem Vinyl nicht abgeneigt sind, ist auch eine „Right Here, Right Now“ Platte erschienen, die aber wie ich den Informationen entnehmen konnte, leider schon vergriffen ist. Nachlegen Jungs!!!! Sehr zu empfehlen ist auch ein Blick auf die Hausseite www.finalprayer.de . Klasse Design, spritzig und in einer stilgerechten Hartkontrastmanier. Da gibt es wirklich mal ausführliche Infos über die Bandgeschehnisse und man lernt die Jungs von einer persönlichen Seite kennen. Auch von einer sehr Persönlichen. Wem diese Infos jedoch zu viel sind, lädt sich lieber ein paar MP3 Songs vom aktuellen Album runter oder kauft sich ein Ticket für das nächste Final Prayer Konzert.
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www.live4metal.com

UK
Author: Pete
Date: 2006-05-14

Europe has had its fair share of ambitious and appealing metalcore bands in recent years: Born From Pain, Liar, Apocalypse Now and Maroon are just a few. In the depths of Berlin, a monster has been growing, to the point of ‘Right Here, Right Now’, exploding Final Prayer from the European to the world scene. Since their birth in 2003, they have experienced two additions; a second guitarist, Florian Manz, and the best vocalist to fit their fast and raging style of hardcore, Stephan Pankratz. After a somewhat head-turning demo and a split EP on Punchline Promotions and persistent touring, Final Prayer have progressed to release their first full length on Let It Burn Records, not to mention one of
the loudest, angriest records of 2006 so far.
“The streets are plastered, with their PROPAGANDA!” The first line of opening track ‘Broken Mirror’ hits you like a speeding truck; pacing drums, and gang vocals of a thousand voices. An astounding opener, this paves the way for another nine sharpened weapons set to cut into fakes, pessimism and the Government. ‘Out of Content’, a pledge to living a life of substance and meaning, and ‘Best of Times’, a true hardcore anthem of carpe diem and looking forward not backward, are certain stand-outs. This doesn’t mean that the other songs fall short. Each song has been written in a way that you will remember, leaving you able to identify each of them by something, be it the ringing gang vocals, Pankratz’s shattering barks, maliciously catchy riffs or the pounding double bass – it’s in all of them. Yells of ‘Empower’ and ‘First World Down First’ are sure to stick in your head. Of course every band has their influence. Final Prayer have learnt from the best – dominantly the kings of modern metalcore, Hatebreed (closer to ‘The Rise of Brutality’ era), Full Blown Chaos, and fellow Europeans Born From Pain’s influences are all shown on this record. No doubt these guys kill it live as well, having shared the stage with Agnostic Front, Terror, Walls Of Jericho, Sworn Enemy and many others, with a brutal style made for violent dancing and a vigorous vocalist, they have all the ingredients for a truly destructive live show.
‘Right Here, Right Now’ is more than just an inspired blend of old school hardcore and metal. It is a blend of topics; displaying roots of hardcore with brotherhood and optimism, along with hate for sellouts and weakness through images and trends, as well as a strong emphasis on anti-establishment. This record is also a great accomplishment for the band, the outcome of relentless touring, regardless of the scale or profile, handing out free tapes and CDs, and spectacular efforts to get as well as a fierce vein of hardcore, a serious message out to the German hardcore scene. Mission accomplished, hopefully it won’t be too long before we see Final Prayer hit UK shores.
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www.crazyunited.de

Germany
Author: Andre
Date: 2006-05-14
Rating: 3+

Final Prayer gründeten sich 2003 in Berlin. Die Jungs zockten bereits in Bands wie Battle Royale, Disrespect, Shortage und Lifeforce. Im letzten Jahr veröffentlichten sie bereits eine Split CD mit Crisis Never Ends. Jetzt liegt hier mit "Right here, right now" das erste eigene Album vor. Ziemlich brutaler Hardcore Sound, der mit dem bösen ,kehligen Gesang an Bands wie Terror oder Hatebreed erinnert.
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www.metal-inside.de

Germany
Author: Lars
Date: 2006-05-10

FINAL PRAYER setzen sich aus (ex-)Mitgliedern einiger deutscher Hardcore-Combos zusammen, von denen mir SHORTAGE noch am geläufigsten waren – und wahrlich keine schlechte Hausnummer sind, wie „Control_1.0“ zuletzt bewiesen hat. In die gleiche Kerbe hauen FINAL PRAYER: auf die Fresse mit old schooligem HC! Feine Sache, wenn das so exzellent wie hier gemacht wird. Wer TERROR mag, ist bei FINAL PRAYER bestens aufgehoben, denn genau wie die kalifornischen Durchstarter haben auch die Berliner die richtige Mischung aus heftigen Moshparts und schnellen Passagen gefunden, wobei sie immer grooven und eingängig sind. die Singalongs sitzen nach einem Durchgang (wie das eben sein muss) und werden live garantiert zünden. Shouter Stephan erinnert an HATEBREED, während die Gitarrenarbeit mit ebenjenen TERROR Gemeinsamkeiten hat. Die Produktion der Kohlekeller Studios geht auch wieder mal in Ordnung und die coolen Backing Shouts sind das i-Tüpfelchen auf einer arschcoolen HC-Platte. Also kaufen!
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www.roomthirteen.com

