Storm & Stress Sin

LiB 035 · 10/2008 · MCD

"Sin" is Storm & Stress first output as a 4 piece. You could say back to basics but that wouldn't come up with this band.
Prepare to be destroyed. There are no positive vibes, there’s nothing embracing the listener. This is ugly, painful and dirty. But most important: it’s true. Imagine a motorcycle gang of disillusioned outsiders coming to your town to raise some hell. Lock up your daughters!

1.Sin
2.Backslide
4.Worst Case
5.Point Nemo
6.Age of the World
7.Between



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Music Industry

France
Author: Morgan
Date: 2009-02-25

Storm & and Stress est un groupe de Hardcore allemand que je ne connaissais pas du tout. Après bon nombre de concerts un peu partout en Europe ces gaillards nous livrent un EP brut, violent et sans concessions.
La galette est composée de 7 titres… Enfin, 6, si on enlève le sampler d’intro qui ne sert strictement à rien. La musique est plutôt sympa : Il y a de la pêche, des rythmes variés, une voix énervée et des guitares lourdes. C’est du hardcore dans la lignée de Hatebreed et Comeback kid. C’est agréable à écouter, mais il manque Le truc qui fera se démarquer le groupe des nombreuses autres formations de Hardcore européen.

Voici donc un EP qui laisse présager du bon pour la suite, en attendant je reste un peu sur ma faim. Dommage.
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Lords of Metal

Netherland
Author: Thijs
Date: 2009-02-16
Rating: 61/100

This EP is the third effort by the German band Storm & Stress. They have previously released an EP and a 7”. They started out in 2007, so they have been around for almost two years. To me the vocals are a key element in deciding whether I like a band or not. Unfortunately there are a lot of bands that have to settle for (in my eyes) mediocre vocalists. Storm & Stress is one of those bands. There’s something missing in the vocals of singer Basti, they don’t stand out like they should. His lyrics are pretty personal and deal with adversaries that you may encounter in your life. Nothing bad, but nothing special here either.

The music is mostly mid-tempo hardcore with metal influences and it’s nothing I haven’t heard before. This EP hasn’t got enough highlights to retain my attention. There’s a passage in ‘Point Nemo’ that sticks for a moment, but that doesn’t last long. This EP doesn’t light my fire. Even though it’s not as bad as you may think after reading this review.
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Strombringer.at

Austria
Author: Grini
Date: 2009-01-28
Rating: 2.5 / 5

Die aus Ibbenbüren in Deutschland stammenden Gesellen von STORM & STRESS präsentieren Ihre musikalischen Ambitionen mit einer EP Produktion von 7 Songs, die man getrost in die Schublade des Hardcore Punks einordnen kann.

„Sin“ startet mit dem gleichnamigen Intro, das uns mit den Klängen von Regen und Gewitter auf die nachfolgenden „Hardcoregranaten“ einstimmen soll und eine recht überzeugende düstere Atmospäre an den Zuhörer vermittelt.
Bei den sechs nachfolgenden Songs allerdings hat der Innovationsgeist nicht gerade zugeschlagen, da man eigentlich nur altbekanntes zu hören bekommt, was schon unzählige Bands vorher gebracht haben. Die Produktion selber ist recht gut gelungen und der Sound hat auch ein wenig Druck mitbekommen, was Fans der Szene bestimmt gefallen dürfte. Songs wie „Backslide“, Worst Case“ oder „Point Nemo“ sind Stücke die nach einigen Durchläufen doch ins Ohr gehen und vermuten lassen, dass einiges an musikalischen Potential in STORM & STRESS schlummert.

Bei den oben genannten Kritikpunkten muss allerdings berücksichtigt werden, dass die Band Ihren ersten Auftritt im Jahre 2007 absolvierte und gerade mal eineinhalb Jahre später schon eine EP über ein Label veröffentlicht hat, was meinen Respekt verdient. Auf alle Fälle würde ich mir wünschen das die Jungs sich für die nächste Produktion ein wenig mehr Zeit für die Songwriting Phase nehmen.
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Dosenmusik

Germany
Date: 2008-12-30
Rating: 9 / 15

Die vier Herren veröffentlichen mit Sin ihre zweite MCD seid ihrem etwa ein jährigen Bestehen. Dabei bekommt man nach einem episch, düsteren Intro sechs teils recht melodische Hardcore Lieder vor den Latz geknallt.

Man wird kaum schwere Breaks oder großartige, wie heute so häufig üblich, Metalriffs finden und trotzdem ist die Musik durchaus eingängig. Der erste Song „Backside“ fängt gleich mal furios an und man weiß, wohin die Reise gehen wird. Die Jungs aus Ibbenbüren entwickeln hier ein recht gutes Gespür für interessante Songstrukturen.
Selbst wenn der ein oder andere Song sich zwischenzeitlich anhört, als wäre das Gehörte schon zigtausende mal da gewesen, überraschen sie immer mal wieder mit nett eingestreuten Melodien und Tempiwechsel.

Leider muss man sagen, dass der Gesang, anfangs schon passend und verzweifelt wirkend, mit der Zeit doch etwas zu monoton wirkt und dem ganzen ein bisschen die Tiefe nimmt. Nichts desto trotz eine durchaus gelungene und ordentliche Produktion und vorallem „What makes the world go round“ und „Age of the World“ lassen auf ein folgendes Album hoffen. Vielleicht dann mit noch ein bisschen Variation im Gesang. Denn das in der Band Potential steckt, lässt sich nicht leugnen.
Wem Bands wie This Is Hell oder auch Dead Hearts gefallen, sollte sich „Sin“ vielleicht auch mal zu Gemüte führen.
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Pitfire

Germany
Author: dani
Date: 2008-12-27

Zur Weihnachtszeit passt das Thema „Sünde“ wunderbar. Dem entsprechend passt auch „Sin“, die aktuelle EP von Storm & Stress hervorragend in diese Jahreszeit.
Auch wenn die Scheibe schon seit einigen Wochen erhältlich ist. Ihr Sound ist nämlich zeitlos. Die Band aus dem Deutschen Ibbenbüren passte musikalisch auch Ender der achtziger Jahre an die amerikanische Ostküste.
„Hardcore“ steht hier noch für eine ideelle wie musikalische Verbundenheit zum Punk. Metal-Riffs sucht man also genau so vergebens wie (zum Glück) platte Tough-Guy Lyrics über die eigene „Hood“ oder ein Auftreten, das sich nur noch punktuell von den Gangsta-Hip-Hoppern unterscheidet.
Nein, Storm & Stress sind offensichtlich freundliche Zeitgenossen, die sich sowohl über ihr eigenes Leben („Backslide“), als auch über den Zustand der Welt („Age Of The World“) so einige Gedanken machen.
Unter dem Strich ergibt das sieben Songs (wovon der letzte nicht im Booklet und der CD aufgeführt ist) und ca. 20 Minuten Spielzeit. Positiver, eingängiger, melodiöser und nicht all zu harter Hardcore. Leider etwas negativ ins Gewicht fällt die meiner Ansicht nach zu dünn aufgenommene Stimme des Sängers. Hier würde mehr Power den Songs sicherlich gut tun.
Trotzdem: Old School Hardcore Fans: Go check it out!
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Musik an sich

Germany
Author: Rainer Janaschke
Date: 2008-12-16
Rating: 16 / 20

Knapp 20 Minuten benötigt die Ibbenbürener Band Storm & Stress um zu zeigen wie sich Hardcore anzuhören hat. Die sieben Songs der EP Sin sind nicht mit Firlefanz wie Breakdowns oder Screamo-Nerv-Gesang vollgestopft.

Gradeaus, direkt, hart und immer mit der nötigen Melodie versehen, die von Sänger Basti schon mit seinem heiseren „Gesang“, immer wieder gestört wird.

