Goldust Destroyer | Borderlines

LiB 041 · 04/2010 · CD

DESTROYER | BORDERLINES is GOLDUST's newest output. What has been introduced on the NOIR 7" and the AXIS CD/LP shall now be continued: a furious destructive blend of hardcore and metal on their own terms. Twelve new songs, marked by the energy and creativity of a new line-up, will merge these spheres once more.

1.D.T.T.D.
3.The Clawed One
4.To No Avail
5.Intentions
6.Awareness
7.Isolation
8.Acheron
9.Coldness
10.Control
12.Aenima



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New Core

Germany
Author: Zechi
Date: 2010-07-02
Rating: 7.5 / 10

Die Münsteraner Hardcore-Band Goldust überzeugte 2008 mit ihrem Debutalbum “Axis” auf True till deaf Records mit mächtig angepisstem Holy-Terror-Hardcore à la Integrity, nachdem zuvor bereits ein Demo, eine 7“ und eine Split-10“ mit Blade veröffentlicht worden waren. Im letzten Jahr erschien die „Noir“-7“ und eine Split-LP mit Even Worse und jetzt 2010 haben sie ihr zweites Album „Destroyer / Borderlines“ auf Let it Burn Records im Gepäck. Damit dürfte das neue Album dann auch so gut wie überall erhältlich sein, denn die Releases von Let it Burn Records werden in Deutschland und Österreich über Soulfood vertrieben und in den Benelux-Ländern vom neuen Vertriebspartner Sonic Rendezvous.

Der Opener „D.T.T.D.“ beginnt ziemlich langsam, baut lange die Spannung auf, die sich dann gegen Ende des Songs in wildem Geballer entlädt. Das folgende „White Nights“ beginnt dagegen mit einer schnellen Power-Violence-Attacke, bevor es dann deutlich langsamer, aber nicht minder bedrohlich wird. Apokalyptisch und düster muten auch die restlichen Songs an, sowohl musikalisch als auch textlich. Meist geben sich die Münsteraner einem deftigen Geschwindigkeitsrausch hin, der zum Teil zur wilden Raserei neigt, andererseits aber auch immer wieder von düsteren, langsameren fast schon atmosphärischen Passagen und treibenden Mid-Tempo-Abschnitten aufgelockert wird.

Fernab von üblichem Tough Guy Hardcore oder tumben Metalcore bewegen sich Goldust im Dunstkreis von Bands wie Integrity, The Cursed, Catharsis oder Rise and Fall, aber durchaus mit der nötigen Portion Eigenständigkeit. In heimischen Gefilden werdet ihr kaum eine Band finden, die düsteren, metallischen Hardcore überzeugender und authentischer spielt, als eben Goldust.
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Blueprint Fanzine

Germany
Date: 2010-07-01
Rating: 6 / 10

Schon das Album-Cover hat etwas verdammt Morbides an sich, da passt die Musik von GOLDUST wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge: Die Band aus Münster haut auf "Destroyer | Borderlines" nämlich einen tiefschwarzen Bastard aus Hardcore und Sludge-Metal raus, so dass man tatsächlich denken könnte, der Leibhaftige persönlich hätte ihr den Soundtrack zum Weltuntergang auf die Notenblätter diktiert. Prinzipiell sind die Bandmitglieder durchaus bemüht, ihre Songs abwechslungsreich zu gestalten, indem sie beim Songwriting recht variabel zu Werke gehen. So befinden sich auf diesem Album beispielsweise ebenso Stücke mit einer Spieldauer von gerade mal einer Minute als auch Lieder, die sich auf eine Länge von stolzen fünf Minuten erstrecken. Dennoch fehlen die besonderen Momente, in denen GOLDUST ihre ausgetretenen Pfade verlassen und den Hörer mit richtig zündenden Ideen überraschen. Im Gegenzug punkten sie jedoch durch ihre überragenden technischen Fähigkeiten, vor allem wenn es darum geht, schnelle Parts gekonnt mit schweren, schleppenden Passagen zu kombinieren. Letztendlich ist "Destroyer | Borderlines" aus meiner Sicht ein etwas zwiespältiges Album geworden, das zwar seine Anhänger finden wird, aber nicht über das nötige Potential verfügt, dauerhaft im Gedächtnis zu bleiben.
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Break Away Fanzine

Austria
Author: Jürgen
Date: 2010-04-20

Goldust from Germany/Münster, established in 2005 which are constantly playing their asses off released a new Longplayer on Let It Burn Records called Destroyer/Borderlines. They play a mix between Metal, Rock and Hardcore/Punk, however without resulting in the Metalcore genre. They remind me of Ringworm, at least onto the whole clevo-hardcore genre, which is definitely a good thing. The record starts with a doom bass solo and went into pure deep metallic rock, depressive and pissed off vocals are part of the whole record. “To no avail” adds to the depression misanthropy and pure hate, i.e. “slit the throat that uttered the truth”. The last song on the record called “Aenima” creates goose-bumps and heart palpitation with its break down parts and every now and then melodic vocal parts. The artwork which introduce you perfectly into the musical content was drawn by Daniel Ehrlich. As you will see, he did a great job.

Summarizing, this record is impulsive and authentic and Goldust put into hardcore the urgently needed power, heart and expression which is missing in today‘s hardcore scene. Destroyer/Borderlines is the best medicine to throw up the daily frustration of your soul.
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Lifesoundsreal

Germany
Date: 2010-04-20

Thematisch schon eine Ecke weiter sind Goldust, die sich mit ihrem zweiten Longplayer nach einigen Jahren des Luftholens und der Line-Up-Anpassung wieder zurück melden. Und wie! Schon lange hat keine Hardcore-Scheibe derart bei mir eingeschlagen: "Destroyer Borderlines" (Let It Burn Records / Soulfood Music) ist mit seinen knallenden Drums und derben Shouts ein explodierendes Fass, ein geniales Stück "old school" ohne pseudo-typische Metal-, Deathcore und Screamo-Anleihen. Gelungen ist Goldust vor allem die Gesamtatmosphäre auf "Destroyer Borderlines": Düster, apokalyptisch und hoffnungslos. Dazu verpuzzelt-gute Lyrics, treffende Intros und brachiale Spitzen (von dem gelungenen Artwork mal ganz zu schweigen). Damit haben die fünf Münsteraner ein ordentliches Brett abgeliefert, dass sich mit Szene-Größen wie Comeback Kid oder gar Agnostic Front durchaus messen lassen kann. Bis dato mein persönliches Genre-Highlight in 2010. Endlich mal wieder.
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Splitted