UK
Author: Luke
Date: 2006-05-08
Rating: 9 out of 13

Genre lives and dies. And the genre of choice for 'the kids' at the moment is tuff-man hardcore. Once upon-a-time (about ten years ago) kids would have been running up walls to be the next Liam Gallagher or Jarvis Cocker, but nowadays it's 'I wish I could scream like that' and every bandana-wearing girl wants to be Candace from Walls Of Jericho. Sometimes I think we're going to look back at today's (xxxNYxHCxxx) hardcore scene similar to how we look at the 80's now and think 'My oh my, where did it all go wrong?' Now Final Prayer is a quintet from Berlin, a place renowned for street violence and the usual ghetto activities found in any other city. Their aim is to bring violence off the streets and onto the dance floor (nice one guys!) with the usual formula of straight up hardcore with some dirty truck driver-esque vocals. To be frank, it's the kind of band who would sit comfortably on the Trustkill roster with bands such as Throwdown and the older Terror. All the traditional hardcore trademarks are there with the signature breakdowns and d-beats. The only difference is this band aren't from America so I guess the German kids would appreciate having a band like Final Prayer to call their own. Naming their 2nd album after Fat Boy Slim's number 2 hit in 1999 'Right Here, Right Now' (not really) the band claim to have better production and a refined sound of this album in contrast to 2004's '1st Round Knock-Out.' One particular song that tickles my fancy is 'Guilt Trip.' Halfway through the song, vocalist Stephan Pankratz leads the gang vocals in a rather impressive call and response chorus. Similar to Sick Of It All's album which I reviewed a couple of weeks ago, this band aren't the fastest or most technical band you'll ever hear on disc but they bring an atmosphere that is hard to find in many hardcore bands today. It's just a shame that this record isn't anything groundbreaking or revolutionary. So to be honest this band are no sunshine on a shitty day, there's nothing particularly spectacular in the record but if you are looking for a solid half hour of run of the mill hardcore than this is for you. I'm sure that there will be a lot of people who appreciate this record more than me but at this point in time, I've really had enough of this kind of stuff and need something refreshing to cure me of this musical boredom, and sadly this record isn't it.
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www.southspace.com

Germany
Author: Matto
Date: 2006-05-08
Rating: 7.5 out of 10

Final Prayer sind zurück. Nachdem mich deren Split E.P. mit Crisis Never Ends vollends überzeugen konnte war ich sehr erfreut als ich das neue Album in die Hände bekam. Das Teil wurde im Vorfeld schon als Hammer angekündigt, aber das ist ja bei vielen Bands so. Hier passierte das jedoch zu Recht, es ist nämlich wahrlich eine Granate die die Jungs hier abgeliefert haben.

Hardcore vom Feinsten kann man da nur sagen. Final Prayer haben einfach alles was eine gute Band auf diesem Sektor ausmacht. Das Album fängt mitreißend an und vermag sich sogar im Verlauf der Spielzeit noch zu steigern. Obwohl sich die Jungs typischer Elemente des (toughen) Hardcores bedienen (ordentlich Tempo, viiieeele, dicke Shouts, vieeeele fette Moshparts, fieser Sänger) gelingt es ihnen die so abwechslungsreich einzusetzen dass man nicht den Eindruck hat man hätte das alles schon milliardenmal gehört. Die Songs sind einprägsam und rauschen nicht bei einem Ohr rein und beim anderen raus. Erfrischen auch dass man aus diesem Album allzu viele Metalteile weggelassen hat, das tut mal wieder richtig gut.

Mit "Right here, right now2 dürften sich Final Prayer an die Spitze deutscher Hardcorebands gehievt haben, ich kenn nicht viel das da im Moment mithalten kann. Beide Daumen nach oben!

Achja, Gastsänger treten auch noch in Erscheinung, so singt Jogges (ehem. Sidekick) bei "No Place to turn" mit und Micha von Teamkiller darf bei "Best of Times" (übrigens ein ordentlicher Hit) mit ins Mikro brüllen.
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time and dedication fanzine

Germany
Date: 2006-05-08

Pünktlich zu den ersten Sonnenstrahlen des Jahres kommt mit Right Here, Right Now, dem ersten Longplayer von Final Prayer, der perfekte Soundtrack für ausgedehnte Autotouren bei heruntergekurbelten Fensterscheiben. Gastauftritte gibt es von Jogges / Sidekick und Micha / Teamkiller, sowie von den Freundinnen der Bandmitglieder. Letzteres ist übrigens einfach nur der Hammer. Der Moment in dem die Mädels im Sing-Along die „Heys“ ausklingen lassen und Stephan wieder mit seinen rauen Vocals einsetzt, ist für mich einer der Höhepunkte der Platte. Auch ein Blick in die Songlyrics lohnt sich, denn dort rechnen Final Prayer klar und deutlich mit den Problemen unserer heutigen Welt, unserer Gesellschaft ab. Ihr Ziel eine „angepisste, wütende, knallige HC-Platte“ (Felix, im Interview mit Sweetjanemusic) aufzunehmen ist den fünf Berlinern ohne Frage gelungen. Hardcore as Hardcore should be!
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http://www.lordsofmetal.nl

Netherlands
Author: Patrick
Date: 2006-05-08
Rating: 82 out of 100

'Bring the violence back to the dance floor!'. Onder dat motto timmert de Duitse hardcore formatie Final Prayer sinds 2003 aan de weg. Met als resultaat een debuut cd getiteld 'Right Here, Right Now'. En wat voor één!

Woorden als duchtig, puur, brutaal, wreed, intens en krachtig zijn zeker op zijn plaats. Het Duitse vijftal doet qua heftigheid weinig onder voor bands als Throwdown en Remembering Never. Het gekrakeel van zanger Stephan is enorm rauw en de tien nummers worden er stuk voor stuk met de wreedheid en agressie van een hondsdolle carnivoor en de precisie van een Zwitsers uurwerk lomp uitgeknald. Uitgevoerd met de kracht en flair waarop de hardcore fundamenten zijn gebouwd. De productie had nog wat vetter gemogen, en als de band op zoek zou zijn naar meer variatie zou het geen kwaad kunnen als er iets van melodie werd toegevoegd. De nummers gaan nu na een tijd wat van elkaar weg krijgen. En dat is jammer, want deze cd is voor de rest echt lekker heftig en helemaal in orde.

