Deathspirit Deathspirit

LiB 029 · 03/2008 · MCD

A pissed off tribute to a music- and lifestyle that used to be risky and wayward. For Fans of Hardcore and Most Precious Blood, Blacklisted, No Warning or From Ashes Rise.

2.Penn vs. Pulver
3.Viva Jihad
4.Black Mask / The City Will Pay For This



Get the MCD, 4.90 € Get it on iTunes

FoMP

Germany
Author: Mathias
Date: 2008-08-02
Rating: 3 / 4

Selten schafft es eine EP in der Flut von neuen Veröffentlichungen nicht unterzugehen. Denn viel zu oft verliert sich nicht nur die musikalische Belanglosigkeit im Strom, sondern auch die geklonten Meinungs-Imitate gehen unter in der strömenden Belanglosigkeit. Deathspirit aus München und Karlsruhe zeigen der sich immer mehr ausbreitenden Masse, dass es immer noch ethischen Stein in der umschwemmten Hardcore-Brandung gibt. Zusammengebaut aus den angeschwemmten Brettern von Paint The Town Red, The Blackout Argument und Within Walls haben die Vier hier eine mehr als mitreißende EP zusammen geteert, an der eine Menge Spirit klebt. Scheiß Wortspiel, musste aber sein. Denn so ist es. Es stinkt in den fünf Debüt-Songs nach aufmüpfigem Schwefel, der abrechnet. Intelligent, kurz und erfrischend gut! Fünf Songs. Eine EP. Ein kleines und nachdenkliches Manifest gegen die Gesellschaft.

„Fuck this process, where i get dehumanized. Robbed of a soul. Left without control.“
BACK TO TOP

Corazine

Netherlands
Author: Göran
Date: 2008-06-27

Deathspirit comprises of other busy bands but these guys' working pace allows for more than one band: they seem to have written an entire live-set with Deathspirit on just two rehearsals. With an extra two days they recorded nine minutes of their music, today presented as their self-titled debut MCD.
Four tracks of punk/hardcore, that's what it is. And good at that, too. Not exactly the brutal beatdown hardcore style, but energetic would certainly be an adequate definition. Ofcourse, the experience makes this band to what it is: you feel the confidence and self-assuredness of the band through the music. Powerful, no hesitations, and aiming straight for their goal.
The nine minutes of aural violence are convincing, which means I want to hear more. Seeing the pace at which Deathspirit works, that won't take another year.
BACK TO TOP

Legacy

Germany
Author: AK
Date: 2008-06-01
Rating: 11/15

Für all diejenigen, die dem Ende von Paint The Town Red bis heute nachtrauern, die gute Nachricht gleich zu Beginn: Unter dem Banner Deathspirit geht fast dasselbe Line-Up an den Start. Lediglich ein Gitarrist ist auf der Strecke geblieben. Musikalisch knüpfen die Verbliebenen an den Sound der Vorgäner-Band an, denn hier finden die Jungs ihre Momente und Motivation. Sicherlich hört man dem Vier Tracker die kurze Entstehungszeit von wenigen Tagen und ein hoßes Maß an Spontanität an, doch einen guten Einstand verbuchen die Münchner allemal. DEATHSPIRIT stehen für direkten, brachialen und politisch beziehungsweise sozialkritisch motivierten Hardcore, der ganz ohne Metal-Kante und Emo-Komponente auskommt. Wie damals bei Paint The Town Red ist eine gewisse Unbroken-Tradition herauszuhören, die für Intensität und Tiefgang garantiert. Zu komplex oder verschachtelt ist man dabei nicht, denn aggressiv-wütender Hardcore und eine gesunde Tempofixierung bestimmen das Geschehen. DEATHSPIRIT beschränken sich auf das Wesentliche und wissen dabei ganz genau, worauf es ankommt. Als Referenzen können Bands wie Blacklisted, Modern Life Is War oder Give Up The Goste herhalten. Da die Müncher hörbar Spaß an ihrem Schaffen haben, ist zu vermuten, dass man von Deathspirit zukünftig noch einiges hören wird.
BACK TO TOP

Metalrage

Netherlands
Date: 2008-05-21

Here at Metalrage HQ we often get crappy ass EP's. Copies made by the (mostly Italian) band itself. Deathspirit however sent us some pretty cool artwork. A mean ass biography saying: "Deathspirit owes shit to none and follows only their own path." That's bad ass guys, really, you're scaring me...

...So you can only imagine what happened when I found out there were four songs on this thing and it lasted for 9 minutes. Oh well...The music is actually really fucking rocking, especially the final track on the EP. Some hard ass punk guitars with pretty standard hardcore vocals and drums. Therefore it's not that surprising and songs are much alike, but there's something about this band that tells me they can pull off a good full length. Bring it on guys....

BACK TO TOP

MASS MOVEMENT

Netherlands
Author: Martijn Welzen
Date: 2008-04-30

Not that long ago I reviewed several releases of The Blackout Argument; that 'other' band of Chris Zehetleitner who seems to be carrying the entire Munich hardcore scene on his back. That band seems to lack the energy Chris previous band, Paint the Town Red, did have for whatever reason. Now for Deathspirit, Chris and singer Marco who also was in Paint the Town Red have hooked up again. And there it is that energy! The chemistry is totally back and gets immortalized through four songs on the old school side of Most Precious Blood. And all in all it took them just a couple of pratices. Now that's what hardcore is, is has to get to you in a flash or the spirit will die. These guys are pissed and that's what is making this a nice record.
BACK TO TOP

Musik an sich

Germany
Author: Andreas W. Fieseler
Date: 2008-04-29
Rating: 15 / 20

Ich überlege gerade, was man tun muss, um vier Männer so wütend zu machen?
Denn was da aus den Boxen knallt ist so aggressiv, dass alles Metall in der Umgebung anfängt zu rosten. Trotzdem wird hier nicht sinnbefreit auf die Instrumente eingehämmert. Die Riffs sitzen, um das Schlagzeug mache ich mir auch keine großen Sorgen, und der Bass unterlegt das Ganze mit treibender Präzision. Bei der Stimme von Sänger Marco Walzel, beschleicht mich allerdings der Gedanke an Genexperimente. Normal können die Stimmbänder nicht sein. Sie werden wohl aus Kevlar oder Kohlefasern sein!?

Mit etwas über neun Minuten höllisch wuchtigem Hardcore hinterlassen Deathspirit eine erstklassige Visitenkarte. Stellt sich die Frage, ob die Band genügend Pulver für einen Longplayer hat. Hier darf man gespannt sein. Das Debüt lässt jedenfalls hoffen.
BACK TO TOP

Truesidemusic.de

Germany
Author: elvis
Date: 2008-04-29

Es gibt Bands die lösen sich auf und kommen dann wieder und andere die benennen sich einfach um. Sprich aus Paint The Town Red wurden nach einer etwas längeren Pause DEATHSPIRIT und das in fast gleicher Besetzung. DEATHSPIRIT machen genau da weiter wo PTTR aufgehört haben. Schnell, laut, direkt, brutal und ehrlich mitten ins Gesicht. Diese selbst betitelte MCD auf Let It Burn bringt 5 brutale und rohe Tracks welche klingen wie ein Gemisch aus From Ashes Rise, SFA und Victims. Also genau das Gegenteil von dem was gerade IN ist. Aber wer braucht schon Trends wenn man Aussagekräftige Platten mit ehrlichen Texten hat? Diese fünf Knaller machen definitiv Bock auf mehr!
BACK TO TOP

Masterful Magazine

Poland
Author: Olo
Date: 2008-04-25
Rating: 7,5 / 10

Niemieccy hardcoroe'owcy z Deathspirit to nieco inna półka niż recenzowany poniżej Solid Ground. Przede wszystkim ogólnospołeczna tematyka ich muzyki dociera nieco głębiej w swym sensie niż typowe uliczne nawołania 'nie daj się wydymać, bądź twardy, policja to chuje'. Nie uświadczycie tu także typowo hardcore'owych breakdownów - jest za to więcej naleciałości punkowych w wokalach i rytmice ale bez stukającego werbla - cały środek i dół wypełnia grube basowe tło wraz z brudno i sprężyście rzężącymi, niskimi gitarami i podobnie nisko pracującą pałkernią. Jeden z kawałków zaczyna sie bardziej melodyjnie, ale bez obaw - Deathspirit leżą całe lata świetlne od współczesnych metal-core'owych gówien i emanują autentycznym wkurwieniem na społeczeństwo, które jak stado bezmózgich cieląt, miota się w dążeniu do podanego przez media na talerzu gównianego i schematycznego stylu życia. Tylko cztery utwory, zamykające się w 9 minutach muzyki, ale wystarcza żeby poobijać sobie o meble facjatę.
BACK TO TOP

ROTERFADEN.org

Germany
Author: Stefan Mühlbacher
Date: 2008-04-22

DEATHSPIRIT – noch nicht gehört? Kein Problem, die Bands deren Member DS bilden, sind bekannt: Denn mit PAINT THE TOWN RED, THE BLACKOUT ARGUMENT oder WITHIN WALLS sind dies wahrlich keine unbekannten Namen. Der kleine Silberling in meiner Hand ist nun ihre erste, selbst betitelte EP unter dem neuen Namen DEATHSPIRIT.