Germany
Author: Stephan
Date: 2010-04-17

"Abominations Of Desolation" anyone? Das Cover der neuen Goldust CD erinnert mich ziemlich an die morbiden Engel. Allerdings bekommt der geneigte Hörer es hier nicht mit Florida-Death, sondern mit metallischem Hardcore im weitesten Sinne zu tun. Und zwar mit ziemlich experimentellem. Mir kommt als erstes eine Mischung aus (alten) Integrity, In Cold Blood und Catharsis in den Sinn. Clevo-lastig also. Ziemlich angepisste Musik, sehr düster und gerne auch mal von der Norm abweichend. Goldust bauen dazu hier und dort nochmal einen recht flinken DeathMetal-Part ein, oder geben sich auch mal melodisch (wie z.B. in "Awareness"). Die Stimme klingt hin und wieder wie Herr Dwid höchstpersönlich, was ich bitte als absolutes Kompliment verstanden haben möchte. Klingt erstmal gut ... und ist auch so gemeint. Allerdings ist der Gesamteindruck nicht 100% positiv. Die DeathMetal-artigen Riffs sind mir zu z..B. abgedroschen und uninspiriert. Einige der Arrangements funktionieren (für mich) nicht, die Parts der Songs rauschen vorbei, aber der Zusammenhang fehlt mir. Da ist mir einfach zu viel zusammengebaut, ohne roten Faden. Das geht auch anders, wie z.B. der oben schon genannte "Awareness" oder auch "Acheron" beweisen. Beides feine Stücke Musik und besonders "Acheron" wird zum Ende wunderbar intensiv. Es geht also. An der Produktion von "Destroyer/Borderlines" ist hingegen wenig auszusetzen. Druckvoll, artikuliert und mit guter Mischung aus Dreck und Präzision. Lediglich die Schreibmaschinen-gleiche Bassdrum sagt mir nicht unbedingt zu. Allerdings beschränkt sich dieses extreme Geklicke auf wenige Stellen. Also halb so schlimm. Mein Anspieltip ist "Isolation". Vielleicht ein eher untypischer Track für die gesamte CD, aber in meinen Augen der stärkste Song. Die besten Riffs, gut arrangiert, hübsche Details. Einfach ne runde Sache. Mit vielen der anderen Songs tue ich mich, wie schon beschrieben, schwerer. Sicher gutes Material, aber irgendwie kickt es mich nicht wirklich. Am besten selber mal ein Ohr riskieren.
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Poisonfree

Germany
Date: 2010-04-12

Goldust hatten uns bereits mit dem Vorgänger überzeugt – gelingt das erneut, oder wird gar eins draufgelegt?

Auf Let it Burn erscheint das neue Full Length des deutschen Quintetts. Erneut beginnt die Platte düster und angepisst. Ein fieser, dunkler midtempo-Beat kriecht ins Ohr und in den Kopf, und wenn das nicht reicht, dann brüllt sich der heisere Shouter gleich noch hinterher. Ein bisschen Intro ist das ganze – denkt man, bevor es zum Ende doch noch richtig los geht. Schnell, unbarmherzig, zwischen Holy Terror Hardcore und fiesem Metal – also genau dort, wo wir die Band nach den bisherigen Erfahrungen erwarten würden, und wo sie sich vortrefflich schlägt. Das ganze kommt natürlich ungemein düster und angepisst daher, aber auch genauso überzeugend, und unaufgesetzt aggressiv. Die Visitenkarte ist also bereits nach den ersten 200 Sekunden abgegeben.

Der Sound balanciert danach weiterhin geschickt zwischen schnellen, ungestümen Momenten und reduzierten, getragenen Stücken. Dazwischen präsentieren Goldust oft wuchtige Midtempo-Parts, die ebenfalls überzeugen. Das alles ist durch gutes Songwriting verwoben und hält bei Laune, auch über den erweiterten Zeitraum von beinahe 40 Minuten. Erleichtert wird das durch Auflockerungen diverser Natur. Mal eine ruhige Passage, mal ein Zeitlupen-Part, mal nette Ideen an Gitarre oder Drums.

Dass die Vermischung von Hardcore und Metal nicht gleich Metalcore sein muss, wird hier zudem erneut belegt. Zweifelsohne von den Riffs und von den Strukturen her oft dem Metal angelehnt, gibt es gleichermaßen Einflüsse aus dem Hardcore, ohne dass irgendwelche klischeehaften und zu ausgelatschten Metalcore-Pfade beschritten werden. Hier kann erneut Entwarnung gegeben werden. Die Platte biedert sich nirgends an und schert sich nicht um Trends, sondern bleibt sich selbst treu, mit einer gewissermaßen kalten, aber mitreissenden Mischung aus unseren beiden Lieblings-Genres.

Ein Highlight zu nennen fällt schwer, da die Platte ein hohes Niveau hält und angenehm homogen erscheint. Da sollte man sich lieber mal von vorne bis hinten durchtragen lassen, statt zu zappen.

Die Gitarren sind erneut zu erwähnen, weil die Melodien und das Holy Terror Riffing ein wichtiger Part vom Sound sind. Auch wichtig ist der heisere, dreckige, angepisste Gesang, der demselben Genre zuzuordnen ist, und die Band stets anstandslos unterstützt.

Verglichen mit dem Vorgänger hat sich das Songwriting nochmal verbessert. Man leiht noch hier und von Holy Terror Evergreens, ist jedoch noch eigenständiger geworden. Die Songs erscheinen zudem flüssiger, homogener und dennoch dezent komplexer. Auch kommt die Platte in einer nahezu perfekt passenden Produktion daher. Nicht zu sauber, nicht zu schwammig – einfach gut zum Sound passend. Totale Empfehlung, ja.
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Punkrock Theory

Belgium
Author: Thomas Dumarey
Date: 2010-04-10
Rating: 7.5 / 10

In the five years that these Germans have been a band, they’ve already released some stuff and played quite a number of shows. They did pretty much everything one asks or expects of a hardcore band. Now they’re here with a full-length on Let It Burn Records and they’ve gone beyond what one would expect a debut full-length to sound like.

On “Destroyer | Borderlines” Goldust sound more metallic and nastier than ever before. If they would’ve lived in the States, they’d be Cleveland’s hardcore heroes. Not that they’re a mere ripoff of Ringworm or Integrity but the sheer anger and piss and vinegar attitude they’ve’ injected into their songs are comparable.

As if that wouldn’t be enough yet, they mix it up with blastbeats, metal solos and some nice atmospheric parts. Couple it to some pretty cool artwork and a great production and hey, you’ve got everything you’re looking for in an a hardcore album!
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Musikansich

Germany
Author: Rainer Janaschke
Date: 2010-04-08
Rating: 16 / 20

Ein reinrassiges Hardcore Album ist mir in der letzten Zeit nicht zur Rezension vorgelegt worden. Schade eigentlich, aber ich denke der inzwischen abgeflachte Metalcore Trend, mit seinen oft nach Schema F agierenden Bands, hat den traditionellen Hardcore etwas in den Hintergrund gedrückt.

In den letzten Tagen ist in meinem CD Player ziemlich oft das Album Destroyer / Borderlines der Münsteraner Band Goldust rotiert. Wirklich traditionellen Hardcore gibt auch von Goldust nicht zu hören. Obwohl die Hardcore Wurzeln relativ deutlich Präsenz zeigen. Dass der Band der Metal aber auch nicht unbekannt ist, hört man auch ziemlich deutlich durch. Trotzdem möchte ich das Wort Metalcore nicht im Zusammenhang mit Goldust erwähnen. Denn auf Destroyer / Borderlines gibt es reichlich Musik, welche sich abseits von festgefahrenen musikalischen Schubladen bewegt.