'Right Here, Right Now' is spierballen hardcore van de bovenste plank. Wie er nog steeds durft te beweren dat er alleen maar 'fake' hardcore uit Europa komt, is hard aan een mentaal onderzoek toe!
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www.asice.net

Netherlands
Author: David
Date: 2006-05-04
Rating: 3.5 out of 10

The Kohlekeller Studios are known for the metal(core) bands that have recorded there, but Final Prayer also decided to take the chance, although the band doesn't exactly play metalcore. And they did the right thing, because "Right Here Right Now" sounds very professional. The demo of Final Prayer had somewhat of a Clevo-edge to it, but the new album doesn't have a lot in common with a band like Integrity for example. What you do get is metallic sounding hardcore with a hard hitting mosh part in every song. Sometimes it even sounds like Hatebreed or Throwdown, while other parts of their songs remind me of Solid Ground or Black Friday '29. I must say that I think it is a great combination of styles though. Actually this is the sort of hardcore that should appeal to many people, because it fills a gap without choosing sides. I also like the social content of the lyrics, because they seem to capture the essence of a subject quite simply. Only downside I can think of is the voice of singer Stephan, since it’s a bit monotonous. When you don’t mind the vocals you’ll be happy with this disc.
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www.wasteofmind.de

Germany
Author: Mathias
Date: 2006-05-04
Rating: 8 out of 10

Das ist sie nun also, die erste Full Length der Berliner Allstar Band Final Prayer. Dass die Band „erst“ seit drei Jahren existiert, merkt man der Scheibe in keiner Weise an. Kein Wunder, besteht die Band doch aus alten Bekannten von Disrespect, Shortage, Lifeforce und Battle Royal und sind somit alles schon alte Hasen. Dennoch klingt die Platte so, als hätte man nie was anderes gemacht, als zusammen Musik.

Final Prayer haben sich in letzter Zeit enorm entwickelt. Wer sich an die Anfangstage noch erinnert, dem wird vielleicht auch aufgefallen sein, dass zwar viel Potential in der Band steckte, man es aber damals noch nicht so recht kanalisieren konnte. Mit „Right Here, Right Now“ ist es ihnen gelungen. Die Scheibe besitzt unheimlich viel Drive, Aggressionen, Energie und Wut. Mitreißende Chorus Parts wechseln sich mit tonnenschweren Moshparts ab. Klarer Oldschool, mit einer leichten Portion Metal und viel New Yorker Schule – die Mischung geht auf. „Best Of Times“ hätte auch auf Madballs „Set It Off“ sein können. Das Album stellt eine klare Kampfansage dar. Stephan hat enorm an seiner Stimme gearbeitet und überzeugt jetzt deutlich mehr als früher.

Final Prayer haben hier ein grundsolides Full Length auf die Beine gestellt, mit dem sie einiges im Pit bewegen werden. Gute Platte.
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www.truesidemusic.de

Germany
Author: Elvis
Date: 2006-05-04
Rating: 6 out of 10

Manchmal passieren Sachen die, so denkt man, können gar nicht passieren. So wie hier. Ich hör mir gerade FINAL PRAYERS erste full- length an und die hat mich wirklich was Überrascht. Irgendwo im Hinterkopf hatte ich noch ihrer Split mit Crisis Never Ends und da fand ich sie wirklich alles andere als gut und nun das. Über einem Jahr nach der Split schmeißen die fünf Berliner, über Let It Burn Records, „Rigth Here Right Now“ auf den Markt und alte Scheiße die Scheibe ist wirklich gelungen im Gegensatz zur Split. Der Sound ist fetter geworden, es gibt mehr Groove und die Moshparts kommen auch gut an. Dazu noch nette Sing A Longs, schnelle Riffs und ein paar gute Tanzeinlagen. Was etwas nervt ist das die Jungs doch etwas zuviel bei Konsorten a la Terror zugehört haben. Teilweise kommt’s dann doch leider zu prollig. Aber was soll es! Das Gesamtpaket stimmt und das zählt. Textlich freut mich so einiges. „Out Of Content“ kann man als arbeitender Mensch doch sehr gut nachvoll ziehen, dazu kommen auch noch sehr sozial kritische Texte die was zu sagen haben. Nur die üblichen Unity Nummer überzeugen mich nicht so. Alles in allem ist „Right Here Right Now“ doch eine ganz gute Scheibe geworden trotz so manchem Manko. Ich denke mal auch Buried Alive (hehehe), Madball, oder gar Death Threat haben ganz gute Einflüsse mit eingebracht. Bleibt noch zu erwähnen das Jogges Sidekick und der Micha von Teamkiller hier ein paar Gastgesänge zum Besten geben.
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www.tinnitus-mag.de

Germany
Author: O.Schreyer
Date: 2006-05-03
Rating: 7,5 out of 10

Geradlinig. Durchweg hart. Abwechslung null. So geben sich Final Prayer auf ihrem neuen Eisen und geben dem Liebhaber von Hardcore Purismus hier eine anständige Schelle. Dass Innovation hier nicht im Vordergrund steht und entsprechend auch die Songs von der Sache eher in eine Richtung zielen ist damit vorprogrammiert. Aber he, die Platte knallt, die Produktion ist stark und vor allem klingt man auf "Right Here, Right Now" durchweg überzeugend.
Hier wird in einem Zug in den Knapp 30 Minuten nur durchgezogen. Weicheipassagen und auf Metalcoreanleihen oder Emocoregejammere wird hier großzügig ein weiter Bogen gemacht, was die Platte eben von angesagten Mainstream abhebt.
Der Sänger klingt auf seine raue Art auch sehr fies, passt prima zum Soundgefüge und gibt der band noch eine ordentliche Portion Pfeffer.
Natürlich kann man hier wieder argumentieren, dass die Band kein Stück Neuland in Sichtweite des Hörers bringt und sich auf bekannte und bereits vormals benutze Stilistiken verlässt. Aber das macht sie wirklich gut und klingt dabei wenig kompromissbereit und schön hart. Mit Sicherheit ist die Platte keine Offenbarung oder Neuerfindung der Hardcoreszene, wird sich aber sicher gut im oberen Drittel der Releasemasse einordnen und dem ein oder anderem krachverliebten ein paar schöne Stunden bieten. Einen Fehlkauf macht hier jedenfalls keiner, der sich mit beschriebener old school Stilistik anfreunden kann. Zum Reinhören checkt doch einfach mal den Track "Out Of Content", den es auf der Homepage der Jungs gibt!
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www.xsebx.com

Germany
Author: Seb
Date: 2006-05-03

Germany’s “Final Prayer” deliver no-frills hardcore with major emphasis on “aggression” and “brutality” – musical subtlety, diversity, or tenderness have no place whatsoever on “Right Here, Right Now.” Let’s see if I can take all this mercilessness…

You only have to go a few seconds into the first song “Broken Mirrors” to figure out what Final Prayer set out to do on their latest offering – namely, to launch a massive musical carpet bombing on beauty ideals, the capitalist system, and the self-destructive ways of society. Musically, this is a crushing mix of fast in-your-face 90’s hardcore and pummelling moshparts. It’s thus not too surprising that fans of early Hatebreed should keep an eye on those five Berliners. While the production is raw and massive, it does offer room for improvement – since, as we all know, when the music is reduced to the bare essentials, make sure the production job puts the few elements in the limelight.