Schön zu hören, dass es noch Bands gibt, die dem Hardcore in seiner ureigensten Form frönen, ohne sich irgendwelchen Trends anzubiedern und dabei immer noch ein hohes Maß an Eigenständigkeit bieten.
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Vampster

Germany
Author: Captain Chaos
Date: 2008-12-15

Eine schöne Erfrischung, das. STORM & STRESS sind die neuesten Haudegen auf dem sympathischen Label LET IT BURN. Melodischer, wilder Hardcore, eher an der alten Schiene orientiert - man denke beispielsweise an INTEGRITY - fernab von den Klischees der Neuzeit. Hier haben noch ordentliche Riffs und Leadgitarren ihren Platz, Breakdowns braucht es ebenso wenig wie platte Botschaften über den Zusammenhalt in der Nachbarschaft. Nein, sieben kurze, knackige Songs gibt es in diesen zwanzig Minuten zu hören, inklusive einem epischen Intro. So wie die vier Musiker aus dem westfälischen Ibbenbüren loslegen, muss man zwangsweise mitrocken. Die recht melodische Ausrichtung sorgt dafür, dass STORM & STRESS im Ohr bleiben, dabei gibt es groovigere Nummern, aber auch Moshattacken, die anstecken. Einzig das heisere Geschrei könnte etwas mehr Abwechslung vertragen, wie beispielsweise "Worst Case" deutlich macht. Aber davon abgesehen gibt es hier nichts, das Hardcore-Fans verschmähen sollten, vor allem wenn man an großartige Nummern wie "Backslide", "Age of the World" und "Between" denkt. Eigenständigkeit wird im Hause STORM & STRESS noch nicht allzu groß geschrieben, aber so, wie sie ihre Version des Hardcore darbieten, ist das auf EP-Länge auch gar nicht gefordert. Steht ihr auf diese Musik, solltet ihr euch den fein produzierten Zweitling nicht entgehen lassen. Hoffentlich hält diese Sturm und Drang-Zeit noch länger an.
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Handlemedown

Germany
Author: Niko
Date: 2008-12-03
Rating: 8 / 10

Laut Promo-Flyer kommen STORM & STRESS aus den „stinkenden Sümpfen von Ibbenbüren (Rock City)“. Ihr Anliegen sei es „einen frischen Wind in die europäische und die weltweite Hardcore-Gemeinschaft zu tragen“, der aber auch gleichzeitig nach „Benzin und Blut“ riechen soll. Eine sehr schöne Ansage, wenn auch ein wenig widersprüchlich. Musikalisch geht es auf ihrer EP „Sin“ jedenfalls erstmal ordentlich zur Sache. Ein gut gemachtes Intro leitet zu den weiteren sechs Songs weiter. Die Bandmitglieder beherrschen ihre Instrumente. Die Kompositionen sind abwechslungsreich und treibend. Der Gesang ist, wie üblich, emotional stark aufgeladen und vielleicht auch etwas schwachbrüstig. Er wird aber glücklicherweise niemals nervig. Insofern wird der Hörer dadurch auch nicht allzu sehr von der gut arrangierten Musik abgelenkt. Kleine, aber feine Melodien tauchen immer wieder aus dem Core-Geschrammel auf, entfalten kurzzeitig ihre Pracht und verschwinden dann wieder im Punk-Metal-Hardcore-Bass-Gitarren-Strudel. Das macht die Scheibe gut hörbar. Die Band ist noch relativ jung und der Bassist trägt den Vornamen Niko. Das klingt alles sehr vielversprechend. Da könnte noch einiges an Entwicklungspotential drinstecken. Im Großen und Ganzen eine hörenswerte Scheibe über dem Durchschnitt. Einem möglichen ersten Album von STORM & STRESS darf mit froher Erwartung entgegengesehen werden. Thumbs up.
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Whiskey Soda

Germany
Date: 2008-11-24

"Sin" ist nun die zweite EP der Ibbenbürener Hardcorekombo Storm And Stress, fast genau ein Jahr nach dem Einstand. Doch im Gegensatz zum Debüt beschränkte sich die Band diesmal auf nur eine Gitarre, nachdem der Posten an der zweiten vakant geworden war.

Dieser Prozess scheint offensichtlich auch ein wenig weiter auf dem Weg der musikalischen Emanzipierung geführt zu haben. Zwar könnte man als Bezugspunkte Verse und Envy in ihren harten Passagen nennen, doch so recht getroffen ist der Sound von Storm And Stress damit auch nicht. Als erstes Geräusch ist einer Donner zu hören, dazu Regenplätschern. Kurz darauf folgen Klavier und Cello, sowie ein Horn udn Geigen. "Sin" beginnt mit einem gleichnamigen Intro, mittlerweile beinahe ein Standard in diesem Genre. Interessant wird es dann, als die Gitarre ein Morsegerät ähnliches Geräusch erzeugt. Der erste richtige Song "Backslide" startet mit einem kurzen Break, um dann abgesehen vom Gesang relativ melodisch zu werden. Währenddessen krächzt und brüllt Sänger Basti Schröer sich die Seele aus dem Leib. Was am Anfang noch für einen apokalyptischen Anstrich sorgt, wird jedoch gegen Ende der Mini-CD ein wenig nervig. Tatsächlich wirkt es, als werde der Gesang zunehmend heiserer. Textlich gibt es jedoch nichts auszusetzen, die Lyrics wirken ab dem ersten Moment authentisch.

Dafür dass es sich hierbei erst um die zweite Veröffentlichung von Storm And Stress handelt, muss man ihnen einiges an Können attestieren. Trotz der Besetzungsveränderung schaffen es die vier Ibbenbürener über alle sieben Songs hinweg, ein gutes Stück Hardcore abzuliefern.
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Shred the System

Germany
Author: Sven
Date: 2008-11-18

Playlist SHRED THE SYSTEM 18.11.2008
Albumvorstellungen:
Deadlock – Manifesto
Today We Rise – Overcoming The Archetype
Evocation – Dead Calm Chaos

Deadlock, The Moribund Choir vs. The Trumpets Of Armageddon, Manifesto

Deadlock, Martyrs To Science, Manifesto

Chaos Divine, Avalon, Refuse The Sickness

The Faceless, The Ancient Covenant,

This Haven, It’s The End, Today A Whisper, Tomorrow A Storm

Order Of Ennead, Conferring With Demons, Order of Ennead

Born From pain, Zero Hour, Survival,

Today We Rise; Ignorance Is Bliss, Overcoming The Archtype

Onesetcold, Psychopath, Onesetcold

Mencea, The Passing, Dark Matter, Energy Noir

Deadlock, Death Race, Manifesto

Evocation, In The Reign Of Chaos, Dead Calm Chaos

Evocation, Silence Sleep, Dead Calm Chaos

Today We Rise, For The Masses, Overcoming The Archtype

Storm and Stress, What Makes The World Go Round, Sin,

Warship, Indoors, Supply and depend

Exmortem, For The Grave Of History, Funeral Phantoms

Six Feet Under, Death By Machete, Death Rituals

Deadlock, Fire at will. Manifesto

Almah, Fragile Equality, Fragile Equality

Catamenia, Alive, Cold, Dead, VIII – The Time Unchained

Llynch, Lost, Lost! We are our own ghosts

Cheeno, Bye Sequence, The Next Step Will be The Hardest

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Blueprint-Fanzine

Germany
Author: Bernd
Date: 2008-11-18
Rating: 7 / 10

Mit ihrer selbstbetitelten Debüt-EP sorgten STORM & STRESS bereits Anfang des Jahres für Aufsehen in der Hardcore-Szene. Mittlerweile sind die Ibbenbürener beim Münchener HC-Label Let It Burn gelandet und schieben mit „Sin“ eine weitere EP hinterher, die im Gegensatz zum Vorgänger eine Spur düsterer ausfällt: Dies beginnt bereits mit dem Intro, in dem zum Regenrauschen ein schwermütiges Piano einsetzt und das Gewitter ankündigt, das in den darauffolgenden sechs Songs über den Hörer hereinbricht. Vorangetrieben von kompromisslosen, zum Teil fast schon Metal-ähnlichen Gitarrenriffs pflügt sich die Band durch die folgenden sechs Songs und macht dabei keine Gefangenen. Zwar sind die Stücke überwiegend im mittleren Tempobereich gehalten, doch da die Songs nicht so Break-überladen sind wie viele andere Kapellen dieses Genres, haben STORM & STRESS dennoch einen gesunden Zug nach vorne und machen diesen Tonträger zusammen mit dem recht brachialen Gesang zu einem wahren kleinen Leckerbissen für Freunde des gepflegten Newschool-Hardcores. Unbedingt mal antesten!
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RadarRadio