Die überwiegend recht heftigen Songs wie z.B. “the clawed one“, “awareness“ oder abschließende “aenima“ welches recht schleppend beginnt und ziemlich variantenreich mit wechselnden Stimmungen endet machen Spaß und wecken die Lust nach mehr Musik dieser Art, die es leider heutzutage viel zu selten gibt!

Kaufempfehlung!
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Rockfreaks

Denmark
Date: 2010-04-06
Rating: 6.5 / 10

European hardcore is still alive and kicking despite the commonly accepted idea that its fans are few and far between, usually to be found in tightly wound packs in and around the epicenters of the movement. See Fredericia, Denmark as a great example, or why not also Münster, Germany, the hometown of Goldust, whose new record "Destroyer | Borderlines" is under review consideration here. In comparison to their peers across the continent, however, Goldust's delivery is significantly more metallic in nature, bordering death metal in places, borrowing from Converge elsewhere, finalizing the package with your stereotypical yell-in-your-face, ear-piercing hardcore also known as 'straightforward hardcore' to some.

It is this varied approach that makes Goldust an enjoyable listen as opposed to some of the monotone crap of their countless peers. The intensity levels are sky-high in most songs, meaning that the pedal is floored and no limbs are spared in live environments, but the band contrasts them well with some quieter (relatively, of course), more melodic passages where they slow down in tempo and let the melodies just flow in the background. All of this happens simultaneous to the vocalist's non-stop freight-train hardcore bark at the forefront of their sound. These moments are the highlight of the record, as they'll inevitably bring to mind some of Converge's despair-filled atmospheric moments from "Jane Doe" and why not also "No Heroes". Check out "The Clawed One" for a good example.

While it's true that "Destroyer | Borderlines" doesn't necessarily contain any masterpieces, there are a few solid tracks to lift the band above so many others in the genre, including "Intentions", a technical, definitely Converge-influenced piece lasting just over a minute, "Awareness" with its lead guitar lines, and "Isolation" with it's great drum intro and straightforward-hardcore-approach done well. But on the flip side, the record also sports a number of rather anonymous tracks, leaving me tilting somewhere between 6½ and 7 rating, depending entirely on what track of the record I'm currently listening to.
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Asice

Belgium
Date: 2010-04-06
Rating: 3.5 / 5

The latest effort from Goldust, "Destroyer | Borderline" starts off with a slow bassline, but before the first song has ended the band really picks up the pace which is kept up throughout most of the record. Although the band is still Clevo-inspired, the biggest difference to the last full-length, "Axis", is that the songstructures aren't that standard anymore and that the band has matured a lot. Lars' vocals have changed a bit and sound even more heavy. There aren't many moshparts or breakdowns on this record, maybe because the band in leaning more towards their metal-influences, which makes the record sound even more authentic, haunting and violent. This also makes it a bit harder to get into though, seeing it isn't that 'catchy' anymore (if you can use that term on their previous releases).

'Tormented' was one of the words popping up in my mind, while I was trying to find a way to describe the sound, when I suddenly read a reference to Dante's "Divina Comedia" on the press-sheet. The artwork gives you an idea how that hell must look like. Just as the previous releases, the lay-out and lyrics are well taken care off. The booklet even includes a small writing in the middle of it. The lyrics still show us Lars' dark and negative outlook on life.

These guys have come a long way in the five years they have existed, and it's good to see that they keep on developing. This record is marked by yet another lineup change, which should accord for the new creativity. I hope to see these guys live again, sometime soon.
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Helldriver Magazine

Germany
Author: Rolf Gehring
Date: 2010-04-02
Rating: 5 / 7

Goldust haben im deutschen Underground mit einem Album und einer EP bereits klargestellt, dass einiges in ihnen steckt. Jetzt erscheint das erste Album über das renommierte Label Let It Burn. Die Band ist erneut gewachsen und präsentiert sich deutlich ausgereifter und vielseitiger als bisher. Die Marschrichtung, düsterer Hardcore, ist gleich geblieben, doch die Band hat sich einigen interessanten Einflüssen geöffnet. So gibt es neben der eindeutigen Integrity Kante auch 90er New-School Hardcore, dreckige Rock Riffs und auch fiese Blastbeats im Sound der Band zu entdecken. Die Band zwängt sich nicht in ein enges Genrekorsett, sondern bedient sich an den Stilmitteln auf die sie Bock haben. Die Songs sind aber keineswegs mit zu viel Ballast behängt, sondern meist recht klar strukturiert. Dem Hörer begegnen einige wirklich saucoole Riffs und das fiese röchelnde Shouting passt perfekt zum ruppigen Sound. Hier und da könnte man für meinen Geschmack etwas kompakter und fokussierter zu Werke gehen. Auch können die Jungs leider nicht über die gesamte Albumlänge immer das hohe Niveau halten und haben den einen oder anderen schwachen Moment. Insgesamt zeigt die Band aber, dass sie sich positiv entwickelt und mehr und mehr ihren eigenen Sound findet. „Destroyer / Borderlines“ ist unterm Strich ein rundum gelungenes Album.
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Heavyhardes.de

Germany
Date: 2010-03-29
Rating: 6 / 6

"These have no longer any hope of death; and this blind life of theirs is so debased, they envious are of every other fate."
Diese Worte aus Dantes Glöttlicher Komödie stehen als eine Art Motto auf dem zugehörigen Infozettel der neuen Platte der Münsteraner Goldust. Und sie passen wie die berühmte Faust auf das ebenso berühmte Auge. Goldust haben mit Destroyer | Borderlines ein düsteres Hardcorelbum der Extraklasse hingelegt und sorgen damit für einen absoluten Höhepunkt im Hardcorebereich 2010.
Gegründet wurden Goldust im Jahre 2005 und veröffentlichten bisher zwei 7" (The Tempest, 2006; Noir, 2009), eine Full Length namens Axis (2008) und zwei Split LPs, zum einen zusammen mit Blade (2006), zum anderen in Kooperation mit Even Worse (2009). Zudem touren sie seit Jahren beständig durch den Kontinent und Großbritannien (nach eigener Angabe spielen sie ca. 60 Gigs pro Jahr).
Nach einer kleinen Line-Up-Veränderung zu Beginn des Jahres 2009 sind sie nun mit ihrem auf Let It Burn Records veröffentlichtem neuen Album im Gepäck bereit, die europäische Hardcorespitze zu erobern.
Dabei vermengen auch Goldust ihren Hardcore mit Metal, dies jedoch auf eine sehr eigenständige Art und Weise. Der Sound auf ihrem neuen Silberling ist originell, brutal, düster und hoffnungslos.
Diese Düsternis und Hoffnungslosigkeit wird auch in den kryptischen, absolut gelungenen und passenden Texten transportiert. Als Beispiel soll dienen: "If I was given the chance to save a life, I would even save yours in time. If I was given the chance, I would save everyones life around me except for mine." (aus dem Song "The Clawed One")
Mit dem langsamen, schleppenden Intro des ersten Songs "(D.T.T.D.)" entführt einen die Scheibe in einen knapp 39 Minuten andauernden Alptraum, aus dem man erst nach dem Ende des letzten Stücks ("Aenima") schweißgebadet erwacht. Dazwischen begegnet man auf der intensiven Reise durch das (Alp-)Traumland derbem Gesang (die aggressive, beinahe schon röchelnde Stimme von Sänger Lars erinnert mich dabei stark an Jeffrey Eaton von My Life Is War), erhabenen Melodien, schnellen, straighten Hardcorekrachern und wütenden Moshparts.
Bei dieser Platte passt einfach alles: angefangen bei den überragenden Songs, über die Produktion, über die hervorragenden Texte bis hin zum klasse Artwork.
Goldust werden aufgrund ihrer Intensität häufig mit Combos wie Integrity, Blacklisted, Ringworm, Length Of Time, Rise And Fall etc. verglichen. Das trifft es meines Erachtens ganz gut. Wer also auf genannte Bands und allgemein auf metallischen Hardcore (damit ist nicht Metalcore gemeint!) und/oder düsteren Hardcore der Unbroken-Schiene steht, sollte sich die Platte unbedingt besorgen.
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Ownblood-Magazine