”Right Here, Right Now” is a musically and lyrically solid hardcore album that will please all those looking for unfiltered musical aggression. As for me, however, I prefer my music with a little more diversity and novelty value.
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www.helldriver-magazine.de

Germany
Author: Rolf
Date: 2006-05-03
Rating: 4 out of 7

Final Prayer aus Berlin bestehen aus ehemaligen Mitgliedern von Disrespect, Battle Royal, Shortage und Lifeforce. Nach einem Demotape und einer Split mit Crisis Never Ends veröffentlicht die Truppe nun ihr erstes Album. Von dem ursprünglichen Death Metal Einfluss der auf dem Demo noch klar zu hören war ist heute nicht mehr viel übrig geblieben. Final Prayer orientieren sich heute an eher an Bands wie Hatebreed, Madball oder Throwdown. Das Bild der Platte wird von dicken Grooves, scharfen Breakdowns und haufenweise Moshparts geprägt. Dazu gibt es die obligatorischen Crewshouts und angepisstes Shouting. Der Proll Faktor ist dabei recht hoch. Stilistisch wird hier absolut nichts Neues geboten, die Umsetzung ist jedoch recht passabel. Die Songs sind gut arrangiert und nicht immer vorhersehbar. Die Jungs haben zweifellos ihre Hausaufgaben gemacht und spielen tight. Was die Platte dann aber leider doch in der Mittelmäßigkeit verschwinden lässt ist das ziemlich stumpfe Shouting. Hier gibt es kaum Varianz und dem heißeren Gebell fehlt es oft an Ausdruckskraft. Die Gastauftritte von Shoutern wie Micha Teamkiller und Jogges Sidekick, denen es an genau dieser Ausdruckskraft nicht mangelt, helfen da leider wenig. Schade, ansonsten ist „Right Here, Right Now“ nämlich eine durchaus passable Hardcore Platte, die zwar nichts neu erfindet aber bekanntes gut wiedergibt.
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www.powermetal.de

Germany
Author: Oliver Schneider
Date: 2006-05-03

FINAL PRAYER aus Berlin haben bisher ein beachtliches Tempo an den Tag gelegt. Nach der Bandgründung 2003 schraubte man ein Jahr später das erste Demo "First Round Knockout" zusammen, bevor 2005 einen Plattendeal eingefahren und eine Split-CD mit CRISIS NEVER ENDS veröffentlicht wurde. Zwischendurch fanden die Jungs außerdem noch die Zeit, ein paar Shows mit u.a. CATARACT, HEAVEN SHALL BURN und TERROR runterzureißen - wahrlich keine schlechte Bilanz. Und das vorliegende Debütalbum "Right Here, Right Now" beweist, dass der Fünfer all das zu Recht erreicht hat und zudem mit der Benennung nach einem HATEBREED-Song seine stilistischen Vorlieben deutlich nach außen transportiert. Auch die Deutschen beamen den Old-School-Hardcore in die Gegenwart und schießen zehn Tracks ab, die ohne Umwege in die Kauleiste knallen und dort für angenehme Circle-Pits sorgen. Angefangen beim abwechslungsreichen Eröffnungsbrett 'Broken Mirror' über das treffend betitelte 'The Anthem' hin zu den massiven 'Best Of Times' (mit ganz dezenten Gitarrenharmonien gegen Ende) 'Guilt Trip' und 'Empower' (kein DOWNSET-Cover!) rauscht alles hoch energetisch auf den Hörer zu. Genau wie die erwähnten Pitbulls von TERROR schaffen es die Deutschen dabei, jederzeit eine perfekte Balance zwischen In-your-face-Geballer und absolut tödlichen Mosh-Parts zu halten. Kein Groove-Part verkommt zum Selbstzweck, alles ist flüssig, logisch und kompetent arrangiert, weshalb man sich in den heimischen vier Wänden ganz auf die Experimental-Umgestaltung des Wohnzimmerschranks konzentrieren kann, ohne Gefahr zu laufen, sein Mobiliar für B-Klasse-Material zu opfern. Bei dieser überzeugenden Demonstration vernünftigen Hardcore-Songwritings ist es fast schon nebensächlich, dass sich Stephan Pankratz blitzsauber durch die Tracks brüllt (teilweise steuern diverse FreundInnen ein paar Gang-Shouts bei) und die Produktion erste Sahne ist (das Kohlekeller-Studio wird immer mehr zu einer echten Alternative!). Wer wissen will, warum Metalcore musikalisch nichts mit Hardcore zu tun hat, sollte sich "Right Here, Right Now" unbedingt zulegen. Feines Gerät!
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www.bright-eyes.de

Germany
Author: Bernd
Date: 2006-04-28
Rating: 11 out of 13

Knüppel aus dem Sack und volle Fresse auf die Glocke! Mit einer Produktion, die härtestes Gestein einschmelzen würde, dreschen sich FINAL PRAYER durch zehn Monsterkracher, als hätte es Bands wie Machine Head, Dearly Beheaded, Prong oder Pantera nie gegeben. Auch Fans von urigen Slayer könnten befriedigt werden, da die Gitarrenarbeit der explosiven Deutschen durchaus Bezüge zu den Ami-Totschlägern aufweist. Langweile kommt hier keinesfalls auf und nach knapp 30 Minuten ist die Musik gewordene Dampfwalze auch schon am Ende angelangt. Und wer sich die Wirbelsäule beim ersten Durchlauf und Abflippen vor der Stereoanlage noch nicht gebrochen hat, lässt die Abrissbirne einfach noch mal kreisen. Mit ordentlich Wut im Bauch fast schon eine perfekte Scheibe!
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www.vainstream-music.de