Germany
Author: Carmelo & Keule
Date: 2008-11-17

Story of the Year - Take Me Back

Rise Against - Injection

No Use For A Name - Pacific Standard Time

Random Hero - Bonechillers And Stonecasters

Paramore - Misery Business

Guitarshop Asshole - These Days

Los Fuocos - Suzanne

The Peepshows - Between a rock and a hard place

OJM - Sixties

Andrew W.K. - Party til you puke

Raised Fist - I've Tried

Waterdown - Thirst for action

The Offspring - The Kids Aren't Alright

Lagwagon - Twenty-Seven

Millencolin - Who's Laughing Now



Labelvorstellung: LET IT BURN RECORDS

RED TAPE PARADE - The Old Guys Will Have Their Say

,STORM & STRESS - what makes the world go round

THE BLACKOUT ARGUMENT - Vampire Searching For Some Light

TODAY WE RISE - Master and Johnson
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Hardkern

Germany
Author: Johannes
Date: 2008-11-16
Rating: 4 / 5

Nach ihrer Debut-MCD, die noch über Blacktop Records, dem Label von Basser Nico erschien, gibt es nun mit "Sin" den Nachfolger - diesmal allerdings über Let It Burn Records. Seit der MCD, die Anfang des Jahres erschien, hat sich das Lineup der Kombo aus Ibbenbüren etwas verändert - es gibt fortan nur noch einen Mann mit 6 Saiten am Instrument. Das hindert jedoch scheinbar kein bisschen daran, hier trotzdem sechs klasse Songs und ein Intro rauszufeuern, die allesamt ziemlich Laune machen. Es seien hier besonders die absolut eingängigen Songs "Worst Case" und "Age Of The World" erwähnt, die beide mit ausgereiften Melodien gespickt sind, die melodischen und emotionalen Hardcore nicht besser vertreten könnten. Fronter Basti steckt so ziemlich alles, was er an Energie zu bieten hat, in seine Vocals und zusammen mit den bereits erwähnten Melodien und Songstrukturen entsteht somit ein wirklich ganzheitliches Werk. Hier kann man nicht anders, als mit dem Kopf zu nicken, sich aufzuraffen und sich gehen zu lassen - was hier aus den Boxen schallt ist einfach ansteckend. Von der Passion, die diese Vier an den Tag legen können sich viele eine Scheibe abschneiden! Zum Abschied gibt es mit "Between" noch einmal einen Kracher zu hören, nach dem man gar nicht anders kann, als die Platte vorerst einmal auf Dauerrotation zu stellen. So schnell wird diese Goldstück sicherlich nicht im Schrank verschwinden! Einziges Manko ist die zum Teil aufkommende Generik, die sich in den Strukturen widerspiegelt. Da hätte man noch etwas mehr Variation reinbringen können. Nichtsdestotrotz bleibt die Platte auf hohem Niveau!

Und wie die Jungs von Let It Burn Records es bereits schon ähnlich formulierten: Storm & Stress sind eine der Bands, die das Attribut "vielversprechend" verdienen. Damit haben sie verdammt Recht! Man kann nur hoffen, dass es nicht allzu lange dauert, bis die Ibbenbürener neue Songs für ein hoffentlich erscheinendes Full-Length am Start haben. Bis dahin muss man sich allerdings mit dieser MCD begnügen, was alles andere, als ein Beinbruch ist. Richtig gutes Teil!
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blueprint-fanzine

Germany
Author: bc
Date: 2008-11-15
Rating: 7/10

Mit ihrer selbstbetitelten Debüt-EP sorgten STORM & STRESS bereits Anfang des Jahres für Aufsehen in der Hardcore-Szene. Mittlerweile sind die Ibbenbürener beim Münchener HC-Label Let It Burn gelandet und schieben mit „Sin“ eine weitere EP hinterher, die im Gegensatz zum Vorgänger eine Spur düsterer ausfällt: Dies beginnt bereits mit dem Intro, in dem zum Regenrauschen ein schwermütiges Piano einsetzt und das Gewitter ankündigt, das in den darauffolgenden sechs Songs über den Hörer hereinbricht. Vorangetrieben von kompromisslosen, zum Teil fast schon Metal-ähnlichen Gitarrenriffs pflügt sich die Band durch die folgenden sechs Songs und macht dabei keine Gefangenen. Zwar sind die Stücke überwiegend im mittleren Tempobereich gehalten, doch da die Songs nicht so Break-überladen sind wie viele andere Kapellen dieses Genres, haben STORM & STRESS dennoch einen gesunden Zug nach vorne und machen diesen Tonträger zusammen mit dem recht brachialen Gesang zu einem wahren kleinen Leckerbissen für Freunde des gepflegten Newschool-Hardcores. Unbedingt mal antesten!
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Terrorverlag

Germany
Author: Alexander Vogt
Date: 2008-11-15

Normalerweise sind „Sturm“ und „Stress“ Dinge, die man sich nun nicht wirklich wünscht - schon gar nicht, wenn sie sich für eine „Sünde“ verantwortlich zeigen. Da in der Welt der Musik „normal“ jedoch immer wieder anders definiert werden kann, schmeißen wir jetzt unsere negativen Assoziationen zu den Begriffen für den Moment einmal über Bord. Mit nun bereinigtem Auffassungsvermögen sind wir nun also wieder völlig unvoreingenommen aufnahmefähig für die Dinge, die da kommen. Und so kommt es, dass vier Ibbenbürener als STORM & STRESS mit ihrem zweiten Release, der EP „Sin“, etwas gar nicht so unerwünschtes zu Tage fördern.

Der Titelsong dient gleich mal als sehr stimmungsvolles Intro: Donner und Regen werden untermalt von Klavier- und Streicher-Tönen; das ganze schafft eine schöne, bedrückende Stimmung und endet mit einem sehr stimmigem Übergang zum Opener „Backslide“. Hier übernehmen dann Drums den Part des Donners und statt Regen prasseln die Shouts von Vokalist Basti Schröer auf einen hernieder. Diese kommen sehr heiser und kratzig herüber, scheinbar stets am Limit, doch leider nicht wirklich dementsprechend kraftvoll. Ist dies bei meinem ersten Eindruck DAS große Manko des Hardcore-Punk-Sounds des Quartetts, ändert sich dies nach einigen weiteren Durchgängen in eine etwas wohlwollendere Attitüde. Hat man sich erst mal daran gewöhnt, wirkt er nicht mehr so sperrig und gliedert sich in die verzweifelte Stimmung und das wütende Klanggerüst des Songs ein. „What makes the world go round“ schlägt in die gleiche Kerbe und nimmt vor allem durch den sich im Kopf festsetzenden Chorus „Can’t stop the world from spinning“ an Eingängigkeit zu. Ist das Riffing bisher meist immer dezent im Hintergrund gehalten, durchdringt es in „Worst Case“ den rauen Hardcore-Grundton schon deutlicher und zeigt, dass die Jungs nicht nur unterschwellig ein gutes Händchen für Melodien haben, sondern diese auch im Vordergrund durch nette Leads erzeugen können. So geht es auch in „Point Nemo“ ziemlich melodisch zu, gleichzeitig treibt einen die Nummer aber gnadenlos nach vorne und reißt einen mit in die Welt voller Enttäuschung, die uns STORM & STRESS vor Augen und vielmehr Ohren halten. Im vorletzten Stück wird erst mal schön das Tremolo klangtechnisch ausgepackt. Dass es der Vierer versteht, einen dichten, mitreißenden Sound zusammenzuspielen, der neben der üblichen, bereits erwähnten Hardcore-Punk-Attitüde einen sehr gefälligen Anteil an Melodie mit sich bringt, wird hier wie auch in den übrigen Songs mehr als deutlich. So auch im siebten Track „Between“, mit einprägsamen Riffs und netten Tempowechseln, mit der gut 20 (wenn man sich an das Shouting erst einmal gewöhnt hat) sehr angenehm zu hörende Minuten zu einem gelungenem Ende bringt.