Germany
Author: Benjamin
Date: 2010-03-29
Rating: 8 / 10

Goldust zählen seit Jahren zu dem besten, was aus Deutschland an Hardcore Bands gekommen ist! Schleppende, verzweifelte Songs von einer ungeheuren Intensität und dazu der geniale Reibeisenschreigesang, ziehen den Hörer direkt in ihren Bann. Der Hauptvergleich ist hier definitiv "Modern Life Is War". Dazu kommen die wirklich guten Texte, die geile Produktion und das schöne aufwendige Cover-Design. Ein wirklich ergreifendes, düsteres, melancholisches Meisterwerk was Goldust uns mit "Destroyer | Borderlines" abliefern. Die Jungs schieben sich mit diesem Album auf jeden Fall unter die Topliste aktueller europäischer Bands.
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World's Appreciated Kistch

Greece
Author: Apostolisxxx
Date: 2010-03-24

Goldust managed to release one of my favorite albums ever.
So, you can assume that I won't be objective in this goddamn review. From the burst out in the middle of the first song to the last chord of the last song, intensity fills the air turning my quiet afternoon in a hell-ish scenery not unlike Dante's world. The 12 songs that are included in 'Destroyer | Borderlines' are 12 punches in the stomach. This is not positive at all. This is not for any of you fancy hardcore kids out there that think that hardcore is your teddy bear.
Goldust rule the European scene since 2005. They come from Germany but they could easily come from Belgium back in 1995, representing the H8000 scene. They are furious as hell, but the best word that can describe their music is the one I mentioned above... It's 100% intense.
They mix metal & hardcore music, throw in solos every now & then, even use some post-hardcore and death metal parts, creating a very emotional record.
This is true quality hardcore, neither imitating non-sense nor pretending to be something.
This is 2010 heavy hardcore. Period.
The cover & whole layout kicks ass.

P.S.1 The record will be officially released next week.
P.S.2 Does anyone of you remember that Goldust interview in The Edge fanzine issue 0 back in the days...?
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Got A Nerve?

Germany
Author: stephan
Date: 2010-03-24

Manchmal kommt es gar nicht schlecht, wenn man eine Band live sieht, von der man vorher noch nie etwas gehört hat. Denn direkt von der Bühne entwickeln die Songs doch eine ganz andere Energie, als von Platte - oder eben auch nicht. Auf Goldust trifft in meinem Fall sicherlich Ersteres zu: Als ich die Jungs aus Münster vergangenes Jahr in Siegen erstmals auf der Bühne stehen sah und sie mir diesen energiegeladenen Batzen von modernem 21.-Jahrhundert-Hardcore vor die Ohrmuscheln knallten, war klar: Der erste Eindruck war mehr als positiv. Als dann nun der Umschlag von Let It Burn Records in meinem Briefkasten lag, stieg die Vorfreude: Und ja, im Umschlag steckte das neue Werk von Goldust. Nach einigen Linup-Changes hat die Band nun eine feste Formation gefunden und begann vor gut einem Jahr, neues Material zu schreiben. Das Ergebnis wird Anfang April nun unter "Destroyer/Borderlines" in den Regalen der Plattenläden stehen. Und der schlichten Katalog-Nummer LiB 041 erwarten euch zwölf Songs, die als Leckerbissen mit der Aufschrift "Ostwestfälisches Donnerwetter" auf euch zukommen! Agressive, leicht rauchige Vocals, melodische, metallastige, teils etwas chaotische Riffs und treibende Drums führen euch durch das neue Album des Fünfers aus Münster. Eine emotionale Scheibe für Fans von Integrity, Modern Life Is War, Defeater, Rise And Fall und Glasses! Abwechslungsreiches Entertainment und nicht das erste Mal, dass Let It Burn ein dicker Fisch ins Netz gegangen ist.
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Audiodrome.it

Italy
Author: Michele Giorgi
Date: 2010-03-24
Rating: 3 / 5

Al contrario dei loro compagni di label Black Friday ’29, i Goldlust non sembrano avere alcun timore di snaturare l’originale formula hardcore, in particolare per quanto riguarda l’inserimento di contaminazioni metal, a partire dall’immaginario da inferno dantesco dell’artwork, alle dichiarazioni apocalittiche e ad effetto rilasciate dai musicisti.

In realtà, quando si passa all’ascolto le cose si fanno meno semplici del previsto e i Goldlust si dimostrano più sfuggenti. Infatti, al di fuori di una spiccata affinità elettiva con gli Integrity e di una spiccata predilezione per le atmosfere oscure, appare difficile incasellare la formazione di Muenster (Germania), che riesce a far convivere rallentamenti sludge e improvvise sferzate di pura aggressività, vocals al vetriolo e linee melodiche tipicamente heavy metal, il tutto all’interno di una formula personale e, pur se non sempre a fuoco, decisamente intrigante. Il merito maggiore dei Goldlust risiede nel riportare in vita una concezione non stereotipata di crossover, attraverso la scelta di ingredienti non abusati e a tratti inaspettati, un approccio che potrebbe risultare vincente, soprattutto qualora portato a compimento e smussato negli angoli ancora troppo vivi. Ciò che manca ancora alla formazione è una maggiore coesione nel songwriting, o meglio un forte trademark personale a fungere da collante tra le differenti anime dei Goldlust: un peccato veniale se paragonato al coraggio dimostrato nel viaggiare al di fuori dei cliché, così come veniale appare una qual certa tendenza al machismo che serpeggia a tratti. Nel complesso, Destoyer /Borderlines appare piuttosto come un album coraggioso e dai molteplici spunti interessanti, specchio di una formazione in crescita ma ancora ben distante dall’aver raggiunto il suo pieno sviluppo. La strada è in salita, ma le potenzialità ci sono.
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Burnyourears

Germany
Author: Kai Thonemann
Date: 2010-03-20
Rating: 8.5 / 10

Es gibt Platten, die einen daran verzweifeln lassen, dass oftmals einheimische bzw. europäische Bands immer noch einen anderen Stand haben, als so manche Ami-Kapelle. Und dabei haben wir hier in unseren Breitegraden so einige spannende Gewächse blühen – GOLDUST sind definitiv eines davon!