Germany
Author: Zoby
Date: 2006-04-27

Mit ihrem neuen Longplayer kommen Final Prayer gerade recht. Hat man sich doch längst schon die unzählbaren Metalcore-Geschichten, ebenso wie die diversen, neuerlichen Versuche dem New-School-HC wieder Leben einzuhauchen, überhört. Zehn Tracks in gut 28 Minuten sprechen eine deutliche Sprache. Oldschoolig gehts zur Sache, Uptempo-Start, Halftime, Doubletime und wieder von vorn. So wie es sein soll. Natürlich ohne die Zeichen der Zeit ignoriert zu haben. So hat das ein oder andere zeitgemäße Metalriff und hin und wieder ein eher technisch daher kommender Midtempo-Tompart seinen Weg auf die Platte gefunden - glücklicherweise ohne die Oldschool-Marschrichtung zu verwässern. Oben drüber gibts ordentlich wütendes Shouting, allein oder wahlweise im Chor, immer in bester NYC/Clevo-HC-Manier. Die Produktion aus dem Kohlekeller stimmt ebenfalls, der Sound passt sich nahtlos in den musikalischen und inhaltlichen Kontext ein. Auch deswegen eine rundum gelungene Scheibe des Fünfers aus Berlin.

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www.vampster.com

Germany
Author: Deviator
Date: 2006-04-27

FINAL PRAYER würfelten sich 2003 aus (Ex-)Mitgliedern der Bands BATTLE ROYALE, DISRESPECT, SHORTAGE und LIFEFORCE zusammen. Denn mit "Right Here Right Now" kommt nun das Debüt der Berliner über Let It Burn angerast. Und da hat sich aber jemand mächtig ins Zeug gelegt. Eine halbe Stunde Zeit braucht man für diese zehn Songs. Zehn Songs brutaler Hardcore ohne musikalische Kompromisse. Mit Anlaufschwierigkeiten braucht man ebenfalls nicht zu rechnen, denn die simpel strukturierten Stücke gehen ohne Umwege ins Ohr und starten dort den Moshpit. A propos Moshpit, lyrische Perlen bekommt man gratis dazu: "Home is were the mosh is at" oder "more stories to tell, our moms will be shocked" aus dem Song "Always On Top", der die Dedication zum Hardcore verkörpern soll. Aber im Großen und Ganzen ist auch der textliche Aspekt der Scheibe in Ordnung. Neben Hardcore-typischen Hieben auf "Sell-Outs" und dem Schwören auf "Integrity" finden sich semi-politische Zeilen und gesellschaftskritische Lyrics auf "Right Here Right Now" zusammen - nicht immer eine Selbstverständlichkeit. Musikalisch gibt es etwas auf die Schnauze. Zwar finde ich solche Promotion-Sätze, wie "Bringing the violence back to the dancefloor" in Anbetracht der tatsächlichen Situation auf manchen Shows etwas daneben, aber als Metapher nach wie vor passend. Würde jemand behaupten, die Musiker stammten nicht von den oben genannten Bands, sondern von den Combos MADBALL, TERROR und HATEBREED - man würde es auch glauben. Schlichtes, mal mehr, mal weniger metallisches Old-School-Geballer trifft auf walzende Panzer-Parts, Dicke-Eier-Gang-Shouts und Kopfnicker-Mosh. 100% Tough-Core aber trotzdem mit hoher Spaßgarantie und auch das ist ja nicht immer selbstverständlich. Fazit: Wer mal wieder anspruchslos aber wirkungsvoll was in die Fresse braucht - hier ist die neuste Möglichkeit. Für viele vielleicht zu stumpf. Für andere zu tough. Für wieder andere eher zu simpel gestrickt. Manche haben sowieso immer was zu meckern. Für Leute, die auf die Schiene stehen, ist "Right Here Right Now" aber genau das richtige. Der Nagel auf den Kopf quasi. Punkt.
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metalearth.de

Germany
Author: Dominic
Date: 2006-04-27
Rating: 4 out of 5

Im Jahre 2003 entwickelte sich beim Jammen in Berlin eine Band, die, bestehend aus Stephan Pankratz (Vocals), Marcus Zehe (Guitar), Florian Mänz (Guitar), Felix Heiduk (Bass) und Pascal Quandt (Drums), den Namen Final Prayer trägt. Nach der ersten Demo 2004, einer Split mit „Crisis Never Ends im Jahre 2005 und einigen Live-Shows steht nun das Full-Length-DEbüt „Right Here, Right Now“ an. Das, was uns in gut zehn Songs präsentiert wird, kann man als Hardcore der guten, alten New Yorker-Schule bezeichnen. Stampfende Grooves, Growls ohne Ende, einprägsame, aber leicht monotone Hooklines, mehrstimmige, geshoutete Passagen, die sich wie ein roter Faden durch die einzelnen Songs zieh und prägnante Rhythmus-Attacken. Eins darf natürlich auch nicht fehlen: der leicht politische, sozialkritische Unterton. Abwechselung ist, wenn man von den Riffs innerhalb der Songs absieht, geboten. So findet man zum Beispiel ein groovendes „Guilt Trip“ oder ein speed-lastiges „Always On Top“ auf „Right Here, Right Now“. Der Sound kann sich zudem auch noch sehen lasse, wobei mir persönlich die Gesangsspur zu drucklos geraten ist, dafür haben die Gitarren einen hammer Sound. Man kann sagen, dass Final Prayer mit „Right Here, Right Now“ ihre Mission erfüllt haben. Bleibt nun abzuwarten, wie die Platte live und von den Fans aufgenommen wird. Und nun geht und gebt euren Ohren diese Platte, damit sind auch nich HCler gemeint.

