Till We Drop The Summer Triangle

LiB 055 · 10/2011 · CD

THE SUMMER TRIANGLE is one of the catchiest records to ever come out from the depths of the Hungarian pop/punk scene. Till We Drop are determined to put Hungary on the map when it comes to catchy tunes & memorable sing-alongs mixed with heavy breakdowns. Even though THE SUMMER TRIANGLE will see the light on a cold winter day, it will instantly make you want to party through a hot summer night. This is the soundtrack to never-ending fun.

1.Tranzit
2.Be Kind, Please Rewind!
3.B.R.O. (This One's For Our Friend)
4.Forgive & Forget
5.Twenty Two
6.A Sticky Situation
7.Introducing J. Pussy
8.Such A Blur
9.Young And Blind
10.It's Been A While



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Poisonfree

Deutschland
Date: 2012-04-11

Also erst dachte ich: nee, so Poppunk, mit ein bisschen Taking Back Sunday dort, ein bisschen Metal und Geschrei hier, kennwa doch in und auswendig. Und dann lässt man den Opener auf sich wirken und merkt: okay, das Songwriting hats schonmal in sich. Der Gesang ist großartig, der Chor macht ne kleine Gänsehaut, und überhaupt kommt das ganze derbe sympathisch rüber. Dann noch ein Moshpart wo man ihn nicht erwarten würden, ein kurzes Augenmerk auf die gute Produktion gelengt, und zack, liest man interessiert das OneSheet. Aha, aus Ungarn kommen die? Klingen ziemlich genau wie die US-Vorbilder, nur ein bisschen besser, weniger geleckt, irgendwie authentischer. „be kind, please rewind“ folgt und ist ähnlich unterwegs. Poppig hier, mit ordentlich Crunch dort, und v.a. mit tollen Vocals, vom Gesang angefangen über den Chor und dann wieder zum rotzigen Geschrei hier und dort. Zudem ist auch dieser Song erstklassig geschrieben. Klar ist das auch irgendwie cheesy, aber auf eine ganz sympathische Art und Weise. 2 Songs, 2 gute Laune Sommer Songs. Gute Quote. Weiter gehts mit „B.R.O.“, flott rockend und gefällig, aber ebenfalls mit guten Hooks und einem tollen Chorus ausgestattet. „Forgive and forget“ ist dann schnell, laut, hardcorig, später moshig und erneut mit einem wirklich erstklassigen Händchen für die poppigen, mehrstimmig inszenierten Parts in der Mitte gefertigt. Mit „A Sticky Situation“ folgt kurz darauf ein kleiner Über-Hit. Wohltemperiert steigt man ein, mit gutem Drive und Rock, bevor der Chorus dann nochmal die Laune anhebt, v.a. wegen des tollen Chorus und der Details, die der Sänger beisteuert. „I won’t give up this time“ hat sich für Monate in mein Hirn gebrannt. „Introducing J. Pussy“ ist dann Metalcore mit Spassfaktor, balanciert zwischen allen genannten Elementen, und macht seinen Job erneut gut, v.a. durch einen erneut umwerfenden Chorus. Es folgen 3 weitere Songs im Umfeld des Beschriebenen, und somit wird die Platte ohne Ausfall mit Bravour zu Ende gebracht.

Für mich eine ziemliche Überraschung, kann es die Band doch locker mit vergleichbaren Acts aus den Staaten aufnehmen. Vordergründig könnte man das ganze oberflächlich und auf schnellen Erfolg ausgerichtet abwerten. Das würde aber das Talent ignorieren, welches die Jungs bei der Zusammenstellung ihrer sicherlich kommerziellen Mischung beweisen. Zudem sind erstklassige Musiker und ein überaus talentierter Sänger am Start. Der Sommer kann kommen!
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Metalnews

Deutschland
Author: Michael Bambas
Date: 2011-11-27
Rating: 3/7

"Substanz folgt...?"

Poppiger Punk mit Metalcore-Versatzstücken? Der Kenner spannt seine Assoziationsmuskel an und wirft mit etablierten Namen wie A DAY TO REMEMBER oder FOUR YEAR STRONG um sich, mir hingegen stehen zunächst alle Haare zu Berge. Dabei fällt der erste bewusste Kontakt mit diesem musikalischen Hybrid viel weniger furchtbar als berechenbar und harmlos aus.