Auch wenn außer dem doomigen Intro der Vergleich zu RITUAL nicht wirklich passen will, möchte ich die Münsteraner doch irgendwie in eine ähnliche Ecke stellen. Bei GOLDUST wird allerdings der Metalanteil noch mal um einiges höher geschraubt – trotzdem hat das Quintett relativ wenig mit dem zu tun, was man gemeinhin unter der Verbindung von Hardcore und Metal versteht. Wenn zum Beispiel beim Opener auf einmal vollkommen unerwartet Blastbeats hervorpreschen, wird das beim ersten Hören wohl kaum jemand so erwartet haben.

Und genau so gehen die Münsteraner eben an ihre Songs heran: sie mögen und spielen Hardcore und Metal – gehen dabei aber nicht nur die Schemata durch, die in diesem Bereich so oft abgearbeitet werden. Die Songs entwickeln sich, können mal sehr melodisch sein und dann wieder angepisst bzw. extrem zerrissen und depressiv. Aber sie sind auf jeden Fall immer voller Herzblut. Und so gibt es Songs, die knapp die Eine-Minute-Grenze überschreiten und dann wieder Stücke, die an die fünf Minuten herankommen – nach einer einzigen Formel wird im Hause GOLDUST nun mal einfach nicht gearbeitet.

Ich habe die Band mal vollkommen unerwartet im Vorprogramm von THIS IS HELL und DEAD SWANS gesehen und grade zu letztgenannten Engländern passten sie eigentlich ziemlich gut, da ihre Musik einfach so kaputt und zerrissen war. Zu dem damaligen Zeitpunkt war ich fasziniert, aber noch nicht vollends begeistert. Dass mein damaliges Interesse an der Band gerechtfertig war, wird hier nun via Let It Burn bestätigt. Keine Platte voller Hits, nichts zum einfachen Tanzen, aber dafür ein Klumpen Hass, mit dem man sich beschäftigen kann – man darf sich nur nicht von ihm runterziehen lassen. So kann moderner Hardcore mit Metal abseits von Metalcore-Klischees klingen!
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Fuze

Germany
Author: Jan Ahrens
Date: 2010-03-15

Katharsis bezeichnet laut Fremdwörterbuch „das Sichbefreien von seelischen Konflikten und inneren Spannungen durch eine emotionale Abreaktion“. Genau so beschreibt GOLDUST-Gitarrist Chris das Songwriting: „Das ist jetzt vielleicht etwas krass gesagt, aber es ist schon eine Möglichkeit für mich, meine Aggressionen loszuwerden. Die angepissten Sachen kommen ganz von alleine.“ Auf „Destroyer | Borderlines“ sind zwölf Stücke, die genau das verkörpern: Wut, Dreck, Ehrlichkeit. Vornehmlich im Midtempo gehalten, mit Highspeed-Ausflügen („Passage“) und atmosphärischen Parts („To no avail“). Doublebass, Blastbeats, Blackie-Riffs und markante Basslinien („The clawed one“) sorgen für ein fieses Grinsen beim Hörer, das sich in blankes Entsetzen verwandelt, sobald man das kaputte Bellen von Frontpsychopath Lars vernimmt. „Die neue Platte ist das Egozentrischste und Introvertierteste, das ich schreiben kann. Es ist näher an der Realität, als man vielleicht annimmt“, so der Sänger. Noch verstörender ist nur der Einleitungstext im Booklet, in dem man Bekanntschaft mit dem lyrischen Ich macht. Umschlossen ist dieser von einem Symbol, genauer gesagt, einer Rune: Thurisaz. Und die steht unter anderem für Katharsis.
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With Love The Underground

Germany
Author: Thomas Eberhardt
Date: 2010-03-14
Rating: 8 / 10

Auch das neue Signing von Let It Burn Records hält weiterhin an der Distanz des Labels zum Metalcore fest und das ist schlichtweg erfreulich, denn dieser Stil ist bis auf wenige Ausnahmen ausgereizt. Der Fünfer GOLDUST spielt von Cleveland-Bands inspirierten New School Hardcore mit vereinzelten Metalanleihen. "To No Avail" überrascht mit Spoken-Word-Passagen und schlägt eine Bresche zwischen die apokalyptischen Riffs, indem es auch mal atmosphärische Klänge einbaut. Der sechste Song "Awareness" wird dann richtig schön virtuos, wenn der Band ein Stoner Riff entwischt. Es zeichnen sich etliche Möglichkeiten ab, die man noch wahrnehmen könnte, aber selbst die aktuelle Stilmixtur überzeugt zweifelsohne. Textlich gibt man sich in den zwölf Songs düster; Ängste und Zwänge sind die beherrschenden Themen, aber auch Auflehnung gegen diese negativen Gefühle werden thematisiert. Mit zunehmender Spielzeit werden die Songs immer stärker und "Control" könnte durchaus als INTEGRITY-Tracks durchgehen. Rhythmische Kniffe, abrupte Breaks und eine ungewöhnliche Melodik sollten dafür sorgen, dass "Destroyer/Borderlines" des Öfteren im Player landen wird und vielleicht sogar für manchen zum Lieblingsalbum wird. Das Artwork des Zweitlings wurde von Daniel Ehrlich gestaltet, der auch der neuen BURY MY SINS EP ein schmuckes Cover verpasst hat, Layout ist von Niko Hermann Hülsmaier, der ja bis vor kurzem noch Blacktop Records-Betreiber war. Ein durchweg starker Release also und vor allem ein Album, welches mit der Zeit noch zu wachsen vermag und durch die eingestreuten, kurzen Uptempo-Songs den Hörer auch immer wieder mal aus der Opulenz reißt. Alle Achtung.
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Durchdeswelt

Germany
Author: Durchde
Date: 2010-03-14

Ab dem 2. April wird die neue Goldust CD – Destroyer/Borderlines in den Läden stehen.

Mit dem Signing bei Let it Burn Records sollte es den Münsteranern möglich sein ihrem Bekanntheitsgrad noch einen weiteren Kick zu verpassen. In den letzten fünf Jahren spielten sich Goldust förmlich den Arsch ab und veröffentlichten neben einem Album diverse Releases. Die Band galt lange für mich als die europäische Antwort auf den Cleveland Sound der Marke Integrity, Ringworm und Co. Allerdings von einer bloßen Kopie zu sprechen würde einer Beleidigung gleich kommen. Die Band geht mit viel Feingefühl ans Songwriting, würzt ihren Brutalo Sound mit diversen Zutaten und steigert auf ihrem zweiten Album erneut ihren Wiederkennungswert.
Die gesammelten Erfahrungen aus den letzten Jahren, ob durch zahlreiche Konzerte mit den unterschiedlichsten Bands quer durch Europa, dürfte den Impuls für ihr wohl facettenreichstes Release gewesen sein.