Hardcore der wohl eher amerikanischen Schule als Aufschrei, wutentbrannt und wild. Das war schon alles, fast. Das Cover, die donnernden Tracks, die Lyrics sind alle verdammt gut aufeinander abgestimmt. Low Life als Ansporn, wuchtige Riffs aus ihren Gitarren zu saugen und dem Sänger die Stimmbänder zum Hals rauskommen zu lassen. Gute Aufnahmequalität, garniert mit fetten Riffs, treibend und hart angestimmt, prägen diese Hardcorescheibe, welche mit ihrer etwas kurzen Spieldauer Lust auf mehr macht.
BACK TO TOP

Zwaremetalen

Netherlands
Author: Justin Erkens
Date: 2008-04-22

Het Duitse hardcore gezelschap Deathspirit is boos. De wereld is een zooitje, regeringen bedriegen en bestelen, punkbands hebben hun ziel verkocht voor de commercie enzovoorts; de heren zien een grote bedreiging voor het vrije woord in het jaar 2008. Daarom komen de Duitsers met een aardig schijfje aanzetten waarin men zich naar eigen zeggen weer eens compromisloos laat gaan..

De self-titled MCD van Deathspirit klinkt zoals belooft inderdaad behoorlijk agressief. Vooral zanger Marco Walzel laat zich volledig gaan en zet de stembanden op meeste rauwe stand in z'n bereik. Het onderliggende gitaar en drumgeweld is ondergeschikt aan de vocalen van de heer Walzel en spelen slechts om de boel wat op te vullen. En daar slagen ze heel aardig in. Het resulteert in een prima hardcore schijf met vier agressieve songs voor ieder die het ergens niet mee eens is. Nu is het wachten op de eerste full-length, laten we hopen dat de heren de boel zo lang heel kunnen houden.
BACK TO TOP

SMOTHER.net

USA
Author: J-Sin
Date: 2008-04-17

Deathspirit’s self-titled four-song EP should have been entitled, “Death to False Hardcore”. Featuring members of prominent underground bands such as The Blackout Argument, Within Walls, and former members of the now extinct Paint the Town Red, Deathspirit funnels their rage at society, the grimy underbelly of the wrong side of the tracks, and authority figures as well as corporations but saves a little in reserve to tackle the growing annoyance of fad based hardcore. Spearheaded by rage-inducing vocals that rip vocal cords to shreds, devastating guitar blasts, and broken rhythms, Deathspirit is the injection that the hardcore world needs.
BACK TO TOP

FFM-Rock

Germany
Author: Sebastian Fritz
Date: 2008-04-13

Im Hause Let It Burn wird wieder einmal scharf geschossen und hart gewummert. Death Spirit, eine musikalische Vereinigung aus Mitgliedern der Bands Within Walls und The Blackout Argument - einstmals als Paint The Town Red, die 2005 von uns gingen, bekannt - stellen mit ihrer selbstbetitelten MCD schnell klar, dass trotz anderer Aktivitäten immer noch genügend Energie da ist, um die Frankfurter Großmarkthalle im Nu dem Erdboden gleichzumachen. Vier Tracks sind auf dem stilvoll entworfenen Scheibchen drauf. Inhaltlich gibt's erdigen Hardcore der alten Schule ohne große Schnörkel. Der Mix ist ein echtes Original, ganz und gar nicht überproduziert, so dass jedem Instrument genügend Platz zum Rocken gegeben ist und auch der Bass richtig schön abrotzen darf. Mein Anspieltipp ist an dieser Stelle die letzte aus zwei Songs kombinierte Nummer 'Black Mask/The City Will Pay For This', da diese etwas heraussticht durch gediegene zweistimmige Metalriffs. bevor es im hinteren Teil so richtig auf die Backen gibt.
Mit neun Minuten leider ein sehr kurzer Hörgenuss, aber definitiv ausreichend, um auf den Geschmack zu kommen.
BACK TO TOP

Live4Metal

UK
Author: Steve Green
Date: 2008-04-10

I suspect that the neat booklet that comes with this release took longer to create than the cd itself. This is four tracks of, in your face, no compromise hardcore, that doesn't let up in the cd's brief nine minute duration. This is a band who don't give a fuck for trends or any other music related bullshit, and it shows in the unforgiving performance on this single. This is a condensed lesson in brutality that's even more convincing for the shortness of the songs, kind of like a rawer version of Slayer letting rip on Minor Threat's, I Don't Want To Hear It, on their Undisputed Attitude album. For a lesson in brutality, visit www.myspace.com/deathisaninsulttothespirit
BACK TO TOP

Ancient-Spirit Magazine

Germany
Author: SasH
Date: 2008-04-10
Rating: 9 / 10

Die Münchner bzw. Karlsruher Metal- / Harcore Combo DEATHSPIRIT bieten mit ihrer selbstbetitelten Maxi-CD 4 rifforientierte, brachiale Metal- bzw. Hardcore Songs, die dem geneigten Fan sofort ins Ohr gehen. Auferstanden aus der Asche von PAINT THE TOWN RED (außer Gitarrist Marco Kärger sind hier alle wieder komplett mit am Start!) knüppelt das Quartett mit einer ordentlichen Wut im Bauch, wovon der eine Song gelegentlich mehr metallischer, der andere dafür an die New York Old School a la SICK OF IT ALL erinnert. Als besondere Anspielttipps möchte ich euch unbedingt die Songs "Up against the Wall" als auch den 'Hidden Track' "The City will pay for this" ans Herz legen. Leider ist die ganze Chose bereits nach knapp 9 Minuten schon wieder zu Ende, aber dafür bleibt die Vorfreude auf das erste Full Lenght Album!
BACK TO TOP

Metalfactory

Switzerland
Author: Daniel J.
Date: 2008-04-08

Deathspirit stammen aus dem Raum München/Karlsruhe und haben sich dem Hardcore verschrieben. Bei den vier Musikern handelt es sich um gestandene Männer, die auch schon in folgenden Bands mitgespielt haben: Paint The Town Red, The Blackout Argument oder Within Walls. Die vier Songs auf dieser EP sind in zehn Minuten (!) durch, aber das erstaunt in diesem Business ja niemanden, wo die Songlänge einen Durchschnitt von etwa zwei Minuten hat. Bei den vier Tracks "Up Against The Wall", "Penn Vs.Pulver", "Viva Jihad" und "Black Mask/The City Will Pay For This" finden wir die gängisten Hardcore-Trademarks, will heissen schnelle Riffs, Schrei-Gesang, coole Breaks und sozialkritische Texte. Es ist zu hoffen, dass die Deutschen schon bald mit einen Longplayer nachrücken, denn diese EP ist schon mal recht gut in Szene gesetzt worden.
BACK TO TOP

Lords of Metal

Netherlands
Date: 2008-04-02
Rating: 78 / 100

The ideal of 'hard living' used to be synonymous with hardcore/punk". Not anymore, so says Deathspirit. Outrage in contemporary music is mostly faked and truly socially conscious bands are non-existing. Deathspirit is angry with this unjust world. And eventually the truth comes "roaring, comes shouting, resisting and defying with every ounce of strength until the truth be known to all that can hear".