"The Summer Triangle" klingt nämlich nach zurechtgedrehter Konsensware. Rein formal befinden sich die Ungarn zwar auf der Höhe der internationalen Konkurrenz, trauen sich aber offensichtlich noch nicht, eine eigene Duftmarke zu versprühen. Hübsch produziert fahren die beiden eingangs erwähnten Hauptelemente parallel neben- und leider eben nicht miteinander, um eventuell etwas Interessantes hervorzubringen. In den Breakdown-Phasen entpuppt sich der starke Max als dürres Knochengerüst ohne vernünftigen Punch aus dem Basskeller [abgesehen davon, dass er zum abwechslungslosen One-Trick-Pony verkommt], während die fröhlichen, den Duft sonnenverbrannter kalifornischer College-Boys mit kichernder Freundin im Schlepptau verkörpenden Parts viel eher zum Kauf von Last-Minute-Tickets als zum Mittanzen motivieren. Die einzelnen Stücke laufen an einem größtenteils unbemerkt vorbei, da sie Schema F mitsamt catchigen Tausend-Mann-Refrains, einweichend gesungenen Texten, totgetriggerten Drums ohne Luft zum Atmen sowie verträumten, in den Hintergrund gemischten Wattebausch-Arpeggios zum absoluten Stilmittel erhoben haben.

Wie wäre es mit Hymnen in der Muttersprache? Einem stark ausgeprägten Akzent? Der Hinzunahme von Sackpfeife und Zither, um den Band-Sound um enorm viele Facetten zu bereichern? TILL WE DROP könnten jetzt jeden gut gemeinten Ratschlag brauchen, um nicht in der Masse unterzugehen. Oder zieht man es etwa vor, "Young & Blind" zu bleiben?
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wltu-music

Deutschland
Author: Thomas Eberhardt
Date: 2011-11-25
Rating: 8/10

Schmissiger Hardcore mit melodischer Kante, den man als Fusion von von aktuellen Amibands wie A DAY TO REMEMBER und guten alten Bekannten wie NEW FOUND GLORY bezeichnen könnte, wenn man es etwas verkürzt darstellen möchte. Natürlich gibt es Deathcore-Parts mit reichlich Stakkato, aber die Vocals pendeln zwischen ultrabrutal und zuckersüß. Das Debütalbum der Ungarn gefällt mir von Durchgang zu Durchgang besser, aber die Highlights sind schwer zu benennen, weil das gesamte Album auf recht hohem Niveau stattfindet. "A sticky situation", "Introducing J. Pussy" und "Be Kind, Please Rewind" sind aber mit Sicherheit ein guter Grund den Erstling auf den Wunschzettel zu packen, oder sich einfach mal selbst von der Finesse der Band zu überzeugen. Das Comic Artwork und die schlauen Texte machen die zehn Songs jedenfalls zum gelungenen Einstand und bestimmt werden TWD ihre Fans finden, da bin ich mir sogar ziemlich sicher. Thomas Eberhardt (8)
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Firealive

Italy
Author: Walter
Date: 2011-11-15
Rating: 7/10

Hailing from Budapest, Hungary, Till We Drop play a good and honest punk-(metal)-core in the wave of This Is Hell, Memphis May Fire and Yashin: “The Summer Triangle” (October 2011, Let It Burn Records) is an heavy release, with a perfect balance between hard and soft parts. Professional melodies and good skills into compose music are the elements of this record; fast, energic, original “The Summer Triangle” is filled with heavy breakdowns from chugga chugga guitars and sung vocals alternated with deep growls. Well, this is music for college, don’t misunderstand, because there’s good stuff on “The Summer Triangle”, I get always surprised when suddenly everyhing gets broken by potent breakdowns, I love it. Less, I like, when the melodic parts are too long; I hope for the next release they’ll reduce melodies and also sung parts. This release is in the middle of screamo, melodic punk and metalcore; I would say Till We Drop have their own sense of gemine infusion between different styles and be sure “The Summer Triangle” is is definitely worth to listen and buy. Compliments, waiting for the next, with more aggression and sense of devastation.
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Durchdes Welt