„Sin“ ist keine sonderlich herausragende Veröffentlichung, bietet aber eine stimmungsvolle Mischung aus Hardcore und Punk, bei der mal nicht irgendwelche Break- oder Beatdowns aneinander gereiht und so in den Vordergrund gedrängt werden. STORM & STRESS lassen ihrem Unmut und ihrer Wut freien Lauf, tun dies aber nicht, in dem sie einfach nur die Keule schwingen. Die Kompositionen sind durchaus tanzbar, allerdings kann man sie sich auch fast noch besser anhören, wenn man zuhause am Fenster sitzend in die verregnete Welt hinaus blickt - sich dem Stress und dem Sturm hingebend.
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In Your Face Music E-Zine

Germany
Author: Benjamin
Date: 2008-11-14
Rating: 7/10

Es gibt sie wie Sand am Meer, die durchschnittlichen Metal-, Hardcore-, Metalcorebands sowie auch die ewigen Grantler, wie ein gewisser Herr K.H. Rummenigge, die, wenn sie meinen, dass sie über irgendetwas Bescheid wissen, auch das alleinige Recht haben, immer und überall Betonurteile fällen zu können und müssen. Ich hoffe an dieser Stelle nicht, dass ein Pendant Herrn Rummenigges aus dem musikalischen Bereich, ein solches, meist vorschnelles Urteil über die Ibbenbürener Band STORM & STRESS fällen wird. Es wäre eine Plattitüde, die von den 4 Jungs eingeprügelte E.P. "Sin" einfach als billige INTEGRITY-Kopie abzustempeln, denn dafür steckt in den 7 Songs einfach zu viel Schweiß, Arbeit und Intensität. Klar; die Stimme von Sänger Bastian erinnert an einen Dwid früherer Alben, aber das ist nun mal nicht alles, was STORM & STRESS ausmacht.

Man findet hier ein schönes, kleines Album, was Lust auf einen etwas längeren Höreindruck macht, denn neben dem sehr metallischen Hardcore-Sound gesellen sich auch geschickt eingebaute Melodieparts dazu, die einen umso mehr aufhorchen lassen. Außerdem ist das Ganze in eine gewaltig krachende Produktion eingebaut, dass man in diesem Bereich keine Fragen mehr hat und sich so einfach von den komplexen Songs umhauen lassen kann. Schönes Ding!

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Ownblood Magazine

Germany
Date: 2008-11-13
Rating: 7,5 / 10

Und wieder ein kracher aus dem Hause "Let It Burn Records". Storm & Stress veröffentlichen mit "Sin" ihre bereits zweite EP. Die EP wurde von keinem geringeren als dem Schlagzeuger von Waterdown Philipp Meyer produziert, der schon mit Bands wie Within Walls, Ritual und Waterdown gearbeitet hat! Hier wird mächtig aufs Gaspedal gedrückt. Sieben Songs die gekonnt umgesetzt worden und mit den rotzigen dreckigen Sound richtig fett rüber kommen! Purer Genuss, lasst euch das nicht entgehen.
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Heartbeatmedia

Germany
Author: Tanja
Date: 2008-11-12

It’s just that times are lean and that the lives flew on. That some lights weith heavy. Never fading, never gone. And all that later days, they will never cope this case. They’ll still pretend that one day I will forget this last embrace, because we made this the worst of cases…

Dass Ibbenbüren die Rockcity Deutschlands ist, sollte spätestens seit den Donots klar sein. Einige namhafte Bands kommen aus der Umgebung (Muff Potter, Donots etc.) und irgendwie scheint das Leitungswasser dort oben ziemlich viele Musikgene zu enthalten. Das Quartett aus dem hohen Norden liefert nun knapp ein 1,5 Jahre nach Bandgründung die zweite MCD ab, nachdem der viel gelobte und selbstbetitelte Erstling im Oktober 2007 über Blacktop Records herausgekommen ist. Die vier Ibbtownjungs bringen frischen Wind in die europäische Hardcoreszene, soviel darf vorab wohl schonmal verraten werden. Sie standen bereits mit Szenegrößen wie Ritual, Pulling Teeth, Sinking Ships, Ruiner u.a. auf der Bühne. Das neue musikalische Output ist noch düsterer und härter geworden als es der Vorgänger schon war. Somit darf man hier also keine blendende Schönheit oder gar eine musikalische Umarmung erwarten, diese MCD ist dreckig, schmerzhaft und schenkt es dem Hörer auf ehrliche Art und Weise deftigst ein. Das Intro ist ein Klangerlebnis der Extraklasse, denn hier treffen ein Piano, Streicher und eine verzerrte Gitarre aufeinander und bilden eine Soundkulisse, wie sie bedrohlicher nicht sein könnte. Die Ibbenbürener HC-Formation versteht es also prächtig, Spannung aufzubauen und den Hörer mit den Songs hochvorzüglich zu fesseln, aber gleichzeitig auch zu knebeln und auszupeitschen. Integrity lassen grüßen, während der Gesang kehlig und monoton rüberkommt als würden Shipwreck A.D. auf der Bühne stehen.

FAZIT: Die Band aus Ibbenbüren hat mich voll und ganz überzeugt. Die Songstrukturen klingen logisch und ausgereift und die EP als solche ist kraftvoll und homogen bis ins letzte Detail. Philipp von Waterdown war hier für die Produktion zuständig und er hat dem Werk einen feinen, nicht zu aufgesetzt klingenden Sound verpasst. Die pure Verzweiflung und eine düstere Gesamtstimmung sind deutlich in der Überhand und die Beats wechseln von kopflastig bis zu Up-Tempo. In der Gesamtheit ein richtig genialer Brocken Musik, der nicht als momentaner Szene-Hype-Auswuchs abgestempelt werden darf.
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Triggerfish

Germany
Author: Daniel Schnaithmann
Date: 2008-11-09
Rating: 3 / 6

Ibbtown Rockers die zweite. Oder so ähnlich. Oder irgendwie nicht. Die einzige Nähe zu den DONOTS liegt im Heimatdorf, wobei die ja eigentlich auch aus Münster kommen. Wie auch immer: STORM & STRESS liefern auf ihrer sieben Song EP das, was der Bandname verspricht - Für den Sturm sorgt die Musik, für den Stress der Sänger.