That's quite something to say. So we're dealing with a band that knows about 'hard living'. A band from the south of Germany. I doubt that they're going to reach a lot of people with their message, the fact being that it is packed in some extreme music. Music that sounds a bit like Unbroken. Or maybe Integrity (listen to 'Black Mask/The City Will Pay For This' and if you know the song, you will think of 'Vocal Test' by Integrity). Ferocious vocals throughout the whole nine minutes and fourteen seconds. And the aggression never fades. It seems these guys are serious about their statements.
I'm curious in what direction this band will evolve, for this mini-CD is very promising. Four songs filled with outrage and a message.
BACK TO TOP

Skartnak.com

Switzerland
Author: Xavier
Date: 2008-03-28
Rating: 3 / 5

Ca faisait presque une année que Let It Burn Records, label münichois de hardcore, n’avait rien sorti. Et là, BAM, coup sur coup, le EP de Deathspirit et le nouveau LP de Solid Ground, c’est sur le premier des deux que je vais me pencher dans cette chronique. Deathspirit est composé de quatre membres actifs de la scène HXC allemande ayant tous jouer au préalable dans des groupes talentueux et renommés tels que Paint the Town Red, The Blackout Argument ou encore Within Walls.

Avant d’écouter leur musique, j’ai fait connaissance avec le groupe par le biais du booklet annexé au CD. A la première page de ce dernier, un texte de six paragraphes magnifiquement écrit nous énumère les raisons pour lesquels ce disque existe. Divers aspects sont abordés, entre autre la haine envers la société et son hypocrisie, la dérive du HXC vers le mainstream, le manque de créativité et de sincérité d’une société gavée aux anti-dépresseurs et à la télé réalité, etc… la prose se situe entre du Orwell décrivant la société big brotherienne de 1984 et un brûlot alter mondialiste ! Bref, à priori, ce groupe a vraiment quelque chose à dire, ce qui est extrêmement réjouissant et malheureusement trop rare.

Je glisse donc le MCD 5 titres dans mon lecteur et c’est parti pour 10 minutes de furie old-school. A priori, je dois avouer que j’ai été surpris par le style musical du groupe qui nous offre un hardcore très agressif, penchant vers du Terror, je ne m’attendais pas à quelque chose d’aussi « brutal ». Le groupe alterne donc des parties rapides avec des parties 2-step, et parfois des breaks me rappelant beaucoup ceux de Gunz Up ! Il y a également quelques passages à la double pédale qui enrichissent la musique et qui apportent une grosse dose d’originalité et de tonus aux morceaux (surtout à la fin de Up Against The Wall et de Black Mask). Après écoute, je me dois de réviser mon jugement, ce disc est du pure hardcore et non pas du old-school.

Le booklet est simple et classe avec des photos noir-blanc diverses (dont une des membres du groupe) ainsi que les lyrics, imprimés sur un papier épais et mat. Les paroles sont biens écrites, mais pas aussi bien que le texte d’introduction dont je parlais ci-dessus. La chanson qui attirera évidemment le regard au vu de son titre, Viva Jihad, est un texte très direct sur la déshumanisation de la société qui se ponctue par la phrase plus qu’évocatrice : Its Time for War ! Les autres lyrics évoquent les thématiques évoquées également dans le texte en préambule.

Je dirai donc qu’on a à faire à un très bon premier disque et qu’il sera très intéressant de suivre la suite de la carrière de Deathspirit. Malgré l’ensemble des critiques positives que j ai pu exprimé dans cette chronique, je trouve cependant qu’il manque un petit quelque chose du point de vue musicale pour faire de ce disque une perle … ce qu’il faut laisser à ce groupe, c’est la sincérité exprimée ainsi que la réelle volonté de critiquer pour mieux faire avancer les choses. Et dans ce sens-là, ce disque est une bombe.
BACK TO TOP

BurnYourEars

Germany
Author: Kai Thonemann
Date: 2008-03-25
Rating: 7 / 10

Auch in zehn Minuten kann man verbrannte Erde zurück lassen. Und genau das beweisen DEATHSPIRIT aus Süddeutschland. Ehemalige Mitglieder von PAINT THE TOWN RED und THE BLACKOUT ARGUMENT haben sich hier dem düsteren, Auf-Die-Fresse-Aber-Ohne-Breakdown-Hardcore zugewand.

Und so schnell, wie hier die Hasskappe aufgesetzt wird, muss sie dann auch schon wieder abnehmen, denn die vier Songs rauschen recht schnell an einem vorbei. In meinen Ohren bleiben sie nicht unbedingt durch extrem eingängige Parts hängen (außer vielleicht „Black Mask“), sondern durch die Wucht, die sie mit ihrer Musik transportieren. Da hilft ihnen auch der sehr druckvolle Sound, der ihnen ein wenig „Metal“ verleiht. RITUAL ohne die Breakdowns etc fallen mir da z.B. ein.

Außerdem scheinen die Bayern das Thema Hardcore sehr ernst zu nehmen und halten dies erst mal in einem Manifest im Booklet fest. Dort wird dann die aktuelle Hardcore-Szene gedisst und für mehr „Gegenkultur“ geworben – starke Worte für eine so junge Band. Ich persönlich kann dafür aber gar nichts mit Titeln wie „Viva Jihad“ anfangen. Finde ich sehr unglücklich gewählt. Aber ansonsten liefern DEATHSPIRIT hier ordentlich Kraftfutter ab, welches mit Sicherheit für hochgezogene Augenbrauen sorgen wird. Intensität und Atmosphäre sprechen in den zehn Minuten jedenfalls für sich. Vielleicht auch was für Leute, die vor allem modernem Hardcore kritisch gegenüber stehen, aber nichts gegen eine gute Produktion einzuwenden haben.
BACK TO TOP

Poisonfree

Germany
Author: Phil Penninger
Date: 2008-03-24

Out of the ashes of Paint the town Red rises Deathspirit, sharing not only the same shouter. The 4 songs on here are quite easy to describe: Classic, aggressive in your face hardcore, certainly with some modern elements and influences to avoid being labelled old school. What it transports is that pissed off attitude that hardcore too seldom has these days. From fast beats to breakdowns, this balances between blasting from the past and offering modern hardcore like Terror or Most Precious as well, but with a more punkish, dirty attitude. Do not expect technical extravaganza or anything cheesy on here, this is handmade and often simple, yet entertaining and sometimes stirring. Of course, you may also call this worn out and lacking of creativity, but still it is entertaining and sometimes stirring. For a debut, this is above solid and may point to a promising band to look out for.
BACK TO TOP

Pitfire

Switzerland
Author: Dani
Date: 2008-03-23

Selten bringt eine neue Band so viel altes hervor wie die Deutschen „Deathspirit“. 2005 trennte sich die Band „Paint The Town Red“. Die Mitglieder waren und sind aber immer noch sehr aktiv in der Hardcoreszene, die PTTR-Mitglieder gehören unter anderem zu The Blackout Argument, und Within Walls. Zudem sind mit Marco Walzel (Chef von Avocado Booking und Join The Teamplayer Records) sowie Chris Zehetleitner (Let It Burn Records) gleich zwei Labelbosse mit an Bord…
Bei so viel geballter Erfahrung in Sachen Hardcore, glaubt man auch die folgende Geschichte: Die vier Songs auf dem selbstbetitelten Debüt sind angeblich in den ersten zwei Proben der Band entstanden. Aufgenommen wurden sie dann in wiederum gerade mal 2 Tagen. Es wird also nicht lange gefackelt, im Hause Deathspirit. Das merkt man auch den Songs an: Roh, im wahrsten Sinne des Wortes ungehobelt und sehr direkt knallen einem „Up Against The Wall“, „Penn vs. Pulver“, „Viva Jihad“ und „Black Mask / The City Will Pay For This“ in die Fresse.
Man gibt denn auch gehörig Vollgas. Bei all dem Tempo bleiben Deathspirit aber immer tanzbar, 2step ist hier Trumpf. Allerdings sind die weniger 10 Minuten Spielzeit halt schon extrem schnell vorbei, so dass es noch nicht für einen wirklich bleibenden Eindruck reicht, aber sicher für ein klares erstes Lebenszeichen. Oder sollte man sagen „Wiedergeburt“?
BACK TO TOP

Heavyhardes

Germany
Author: Basti
Date: 2008-03-19

Endlich mal wieder Stoff für den Mosher in mir! Deathspirit aus München und Karlsruhe sind mir zwar vollkommen unbekannt, aber dafür liefern sie mir ihrem ersten Lebenszeichen eine solide Arbeit ab.
Die selbst-betitelte EP bietet alles, was das Hardcore-Herz schneller schlagen lässt; fette Riffs, aggressive Shouts und eine gute Produktion. Auch kompositorisch sind die Herren sehr bewandert und liefern einen sehr überzeugenden Einstand in die Musikwelt.