Deutschland
Author: Durchde
Date: 2011-11-15

Auch wenn das Releasesdate des Till We Drop Debüts stimmungstechnisch besser in den Sommer gepasst hätte, funktioniert der sonnige Sound der Budapester ebenso hervorragend in der dritten Jahreszeit, welche glücklicherweise zahlreiche Sonnenstunden bereit hält.
Ihre mitreißenden Melodien und der Harmonie starke Gesang laden förmlich zu nicht enden wollenden Sing a Longs. Die noch recht junge Band, welche sich 2009 gegründet hat, lässt sich allerdings nicht wie evtl. nun vermutet in die Epitaph/Fat Wreck Schiene packen. Zwecks Wiedererkennungswert haben sie ein feines Ass im Ärmel. Anstatt wie andere Bands des Genres mit Blödeleien oder Ska Parts aufwarten, ergänzt die von Monster Engery gesponserte Band ihren fröhlich aufmunternden Sound mit toughen Metalcore Parts.

Nach einer Single, zwei Videoclips und zahlreichen Live Shows warten Till We Drop nun mit ihrem Debüt -The Summer Triangle- auf, stellen stilistisch einiges auf den Kopf und sorgen für reichlich Überraschungen. Warmherzige popige Tunes laden zum Mitgröhlen und eine guten Zeit haben ein. Den richtigen Zeitpunkt treffen sie immer genau dann wenn es dem Hardcorekid zu seicht werden könnte und zelebrieren dort ein Soundgewitter aus toughen Gitarrenriffs in Perfektion. Auch wenn sich stellenweise der ein oder andere deftige Shout einschleicht ruht ihr Gesamtkonzept auf der Sonnenseite des Lebens. Till We Drop stellen die Szene gewaltig auf den Kopf und provozieren mit reichlich Spaß in den Backen durch die Blume hindurch.

Metalcore muss nicht zwangsweise stumpf/brutal sein und genau an diesem Punkt packen mich Till we Drop und haben mit -The Summer Triangle- eine Niesche finden können.
Gefällt mir …
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Helldriver

Deutschland
Author: rg
Date: 2011-11-15
Rating: 4/7

Die Musikszene in Ungarn brodelt offensichtlich. Nicht nur The Southern Oracle legten diesen Monat ein beachtliches Debüt hin, auch ihre Landsleute von Till We Drop präsentieren ihren ersten Longplayer. Die Band besteht zwar erst sein 2009, die einzelnen Mitglieder treiben jedoch schon länger ihr Unwesen in der Szene. Ansonsten wäre das recht hohe Niveau, auf denen sich die Songs bewegen, auch kaum zu erklären gewesen. Stilistisch lassen es die Jungs deutlich melodischer angehen als The Southern Oracle. Hier wird Hardcore mit Pop-Punk vermischt. Als Referenz schießt sofort A Day To Remember in den Sinn und in der Tat segeln Till We Drop in genau deren Fahrwasser. Teils wuchtige Riffs und Geschrei werden mit sehr eingängigen Pop-Punk Gesängen und Melodien kombiniert. Die eigene Identität der Band sucht man ebenso vergebens wie die wirklich aufregenden Ideen. Trotzdem wissen die Jungs genau, wie man funktionierende Songs schreibt. So setzen sich einzelne Tracks wie „B.R.O.“ oder „Forgive & Forget“ recht schnell im Gehörgang fest. Die flotten Songs verfügen über viel Dynamik sowie reichlich Energie und Spielfreude. Leider beginnt sich der Sound schon vor dem Ende der Platte selbst zu überleben. Die Band wiederholt sich recht oft und die Highlights bleiben aus. Trotzdem bleibt unter'm Strich ein gutes Debüt übrig. An A Day To Remember kommen die Ungarn nicht ganz ran, diesen Stil aber so solide zu präsentieren wie Till We Drop gelingt bei weitem nicht allen Genrekollegen.
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Burn Your Ears

Deutschland
Author: Kai
Date: 2011-10-25
Rating: 5/10

Kommen in der Textilindustrie die krassesten Kopien eigentlich aus Ungarn? Musikalisch gesehen müsste diese Band aus Budapest jedenfalls von Plagiatsjägern überführt werden, denn noch dreister kann man wohl gar nicht von A DAY TO REMEMBER klauen. Könnte man in der Musik Patente anmelden, gäbe es hier nämlich definitiv Zoff!