Das Introstück "Sin" weiß ohne Zweifel zu überzeugen. Sehr dicht und atmosphärisch geht's da zur Sache. Stimmungsvermittlung abgesschlossen. Aber da singt ja auch noch keiner. Dann folgt "Backslide". Mit einem Moshpart beginnend und man wägt sich in atmosphärischen Metalcore-Gefilden. Doch der "Metal" geht, nur der "-Core" bleibt. Und zwar in Form (melodischen) Hardcores. Das ist auf Instrumenten Ebene zwar schon oft gehört, aber auch schon oft viel schlechter. Mäkelpunkt - wie erwähnt - die Stimme. Zu heiser, zu krächzend, zu wenig Abwechslung und leider nicht die Art heiseres Reibeisen, das man von Punk und Hardcore Größen wie Chuck Ragan liebt. Zu eintönig das Ganze und selbst auf EP Länge/ Kürze einfach nicht überzeugend genug. Schade, denn das musikalische Potential ist durchaus gegeben.

Würde sich Sänger Basti zutrauen auch ruhig mal den ein oder anderen Melodiebogen zu schlagen, hätte "Sin" durchaus das Zeug ein, zwei Ligen höher zu spielen. So bleiben STORM & STRESS leider bloß in der Regionalliga. Aber immerhin spielt man hier um den Aufstieg mit und nicht bloß um den Klassenerhalt.
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Scarred For Life

Germany
Author: Berti
Date: 2008-11-07

2008 ist ein sehr gutes Jahr für den Hardcore. Wir haben schon zig erstklassige Scheiben von jungen, aufstrebenden Bands vorgestellt und es kommen noch mehr. Mit ihrer zweiten Mini CD „Sin“ schicken die Ibbenbürener Storm & Stress ein weiteres sehr solides Werk ins Rennen, das ein gefundenes Fressen für alle Fans von Comeback Kid und New School-Hardcore wird.

Nach einem atmosphärischen und passend zum Bandnamen, stürmischen Intro geht’s auch gleich zur Sache. „Backslide“ zeigt sofort wohin der Weg geht. Aggressive Shouts, Groove und diese typischen schwebenden Riffs wie man sie eben von Bands dieser Spielrichtung kennt. Die restlichen fünf Songs schlagen auch ausnahmslos in die gleiche Kerbe. Auf den ersten Blick klingt das noch recht langweilig, da schon etliche Male gehört und bekannt. Das größte Manko ist eben die fehlende Eigenständigkeit. Doch was es Storm & Stress daran mangelt, machen die Jungs mit erstaunlich gutem Songwriting wett. Die Songs haben einfach das gewisse Etwas und sorgen für ein latentes Kribbeln im Tanzbein. Da die Scheibe auch noch passend druckvoll und trocken aufgenommen ist, ist auch die häusliche Einrichtung nicht vor etwaigen Schäden sicher.

Zusammengefasst erwarten einen sieben energiegeladene, gute Songs, denen leider ein eigenes Gesicht fehlt, was auch der einzige Kritikpunkt wäre, an dem die Band in Zukunft unbedingt arbeiten muss. Wen das nicht stört, der wird mit der Mini-CD seinen Spaß haben.
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Tinnitus Music Webzine

Germany
Author: Peter Meyer
Date: 2008-11-07

Denkt man an deutschen Hardcore ist Ibbenbüren nicht unbedingt die erste Stadt an die man denkt. Das könnte sich bald zumindest bei ein paar Menschen ändern, denn die vier Knaben von STORM & STRESS werfen ihre zweite EP "Sin" auf den Markt.

Eines ihrer Markenzeichen dürfte wohl die nicht ganz alltäglichen Vocals von Sänger Basti sein. An ein ganz paar Stellen mag man fast denken, ihm bliebe vor lauter Fröschen im Hals die Stimme weg, doch dem ist Gott sei dank nicht so. Im Gegenteil, es passt perfekt zu den sieben straighten Hardcore-Punk Songs auf "Sin".
Die EP beginnt mit einem atmosphärischen Gewitter und Piano-Intro, dass gleich eine Brücke zum kühlen, fast schon tristen, aber trotzdem interessanten Artwork der Platte spannt. Danach folgen sechs Songs, die ohne größere Rumspielereien und keine großen Experimente nach gut 20 Minuten mit einigen Regentropfen und einem weiteren Donner ausfaden.
Doch gerade weil man nicht wirklich etwas wagt, sondern die Songs einfach gerade nach vorn spielt, wirkt die Platte authentisch und nicht künstlich. Und auch die Tatsache, dass es keine Full-Length Platte ist, trägt dazu bei, dass trotz des definierten Stils keine Langeweile oder Eintönigkeit aufkommt.

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Got A Nerve?

Germany
Author: Marco
Date: 2008-11-04

Echt, es ist doof eine Kritik gleich mit einem Bandvergleich zu beginnen, aber ich habe mich sellten so gewundert!!! Hätte ich die CD nicht selber in den Player gelegt hätte ich gedacht es wären neue Songs von meinen Prager Freunden FLOWERS FOR WHORES!!! Was ist los mit Storm & Stress?! Zum Vergleich musste ich erst mal die Vorgäger EP heranziehen... erst dache ich der Sänger wäre neu, aber im Booklet ist die einzig erkennbare Änderung die Anzahl der Mukker!!! Sei es drum, Storm & Stress, haben mächtig an Ihrem Sound gedreht, die 7 Songs kommen durch die Bank weg sehr natürlich rockig rüber, die Melodie und der Antrieb springen sofort über, prima!!! Und der Gesang passt auch, zwar ist die dieser wesentlich raubeiniger als noch vor einem Jahr, aber passt wie die Faust auf’s Auge!!! Tolle Release mit vielen super Momenten... HC mit dem gewissen und so oft vermissten „Etwas“!!!

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Possessed.de

Germany
Author: Meden
Date: 2008-11-01

AUs der Welthauptstadt Ibbenbueren stammt diese Formation, die mit Let it burn Records einen guten und starken Partner an der Seite hat. Und was die Jungs hier machen, hat Hand und Fuss. Als ich die Musikrichtung "Hardcore" las, wurde mir schon ganz anders und nicht vor Freude, allerdings legte sich mein Vorurteil schnell, denn das Material ist durchaus hörbar. Der Vierer kann mit dieser MCD echt auf sich aufmerksam machen. Mit Regen und Donnergrollen, Piano und dann geht das Donnerwetter los. Das metallische Riffing und die melodischen Klänge macht dieser Art von Hardcore für mich auch interessant, wobei ich nicht den Begriff "Metalcore" verwenden würde,obwohl die Grenzen ja eh schwamming sind. Überwiegend erwartet euch ein Up-Tempo Gewitter, welches aber auch schleppende und groovende Blitze auf die Hardcoregemeinde schiesst. Songs wie ""What makes the world go round" und "Point Nemo" dürften durchaus Hardcorefans zum schwitzen bringen, aber auch Freunde metallischer Klänge sollten mal ein ohr riskieren.Okay, ein ganzen Tag könnte ich mir Storm & Stress auch nicht reinziehen, aber so zwischendurch ist es richtig cool.
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Metalnews

Germany
Author: Markus Jakob
Date: 2008-10-31
Rating: 4 / 7

Vier gute[!] Punkte nach Ibbenbürgen – wo auch immer das liegen mag! STORM & STRESS haben glücklicherweise nichts mit dem aus Finnland stammenden Heavy-/HardRock-Nachwuchs STURM & DRANG zu tun – die hier vorliegenden Jungs haben sich voll und ganz dem Hardcore verschrieben. Nach einer MCD auf Blacktop Records kommt die zweite Veröffentlichung in Form der „Sin“-EP nun bereits über das bekanntere Münchener Label Let It Burn!

Da Hardcore heutzutage ein recht weitläufiger Begriff ist, kann man zur genaueren Konkretisierung folgendes sagen: melodisch, melancholisch, traditionell. Überzogene Bollo-Parts oder echte Metal-Einflüsse wird man hier also nicht finden. Viel mehr bewegen sich STORM & STRESS irgendwo zwischen INTEGRITY, THIS IS HELL, DEAD HEARTS, GIVE UP THE GHOST und vermengen noch eine klitzekleine Spur EVERGREEN TERRACE und POISON THE WELL in ihrem Sound. Soweit so gut – die Einflüsse sowie deren Umsetzung stimmen schon mal; was allerdings auf Dauer schon etwas zu nerven vermag, sind die monotonen heiser bellenden Vocals, die dem Ganzen etwas die Energie nehmen.