Man darf auf weitere Outputs der Truppe gespannt und das nächste Mal dürfen da noch ein paar Minuten mehr auf dem Silberling sein!
BACK TO TOP

FUZE

Germany
Author: Christoph Biwer
Date: 2008-03-18

UNBROKEN. Wer nur im Geringsten etwas mit dieser Legende anfangen kann, wird DEATHSPIRIT so dankbar sein, dass er jeden Tag sein auf dem Kopf stehendes Kruzifix anbetet. Endlich wieder eine Band, die nicht die Klischees der Charlie-Brown-Konzertbesucher mit Air-Max und Jogginghose bedient. Die Parallelen zum Vorgänger PAINT THE TOWN RED sind dagegen unüberhörbar. DEATHSPIRIT machen Hardcore/Punk, wie er einmal war und nie wieder sein sollte: "Gone are those days of desperation. Outrage is now faked and urgency is mimed by multi-generational clones who've never known what the wrong side of the track looks like." Bitte mehr davon.
BACK TO TOP

Ownblood Magazine

Germany
Date: 2008-03-17
Rating: 9 / 10

Wenn man heutzutage nach Bands sucht, die noch die alten Prinzipien und Ideale des Hardcore vertreten, sucht man oft vergebens, jedoch gibt es bekanntlich Ausnahmen zu denen Death Spirit definitif zählen. Die Jungs, die sich aus den verblichenen "Paint The Town Red" zu Deathspirit geformt haben, lassen eben diesen Hass auf die Gesellschaft, die den Hardcore ausmacht auf ihrer MCD freien Lauf. Die fünf Songs sprühen nur so vor Härte und Hass das man wahrlich davon mitgerissen wird. Fünf Tracks, die mit Leib und Seele ehrlich gemeint sind und sich keinem Trend unterordnen, sondern, wenn auch etwas moderner im Sound, dem alten Hardcore treu bleiben. Einfach pur und unverfälscht, die Münchner Band nutzt die Musik als Sprachrohr und zur Verarbeitung des alltäglichen Lebens so wie es früher einmal war. Roher Hardcore, der sowohl musikalisch als auch textlich genau den Punkt trifft und einfach mit seiner Intensität, Stärke und Groove überzeugt. Insgesamt kann man nur sagen, dass Deathspirit mit ihrer selbstbetitelten MCD großen Eindruck hinterlassen haben und man sich diese Scheibe unbedingt holen sollte. Darüber hinaus muss man sagen, dass die Jungs nach nur zwei Bandproben ein komplettes Set geschrieben haben, wovon vier Songs auf der hiesigen mcd gelandet sind, die ebenfalls nur in zwei Tagen aufgenommen wurde.

BACK TO TOP

Music-Scan

Germany
Author: Arne Kupetz
Date: 2008-03-17
Rating: 7/10

Für all diejenigen, die dem Ende von Paint The Town Red bis heute nachtrauern, die gute Nachricht gleich zu Beginn: Unter dem Banner Deathspirit geht fast dasselbe Line-Up an den Start. Lediglich ein Gitarrist ist auf der Strecke geblieben. Musikalisch knüpfen die Verbliebenen an den Sound der Vorgänger-Band an, denn hier finden die Jungs ihre Momente und Motivation. Sicherlich hört man dem Vier-Tracker die kurze Entstehungszeit von wenigen Tagen und ein hohes Maß an Spontanität an, doch einen guten Einstand verbuchen die Münchener allemal. Deathspirit stehen für direkten, brachialen und „politisch bzw. sozialkritisch motivierten“ Hardcore, der ganz ohne Metal-Kante und Emo-Komponente auskommt. Wie damals bei Paint This Town Red ist eine gewisse Unbroken-Tradition heraus zu hören, die für Intensität und Tiefgang garantiert. Zu komplex oder verschachtelt ist man dabei nicht, denn aggressiv-wütender Hardcore und eine gesunde Tempo-Fixierung bestimmen das Geschehen. Deathspirit beschränken sich auf das Wesentliche und wissen dabei ganz genau, worauf es ankommt. Als Referenzen können Bands wie Blacklisted, Modern Life Is War oder Give Up The Ghost herhalten. Da die Münchener hörbar Spaß an ihrem Schaffen haben, ist zu vermuten, dass man von Deathspirit zukünftig noch einiges hören wird. Gut so.
BACK TO TOP

Blueprint Fanzine

Germany
Author: Bernd
Date: 2008-03-17
Rating: 7,5 / 10

Vergiss Kyrill, vergiss Emma... Ein Hardcore-Orkan namens DEATHSPIRIT fegt aus Richtung Süden über Deutschland hinweg. Mit seinen fünf Songs (inkl. Hidden Track) in gut neun Minuten reißt er Bäume um, deckt Häuser ab und wirbelt Straßenschilder durch die Luft. Aggressive Gitarrenriffs und gelegentlich entfesselte Doublebass-Salven machen das Wohnzimmer zum Moshpit, und die politischen/sozialkritischen Texte stellen unmissverständlich klar, dass Hardcore mehr als nur Musik ist. Viel mehr muss man gar nicht sagen. Geile EP!
BACK TO TOP

Heartbeatmedia.de

Germany
Author: Tanja Adis
Date: 2008-03-16

Fuck Freunde! Diese 4 Songs knallen derart frontal in die Fressleiste, dass ich es jetzt schon fast nicht erwarten kann, bis ich ein Full-Length Album von Deathspirit in den Händen halten kann. Die Münchner Gang (ehemals Paint The Town Red) meldet sich mit einem dicken Hardcoreglockenschlag zurück auf der Bildfläche. Gut anschnallen bevor ihr die Playtaste drückt!

Man hätte fast nicht mehr daran geglaubt, dass die Jungs von Paint The Town Red (außer Marco Kärger sind alle dabei) sich wieder zusammentun werden und ein neues Projekt starten. Aber was will man schon machen, wenn es wieder in den Fingern juckt? Letztendlich können wir froh sein, dass Marco (Join The Team Player Records, Avocado Booking, My Hero Died Today), Nanouk (Avocado Booking, Costa’s Cake House), Chris (Let It Burn Records, The Blackout Argument) und Sebastian (Within Walls) nun gemeinsame Sache machen und eine Band gegründet haben, die sich dem Hardcore in seiner reinsten Form verschrieben hat. Diese 4 Tracks haben die Jungs bereits nach zwei Bandproben auf die Beine gestellt. Schon alleine daran wird ersichtlich, dass der Funke sofort wieder übergesprungen sein muss und die Jungs aufgrund ihrer langjährigen Erfahrungen einfach den richtigen Riecher hatten. Entsprechend rotzig, energetisch und vor allem ambitioniert werden dem Hörer die vier Hardcorebrocken um die Ohren geprügelt. Hier werden Klischees und aufgesetzte Attitüde vor der Tür gelassen, während man in der Stube den alten Heroen von Unbroken bis Chokehold huldigt, die eigene Vergangenheit vor Augen behält und ein modernes Hardcoreset zwischen Newschool und Oldschool abliefert. Die Jungs gehen dabei punkig und absolut dynamisch ans Werk. Eine ansprechende Produktion, ein fein auf den Inhalt abgestimmtes Design, ein “hidden track” und intelligente Lyrics, die zum Nachdenken anregen, runden dieses feine erste Release von Deathspirit ab.