An wen könnte man sonst bei dieser Mischung aus Pop, Poppunk und Mosh denken? An manchen Stellen sind sie sich sogar so nah, dass ich teilweise schon an Selbstironie gedacht habe. Aber ich denke mal, dass die Ungarn dass hier ernst meinen. Hier treffen nämlich gesungene Refrains und Strophen, die vor Melodie nur so platzen auf ein wenig Mosh, der von der Produktion her nicht zu böse klingt und einige Growls. Eigentlich erübrigt sich beinahe ein Review, da man sich ein beliebiges der letzten Drei ADTR-Reviews durchlesen könnte und sich dabei nur daran erinnern muss, dass es sich hier um die ungarischen B-Seiten der Songs handelt.

Ok, die Stimme klingt nicht ganz so, wie die der Amis, ist aber eben auch extrem ungefährlich und nett. Die Songs sind soweit ganz gut geschrieben und wenn sie nicht eine eins zu eins Kopie wären, könnte ich mich eventuell auch für dieses Debütalbum begeistern. Na zumindest könnte ich mich darauf einlassen, es ein „prima Party-Album" zu nennen (ganz auf die Zielgruppe zugeschnitten). Denn mit seinen mitsingbaren Refrains, den Melodien, dem Groove und produktionstechnischen Spielereien (samt Technobeats und CHER-Vocal-Effekt) legen sie hier eine gute halbe Stunde voller guter Laune ab. Aber leider macht mir die komplette Abstinenz von jeglicher Individualität und die Dreistigkeit der Kopie den Spaß an der Platte kaputt.
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Kaaos

Finland
Author: Tommi Hämäläinen
Date: 2011-10-22
Rating: 6/10

Nyt kun pop punkista on tullut uusi metalcore, ja mm. A Day To Remember on kova nimi niin rapakon toisella puolella kuin Euroopassakin. On lähes väistämätöntä välttyä siltä karulta totuudelta, että halpoja kopioita alkaa jonain päivänä kävellä vastaan entistäkin enemmän.
Nyt se päivä on koittanut, kun unkarilainen post-hardcore/pop punk-yhtye Till We Drop on saanut ilmoille debyyttinsä “The Summer Triangle”. Huolestuttavinta albumin sisällössä on kappalerakenteiden ja Jeremy McKinnonin (ADTR) vokaaliosuuksien suora kopioiminen huomattavan suurissa määrin aina äristelyistä puhtaisiin asti. Eikä tässä vielä kaikki, kompastuskiviä tulee vain lisää kuuntelun edetessä pidemmälle. Kappaleet eivät eroa toisistaan millään tavalla, samaa kaavaa toistetaan samoissa kohdissa, ja vielä kerta toisensa jälkeen aina samalla tavalla. Ja tuo kaavakin on melko yksinkertainen; alkuriffi, rallatukset, äristelyt, breakdown, uudet rallatukset ja loppuun vielä mahdollisesti uusi breakdown.
Pieni plussa kuitenkin siitä, että kappaleet ovat juuri niitä hyvällä fiiliksellä ladattuja ralleja, joita kuulee mielellään kerta toisensa jälkeen aina uudestaan, mutta liika toisto ei tässäkään asiassa ole koskaan hyväksi. Jotain omia elementtejäkin on yritetty ujuttaa sekaan, kuten “Twenty Two” -kappaleen tuulesta temmatut syntikat, jotka eivät toimi tässä alkuunkaan.
Debyytiksi “The Summer Triangle” yllättää kyllä positiivisesti miekkosten soittotaidoista ja levytysvalmiudesta. Mutta toisaalta, Unkarin pojilla on vielä paljon opittavaa oman tien kulkemisesta ja kappaleiden sisällön laajentamisesta. Toivottavasti heistä kuullaan vielä uudestaan positiivisemmissa merkeissä, olisi sääli jos kaikki potentiaali valuisi hukkaan toisen varjossa kulkiessa. Hyvästä meiningistä irtoaa kahdeksan pistettä, “omista” biiseistä vaan neljä.
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Heartbeatmedia

