Poison My Blood The Countess

LiB 058 · 04/2012 · MCD

5 songs that will grab you by the collar and shove a blend of ferocious hardcore riffage and heartfelt songwriting in your face. Poison My Blood's dark and heavy sound comes into its own on an EP that gives you a glimpse of the intensity and diversity that this band owns.
For fans of: Norma Jean, The Chariot, Converge

1.Misantrophy
2.Obey The Sirens
3.Winter's Breath
4.The Lighthouse
5.Dualism



Get the MCD, 3.90 € Get it on iTunes

New Core

Deutschland
Author: Zechi
Date: 2012-10-01
Rating: 7,5/10

Die Belgier Poison My Blood kamen mir mit ihrem starken Debutalbum „Monuments“ erstmals zu Ohren und Ende 2010 erschien der Nachfolger „The great northern“ beim renommierten Münchner Label Let it Burn Records, wo auch die neue EP mit dem Titel „The countess“ erschienen ist.

Fünf neue Songs sind hier vertreten und nicht nur der Shouter ist neu. Auch die Musik hat sich doch ein Stück weit verändert. Klangen die Belgier auf ihrem Debut noch ziemlich nach Misery Signals, so sind sie heute doch ein Stück brachialer. Melodien finden sich fast gar keine mehr, das Tempo wurde deutlich zurückgeschraubt und der neue Shouter brüllt sich dazu die Seele aus dem Leib. Coalsece kommen mir insbesondere beim Opener in den Sinn oder auch Botch.

Die brachialen und düsteren Songs haben zwar etwas länger gebraucht, um richtig zu zünden. Inzwischen gefallen mir die neuen Songs von Poison My Blood aber mit jedem Hören besser. Die Jungs gehören definitiv zum Besten, was Belgien derzeit in Sachen extremem Hardcore/Metal zu bieten hat
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Revolution Music

Date: 2012-06-01
Rating: 2/6

Navnet Poison My Blood ville ikke sige mig et kuk, hvis ikke jeg havde oplevet den belgiske kvintet på sidste års udgave af Day of Decay festivalen, hvor de gav en virkelig tændt performance. Nu har jeg så haft mulighed for at vurdere bandets nyeste udspil i form af EPen "The Countess”.
Bandet kalder selv stilen for Progressiv Metallisk Hardcore, og det virker som noget af en selvmodsigelse: Hvordan får man det knudrede og ofte skæve fra den progressive verden til at hænge sammen med Hardcorens meget direkte energi?
PMB har valgt at satse på en progressiv musikalsk kerne, hvor de øvrige elementer indgår i større eller mindre grad i de forskellige numre. Fælles for musikken er, at den er meget skæv med mange facetter og melodistumper, som er stramt vævet ind i hinanden. Mange steder minder det om Meshuggah, bare ikke så teknisk præget. Samtidig har vokalen den karakteristiske råbende facon, som presser sig helt tæt ind til lytteren; de øvrige Hardcore-dyder som tempo og fængende drive optræder kun i meget små doser.
Jeg kan godt li´ både Hardcore og Progressiv Metal, men i den her viste blanding må jeg melde pas; i stedet for at virke forstærkende på hinanden, bliver tingene nærmest destruktive. Især den lukkede struktur i musikken kvæler Hardcorens største force, nemlig det energiske, og tilbage står kun den skrigende vokal, som så ret hurtigt bliver træls. Min nysgerrighed overfor EPen er derfor afløst af skuffelse, for disse 5 numre ligger langt fra de kvaliteter, som PMB viste i live-sammenhæng.
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Poisonfree

Deutschland
Author: Phil
Date: 2012-05-22

Schon der Vorgänger „the greath Northern“, damals produziert in Umea / Schweden hat mir richtig gut gefallen. Poison My Blood entwickeln sich weiter, und darüber wollen sie uns mit dieser 5-Song EP auf dem Laufenden halten. Neuer Sänger, neues Glück?

Ehrliche, emotionale harte Musik wird dargeboten, irgendwo zwischen Hardcore, Metal, mit viel Punk-Spirit, erdig und gelandet statt abgehoben und poliert, und v.a. weit weg von Genrekreuzungen wie Metalcore, die hier nun unnötig beschneiden würden. Das ganze klingt rauh, rauher als zuvor, es wird kratzig geschrien, die Gitarren klingen roh, und so gelungen die Produktion auch ist und so gut sie zum Sound passt, so wenig produziert klingt sie. Verschwurbelte Gitarren begleiten in „obey the sirens“ einen eigentlich straighten Beat, flirrende Melodien schaffen Tiefe, und über alle brüllt ein Frontmann, bevor man sich in einen wuchtigen Chorus wagt. Vor allem die Drums seien hier und nicht nur hier erwähnt, denn es gibt eine Menge zu entdecken, ohne das geposed wird. Ein bisschen wie Botch klingt das hier und dort, dann wieder wie Norma Jean oder irgendwo dazwischen, mit ganz eigener Note.