FAZIT: Deathspirit ist genau die Band, die der deutschen Hardcoreszene noch gefehlt hat. Denn hier wird kein Wert auf Trends gelegt, sondern in die Vergangenheit geschielt, als die Szene noch wusste, was Hardcore bedeutet. Trotz allem bringen die Jungs aber so viele Ideen und Einfälle mit, dass keiner der vier Tracks dem anderen gleicht und jeder mindestens genauso viel Laune macht wie der andere. Also verpasst es ja nicht, die bei einer der anstehenden Let It Burn Records Showcases live zu begutachten. Da könnt ihr dann fingerpointen, slamdancen und mitshouten…

Every day we give more and receive less…
BACK TO TOP

With Love, The Underground

Germany
Author: Thomas Eberhardt
Date: 2008-03-14
Rating: 7/10

Marco Walzel, Nanouk De Meijere, Christoph Zehetleitner und Sebastian Spiegel, diese Namen werden so manchen aufhorchen lassen und so vielfältige Assoziationen wie MY HERO DIED TODAY, COSTA`S CAKEHOUSE, THE BLACKOUT ARGUMENT, WITHIN WALLS, PAINT THE TOWN RED, Let It Burn Records und Avocado Booking hervorrufen. Die Münchener haben jetzt allerdings wieder ein neues Projekt ins Leben gerufen und DEATHSPIRIT ist so ziemlich das Derbste, was die Bayern bisher aufgenommen haben. Die fünf Songs sind ein Hassbrocken, der AKIMBO, FROM ASHES RISE und INTEGRITY assozieren lässt. Textlich manifestiert sich diese Wut ebenso und man könnte durchaus von einem vernichtenden Rundumschlag sprechen. Zexzlich behandelt man das menschenverachtende System, klangt den Kapitalismus an und erklärt beidem den Krieg. So viel Wut und Rotzigkeit hätte ich den Herren gar nicht mehr zugetraut. So kann man sich täuschen. Vielleicht haben wir Glück und DEATHSPIRIT nehmen auch noch ein Album auf, aber für den Anfang ist diese MCD eine mehr als dankbare Veröffentlichung, einfach auf Endlosschleife stellen und mal richtig Dampf ablassen. (9:09) (7) Thomas Eberhardt
BACK TO TOP

WhiskeySoda.de

Germany
Date: 2008-03-14

Deathspirit sind etwas schwieriger zu erklären. Zum einen lässt sich die Band nicht einfach so in eine musikalische Schublade stecken, nein, auch die Essenz der EP bleibt auf dem ersten Blick verborgen. Aber alles schön Step by step: Wer Deathspirit nicht kennt, braucht sich nicht zu schämen, denn die Hardcoreband aus München gibt es erst seit kurzem und veröffentlicht mit ihrer gleichnamigen EP das erste Wort der Band. Musikalisch wird eindeutig Hardcore gespielt, nur klingen Deathspirit nicht wie jede Band, nein, es ist eine Art subtiler Härte dem Sound beigemischt. Zu einseitig für Metalcore und zu hart für Punk. Harte Gitarrenriffs mit einer Mischung aus schreiendem Gesang, aber alles einen Tick schneller als sonst.

Textlich geht es politisch zu. Alles beginnt mit einer Einleitung der Band im Booklet. Diese erklärt das Ideal von Hardcore und wie die Gesellschaft einen Charakter formt. Die Lösung erhoffen sich einige Menschen in der Kirche. Und das thematisiert der erste Song von Deathspirit „Up against the wall": "I will never choose a different path. I piss on what´s easy, I never lose my sight. We´ve all grown blind to inspiration. I´ve got my mind and the thoughts are mine. From the ritual that enslaves me, from the conditioning that engraved me- Up against the wall motherfucker" Ok, die Essenz sollte trotz harter Worte damit geklärt sein und wem das alles noch nichts sagt, dem hilft der letzte Satz im Booklet: "There is no god." Kapische?
BACK TO TOP

Scarred for Life

Germany
Author: Björn
Date: 2008-03-12

Kennt noch wer die 2005 zu Grabe getragene Hardcore-Undergroundkapelle PAINT THE TOWN RED? Einige Mitglieder eben dieser Truppe erheben sich momentan wie Phoenix aus der Asche um wieder zusammen zu musizieren. In nur zwei Bandproben merkte man, dass die Chemie untereinander noch immer stimmt und genau deshalb wurde während eines kurzen Studioaufenthaltes eine MCD eingespielt. DEATHSPIRIT lautet der Name des Projektes und auf denselben Namen wurde auch der erste Output der Vier getauft. Wütender Hardcore, der an BLACKLISTED, CHOKEHOLD oder UNBROKEN erinnert, trifft auf den unvorbereiteten Hörer.

Vier kurze Stücke werden in gerade mal neun Minuten und vierzehn Sekunden heruntergeprügelt. Wütend und brachial beschreibt die Atmosphäre der Lieder am besten, die Musiker sind angepisst und teilen das auch ohne Umwege mit. Schon der eröffnende Track "Up Against The Wall" offenbart tolle Riffs, gutes Songwriting, ansprechende Dynamik und passenden Gesang. Die zwei folgenden Songs "Penn Vs Pulver" und "Viva Jihad" stehen dem jedoch kaum nach, wirken durch ihre kurze Spielzeit von unter zwei Minuten nur etwas abrupt beendet. Da hätte von mir aus noch jeweils mehr Spielzeit folgen dürfen. Das letzte Lied ist auch zugleich mit knapp 180 Sekunden das längste. "Black Mask/ The City Will Pay For This" beginnt mit einem groovenden Gitarrenlead, um anschließend ein höllisches Riffmonster zu werden. DEATHSPIRIT unterlassen zum Glück jegliche Anbiederung an den Metal und sind zu einhundert Prozent eine Mischung aus Old- und Newschool Hardcore. Zwar klingen die Lieder alles andere als eigenständig, aber dass war sicher auch kein Ziel der Musiker gewesen und in der heutigen Hardcoreszene auch nur noch schwer umsetzbar. Attitüde, Frische und Ambitioniertheit bestimmen dafür auf dieser MCD das Geschehen.

So einen kurzen Appetizer zu rezensieren ist nicht gerade einfach. Dieser erste kurze Eindruck von DEATHSPIRIT ist mehr als positiv und ein vollständiges Album dürfte mir demnach recht ordentlich gefallen. Auf dem beigefügten Flyer schreibt die Band: "…DEATHSPIRIT give a fuck about trends, fashions, drivel (sabbern? - Doc) and other downsides of todays hardcore scene." - Recht haben sie! Die Jungs gehen ihren Weg und ich kann euch nur raten, diesen zu unterstützen. Im April folgt dann auch endlich die Feuerprobe auf der Bühne, derweil bleibt für euch noch genug Zeit, um hier mal vorbeizusurfen.
BACK TO TOP

Crazy United

Germany
Date: 2008-03-12

Deathspirit sind eine neue Band aus ehemaligen Mitgliedern von Bands wie Paint the Town red, The Blackout Argument und Within Walls. Beim Label Let It Burn Records gelandet, haben sie nun Ihren ertsen Tonträger in Form einer MCD raus. Als ich diese in meinem CD Player starte dachte ich zuerst eine Abrissbirne fegt durch die Bude, brachialer Hardcore ist angesagt. Die Band knüppelt sich durch Ihre 5 Songs, der 5. Song ist im 4 Song „versteckt“, als wenn es kein morgen mehr gibt. Das Ganze rutscht bald in den Metal Sektor ab, so das der Hörgenuss sich bei mir in Grenzen hält. Die Attitüde hinter der Musik ist ok, es wird soziale Ungerechtigekeit angeprangert, gegen eine Gesellschaft gewettert, die durch Propaganda Ihres Nachdenkens und Ihrer Kreativität beraubt wird. Die Wut und die Verzweiflung bringt die Band in Ihrer Musik wieder, aber muss es gleich so brachial sein??
BACK TO TOP

METAL INSIDE

Germany
Date: 2008-03-12

Bei DEATHSPIRIT sind keine Anfänger am Start, die Querverweise reichen zu THE BLACKOUT ARGUMENT, PAINT THE TOWN RED und WITHIN WALLS. Der Münchener Haufen weiß also, wie man gute Songs schreibt, was durch die vier Song der EP eindrucksvoll belegt wird. Wütender, ziemlich angepissster Hardcore, der vom Metal ganz weit ewg bleibt, wird hier in knapp neun Minuten gezockt und wird Freunde gepflegten HC-Geballers befriedigen. Da stimmt einfach alles, vom Songwriting bis zur Produktion, vom Riffing bis zum Gesang – es waren Veteranen am Werk, das wird zu jeder Zeit deutlich. Und die haben Lust auf eine ordentliche Ladung heftigen Hardcores, das zeigen sie mit dieser EP. Mit der Scheibe dürften sie viele neue Anhänger gewinnen, das ist mal sicher!
BACK TO TOP

Metalnews.de

Germany
Author: Markus Jakob
Date: 2008-03-12
Rating: 5.5 / 7

Wer DEATHSPIRIT noch nicht kennt, darf sicher nicht geschlagen werden, denn das Quartett um THE BLACKOUT ARGUMENT-Axtschwinger Chris Z. hat sich erst vor Kurzem zusammengetan und erscheint dieser Tage mit ihrem ersten Output auf der Bildfläche. Eins sei schonmal vorweg genommen, so spartanisch das Artwork aussieht, so unverblümt wird hier auch musiziert. ZACKBUMM!