Deutschland
Author: Tanja Adis
Date: 2011-10-01

Alle reden von Close Your Eyes. Till We Drop stehen diesen Vorreitern in Sachen melodischem Poppunk in nichts nach. Das neue Album “The Summer Triangle” trägt nicht umsonst diesen Titel, denn hier gibt es “Sonne-aus-dem-Hintern”-Melodien, Hooks die sich gewaschen haben, zweistimmigen Gesang und derbe Punkrockparts, die einfach alles aus dem Hörer herausprügeln.
Till We Drop stammen aus Budapest in Ungarn. Ja Ihr habt richtig gelesen, aber ich möchte gleichmal vorwegnehmen, dass die Jungs den ganzen Poppunkbands aus den USA in nichts nachstehen. Deswegen müsst Ihr hier weiterlesen! Acuity Music, das digitale Sublabel von Let It Burn Records, sind auf die Ungarn aufmerksam geworden und ich schätze mich ziemlich glücklich, diese Band nun zu kennen, denn ab jetzt gibt es eine echte Alternative zu Close Your Eyes. Till We Drop haben mit “The Summer Triangle” alles richtig gemacht, fusionieren Poppunk-Riffs mit Metal-Breakdowns und das mit einer Energie, wie man Sie sonst eher von Hardcorebands gewohnt ist. Till We Drop haben sich im Jahr 2009 zusammengetan und die Mitglieder waren davor schon in anderen Bands aktiv. Also keine Unbekannten in der ungarischen Musikszene.
Nach der Veröffentlichung der ersten Single “Twenty Two” im Februar 2010 und nach ihrer allerersten Show hatten Sie bereits einen Sponsordeal mit Monster Energy Drink im Gepäck. Nicht schlecht oder? Aber auch nicht weiter verwunderlich, denn Till We Drop bringen ein wirklich sehr grundsolides Handswerkszeug mit, haben ein feines Händchen für eingängiges Songwriting und nehmen den Hörer mit ihren eindrücklichen Singalongs und ansteckenden Melodien gefangen. Manch einer könnte den Jungs vorwerfen, Sie machen nichts Neues. Na und? Dafür verstehen Sie Ihr Handwerk und sorgen dafür, dass man während der Spielzeit zu 100% eine gute Zeit hat und keinen Song wegdrücken muss.

FAZIT: Till We Drop sind die neuen Close Your Eyes und können diversen amerikanischen Bands in Sachen Pop-Punkrock bei weitem das Wasser reichen. “The Summer Triangle” holt die Sonne ins Wohnzimmer und Ungarn ist weiterhin am Ball in Sachen Musik. Ich kann es kaum erwarten diese Jungs mal live zu sehen! Pflichtstoff Freunde.
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Metalglory

Deutschland
Author: Shylock
Date: 2011-10-01
Rating: 7,5/10

Pop-Punk mal nicht aus den USA sondern aus Ungarn, das mir als Land so ziemlich als letztes für diese Stilrichtung einfallen würde. Die Jungs von TILL WE DROP haben den Schritt gewagt und hauchen dem seit American Pie eher klischeebehafteten Genre neues Leben ein. Der Sound ist erstklassig, die punkigen Riffs sind gespickt mit großartigen Refrains, die sofort ins Ohr gehen. Zwischendurch gibt es ein paar Metal-Breaks mit einigen Metalcore-Shouts, die aber höchstens das Salz in der Suppe ausmachen und nie zum Selbstzweck werden. Wer mit der Musik von Bullet for my Valentine etwas anfangen kann, sollte sich auf jeden Fall "The Summer Triangle" von TILL WE DROP vormerken. Mit knapp 35 Minuten bringt die Scheibe zwar eine relativ kurze Spielzeit mit, kann das aber durch die guten Songs wieder wett machen.