2010 klingen Goldust brutaler und metallischer als je zuvor. Aufgrund der Hinzunahme melodischer Elemente, wirken sie tiefengreifender, vielleicht auch epischer und bedrohlicher. In den 12 Songs wird der genannter Stil im Kern jedoch immer wiedererkannt. Das Grundgerüst bleibt bestehen, welches oftmals nach einem Break im ultraschnellen Grindcorepart mit abschließenden Mid Tempoparts wechseln kann. Interessant finde ich die zu erkennenden 70ies Rock Elemente. Ein weiterer Beweis, dass sich Goldust in kein Korsett zwängen lassen wollen.
- Destroyer/Borderlines – stellt keine leichte Kost dar. Die Kompromisslosigkeit vom kehligen, angepissten und wütendem Gesang gepaart mit der Motivation in jedem Part die volle Power geben zu wollen, gelingt vorzüglich.

- Destroyer/Borderlines – strotzt durch Einfallsreichtum und eigenständigem Sound. Das gelungene Coverartwork reiht sich stimmig in die dunklen Welten seiner äußerst bedrohlichen Stimmung ein. Die Platte beweist schon heute eines für mich:
Die Möglichkeit Hardcore selbst 2010 immer noch einen eigenen Stempel aufdrücken zu können.
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Allschools

Germany
Author: Raphael
Date: 2010-03-12
Rating: 9 / 10

Hardcore. Metal. Psycho. Kotze. Schwarze Messe. Arroganz. Joy Division. Fegefeuer. Ausnahme. Wut. Wucht. Drauf. Geschissen.

Hört man eine Platte zum ersten Mal, so fragt man sich immer wieder, wie das Gehörte eigentlich auf der Bühne irgendeines Clubs funktioniert. Bei manchen Bands ist das meist eine simple Vorstellung in Form von Stage Dives und reichlich Sing A Longs. Bei vorliegendem Objekt, „Destroyer | Borderlines“, dem zweiten Album von GOLDUST, ist das etwas anders. Um nicht zu sagen: Komplexer. Auf einer Show von GOLDUST fühlt man sich mitunter ein wenig bedroht, ein wenig verängstigt, ein wenig angegriffen und manchmal empfindet man sogar Ekel, nämlich dann, wenn Frontmann Lars vor Erschöpfung auf die Bühne kotzt. Was es bei GOLDUST aber nie gibt, das ist eine Standardrhetorik. Keine dümmlichen Mitmachspielchen, keine Anbiederungen. Pure Energie, pure Wut, pure Verzweiflung, vermischt mit oben angeführten Eigenschaften, die GOLDUST zuletzt zu dem machten, was sie sind: Eine Ausnahmeerscheinung, die letzten Endes an sich selbst wuchs.

Und genau das macht „Destroyer | Borderlines“ zu einer jener Platten, die Zeit braucht, die fordert, die vielleicht sogar unverständlich wirkt. Das kommt daher, dass hier ein gewisses Konzept hinter steckt. Dem Artwork dieser Platte entsprechend scheint man sich durch wirre Gedankenläufe zu wühlen, bleibt hier und dort hängen, muss vor Schreck inne halten und hört so manchen Song im Albumverlauf gleich noch einmal. Ein gutes Beispiel dafür wäre das großartige „Intentions“. Niemand rechnet wohl mit dem abrupten Ende und den strafenden Zeilen dieses Songs. Wenn Sänger Lars dann im Finale den Charakter seiner Darstellung als krank entblöst und menschliche Ängste in Form von Psychosen verteilt, wird es nahezu perfekt. Perfekt angsteinflößend. Mit „Intentions“ kann man getrost von einem der besten GOLDUST Songs überhaupt sprechen, von denen man hier viele findet. So setzt man weiterhin die Eigenschaft fort, geniale Opener zu komponieren, was in diesem Fall der Reißer „(D.T.T.D.)“ übernimmt und sich nach und nach in das Spiel namens „Destroyer | Borderlines“ rein steigert. Aber jeder Song hat so seine Momente. Das nachfolgende „Awareness“ lädt im Mittelteil überraschend zum 2-Step ein, bevor es nicht minder überraschend mit einem fetten Gitarrensolo auslädt und am Ende nur noch ein wummerndes Bass aufstrahlen lässt. Der Bass spielt übrigens auf dieser Platte eine besondere Rolle. Stets rollt er unscheinbar im Hintergrund, bestimmt aber, bei genauerer Betrachtung, jedem Song ein besonderes Feeling ein. Songs wie „Isolation“ oder der Vorab-Song „Passage“ erhalten dank Bass eine wuchtige Frische, die man in dieser Art und Weise von GOLDUST noch nicht kannte. Überhaupt ist „Destroyer | Borderlines“ eine stimmige, in sich geschlossene Platte, die bei aller Zusammengehörigkeit den Anschein erweckt, als hätte jeder einzelne Track sein Eigenleben. Soll heißen: Keiner der zwölf Songs folgt einem typischen Raster. Mindestens nach der Hälfte bricht jeder Track ab und fungiert als Schocker in seiner ganz eigenen Rolle. Ob das nun weiblicher Gesang, ein gewisser Spannungsbogen oder eben das erzählerische Talent dieser Platte ist – Durch und durch ist „Destroyer | Borderlines“ ein großartiges und vor allem aber unvorhersehbares Album.

Fazit: GOLDUST beweisen mit ihrem zweiten Album, dass sie an ihrer eigenen Musik wuchsen und auf dem Weg in die psychische Heilanstalt für außergewöhnlichen Hardcore sind. Nicht als Patienten sondern als Aufseher.
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Helldriver

Germany
Author: Rolf Gehring
Date: 2010-03-12
Rating: 5 / 7

Goldust haben im deutschen Underground mit einem Album und einer EP bereits klargestellt dass einiges in ihnen steckt. Jetzt erscheint das erste Album über das renommierte Label Let It Burn. Die Band ist erneut gewachsen und präsentiert sich deutlich ausgereifter und vielseitiger als bisher. Die Marschrichtung, düsterer Hardcore, ist gleich geblieben doch die Band hat sich einigen interessanten Einflüssen geöffnet. So gibt es neben der eindeutigen Integrity Kante auch 90er New-School Hardcore, dreckige Rock Riffs und auch fiese Blastbeats im Sound der Band zu entdecken. Die Band zwängt sich nicht in ein enges Genre Korsett sondern bedient sich an den Stilmitteln auf die sie Bock haben. Die Songs sind aber keineswegs mit zu viel Ballast behängt sondern meist recht klar strukturiert. Dem Hörer begegnen einige wirklich saucoole Riffs und das fiese röchelnde Shouting passt perfekt zum ruppigen Sound. Hier und da könnte man für meinen Geschmack etwas kompakter und fokussierter zu Werke gehen. Auch können die Jungs leider nicht über die gesamte Albumlänge immer das hohe Niveau halten und haben den einen oder anderen schwachen Moment. Insgesamt zeigt die Band aber, dass sie sich positiv entwickeln und mehr und mehr ihren eigenen Sound finden. „Destroyer / Borderlines“ ist unterm Strich ein rundum gelungenes Album.
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Firealive