STORM & STRESS müssen noch an sich arbeiten, aber das sollte bei dem vorhandenen Potential für die Zukunft kein Problem darstellen. Wenn vor allem im stimmlichen Bereich noch ein wenig zugelegt wird, kann hier noch etwas heranwachsen. Die vier Punkte sind somit redlich verdient und zeigen starke Tendenz nach oben!
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Heavyhardes

Germany
Author: Jochen Rödig
Date: 2008-10-30

Mit Sin legt die vierköpfige Truppe Storm & Stress aus Ibbenbürgen nun ihre zweite EP vor. Und mit dem Ergebnis müssen sich die Jungs, die bereits mit ihrer ersten, sellbstbetitelten EP mehr als einen Achtungserfolg für sich verbuchen konnten, wahrlich nicht vor der Konkurrenz verstecken. Der melodische und zugleich kraftvolle Hardcore läuft geschmeidig ins Ohr und setzt sich dort über längere Zeit fest. Ich muss zugeben, dass ich mich - obwohl ich mich nicht als ausgewiesenen Hardcoreliebhaber bezeichne - der Intensität der Songs nur schwer entziehen kann und es bedaure, dass nach sechs Tracks (das atmosphärische Intro außen vor gelassen) schon wieder Schluss ist. Beeindruckend an Sin sind vor allem zwei Dinge. Zum einen beherrschen die Jungs die Kunst ungezügelte Härte, Aggression und Melodie zu eindringlichen Liedern zu verbinden und verpacken dies in clever arrangierte Songs. Damit distanzieren sie sich angenehm von dem in diesem Genre durchaus üblichen wilden Geknüppel. Zum anderen passt der heisere, kehlige Gesang von Frontmann Basti wie der in letzter Zeit vernachlässigte Eimer aufs Gesäß. Zwar könnte man anmeckern, dass er sehr wenig Variation in die Vocals einfließen lässt, aber wer stört sich daran, wenn er diese so energiegeladen und leidenschaftlich transportiert. Und da auch die Produktion durchweg überzeugen kann, empfehle ich jedem tunlichst hier mal ein Ohr oder zwei zu riskieren.
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The Pit

Germany
Author: Benjamin Verwold
Date: 2008-10-28
Rating: 7/10

From the filthy swamps of Ibbenbüren Rock City, Germany“ kommen Sin & Stress also. Die Stadt muss sich seit meinem letzten Besuch extrem verändert haben.
Okay, Spaß beiseite: Das Quartett hat im März 2007 zum ersten Mal (damals noch als Quintett) die Bühne betreten und hat diese seitdem mit einem vielen Kollegen geteilt, wozu unter anderem Ritual, Waterdown und Pulling Teeth gehören. Als eines der bisherigen Highlights der Bandgeschichte sollte der Release einer selbstbetitelten EP im Oktober 2007 gelten. Ein Jahr später folgt nun eine zweite namens „Sin“.

Das Lied „Sin“ ist ein atmosphärisches Intro, das die Stimmung des Albumcovers gut einfängt. Das nachfolgende „Backslide“ lebt von seinem Groove und den vielen Kleinigkeiten, die an der Gitarre in den Sound eingebaut werden. Leider kommt es aber auch so, wie ich befürchtet habe: Bei dem Wort „Hardcore“ habe ich einen Sänger erwartet, der mir nicht zusagt. Und so ist es auch, denn das monotone, heisere Shouting des Sängers zerrt spätestens bei „What Makes The World Go Round“, dessen Gesangslinie an Slayers „Bitter Peace“ erinnert, etwas an den Nerven. Schade um die gute Musik, die nicht, wie angekündigt, „ugly, painful and dirty“ ist, sondern eine gute Mischung aus Härte und Eingängigkeit darstellt und hauptsächlich im Midtempo gespielt wird.

„Worst Case“ fußt sogar auf klassischen Heavy- und Thrash – Metal Riffs, schnell wird es aber auch hier nicht. Das ist aber halb so wild, denn die vielen kleinen Riffs in den Songs wissen absolut zu gefallen. In „Age Of The World“ darf man sich zum Beispiel über einen kleinen Tempoanstieg freuen, der kongenial von der Leadgitarre untermalt wird. Nur am Gesang werden sich die Geister scheiden. Ein wenig mehr Mut zur Abwechslung könnte hier Wunder wirken, aber die Band ist ja noch jung und Potenzial ist auf jeden Fall vorhanden, wie auch der Rest der EP beweist.

Fazit: Storm & Stress machen eigentlich nicht viel falsch. Die Produktion geht in Ordnung und die Songs an sich wissen zu begeistern. Hört einfach mal auf der mySpace Seite der Jungs rein.
Ich bin gespannt, wie sich die Band entwickelt, denn mit ein wenig mehr Variation beim Gesang und im Tempo der Songs, könnte auf „Sin“ ein richtiger Knaller folgen. Da drücke ich doch gerne die Daumen!



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Squealer Rocks

Germany
Author: Tina
Date: 2008-10-25

Die (mittlerweile) 4-köpfige Kombo aus dem schönen Ibbenbüren legte bereits 2007 eine EP mit dem Namen „7-Inch“ vor und nun, im Jahre des Herrn 2008, die aktuelle EP mit dem Titel „Sin“. Da ich zugegebenerweise grundsätzlich ein wenig skeptisch in Sachen Hardcore bin, war ich extrem gespannt, als ich auf play gedrückt habe…
… und wurde wahrhaft nicht enttäuscht, verdammt noch eins!

Ein großartiger Opener, der mir sämtliche Haare zu Berge stehen ließ: sachte Wetterlaute, nach und nach ergänzt von ruhigem und dennoch eindringlichem Klavierspiel, dunklem Gitarrenriff und wuchtigen, unaufdringlichen Drums, die sich perfekt in das Gesamtgefüge bringen… Geschlagene zwei Minuten, die mich richtig beeindruckt haben!

Doch-doch, wir reden hier von einer Hardcore-Scheibe. Dies lässt sich nicht wegdiskutieren und erst recht nicht weghören, wie man an den Folgestücken unschwer erkennen kann. Nicht unbedingt klassischer oldschool, sondern schon etwas aufgerüschter, angepasster und moderner.

Musikalisch wird erstaunlich melodisch gearbeitet. Kein erbärmliches Geknüppel, was sich viele andere Bands dieses Genre zu Eigen machen, sondern tatsächlich deutlich erkennbare Klangfolgen, die in ihrer Intensität verdammt beachtlich sind. Metallische Wurzeln sind dem ganzen nicht ganz abzusprechen, eher im Gegenteil. Das gesamte Ding ist eine Wucht auf die Ohren.

Eindringlich, kraftvoll und für sich einnehmend ziehen mich die Songs wirklich in ihren Bann und zwar fast so, dass man den Gesang darüber auch mal vergessen kann. Der heisere, schon fast aggressiv anmutende Gesang von Basti passt nicht immer ganz 100pro dazu, dennoch tut das der ganzen Scheibe keinen großen Abbruch. Die Lyrics wird man wohl doch eher im Booklet nochmal nachschlagen müssen.

Storm & Stress – niemals war der Ausspruch „Nomen est Omen“ so zutreffend wie hier. Ein antreibendes, heftiges und dennoch melodisches Stück Mukke.