Insgesamt liefert das Album der Ungarn besten Gute-Laune Pop-Punk, von dem sich die US-Bands mal ein Stückchen abschneiden können. Auch wenn die Jahreszeit nicht so ganz zu den fröhlichen Sommer-Party-Melodien passen mag, erinnert man sich mit dieser CD gerne an die letzte Pool-Party zurück.
TILL WE DROP sind in dieser Formation seit 2009 aktiv, spielten aber vorher schon in der ungarischen Underground-Szene in diversen Live-Bands. Talent haben die Jungs allemal und vielleicht klappts ja mit dem Durchbruch. Mit Songs wie dem Anspieltipp "A Sticky Situation" kann man sich das gut vorstellen.

Gute Laune Pop-Punk mit ganz leichten Anleihen zum Metalcore - TILL WE DROP bereichern das Pop-Punk-Genre auf jeden Fall.
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The New Review

Author: Max Grundström
Date: 2011-09-25
Rating: 3/5

A lot of European countries go unnoticed in this branch of music. While loads of bands originate from Germany, France, UK and even Sweden, many of Europe’s countries never seem to make their way past their own borders. I mean, take Switzerland for example. How many bands do you know that are Swiss? That’s right. Like, one. And that’s Breakdown Of Sanity. Now it’s time for Hungary to make some noise when Till We Drop attempt to take on some easycore. Other European easycore bands have proved their worth (Can’t Bear This Party, Chunk! No, Captain Chunk!, Me vs Hero etc.) – and Till We Drop are scaling the same mountain they’ve already conquered.

Admittedly, as soon as I saw the album cover, I expected this to be an immature high school pop punk band. They proved me wrong immediately in the first track, “Tranzit”. With vocals unlike many other pop punk bands, this band doesn’t come off as whiny; a common “issue”. The song structure, not only in “Tranzit” but in a couple of the other songs, too, is innovative and unpredictable. This is for some reason not a very uncommon feat from pop punk bands from countries with limited music export in these genres. Other than “Tranzit”, “Forgive & Forget” is another memorable track, with a rather exquisite feature; the keyboard-ridden breakdown at the end is a phenomenal closer.

Now to the bad stuff. One of the things that bother me is that the album’s pace is very uneven. Sometimes it’s much too slow; like I’m playing my 78 rpm record in 45 rpms. Pop punk is supposed to be fast and energetic. With the feeling of being covered in sludge at times it kind of takes away that feeling. Even so, when the music is played in a sensible pace, it’s definitely enjoyable. The second thing that bothers me is the large amount of choppy vocal effects. Once or twice can be cool, but not when you hear it for the eleventh time. Third is simply this: who names their song “Introducing J. Pussy”?

Till We Drop’s The Summer Triangle has numerous interesting sections, but there aren’t any whole songs that keep me going back to them because I liked them. I do hear potential in this band, and this record will most definitely put their name out there; but even so, it will take a while before they play together with the big boys. I’m certain that good things will come their way and that they’ll release something very worthwhile in time. It’s an okay debut, but right now I’m expecting and looking forward to an even better sophomore.
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Allschools

Deutschland
Author: Moppi
Date: 2011-09-15
Rating: 6/10

Jugendlich vorbildlich auf den letzten Drücker: Bevor der Moshpopzug den Bahnhof Richtung Versenkung für einige Zeit zu verlassen droht, springen fünf muntere Ungarn noch schnell ins Trigger-Abteil, wo zwischen Schubidubidu-Lyrics und Doppelfußmaschine einfach noch ein Plätzchen zum Party machen und „going crazy“ sein muss. Na, wer sagt´s denn.