Allerdings ist der bereits genannte Gitarrist nicht der einzige der Truppe, der bereits seit einiger Zeit durch die Landschaft des Hardcore bummelt. Im Prinzip stand die gesamte Band schon unter vielerlei Namen [mit dem einen oder anderen Abstrich bei der Besatzung] gemeinsam auf der Bühne – der bekannteste dürfte wohl PAINT THE TOWN RED sein, mit der man bis dato den Status einer der kultigsten deutschen Hardcore-Formationen inne hat. Wer sich bei besagter Kombo schon einigermaßen auskennt, der wird sich -oh Wunder!- auch bei DEATHSPIRIT wohlfühlen. Zwar geht man noch etwas roher, teils schneller und rotzig punkiger zu Werke, der Grundtenor bleibt allerdings der selbe: einfach gespielter Hardcore ohne Schnörkel oder ähnliches Gebamsel, mitten in die Fresse und tanzbar as fuck; und damit meine ich keine Nike Air Max-Kickbox-Aktionen. Hier wird der 2-Step kultiviert, soviel ist sicher!

Die selbstbetitelte MCD ist definitiv ein schönes erstes Lebenszeichen dieses Projektes[?] und wird die vielen PTTR-Anhänger mit einem Leuchten in den Augen ausstatten. Zwar dauert dieses kleine Juwel nur knappe zehn Minuten, ist aber auch abseits einschlägiger Konsum-Maschinerien für lediglich fünf Euronen zu erstehen! Daumen hoch!
BACK TO TOP

Hardkern.de

Germany
Author: Johannes
Date: 2008-03-11
Rating: 4,5 / 5

Wer von euch hat sich die Dokumentation "American Hardcore" angesehen? Das waren doch sicherlich so einige. Die erste Welle des Hardcore erwuchs aus dem Hass auf die Gesellschaft und auf alles, was einen anpisste. Doch wo findet man heute noch Hardcore, der genau aus diesen Gründen entstanden ist? Ob ihr es glaubt oder nicht, in München, im schönen Freistaat Bayern gibt es eine Band, die genau nach diesen Prinzipien handelt. Zwar klingen Deathspirit nicht ganz so wie die früheren Bands, doch die Wut und der Hass, sowie das harte Leben haben sie wohl mit ihnen gemeinsam.

Über Let It Burn Records erscheint nun die erste - selbstbetitelte - MCD der Band. Vier Tracks, bei denen man schnell erkennt, dass es nicht um Trends geht, nicht darum sich irgendwem anzupassen, sondern dass die Vier hier einfach nur verarbeiten, was ihnen alltäglich begegnet. Eröffnet wird die MCD mit dem Track "Up Against The Wall" und absoluter Hardcore Punk schallt aus den Boxen. Die Stimme, die Riffs, der Rhythmus - alles fügt sich hier sehr cool und geschmeidig zusammen - und damit ist nicht gemeint, dass die Musik hier locker flockig daher kommt. Schneller und dreckiger Hardcore ist es, wofür die Band steht und den sie auf "Deathspirit" in Perfektion zeigt.

"Penn VS Pulver" und "Viva Jihad" sind neben "Up Against The Wall" und "Black Mask" die zwei schwächeren Tracks. Die Songs sind durchaus hörbar und vermitteln - ebenso wie die anderen - den rohen Stil von Deathspirit. Auch einen gewissen Groove kann man ihnen nicht absprechen, aber die beiden vorher genannten sind es, die diese MCD anführen. Wenn sie aus den Boxen dröhnen, dann will man einfach nur noch live dabei sein und zusammen mit der Band die Musik zelebrieren.

Musikalisch ist hier alles top und auch das Layout der MCD ist nicht von schlechten Eltern. Das schlichte schwarze Booklet mit seinem dickeren Papier und den schwarz/weiß-Bildern kommt - auch wenn es vielleicht gar nicht die Intention war - sehr stylisch daher und unterstreicht die Musik bzw. den Sound der Band. Ebenso die klein auf die Booklet-Rückseite gedruckte Aussage "There is No God" tut ihr selbiges. Wer auf rohen Hardcore Punk steht, der muss hier einfach zugreifen. Und wenn es zwei oder drei Durchläufe dauert, bis man die Platte zu mögen beginnt, dann ist es eben so, aber mögen wird man sie auf jeden Fall!
BACK TO TOP

Darkness.de

Germany
Date: 2008-03-11
Rating: 6 / 10

Die Band DEATHSPIRIT weiß einiges zu berichten über das wahre “hard living”. Im Booklet ihrer selbstbetitelten EP, mit der sie ein erstes Lebenszeichen in die weitere Welt hinaus senden, machen sie mir eines klar: ich gehöre nicht zu den Menschen, die den Geist diese Musik jemals verstehen werden. Wenn ich mir den dort enthaltenen Begleittext durchlese merke ich mal wieder, dass ich die Institutionen unserer Gesellschaft niemals ernsthaft herausgefordet habe, mit Sicherheit viel zu sehr an die übliche Propaganda glaube und eigentlich garnicht für mich selbst denken kann. Vielleicht ist es aber auch schon ein guter Anfang, wenn mir dieses Gefasel ziemlich am Arsch vorbei geht.

Was auch immer man von den Statements dieser Band hält, aus musikalischer Sicht machen sie ihre Sache gut. DEATHSPIRITs dreckiger Hardcore der traditionellen, schwer vom Punk beeinflussten Gangart lässt für knappe neun Minuten jeden gehobenen künstlerischen Anspruch vergessen. Ein einfaches Rezept mit berechenbarer Wirkung.

Wer öfters auf der falschen Seite der Gesellschaft unterwegs ist und sich dies gerne selbst beweist, indem er es jeden wissen lässt, hat die Grundvoraussetzungen erfüllt, um DEATHSPIRIT richtig geil zu finden. Für alle anderen rockt es einfach nur gut, egal was für eine Message die Kerle einem auch immer vermitteln wollen. Das rumgenöle über die ach so blöde Gesellschaft, der man sich als frei denkender Mensch entziehen muss, sollte man verkraften oder zumindest ignorieren können.
BACK TO TOP

Triggerfish

Germany
Author: Markus Söllner
Date: 2008-03-11
Rating: 4 / 6

Gone are those days of desperation

Wenn eine Band nach zweimaligem Proben eine 4 Track-EP vorlegt, dann stimmt entweder die Chemie oder wie im Falle von Deathspirit, man hat früher schon gemeinsam musiziert.

Sebastian Spiegel, Nanouk de Meijere, Christoph Zehentleiter und Marco Walzel sind als ehemalige Mitglieder von PAINT THE TOWN RED bekannt, einer Hardcore-Hoffnung aus Deutschland. So auch nicht weiter verwunderlich, daß das Quartett nach seiner quasi Reunion bei Let-it-Burn Records gelandet ist, welche sich in der Szene ja bereits einen Namen gemacht haben.

Das sollte auch DEATHSPIRIT gelingen, denn die vier Track starke EP tritt mächtig in die Gaspedale und befördert angestaute Aggressionen, achtlos herumliegenden Dreck und ordentlich wildernde Instrumente zu Tage. „Up against the wall“ prügelt gnadenlos drauflos und erst knappe 10 Minuten später kann man das erste mal wieder ruhig durchatmen. DEATHSPIRIT knallen mit Ihren vier Tracks und ordentlich Bassbombast durch die Boxen, was die Shouteinsätze ab und an leider etwas zu kurz kommen lässt. Doch die münden meist eh in kehligem Gegurgel und wüsten Beschimpfungen, was speziell „Viva Jihad“ schon fast wieder erträglich macht.