Fazit:
Alles in allem ist das Ding ist ein richtiges Brett, was mit ziemlicher Wucht rüber kommt. Für den Freund melodischen Hardcores definitiv hörenswert. Auf ein Album darf man ganz sicher gespannt sein - ich jedenfalls bin es!
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Burn Your Ears

Germany
Author: Kai
Date: 2008-10-21
Rating: 7/10

Anscheinend ist das mit STORM & STRESS und mir so wie zwischen gegengeschlechtlichen besten Freunden: an und für sich könnte man ja miteinander richtig viel anfangen – viele Vorzeichen sprechen ja dafür – aber in letzter Konsequenz klappt es halt doch nie zusammen zum absoluten Höhepunkt zu kommen.

Bei Männlein und Weiblein geht es eben um die wichtige Freundschaft, die man nicht verlieren will und bei den Ibbenbürenern und mir steht leider immer der Sänger zwischen einer großen Liebe. War es auf der ersten EP noch das hohe aufgedrehte Kreischen, welches mich ein wenig kalt gelassen hat (vor allem deswegen, weil ihm Facettenreichtum extrem fremd war), ist es jetzt ähnlich – allerdings auf der anderen Seite der Skala. Denn diesmal sind es heisere tiefe Shouts, die mir absolut nicht gefallen. Um ehrlich zu sein, habe ich anfangs sogar an einen Sängerwechsel gedacht, da die Stimme so dermaßen anders klingt: kehlig ( aber wieder ziemlich eintönig). Da hat mir sogar das Gekeife von vorher besser gefallen.

Aber auch der Gesamtsound der Band (die mittlerweile ein Quartett geworden ist) hat sich geändert. Klang die selftiteld noch wesentlich oldschooliger (in moderner Montur), klingt „Sin“ eine ganze Ecke moderner – hier werden mittlerweile einfach mehr Gitarrenparts abgedämpft gespielt. Eigentlich gefällt mir das sogar ziemlich gut – klingt irgendwie nach nicht ganz so aufgekratzten RITUAL. In einem Song gibt es sogar einen richtigen Moshpart zu bestaunen. Überhaupt sind die modernen Elemente etwas hochgeschraubt worden, denn hier gibt es richtig schöne kleine Riffs, die die Songs manchmal auflockern und somit für Abwechslung sorgen.

Alles in allem mal wieder schade, dass ich den Sänger nicht hören kann – denn das ganze Release mit Cover, Songs und der spürbaren Stimmung gefällt mir ziemlich gut. Nur die Stimme ist eben etwas langweilig. Ansonsten wären STORM & STRESS mit Sicherheit eine meiner liebsten deutschen HC-Bands. Da die Songs mir mehr gefallen, der Gesang aber weniger als auf ihrem ersten Werk, behalte ich einfach die Punktezahl bei.
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My Revelations

Germany
Author: Christoph Füllenbach
Date: 2008-10-20
Rating: 10/15

STORM & STRESS kommen aus Ibbenbüren, was ja nicht gerade unbekannt für neu aufkommende Metalkapellen ist. Die vier Jungs um Bastian am Gesang liefern mit "Sin" ihre zweite EP ziemlich genau ein Jahr nach dem Erscheinen ihres Debüts "Storm & Stress" ab. Zwischenzeitlich hat man das Label gewechselt, ist seinen musikalischen Wurzeln aber treu geblieben. Diese sind irgendwo zwischen Hardcore und Rock anzusiedeln und auf keinen Fall zu verleugnen. Verzweiflung, Hoffnung, Hass: All diese Gefühle stechen in jedem der 6 Stücke der EP immer wieder heraus und beschreiben die gesamte Stimmung recht gut. Man scheint nicht besonders zufrieden mit der aktuellen Situation zu sein und macht sich gehörig Luft. Musikalisch will das heißen, dass es ordentlich zur Sache geht. Das Verhältnis zwischen Hardcore und Rock, wurde mit vorsichtigem Händchen sehr gut ausgewählt, sodass die so oft aufkeimende Langeweile beim Erstgenannten ausbleibt. Stattdessen bricht man immer wieder aus begrenzenden Schemen aus und lockert die Songs mit frischen Riffs sehr schön auf. Sänger Bastian krächzt dazu kräftig ins Mikro und ich muss zugeben, dass ich mich zu Beginn erst mit seiner Stimme anfreunden musste. Diese ähnelt nicht dem typischen Hardcore - Bollerbär, sie klingt verzweifelter, aggressiver, aber eben auch krächzender. Zwischendurch werden immer wieder ein paar Gangshouts eingestreut, was die ganze Sache zusätzlich auflockert.
Auf wenn sich STORM & STRESS nicht in mein Herz singen, so kommen sie doch dank ihres instrumentalen Feingefühls sehr nah dran. Die Platte macht Spass und zeigt, dass es auch Hardcore ohne 08/15 - Haudrauflangeweile gibt.
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Musicscan

Germany
Author: Arne
Date: 2008-10-19
Rating: 7,5 / 10

Mit “Sin” legen STORM & STRESS ihre zweite MCD vor und es ist schön zu sehen, dass sich die Band aus Ibbenbüren und Münster gegenüber dem selbst betitelten Vorgänger deutlich weiter entwickelt hat. Wo die Blacktop-MCD noch etwas die eigene Note und stringente Ausrichtung ermissen lassen hatte, überzeugt der Let It Burn-Einstand des inzwischen zum Quartett geschrumpften Outfits durch eine straighte Fokussierung und klasse Hardcore-Smasher. STORM & STRESS betreten musikalisch kein Neuland, doch die Art und Weise, wie sie sich kratzig und dicht durch ihren modernen Old School-Hardcore mit nicht zu stark ausgeprägten Metal-Zitaten spielen, hat es in sich. Fans zwischen Give Up The Ghost, This Is Hell und Zero Mentality sollten die Band unbedingt einmal antesten. Schon das schicke Cover in bester Deathwish-Manier zeugt davon, dass der Anspruch der Musiker (u. a. ex-Force Of Change) nach der vieler Orten wohlwollend aufgenommenen Debüt-EP gewachsen ist. Gleiches belegt die weitaus professionellere Produktion, für die man auf die Dienste des Waterdown-Drummers Philipp Meyer zurück gegriffen hat. Das zahlt sich aus. Die rauen Vocals gehen in die Magengrube, während die nicht zu spektakulären Melodien der sieben Stücke dafür sorgen, dass die Songs von STORM & STRESS nachhaltig wirken, ohne auf zu offensichtliche Mitnahmeeffekte zu setzen. Der Vierer strebt nicht nach höheren Zielen, sondern ist Hardcore aus tiefster Überzeugung. Genau aus diesem Grund ist der Band mit „Sin“ ein rundum gelungenes Release geglückt, das auf einen baldigen Vollzeit-Einstand hoffen lässt.
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With Love, The Underground

Germany
Author: Thomas Eberhardt
Date: 2008-10-19
Rating: 7 / 10

Als Einstimmung erstmal das Blacktop-Debüt der Band eingelegt und obwohl seit damals wieder ein Jahr vergangen ist, können die sieben Tracks weiterhin überzeugen. Trotz der kurzen Zeit hat sich so einiges verändert, das frühere Quintett ist inzwischen ein Quartett, die Songs sind um einiges straffer geworden und das Label hat man auch gewechselt. Das lediglich eine Gitarre am Werk ist, konnten die Ibbenbürener ziemlich gut kaschieren und so vermisst man eigentlich auch nichts. Gesanglich bewegt sich Sänger Basti immer mehr in Richtung INTEGRITY und erinnert doch kräftig an Dwid Hellion. Phillip Meyer, Drummer von WATERDOWN und auch gerne mal Produzent, zeigt sich verantwortlich für die Aufnahmen und so klingen die sieben Tracks auch recht kräftig, wobei ich vielleicht noch eine Spur mehr Power erwartet hätte. STRESS AND STORM machen mit diesem Release einen Schritt nach vorn, auch das Layout ist diesmal wesentlich stylischer, allerdings mag ihnen der ganz grosse Wurf nicht gelingen, zu bekannt sind ihre Zutaten, zu alltäglich ihre Riffs. Interessant sind die atmosphärischen Elemente und vielleicht wäre es sogar ratsam diese auszubauen, um sich von den Kollegen etwas freizuschwimmen. Insgesamt aber durchaus löblich, der letzte Track "Between" setzt nämlich nochmal die Stärken der Band in Szene, denn er lässt den Tieftöner dröhnen, die tiefergestimmten Gitarren in Stoner-Manier riffen und beschließt "Sin" äußerst positiv.
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Helldriver Magazine