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www.firealive.it

Italy
Author: Walter
Date: 2006-04-24
Rating: 10 out of 10

Final Prayer began jamming in 2003 (each member comes from bands like Battle Royale, Disrespect, Shortage and Lifeforce) with the intention of playing hardcore music with the right touch of brutality. "Right Here, Right Now" is their debut full length on Let It Burn Records, a famous German label (Munich) which spreads around the finest (independent) hardcore music.Final Prayer play a full-bodied music, taking the quickness/straightness of hardcore blended with the heaviness of metallic riffs: Final Prayer turn out to be as a perfect balance between the early Hatebreed, Born From Pain and Black Friday 29 however bringing a personal sound, definetly of their own and characterized by the usual elements of the bands mentioned before. Yeah, you must expect an explosive full "moshing-groove" with aggressiveness and compactness as well; there aren't other bands sounding as Final Prayer, 'cause they're the ultimate form about how metal an hardcore should me mixed and played together. This is solid music with a strong sociopolitical message, they're the European reply (from Berlin) to Hatebreed and Throwdown. You must buy "Right Here, Right Now", and bands like this must be supported with the best!!! They're one of the best metalcore bands around right now...this is the "final straight-heavy-style", the most powerful formula into play metalcore...trust me and...BUY OR DIE!!!!
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www.dosenmusik.de

Germany
Author: Daniel
Date: 2006-04-21
Rating: 12 out of 15

Die Berliner Final Prayer gibt es zwar erst seit 2003, aber die Musiker der Band haben zuvor bei Bands wie Disrespect, Battle Royal, Shortage und Lifeforce schon erfahrungen sammeln können. Nach einer Demo und einer Split mit Crisis Never Ends gibt es nun mit "Right Here, Right Now" das Debüt-Album, und das knallt ordentlich vor den Latz.

Es ist schon beachtlich, wie sich die Musiker nach vorne moshen - metallisch, roh und unbverbraucht hauen einem Final Prayer Musik um die Ohren, die alles andere als neu ist und die in der Version Final Prayers trotzdem unglaublich frisch klingt. Ihre Liebe zum Odlschool wird schon von der ersten Sekunde an deutlich. Doublbass-Attacken und fette Riffs wechseln über einen heftigen Break zu einem Moshpart, der sich gewaschen hat, überlagert von wütendem Shoout-Chören. Das tiefe Geschrei, das manchmal fast an die Rykers erinnert, klingt noch prolliger, als Hatebreed jemals sein könnten, aber es passt und verleiht Final Prayer eine leichte eigene Note. Etwas überraschend ist dabei, dass die Band im Kohlekeller in Seeheim aufgenommen hat und wie gewohnt von dieser Soundschmiede ist das Ergebnis dick produziert und hat einen wuchtigen Sound, der die Musik unterstützt und "Right Here, Right Now" zwar nicht zu einem Überflieger verhilft, das Ergebnis aber ordentlich krachen lässt. Final Prayer sind alles andere als die Innovationskönige, aber was sie machen, das machen sie derartig druckvoll und hart, dass es eine Freude ist zuzuhören.
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www.sellfish.de

Germany
Author: Michael
Date: 2006-04-17
Rating: 8 out of 10

Was soll man zu einer neuen Band aus dem metalinfizierten Hardcore-Umfeld noch viel sagen? Im Falle Final Prayer zumindest, dass sie mich mit ihrem Debüt "Right Here Right Now" absolut positiv überraschen! Denn die Berliner haben mit dem nach wie vor omnipräsenten Metalcore nichts zu tun. Stattdessen orientiert man sich am Eurocore-Sound der frühen Rykers oder Cleveland-Hatecore Marke Ringworm. Final Prayer bündeln dabei - Namedropping macht Spaß! - die Durchschlagskraft von A Perfect Murder mit der Aggression von Bands wie Terror und kreieren so ein Zehn-Song-Kraftpaket, welches sich hören lassen kann. Schließlich geht man mit beeindruckender Energie, Brutalität und Geschwindigkeit (sehr geil: "Empower") zur Sache. Zielsicher gesetzte Breakdowns, Gangshouts und gelegentliche Moshparts lassen zudem keinerlei Langeweile aufkommen. Als Gäste sorgen Leute aus den Reihen von Teamkiller und Sidekick (die Stuttgart-Connection hat man wohl mit der Crisis Never Ends-Split initiiert) zusätzlich für Abwechslung. Trotz zweier Gitarristen im Bandlager sind Soli übrigens Fehlanzeige - gut so! Fazit: Nichts neues, viel tough guy-Gepose, dennoch: Eine von ganz wenigen Genreplatten, bei welchen man nach der obligatorischen knappen halben Stunde eben noch nicht genug hat. PS: Vinyl gibt es über I.C. Recordings auch, Neugierige können sich vorab auf der Homepage den Track "Out Of Content" kostenlos ziehen.
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ffm-rock.com

Germany
Author: Sebastian
Date: 2006-04-15
Rating: 9 out of 10

Die neueste Veröffentlichung aus dem Hause Let It Burn Records enterte soeben meinen CD-Player und begann, sachte und elegant zu rotieren. Nur kurze zwölf Sekunden später blies sie mich dann schon vollkommen an die Wohnzimmerwand. Ein Album mit einem Killertrack wie 'Broken Mirror' zu eröffnen, kommt einer Kriegserklärung gegen den Rest der verbliebenen Zivilisation gleich. Auf höchstem Energielevel feuern Final Prayer eine metalgespickte Hardcoresalve nach der anderen ab. Ernsthafte Verschnaufpausen sind dabei genauso tabu, wie kitschige Spielereien. 'Out Of Content' schließt nahtlos an eben genannten Song an und die fliegenden und rotierenden Körperteile im Pit schieben sich beim Verzehr dieser fetten Mörderriffs vor mein geistiges Auge. Die Berliner gehen konsequent und kompromisslos zu Werke. Unterstützt durch einen ultratighten und -brutalen Sound aus den Kohlekeller Studios, in denen Kai und Kohle schon so einigen Hardcoreschlachtschiffen wie Under Siege, A Traitor Like Judas und Six Reasons To Kill die Regler in die richtige Position rückten, drückt das Quintett ihre Songs durch die wummernden Membrane der Außenwelt entgegen. Das ausgedehnte Touren mit Bands wie Terror, Heaven Shall Burn und Cataract und die Arbeit, die Final Prayer seit 2003 in ihre Musik stecken, zahlen sich spätestens mit einem solch energetischen und qualitativ ausgezeichneten Album, wie es “Right Here Right Now“ ist, aus. Um Vergleiche zu ziehen, würde ich sagen, dass wir es hier mit den deutschen Brüdern Born From Pains zu tun haben. Nicht nur im Songwriting gibt es deutliche Ähnlichkeiten, vor allem der Shouter erinnert stark an Che Snelting. Final Prayer schaffen es in diesem Fall aber sogar, den letzten Release der Niederländer in puncto Wut zu übertreffen. Ende April wird Deutschland dem Erdboden gleich gemacht. Wer es nicht glauben mag, sollte nächste Woche schleunigst zum Plattendealer rennen – 9/10 Punkte.
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wallsoffire.de