Nein, TILL WE DROP werden aufgrund ihres Bandlogos, Artworks oder legeren Äußeren nicht voreingenommen behandelt und ja – der Sänger heißt wirklich so, denn eigentlich ist Peter John Kiss nämlich Kanadier. Heute lebt er wieder in Budapest und wenn er nicht gerade in Vodafone-Werbespots auftritt, rockt und poppt er sich mit seinen vier Mitstreitern durch die sonnige Küste von FOUR YEAR STRONG bis A DAY TO REMEMBER. Leider scheint Mister Kiss nicht stetig und mit vollem Herzen dabei zu sein, denn „Be Kind, Please Rewind!“ und „Forgive & Forget“ klingen etwas reserviert und wollen sich einfach nicht der zarten und manchmal zu brüchigen Stimme des Frontmannes unterwerfen, die bei Zeilen wie „The Road, The Band – Is Our Wake-Up Call, This Life, Is Ours – Let´s Make The Best Of It“ eher an der Oberfläche schwimmt.

Auf Dauer helfen „The Summer Triangle“ auch keine düsteren Growls, schlüssige und gutgelungene Anführer wie „A Sticky Situation“ oder das wirklich facettenreiche „Such A Blur“, um sich im internationalen Lolli-Core-Überangebot zu behaupten. Nach gerade mal knappen zwei Jahren Selbstfindung ist ein Energydrinksponsor im Hause TILL WE DROP also ein super Selling Point - wie sollen Máte, Endre, Bálint und Ferenc an den Instrumenten sonst die intensiven Breakdowns in „Introducing J. Pussy“ oder den „alle springen!“-Chorus von „B.R.O. (This One´s For Our Friend)“ überstehen? „The Summer Triangle“ ist mit zehn Songs vielleicht etwas kurz aber dennoch so kernig und robust produziert, dass technoide Intropassagen („Twenty Two“) und Best-Of-Abkupferungen bekannter Genrekollegen („Forgive & Forget“) darauf Platz finden. TILL WE DROP sind clever und orientiert und wissen, dass mindestens ein Fuß auf die Monitorbox gehört. Ob die Zugkabine vor lauter Neonhoodies und Haarsprayduft zu zerplatzen droht, bleibt allerdings abzuwarten.
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Enemy.at

Deutschland
Author: Alex
Date: 2011-09-14
Rating: 4/5

2009 wurde die Band von fünf Jungs aus Budapest gegründet. Seit dem haben sie eine Single aufgenommen, ein Video gedreht und einen „Monster Energy“ Sponsor Deal unterschireben - jetzt kommt ihr Debütalbum!

Till We Drop machen eingängigen Heavy-Pop-Punk, darunter versteht man das gekonnte Vermischen von Pop-Punk Riffs mit Metal-Breakdowns - also genauer betrachtet, absolut nichts Neues!
„The Summer Triangle“ besteht aus zehn Songs voller Singalong Passagen, Crowd Shouts und dem Wechselspiel zwischen Clean-Parts und Shouting! Das Ganze wird gefestigt durch die melodischen Gitarrenlines und den tighten Drumbeats. Die Breakdowns verleihen den Songs noch die nötige Härte.



Wenn man die Tatsache außer Acht lässt, dass das Album so klingt, als ob man es schon tausend Mal gehört hat und die Ähnlichkeiten mit A Day To Remember ignoriert, hält man ein hervorragend produziertes Album in den Händen.
„The Summer Triangle“ macht definitiv Spaß und bietet von der ersten bis zur letzten Sekunde echte Gute-Laune Musik. Man sollte also ein Auge zu drücken und die Sache mit den Ähnlichkeiten einfach vergessen, um gemeinsam mit Till We Drop richtig abzufeiern!
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Own Blood Magazine

Deutschland
Date: 2011-09-13
Rating: 8/10

Till We Drop könnte eine typische Ami-College Band, würden sie nicht aus "Budapest" kommen. Die fünf Jungs spielen eine Mischung aus Metalcore/Pop-Punk gepaart mit ein paar fetten Moshparts und sind quasi die europäische Version von "A Day To Remember".
Traumhaft schöne melodische, aber auch hart groovende Songs, die man sicht gut und gerne anhören kann. Auch wenn die Anzahl der Bands in diesem Genre derzeit wie Pilze aus dem Boden sprießen und jeder ein Stückchen von dem Kuchen abhaben möchte, sind Till We Drop trotzdem eine der wenigen Bands, die mit ihrem Sound auch wirklich überzeugen können. Eine Klasse Sommer-Platte und für ein Debüt-Album ein überaus guter Start!
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Overall Rating

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