Germany
Author: Rolf Gehring
Date: 2008-10-15
Rating: 5 / 7

Storm & Stress aus Ibbenbüren konnten bereits mit ihrer selbstbetitelten Debüt EP Aufmerksamkeit erregen. Damals mangelte es der Band beileibe nicht an Energie und Ideen, wohl aber an der technischen Umsetzung der EP. Jetzt gibt die Band mit einer weiteren EP ein neues Lebenszeichen von sich. Dieses Mal fällt sofort auf, dass der Kritikpunkt der schwachen Produktion nicht mehr gilt. Die neuen Songs kommen im schicken, kraftvollen Soundgewand daher. Auch musikalisch hat sich die Band weiter positiv entwickelt. Geboten wird moderner Hardcore, irgendwo zwischen Comeback Kid, Blacklisted und Verse. Storm & Stress gehen dabei recht rockig vor, was den Songs eine gewisse Griffigkeit verleiht. Dabei wird jedoch keinesfalls mit Hardcore-Typischen Elementen wie Crewshouts gegeizt. Die Band hat einen Haufen Energie und ehrliche Leidenschaft, die hörbar in den Songs steckt. Auch wenn Frontmann Basti Schröer sicherlich noch an seinen Vocals arbeiten muss, steckt er viel Emotion und Ausdruck hinein. Melodien kommen bei der Band ebenfalls nicht zu kurz. Die Truppe hält sich fern von stumpfen Hardcore Klischees, sowohl Arrangements als auch Texte sind ziemlich clever. "Sin" ist so eine sehr kurzweilige EP einer sehr vielversprechenden Band. Ich bin sehr auf ein erstes Album gespannt.
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Metal Inside

Germany
Date: 2008-10-10

STORM & STRESS aus dem schönen Ibbenbüren haben bereits mit ihrer Debütscheibe viel positive Resonanz ernten können und sich damit die Messlatte selbst hochgelegt. Hat sie scheinbar nicht beeindruckt, wie gleich die ersten Töne von „Backslide“ klarmachen: kraftvolle, melodische Gitarrenläufe treffen auf den wütend-heiseren Gesang und treiben den Song an, der einfach so ins Ohr geht. Produktionstechnisch vom WATERDOWN-Drummer sehr gut in Szene gesetzt, können auch die folgenden fünf Songs das hohe Einstiegslevel halten und machen „Sin“ zu einerDemonstration in Sachen melodischen Hardcores. Dabei vergessen die Ibbenbürener nicht die nötige Heftigkeit, um das Hard in Hardcore zu würdigen, „Sin“ macht ordentlich Druck. Die sechs Songs sind verdammt guter Stoff, mit dem sich STORM & STRESS vor COMEBACK KID, SHIPWRECK A.D. (an die die Gesangsarbeit immer wieder erinnert) und der einheimischen Konkurrenz nicht verstecken müssen. Fett!
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Allschools

Germany
Author: René
Date: 2008-10-08
Rating: 8 / 10

Es beginnt mit Regen. Gleichmäßig plätschernd, dann Donnergrollen. Ein verhaltenes Piano mischt sich vorsichtig in die Klangkulisse, begleitet von Streichern. Bedächtig erhebt sich eine verzerrte Gitarre und das Schlagzeug setzt ein. Nach diesem cinematograpischen Intro ist der Hörer noch für circa achtzehn weitere Minuten auditiver Gefangener der Ibbenbürener Hardcore-Misanthropen STORM AND STRESS. Wer will sich allerdings über diesen Zustand beschweren?! Düsteres Clevo-Pathos hat hierzulande jedenfalls lange nicht mehr so mitreissend geklungen.

Nach der an gleicher Stelle bereits bejubelten Vorgänger-EP legen die mittlerweile auf Quartettformat geschrumpften STORM AND STRESS via Let It Burn Records mit ihrem an INTEGRITY geschultem Sound nach und überzeugen mit schlüssig und kraftvoll arrangiertem Material. Philipp Meyer (hauptberuflich Drummer bei WATERDOWN) hat dem Vierer einen angenehmen, nicht zu polierten Sound verpasst. Einmal mehr funktioniert hier alles hauptsächlich über dämmrige Stimmung und pure Verzweiflung. Mal schleppend, in der Hauptsache jedoch Up-Tempo. Sänger Bastian Schröer erinnert frappierend an den jungen Dwid Hellion bzw. JD von SHIPWRECK A.D. Kehlig-monoton aber effektiv. Musikalisch servieren uns STORM AND STRESS klassisches, metalaffines Riffing mit vereinzelten melodischen Eskapaden, die vor allem "Point Of Nemo" zu einem überragenden Song dieser Spielart machen. Und bevor aufgebrachte Kids mit teuren Sneakern und schiefsitzender New Era Kappe wieder vorschnell „Hypekacke!!!“ brüllen: Erstmal reinhören, mit den Fingerknöcheln knacken und sich umblasen lassen. Die Hölle liegt in Ibbenbüren. Der Regen setzt wieder ein. Diesmal in der realen Welt. „The rain everybody promised wasn´t going to wash anything away.“
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Sweet Jane Music

Germany
Author: Dennis Grenzel
Date: 2008-09-28

Nach einer schon sehr beeindruckenden EP, welche die Ibbenbürener Storm & Stress im letzten Jahr noch auf Blacktop Records veröffentlichten, folgt mit "Sin" nun eine weitere EP des deutschen Quartetts, dem man bekanntlich nachsagt, es habe zweifelsfrei das Zeug, die europäische Hardcore-Szenerie gehörig aufzumischen. Das Überraschendste an "Sin" ist mit Sicherheit die dichte Produktion, die mit der auf dem selbstbetitelten Debüt in keiner Weise mehr vergleichbar ist. An den Reglern saß im Fall der sieben neuen Songs der Waterdown-Schlagzeuger Philipp Meyer, der sich auch bereits für das Klangbild von Bands wie seiner eigenen, Ritual und auch Within Walls verantwortlich zeigte. Entstanden sind dabei intensive Old School Hardcore-Brecher, die nicht nur ungemein aggressiv ausgefallen sind, sondern immer noch mit der nötigen Portion Melodie aufwarten, um auch dauerhaft im Gedächtnis verweilen zu können. "There's nothing left but us, crawling slowly back and forth in a place where everything collides. In a place where no one can hide" heißt es da in "Point Nemo". Und ebenso klingt "Sin" dann auch in Gänze: verzweifelt, passioniert, engagiert und auf ganzer Linie echt und authentisch.
Wenn Storm & Stress weiterhin derart schnell lernen, haben wir es hier schon bald mit einer Hardcore-Formation zu tun, die gleichauf mit den US-amerikanischen Äquivalenten ist. Wer auf das aktuelle Deathwish Inc.- und Bridge 9-Rooster schwört, der dürfte sich gut und gern auch von Storm & Stress recht schnell überzeugen lassen.
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Overall Rating

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Guerilla Homefires (vinyl EP)

LET IT BURN
Anniversary Sampler

TAUSEND LöWEN UNTER FEINDEN
Machtwort (2nd press)
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