Italy
Author: Walter Regiani
Date: 2010-03-10
Rating: 10 / 10

Hailing from Germany and formed in autumn 2005 Goldust debut “Destroyer | Borderlines” (April 2010, Let It Burn Records) is a rude record about strong energic metallic hardcore filled with razor growls and ultra-chugga powered guitars.
Heavy, massive music in face taking roots from metalcore sXe music typical of Reprisal, Integrity and Length Of Time, adding fast and furious thrash metal solo. Based on precise drums and double bass. “Destroyer | Borderlines” delivers brutal metalcore with no-compromises, excellent mosh parts and a machine-gun riffage at all.
All that Goldust play is something very rare in underground landscapes, I mean, in the way how they’re precise and professional, is definetly unbelievable. A perfect blend of hardcore roots and metallic brute force, surrounded by pretty growly vocals: here you go with metalcore that offers a fair amount of diversity between tracks. Great stuff, check it out if you're into serious metalcore.
Expect them to get world famous, really.
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Outspoken-Magazine

Germany
Author: Alex
Date: 2010-03-10
Rating: 9 / 10

Na da haben wir doch mal wieder was richtig feines…

Goldlust aus Münster werden am 2. April 2010 ihr neues Album „Destroyer/Borderlines“ über Let It Burn Records (Soulfood Music) veröffentlichen.

Dies ist bereits das 7 Release der Truppe (darunter auch ein Demo, zwei Split und zwei 7“er) und ich muss gestehen, dass ich noch nie was von den Jungs gehört hatte.

Aber hey, dass ist doch mal wieder ein richtig geiles Album.
Mit „Destroyer/Borderlines“ wissen Goldlust durchaus zu überzeugen.
Zum größten Teil ultra schnell gespielter wütender Oldschool-Hardcore der sich musikalisch irgendwo zwischen Terror, Die Young, Your Demise und Integrity bewegt aber auf alle Fälle tierisch nach vorne brescht, dabei aber trotzdem immer abwechslungsreich und frisch klingt.
Doch kommen auf „Destroyer/Borderlines“ die Breaks und Melodien keinesfalls zu kurz, auch diese sind hier ab und an an den passenden Stellen geboten. Dazu kommt noch die super passende aggressive Stimme von Sänger Lars, die so dermaßen angepisst und wütend klingt, dass sich mir fast die Nackenhaare aufstellen. Genau so wünscht man sich das!!!
Die Songs bauen eine wahnsinnige Atmosphäre auf zu der das gesamte Artwork wie auch der Albumtitel super passen.
Auch die Lyrics passen einfach zum Gesamtkonzept:
Textauszug aus „White Nights“:
„My faith lies shattered
next to my hopes
in shreds are my palms
the sun doesnt reach me
from my fists a foreign light
eclipse in white nights”

Das Artwork finde ich auch mal nur geil…doch bevor ich hier selbst was dazu schreibe, führe ich doch lieber die Worte von Sänger Lars hier an, welche es doch noch viel besser beschreiben als meine:
„Ich verstehe es als einzigen Menschenmatsch, der wahllos fickt, rumleckt, küsst, liebt und hasst, wie es ihm gerade in den Sinn kommt. Man verliert sich im Wesen eines anderen, verschmilzt mit ihm und auch anderen in seinem Leben und ist doch zerrissen, kaputt und allein (Interview auf www.allschools.de)“



Alles in allem ein super gutes Album, welches mir von vorne bis hinten absolut gut gefällt. In mir haben Goldlust auf alle Fälle einen neuen Fan…und ich denke die Burschen werden mit „Destroyer/Borderlines“ noch mehr Leute überzeugen können.

Übrigens werden Goldlust mit Storm and Stress auf Tour in einigen Städten unterwegs sein (Tour geht vom 30.04. – 09.05.). Also hinkommen und die Jungs supporten.

Alex Outspoken sagt 9 von 10 Punkten

Anspieltips:
White Nights
Awareness
Passage

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Heartbeatmedia

Germany
Author: Tanja Adis
Date: 2010-03-02

Goldust aus Münster hatten in diesem Frühjahr das Glück, gleich nach dem Hassbrett To Kill von Let It Burn Records aus München gesignt zu werden. Nach ihrer EP “Noir” und der Split 10” mit Evenworse liefern die Norddeutschen nun also ihr erstes Full-Length Album ab, welches ein ziemlich brachialer, harter Brocken ist, der schön tough mitten in die Fressleiste ballert. Goldust haben sich in den letzten Jahren wirklich den Arsch abgespielt und ihren anfänglichen Clevo-Style (Integrity, Ringworm etc.) weiter variativ ausgebaut. Mit diesen 12 neuen Tracks zeigt die Hardcoreband der Musikwelt jetzt endgültig, dass Sie zu sich selbst gefunden haben und man eigentlich keine Vergleiche oder Schubladen mehr öffnen sollte, um Sie zu kategorisieren. Die Lyrics sind dabei geprägt von tiefgreifenden Gefühlen, die destruktive Gedanken, Hass und Abscheu beinhalten. Goldust verpassen dabei zum Glück aber nicht, ihre Songs wirklich clever zu strukturieren, so dass es dem Hörer nicht langweilig wird. Sie nehmen daher immer wieder das Tempo raus oder den Gesang weg. Auch der Einsatz einer zweiten Stimme (von Gitarrist Chris) wie in “D.T.T.D.” hat was. Hier handelt es sich also nicht um schnödes, stumpfes Gepolter, sondern um leidenschaftliche Musik, die sich dank vielseitiger Einflüsse diversen Spielereien nicht verschliesst. Und genau das macht im Endeffekt dann auch den Reiz aus. Zu diesen Tracks kann man abwechselnd 2-Step tanzen, träumen oder wütend gegen den Schrank hauen. Und schön ist auch, dass der Kern des Ganzen immernoch deutlich nach Clevo-HC in the vein of Integrity und Konsorten tönt. Man nehme einen guten Touch Newschool-Hardcore dazu und verpasse das ganze mit moderat modernen Tönen. Fertig ist ein Werk, das wirklich mächtig Eindruck hinterlässt und noch dazu mit einem sehr ansprechenden Artwork ins Auge sticht.

FAZIT: “Destroyer | Borderlines” hat ganz bestimmt das gewisse Extra und zwar vor allem deshalb weil Goldust es hier problemlos geschafft haben, klassischen Hardcore mit modernen Elementen zu fusionieren, wodurch das Hörerlebnis wirklich einzigartig und individuell klingt. Gleichzeitig hat der Silberling noch genug Energie und Schlagkraft, um einem die Frisur hochamtlich durcheinander zu wirbeln. Was will man mehr? Diese Band sollte man im Auge behalten, die können international nämlich locker mithalten.