Germany
Author: Marcus
Date: 2006-04-11
Rating: 4 out of 5

Final Prayer gründeten sich 2003 aus Leuten, die auch schon in Bands wie Disrespect, Battle Royale, Shortage und Lifeforce gespielt haben. Nach einem Demo und einer Split-CD mit Crisis Never Ends veröffentlicht die Hardcore Band nun ihre Debüt-Scheibe über Let It Burn Records. Darauf enthalten sind zehn Tracks, die vom ersten Song an bestens reingehen und eine knappe halbe Stunde ganz ordentlich knallen und für Freude sorgen.

Die Truppe hat in den Kohlekeller Studios aufgenommen, wo vor ihnen schon Under Siege, Crematory, A Traitor Like Judas oder Six Reasons To Kill mit einem guten Sound bedient wurden. Der Sound auf „Right Here, Right Now“ geht jedoch nicht in die Metalecke, sondern eher in Richtung schön fieser, etwas stumpfer neunziger moshiger Hardcore New Yorker Schule und das alles recht fett. Final Prayer spielen traditionellen, kräftigen und brutalen Hardcore mit gut funktionierenden Riffs und genügend Breakdowns sowie häufig fetten Backgroundchören. Das alles kommt so ziemlich ohne Metal-Inside aus, vielleicht mit hartem Old-School Einschlag und metallisiertem Gitarrensound. Dazu passend gibt’s ziemlich wütende Vocals, die von der Art und Stimmlage her nicht unähnlich denen von Born From Pain sind. Guestvocals gibt`s von Sidekicks Jogges und Teamkiller`s Micha.

Es ist gut zu hören, dass in Deutschland nach wie vor gute Hardcore Bands am Start sind, die wissen wie Hardcore gemacht werden muss. Wird Live bestimmt auch ausgezeichnet funktionieren und die ein oder andere Hütte abreißen. Gehören mit Sicherheit zur Creme dé la Creme der heutigen deutschen Hardcoreszene.
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corezine.de

Germany
Author: Claus
Date: 2006-04-11
Rating: 7 out of 12

Final Prayer ist die neueste Band auf Let It Burn Records aus München, welches schon Alben von Fear My Thoughts, Under Siege und Bridge To Solace an den Mann gebracht hat. Bestehend aus Mitgliedern von Disrespect, Shortage und Lifeforce, fabrizieren Final Prayer ihr erstes Album ’Right Her Right Now’. Mit Crisis Never Ends haben sie im Entstehungsjahr 2003 eine Split namens ‚First Knock Around’ aufgenommen. Bühnenerfahrung konnten sie unter anderem mit Bands wie Comeback Kid, Champion und auch Walls Of Jericho sammeln.

‚Right Here Right Now’ lautet das Stichwort des Albums, und das wird wörtlich genommen. Die Band spielt einen harten Sound, der sehr metallisch und roh rüberkommt. Der Einfluss von Shortage und Disrepect kann kaum überhört werden, so kann man eine reichliche Portion an Moshparts erwarten kann. Komisch, dass mich der Gesang von Stephan Pankratz an den von Under Siege erinnern lässt, aber hier viel brachialer aus den Boxen kommt. Schnelle Riffs und Parts bestimmen das Geschehen, und zusammen mit den Moshparts wirkt es sehr hart und kompromisslos. Aufgenommen wurde ‚Right Here Right Now’ im Kohlekelle Studio, wo sich schon diverse Bands wie Crematory, Under Siege und Six Reasons To Kill an die Arbeit gemacht, um ihr jeweiliges Album aufzunehmen. Das Gesamtkonstrukt wirkt aber eher eintönig, da sich der Gesang kontinuirlich gleich anhört, und nicht wirklich ausgefeilt ist. Das ist deshalb schade, da der Gesang interessanter wäre, wenn er hinter einer anderen Soundkulisse eingespielt worden wäre. Alles klingt irgendwie berechnend und nicht wirklich vielfältig. Als Gastsänger engagierte man Micha von Teamkiller und Jogge von Sidekick, die das Ganze nochmal brutaler erscheinen lassen.

Der Ruf von Shortage und Disrespect scheint noch an der Band zu lasten, so dass man eigentlich nichts Neues erwarten kann. Freunde von der Musik von Born From Pain werden gefallen an ‚Right Here Right Now’ haben. Dreißig Minuten voller Wucht und Zerstörung, die aber in der Kombination nicht viel herzugeben hat. In dem Press Sheet steht, dass Final Prayer locker in die Liga von Terror und Throwdown einziehen könnten, was ich aber so nicht unterschreiben würde, da die oben genannten Bands zwar die gleiche Art von Musik spielen, aber dennoch nicht so einseitig sind. Ich spreche Final Prayer das Recht nicht ab, dass sie nicht spielen könnten, aber leider ist der Eindruck zu schwach, um sagen zu können, sie wären die neue Entdeckung. Ich bin trotzdem sehr gespannt, wie sich die Band entwickeln wird, und hoffe, dass man mit mehr Ideen ans neue Album ran geht.
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allschools.de

Germany
Author: Sebastian
Date: 2006-04-04
Rating: 8 out of 10

FINAL PRAYER kommen mit ihrer ersten Langrille raus, und die hat sich gewaschen. Nachdem die Band im Jahr 2003 gestartet ist und das Demo „First Round Knockout“ und die Split mit CRISIS NEVER ENDS rausgebracht hatte kommt nun „Right Here, Right Now“ auf Let It Burn raus. Zehn Songs der Band aus Berlin, die keine Unbekannten an Bord haben, denn Erfahrung wurde schon bei DISRESPECT, BATTLE ROYAL, SHORTAGE und LIFEFORCE gesammelt.