Wenn die Band im vorgelegten Tempo weitermacht, dürfte ein Longplayer sicherlich nicht mehr allzu lange warten lassen, vorab könnt Ihr euch beim Live-Debüt der Band auf den Labelshowcases Anfang April in München und Stuttgart von der Härte der Band überzeugen lassen…
BACK TO TOP

Metal.de

Germany
Author: Sickman
Date: 2008-03-06
Rating: 6 / 10

DEATHSPIRIT aus Deutschland bedienen sich einer Mischung aus englischem und (vorwiegend) amerikanischem Hardcore. Sie packen das Ungestüme der britischen Combos zusammen mit den amerikanischen Riff-Monstern in einen Sack, schütteln das Ganze ein paar Mal kräftig durch und fabrizieren daraus ein durchaus nett gelungenes, wenn auch nicht neues Gebäck.

Der Sound ist schön wuchtig und direkt und angesichts der hörbaren Power kann man auch die etwas zu plastikartig wirkende Bassdrum ignorieren. Der Gesang klingt schön verrotzt und angepisst und die Klampfen schraddern ein paar schicke Riffs über die Flanken. Hier und da scheut man auch nicht vor ein wenig Metalfeeling zurück und zeigt somit auf, dass man der metallischen Front keineswegs nur halbherzig zugekehrt ist.

Mit kurzen vier Songs und einer Spielzeit knapp über neun Minuten ist diese EP zwar etwas karg geraten, aber vielleicht können DEATHSPIRIT ja bald mit einem kompletten Album zeigen, was noch alles in ihnen steckt. Als Lebenszeichen ist diese EP jedenfalls schonmal ein nettes Statement.
BACK TO TOP

The-Pit.de

Germany
Date: 2008-03-06
Rating: 7 / 10

Das Quartett Deathspirit kommt aus München bzw. Karlsruhe und veröffentlicht noch im März seine erste, selbstbetitelte Single / EP via Let It Burn Records. „Deathspirit“ bietet knapp 9 Minuten knüppelharten Hardcore, den man zwar nicht unbedingt als wahnsinnig originell einstufen kann, der sein Ziel allerdings nicht verfehlt. Die vier Songs brodeln nur so vor Wut und Aggressivität und werden in euren Wohnzimmern ein wahres Trümmerfeld hinterlassen. Schade ist eigentlich nur, dass der in den Münchenern Suiseidl Studios aufgenommene Spaß schon so schnell wieder vorbei ist.

Mit dem knallharten „Up Against The Wall“ hauen uns die Jungs gleich zu Beginn einen echten Hassbatzen um die Ohren. Das Tempo ist hoch, die Riffs stark und der Gesang spielt in meinen Augen auch in der ersten Hardcore – Liga. Gerade der Midtempo – Part des Songs zeigt, dass hier nicht nur auf Teufel-komm'-raus die Instrumente zerstört werden, sondern die Band ein mehr als akzeptables Songwriting an den Tag legt. Noch einen Hauch abwechslungsreicher ist das folgende „Peen Vs. Pulver“ gehalten. Das Tempo ist natürlich immer noch hoch, aber hier und da lassen sich gelungene Punk und Rock – Zitate vernehmen. Ganz so gut wie „Up Against The Wall“ ist der Song allerdings nicht, was auch daran liegen könnte, dass er nach nicht einmal zwei Minuten recht abrupt endet.

Dasselbe Problem weist auch „Viva Jihad“ auf, bei welchem zwar in den hymnisch geshouteten Passagen wieder Punkflair aufkommt, das insgesamt aber doch wesentlich metallischer aus den Boxen scheppert. Doch bevor man diesen Song so richtig lieb gewonnen, ist er auch schon wieder vorbei. Mein Dank geht an die Band dafür, dass „Black Mask / The City Will Pay For This“ zumindest nur sehr knapp die drei Minuten – Marke verfehlt. Daneben kann mich erneut die gelungene Gitarrenarbeit überzeugen (inkl. einer tollen Leadgitarre zu Beginn), die zunächst amtlich grooved und rockt, nur um dann ein absolutes Riffinferno zu veranstalten.

Fazit: Insgesamt ist die selbstbetitelte Single / EP eine gelungene Angelegenheit. Man kann vielleicht negativ anmerken, dass hier ein wenig die musikalische Eigenständigkeit fehlt; aber wo findet man die im Hardcore – Sektor heute eigentlich noch? Zudem, dass man sich gerade bei „Peen Vs. Pulver“ und „Viva Jihad“ doch gut und gerne jeweils eine weitere Minute Spielzeit gewünscht hätte. Nichtsdestotrotz kommen Genre – Fans auf ihre Kosten und sollten die unten angeführten Links auf jeden Fall mal besuchen.
BACK TO TOP

Helldriver Magazine

Germany
Author: Rolf Gehring
Date: 2008-03-05
Rating: 4,5 / 7

Paint The Town Red waren auf einem guten Weg. Zwei recht coole Alben und eine Split mit Rise & Fall hatte die Band aus München auf der Haben Seite zu verbuchen. Leider gingen die Bandmitglieder 2005 getrennte Wege. Einige fanden in Bands wie Blackout Argument und Within Walls ein neues musikalisches Zuhause. Den Kontakt zueinander hatte man aber offensichtlich nie wirklich abgebrochen. Denn schon 2007 fanden sich die vier der fünf Mitglieder des letzen Lineups wieder zusammen um Deathspirit zu gründen und ihren damals eingeschlagenen Weg weiter zu verfolgen. Vier der entstandenen Songs werden nun in Form der vorliegenden EP veröffentlicht. Geboten wird recht heftiger moderner Hardcore der stilistisch in dieselbe Kerbe wie Paint The Town Red schlägt. Die Jungs klingen angepisster denn je und gehen recht flott zu Werke. Die Songs verfügen über reichlich Power und klingen authentisch. Die Band scheint recht frei von der Leber weg zu spielen, was einerseits cool klingt, andererseits die Songs aber auch recht roh erscheinen lässt. Hier und da hätte es sicher gut getan etwas mehr zu feilen und die Songs so griffiger zu machen. Dennoch ist die EP ein gelungenes Debüt bzw. wiedereinstieg.
BACK TO TOP

Roch-N-Riot

Germany
Date: 2008-03-02

Deathspirit - mit (Ex-) Membern von Paint The Town Red (die sich hier wieder fast komplett zusammenfanden), The Blackout Argument und Within Walls - sind mächtig angepisst (”Up against the wall, motherfuckers”) und das hört man ihrer selbstbetitelten Debüt-EP auch an. In viel zu kurzen neun Minuten bekommt man vier (bzw. fünf, wenn man Black Mask/The City Will Pay For This als je einen Song zählen will) Songs um die Ohren gehauen, die es sich zwischen den Stühlen Old School und New School bequem gemacht haben und so Up-Tempo-Gebolze, schleppendere Parts und mächtig viel Groove vereinen und dabei immer schön eingängig sind. Zusammen mit den Texten und dem Artwork (matt statt Hochglanzoptik, mit einleitendem Text im Booklet und der abschließenden Feststellung “There is No God”) ergibt sich ein stimmiges Gesamtbild, das dankenswerterweise ganz ohne gängige Hardcore-Klischees auskommt. Wer auf diverse Deathwish-Bands wie Blacklisted oder The Hope Conspiracy steht und auch From Ashes Rise und Co. nicht abgeneigt ist, wird hier glücklich.
BACK TO TOP