We’re all guilty for all we say. We do as we please, we’re like pigs!
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Babieseater

Serbia
Date: 2010-03-01

Iako bend postoji od 2005. (iz nemačkog grada Münstera su), i iza sebe ima 1 studijski album („Axis“), nekoliko EP-a, imao evropsku i UK turneju, do ovog novog „Destroyer | Borderlines” nisam imao priliku da ih čujem.
Zvuk im je stara škola Hardcore-a (sa uplivom Metala) sa kraja ’80-tih, početka ’90-tih, i bendova poput Slapshot-a, M.O.D.-a, Integrity-a.
Goldust je uspeo da spoji Hardcore sa odličnim Metal rifovima, uz Trashmetal deonice i specifičan vokal pevača Lars-a, koji u mnogome podseća na Dwid-ov (pevač Integrity-a), što ovaj bend izdvaja od svih ostalih, sličnih bendova koji danas postoje na muzičkoj sceni.
Kao što smo ovde već pisali, CD prati jako zanimljivo oslikan omot koji je uradio Daniel / Dude of Death. Izdvojio bih nekoliko pesama, pre svih „The Clawed One”, „Isolation” i „Coldness”, koje su mi se dopale na prvo slušanje.
Produkcija je, po meni, nešto bolja nego što je to bio slučaj na prethodnom albumu, (iako je i na „Axis“-u odlična), koji sam odmah po preslušavanju „Destroyer | Borderlines” morao da nabavim, pa ovaj album svakako preporučujem svima koji vole Integrity, i taj stari „metalik“ Hardcore.


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Babieseater (English)

Serbia
Author: Marko Macek
Date: 2010-03-01

Even though band exists since 2005. (Münster, Germany) and have one full length material („Axis“), few EPs and European and UK tour, performing with number of big Hardcore bands, until their new „Destroyer | Borderlines“ CD, I didn’t have chance to hear them.
Their sound is old school of Hardcore (with touch of Metal) from late ‘80s and early ‘90s bands like Slapshot, Integrity and M.O.D.

Goldust succeeded to mix up Hardcore with excellent Metal riffs, along with Thrashmetal parts and unique voice of singer Lars that could remind us on Integrity’s Dwid Hellion, and that’s what puts the light on this band in despite of many „similar“ others existing nowadays on the scene.

By „The Clawed One“, it seems like they are preparing us for what’s coming and then, WHAT A TRACK…„The Clawed One“ is, for me, one of the best songs I’ve heard lately. Material is continuous attack on your senses, with same style and fury. One after another, „To No Avail“, „Intentions“, „Awareness“, then comes „Isolation“, one more track that caught my attention, „Acheron“ that proves their intelligent mixture of Hardcore, Metal and Thrash metal, „Coldness“ one more to favor, short and exact, following „Control“, „Passage“ and closing „Aenima“ that with rhythm and arrangement opposite of the beginning and the first track, and lead us to the end of this CD.

Cover and artwork is pretty interesting and it was done by Daniel / Dude of Death. This CD is recommended for all Integrity and that old „metallic“ Hardcore fans.

Album will be released on April 4. by Let It Burn Records. CD will contain following tracks:
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punkzine.org

Germany
Date: 2010-03-01

Da lief mir letztens auf einer Fete doch glatt Christoph, Drummer der HC-Band „Goldust“ über den Weg. Bei Cola und Bier haben wir uns gut unterhalten und so habe ich kurzerhand angeboten deren neues Album zu besprechen, auch wenns eben kein Punk is. Tadaa, da isset. Musikalisch ist das Album kraftvoller HC mit ganz leichten Metal-Einflüssen. Die Band gibt’s seit 2005, da ich aber die vorherigen Alben nie gehört habe, kann ich nichts über deren Entwicklung sagen, aber dieses macht einen guten Eindruck. Die Lieder überzeugen auch mein HC-Punk/Deutschpunk/Punkrock favorisierendes Gehör, die Texte sind durchgängig englisch und dunkel und werden auch genau so raus geschmettert. Was mir gut gefällt ist die Abwechslung sowohl innerhalb der Songs als auch des ganzen Albums. Wenn du dich hinsetzt, das erste Lied anmachst, nimmt dich die ganze Platte mit auf eine Reise und lässt dich bis zum Ende nicht einmal anhalten oder aussteigen. Man muss sich auf die Platte einlassen, definitiv kein Album, dass man einfach irgendwo mal im Hintergrund laufen lässt. Die Platte kommt am 04.04.2010 raus und wird hier und in Österreich über Soulfood vertrieben. Die Beneluxer freuen sich über die Platte von Sonic Rendezvous. Für die Onlinegeilen von euch stellt IODA die Songs auch über alle gängigen Downloadseiten zur Verfügung. Konzerte stehen wohl auch schon an. Besonders haben mir übrigens die Lieder „Control“, „The Clawed One“ und „White Nights“ gefallen.
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Sweet Jane Music

Germany
Author: Dennis Grenzel
Date: 2010-02-23
Rating: 4 / 6

Die aus Münster stammenden und seit nunmehr 5 Jahren aktiven Goldust haben zu Beginn ihrer Karriere einen musikalischen Weg eingeschlagen, den sie bis zum heutigen Tage nicht verlassen haben und der einen denkbar guten Grundstock für eine Band darstellt, die sich neben diesen alles entscheidenden musikalischen Einflüssen noch immer weiter entwickelt hat und eben dies darüber hinaus noch immer tut. Eben diesen Kern dieses bundesdeutschen Quintetts bildet der seinerzeit maßgeblich von Bands wie Integrity und Ringworm vertretene Cleveland Hardcore. Hinzu kommt im Fall von "DestroyerǁBorderlines" eine nicht zu unterschätzende Schlagseite New School-Hardcore, die diesen in Summe zwölf äußerst brachial wirkenden Songs ein höchst modernes Klanggewand verpasst. Ja, stringent eingespielte Kompositionen wie "White Nights", "The Clawed One", Intentions", "Awareness" und schließlich "Coldness" atmen über die bestimmende Clevo-Kante hinaus den Geist von Bands wie Tragedy, From Ashes Rise und zudem The Hope Conspiracy. "DestroyerǁBorderlines" ist aus eben diesem Grunde aus gleichen Teilen klassisch und modern angelegt. Hinsichtlich des den Songs zugrunde liegenden Tempos haben Goldust jede Menge Variationen zu bieten, der Fünfer lässt die Songs jedoch derart zielgerichtet erscheinen, dass man an mancher Stelle fast schon meinen könnte, zwischen Schlagzeug, Bass, Gitarre und Gesang passe kein einziges Stück Papier mehr. Ja, "DestroyerǁBorderlines" ist ein faszinierendes Stück Hardcore, mit dem sich die Münsteraner noch ein ganzes Stückchen weiter in Richtung der Speerspitze des deutschen Hardcore vorarbeiten können.

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Overall Rating

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Guerilla Homefires (vinyl EP)

LET IT BURN
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TAUSEND LöWEN UNTER FEINDEN
Machtwort (2nd press)
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