Ich hatte mir damals das Demo geordert und die MP3 ausm Netz gesaugt. War ok, aber nichts was unbedingt hängen geblieben ist. Jetzt schmeiß ich die CD in den Player und kann eigentlich nicht glauben, dass es sich um dieselbe Band handelt. „Right Here, Right Now“ ist unglaublich hart, roh und metallisch. Das die Band aber auch eine Liebe zum Oldschool hat ist auch nicht zu überhören. „Broken Mirror“ leitet die Scheibe ein. Schnelle Parts mit Doublebassattacken und schnellen Riffs vorne weg, dann der Breakdown mit dem anschließenden Moshpart und das Ganze wird von fetten Chorshouts begleitet. Die Tiefe Stimme, die mich ein bisschen an Kid D von den RYKERS erinnert, gibt dem Ganzen einen prolligen, aber coolen Eindruck. Das Manche vorher bei SHORTAGE oder DISRESPECT gespielt haben spiegelt sich deutlich in den Songs wieder. Unterstütz werden FINAL PRAYER von Micha TEAMKILLER und Jogges SIDEKICK und ihren Mädels. Für den fetten Sound der Scheibe sind die Berliner im Kohlekeller gewesen, wo sich auch schon UNDER SIEGE ihren Sound abgeholt haben.

Bei „Right Here, Right Now“ hab ich ein Grinsen im Gesicht gehabt, die Scheibe ist echt gut. Nach der Auflösung von DISRESPECT hab ich wieder ne Berliner Lieblingsband.
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Sweetjane Music

Germany
Author: Dennis Grenzel
Date: 2006-03-31
Rating: 4/6

Hätte man nach der Split von Crisis Never Ende noch denken können, dass sich die Jungs von Final Prayer eher in Richtung Metalcore hätten entwickeln können, der sei mit dem neuen Werk namens “Right Here, Right Now” beruhigt, denn der Fünfer scheint nicht nur wütender denn je, sondern vermochte den eigenen Stil sogar innerhalb des Segments Hardcore auszubauen, ohne dabei eine Mischform aus verschiedenen Stilen entstehen zu lassen.
Die Jungs aus Berlin haben schon früher zusammen in verschiedenen Bands wie etwa Shortage, Battle Royale, Disrespect und Lifeforce zusammen Musik gemacht, bis sie dann 2003 anfingen, in genau dieser Formation unter dem Namen Final Prayer neue Songs zu schreiben. „Right Here, Right Now“ erinnert in seiner Gesamtheit an Hardcore-Formationen der Neunziger Jahre, ohne das in einem negativen Licht erscheinen zu lassen. Im Gegenteil: Es ist die geradlinige Ausrichtung der zehn neuen Songs, die an eine Band wie etwa Prophecy Of Rage denken lässt. Hinsichtlich der Thematik der zehn Hardcore-Brecher lässt man es ebenfalls keineswegs ruhig angehen, sondern teilt ganz gefährlich aus. „Right Here, Right Now“ kommt einem Wachrütteln gleich, ist Wucht und Präsenz zugleich. Man zeigt sich auch anno 2006 keineswegs desillusioniert, sondern hält an den zur Bandgründung festgelegten Maßstäben fest. Satte Backing-Chöre runden den brachialen Gesamtsound stimmig ab.
Man muss sich nicht mehr auf amerikanische Äquivalente stützen oder sich auf diese berufen. „Right Here, Right Now“ ist eine gewaltige Standortbestimmung, mit der man ohne Zweifel einen besseren Kurs fährt als viele der Kollegen, die mittlerweile im Metalcore-Pool auf Grund laufen. Mit Final Prayer wird man anno 2006 ohne Zweifel zu rechnen haben.
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Stardust Magazin

Germany^
Author: Janick
Rating: 11 out of 15

Gegründet wurde FINAL PRAYER im Jahr 2003 von Jungs, die bereits in Bands wie Disrespect, Lifeforce oder Shortage tätig waren. Auf Punchline Records wurde dann Anfang letzten Jahres ein Split-Release mit den Jungs von Crisis Never Ends veröffentlicht. Nun erscheint mit „Right Here, Right Now“ endlich auch das erste eigene Lebenszeichen. Geboten wird auf dem Debüt der Berliner energiegeladener, wütend nach vorne losgehender Hardcore, wobei hier und da schön das Tempo verschleppt wird, um die ein oder andere fett rüberkommende Mosh-Runde einzuleiten, gestützt werden die Songs durch fette Back-Up-Chöre. Das Ganze kommt ohne Schnörkel auf den Punkt, und das Beste an der Sache ist, dass die Jungs wirklich was zu sagen haben und gesellschaftskritisch ihre Meinung vertreten. Diese Einstellung ist bereits auf dem Cover ersichtlich! Musikalisch würde ich das Ganze als grobe Mischung von Terror und Hatebreed bezeichnen wollen. Bei ‚Best Of Times’ gibt es einen Gastauftritt von Micha Teamkiller und bei ‚No Place To Turn’ gibt sich Jogges von Sidekick die Ehre. Die Scheibe macht unheimlich Bock darauf, die Songs live erleben zu können, denn den Pit bringen die Jungs aus Berlin mit diesem wuchtigen und wütenden Album definitiv zum Kochen! Deshalb haltet Augen und Ohren offen, denn im Juni geht es zusammen mit Crisis Never Ends auf Tour.
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Overall Rating

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