Possessed.de

Germany
Author: meden
Date: 2008-02-29

Hm, der Name klingt ziemlich Death Metal lastig, aber hat damit überhaupt nichts zu tun. Die Jungs haben schon allerlei Erfahrung sammeln können,denn sie tummelten sich bereits in Bands wie "Paint the town red", " Within Walls" oder der bekanntesten "The Blackout Argument ". Der geneigte Fan weiß jetzt, worum es hier geht. Genau, Hardcore ist angesagt. Das selbstbetitelte Album erscheint bei Let it nurn Records und die Burschen scheinen immer im Underground zu bleiben, aber dafür schwimmen sie dort ganz oben mit.Die Burschen gehen absolut brachial vor und obwohl sie keine metallischen Einflüsse verwenden, knüppeln sie irgendwie ganz ordentlich und erinnern an Blacklisted. Die Mucke klingt nicht so abgelutscht,wie andere Hardcoregeschichten und klingt, als ob die Burschen ganz schön frustrierend wären und diese Frustration unbedingt raus muss. Es handelt sich hierbei um eine EP und man muss gespannt sein, was noch kommen wird von ihnen. Wie gesagt, sie passen nicht gerade in diese typische Mainstreamhardcoreszene, was sie unheimlich sympathisch macht, aber auch schwierig ist, um sich hochzuarbeiten. Straighter, brachialer Hardcore.
BACK TO TOP

Dosenmusik

Germany
Author: dose
Date: 2008-02-28
Rating: 10/15

Deathspirit ist eine neue Band, die mit "Deathspirit" ihre Debüt-EP vorstellen. Neu im Geschäft sin die Musiker allerdings nicht, handelt es sich doch um ehemalige Bandmitglieder nicht ganz unbekannter Bands wie Paint The Town Red, The Blackout Argument und Within Walls, die ihre Debüt-Ep bei Let It Burn Records veröffentlichen.

Mit ihrerm explosiven Gemisch aus Punk und Hardcore wird die Band sicherlich nicht die erfolgreichste der Welt werden, dazu setzen sie zu wenig auf aktuelle Trends - aber im Underground können die gestandenen Musiker hier sicherlich einiges bewegen. Druckvoll, dynamisch dicht und angepisst gehts in vier Songs und neun Minuten zur Sache. So erinnern die Songs phasenweise an Kapellen wie Palehorse, Bars oder vor allem Blacklisted. Wer also auf den rauhen rotzigen sound einiger Bands vom Deathwish-Label steht, der ist mit dieser neuen Band gut beraten. Durch die Bank im hohen Tempo und mit ordentlich Groove gibt es ansonsten wenig zu sagen und bei vier Songs auch noch vergleichsweise wenig zu hören. Der Appetithappen macht aber Lust auf mehr...

Für den Erfolg im Underground sprechen im übrigen die Namen, die sich hier versammelt haben. Marco (Join The Team Player Records, Avocado Booking, My Hero Died Today), Nanouk (Avocado Booking, Costa's Cake House), Chris (Let It Burn Records, The Blackout Argument) und Sebastian (Within Walls) haben sich hier zusammen getan.
BACK TO TOP

Sweet Jane Music

Germany
Author: Dennis Grenzel
Date: 2008-02-15

Sich aus ehemaligen Mitgliedern der Bands The Blackout Argument, Paint The Town Red und Within Walls zusammensetzend, gehören Deathspirit, die mit ihrem selbstbetitelten Debüt "Deathspirit" ihren Einstand bei Let It Burn Records veröffentlichen, wohl zu den Bands, die es nie zu großem Ruhm bringen werden, die jedoch stets zu den ganz treuen Untergrund-Juwelen zählen werden. Deren erste Veröffentlichung setzt sich aus in Summe vier Hardcore-Songs zusammen, die so wütend geraten sind, dass man schon an Bands wie Blacklisted und Bars denken möchte. Doch nicht nur das, erinnern Deathspirit auch an klassische Hardcore-Bands wie Chokehold und Unbroken, die seinerzeit eine ganze Szenerie revolutionierten. Vergleicht man Deathspirit jedoch mit den leider Gottes längst verblichenen Paint The Town Red, so fällt auf, dass die Rückkehr der 'last gang in town' weit brachialer und wütender ausgefallen ist. Ohne jemals das Genre Metal auch nur im Ansatz zu streifen, prügeln sich Deathspirit durch herrlich frisch und ambitioniert klingende Nackenbrecher, die insbesondere durch ihren gesunden Szene-Geist bestechen. Welcome back!
BACK TO TOP

Partyausfall.de

Germany
Author: Omerta
Date: 2008-02-15
Rating: 8/10

Bei Deathspirit handelt es sich um ein Projekt aus Ex-/Membern von Paint the Town red, The Blackout Argument und Within Walls. Mit ihrem selbstbetitelten Debüt in Form einer EP machen die Jungs mächtig Alarm und lassen irgendwo zwischen Palehorse und Blacklisted ordentlich den Knüppel aus dem Sack. In knapp 9 Minuten gibt es hier kaum Längen, eher viel Up-Tempo und Groove. Die Songs klingen dabei zu jeder Zeit sehr angepisst, sind aber dennoch ziemlich eingängig und machen einfach Spaß. "Black Mask" mit dem direkt drangeschnittenen "The City will pay for this" stelle ich mir als perfekten Opener für eine Show vor, auf der CD bildet das Duo allerdings den Abschluss. Auch gut, denn grad der zweite Part ist echt ein ziemlicher Smasher und neben dem Opener die aggressivste Nummer auf der EP.
Sollte jemand auf den rotzigen und angepissten Sound aus dem Deathwish Katalog stehen, ist er mit Deathspirit definitiv gut beraten. Ich find dieses Debüt auf jeden Fall überzeugend...geht gut rein, tritt Arsch und macht keine Gefangenen, wie man so schön sagt. Ehrlich klingender HC anno 2008, würde ich meinen...nicht so trendy, nicht so posi...alles klar!
BACK TO TOP

Allschools

Germany
Author: Torben
Date: 2005-02-15
Rating: 8/10 skulls

Die Rückkehr der "Last Gang In Town"! Es hat lange gedauert, aber nun haben sich die tief in der Hardcoreszene verwurzelten Tausendsasser von PAINT THE TOWN RED mit Ausnahme von Marco Kärger wieder zusammengefunden. Marco (Join The Team Player Records, Avocado Booking, MY HERO DIED TODAY), Nanouk (Avocado Booking, COSTA’S CAKE HOUSE), Chris (Let It Burn Records, THE BLACKOUT ARGUMENT) und Sebastian (WITHIN WALLS) firmieren nun gemeinsam unter der Flagge DEATHSPIRIT.

In Anbetracht der musikalischen und der gemeinsamen Erfahrungen der einzelnen Mitglieder von DEATHSPIRIT verwundert es kaum, dass die Chemie bei den Jungs sofort wieder gestimmt hat und man nach nur 2 Bandproben 4 Songs auf die Beine stellte, die man in zwei weiteren Tagen für die Ewigkeit festhielt. Entsprechend rotzig, energetisch und vor allem ambitioniert werden dem Zuhörer die vier Hardcorebrocken um die Ohren geprügelt. Hier werden Klischees und gekünzelte Attitüde vor der Tür gelassen, während man in der Stube den alten Heroen von CHOKEHOLD bis UNBROKEN huldigt, die eigene Vergangenheit vor Augen behält und ein modernes Hardcoreset zwischen Newschool und Oldschool abliefert. DEATHSPIRIT gehen punkig, dynamisch ans Werk, bewahren sich jedoch ebenfalls den Freiraum für, schleppendere Parts und metallische Färbungen ihres Soundgewandes. Eine ansprechende Produktion, ein dezentes aber liebevoll umgesetztes Design sowie ein Hidden Track runden dieses feine, erste Release von DEATHSPIRIT ab. Bleibt zu hoffen, dass die Jungs die Zeit finden sich ausgiebig um das neue Projekt zu kümmern. Zunächst sollte man sich jedoch die beiden anstehenden Let It Burn Showcases im Kalender markieren, hier werden DEATHSPIRIT live debütieren.
BACK TO TOP

Overall Rating

74%

Ratings

90%
90%
90%
80%
80%
79%
78%
75%
75%
75%
75%
73%
70%
70%
70%
70%
67%
67%
64%
60%
60%
60%

A TRAITOR LIKE JUDAS & LIGHT Y...
Guerilla Homefires (vinyl EP)

LET IT BURN
Anniversary Sampler

TAUSEND LöWEN UNTER FEINDEN
Machtwort (2nd press)
Ignore these two fields.
You want to stay up to date with the LET IT BURN Family? Sign up for our NEWSLETTER!

Do you want to support LIB and receive some free stuff? Then don't hesitate and...