Auch „The Lighthouse“ trägt diese Handschrift, erfreut erneut mit erdiger, überzeugender Wut und Energie, ist vertrackt, hier und da noisig, dadurch immens interessant und abwechselungsreich, aber nie nervig. Nach Belgien würde man den Sound nicht verorten, eher in die USA als Coproduktion mit Schweden. Es gibt aber auch Längen, der finale Track zündet nur bedingt, der Sound weist Lücken auf irgendwie.

Ehrlich: mir gefielen die Herren vorher ein bisschen besser. Das ist nicht schlecht hier, aber irgendwie hat man den neuen Sound noch nicht ganz gefunden. Ich bin hoffenungsvoll, dass das bis zum Album gelingt, denn Talent ist immer noch vorhanden.
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Nuskull

Hungary
Author: Zahorán Csaba
Date: 2012-04-26
Rating: 7/10

A belga Poison My Blood valahogy sosem tudott bekerülni a legnépszerűbb európai metalcore-ligába, ennek pedig kétségkívül a srácok által űzött biztonsági játék volt az oka. Elvégre ha abban meg is állapodhatunk, hogy a választott név kevésbé szerencsés, ez az érzet csak tovább fokozódik, mikor rádöbbenünk, hogy az eddig két nagylemezt megjelentető bandára a Misery Signals mellett a Poison The Well hatott a leginkább érezhető módon. Az eddigi prekoncepciókon azonban elég hathatósan változtat a The Countless, ugyanis ha már a legutóbbi lemez, az Eskil Lövström (Cult Of Luna, Refused, Poison The Well) társaságában rögzített The Great Northern hallatán is sejthettük, hogy a matekos indíttatású, disszonáns témákkal élcelődő metalcore egyáltalán nem idegen a srácoktól, úgy most ez az elem a dalok középponti szervezőelemévé válhatott. Ugyanakkor ez a lépés minden korábbinál nagyobb teret biztosít egy olyan zenei elemnek, ami eddig szintén csak hangulatfokozóként bukkant fel: nem másról van szó, mint a post-metalról. Akik járatosak a műfajban, pontosan tudják, hogy Nyugat-Európában ez a hangzás milyen sziklaszilárd keretet és tartást ölt magára, és ennek köszönhető az is, hogy a banda friss EP-je – ha maradéktalanul nem is tökéletes, de – bővelkedik az emlékezetes pillanatokban. Az alapkoncepció még mindig olyan, mintha egy mélyre hangolt Poison The Wellt hallanánk, amelyik előszeretettel bonyolódik olyan hangulati játékokba, amit a The Oceantől, a Cult Of Lunától és a Bursttől hallhattunk korábban, és ha ez a képlet nem is makulátlanul eredeti, mindenképp hatásos és erőteljes. A felvétel csúcspontja kétségkívül az előzetesen megosztott Obey The Sirens, amit ilyen értelemben kár volt ellőni, de a Winter’s Breath tamos kiállása is megérdemli a figyelmet, és ennek jegyében elmondhatjuk, hogy minden dalban vannak értékes pillanatok. Kár, hogy ez még mindig nem bír akkora svunggal, hogy önálló és hiánytalanul lebilincselő együttesként beszélhessünk a Poison My Bloodról, de ahhoz mindenképp elég az alábbi felvétel, hogy amennyiben a srácok a közelben járnának, mindenképp látni akard majd őket.
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Burn Your Ears

Deutschland
Author: Kai
Date: 2012-04-25
Rating: 6,5/10

Die letzten beiden Platten von POISON MY BLOOD haben mich ziemlich umgehauen. Chaotischer, metallischer Hardcore, der seinen eigenen Regeln folgte und von einer unglaublich druckvollen Stimme nach vorne geprügelt wurde. Mit dieser EP habe ich dagegen ein paar mehr Probleme, obwohl sich ihr Grundrezept eigentlich gar nicht so stark geändert hat.

Eventuell sind die Belgier noch etwas chaotischer und schwerer verdaulich geworden. Zwar fängt die EP noch einigermaßen verständlich an, driftet aber irgendwie immer weiter ab und ich frage mich bei einigen Stücken tatsächlich, ob ihnen eine kürzere Spielzeit nicht wesentlich besser gestanden hätte. Ich vermute mal, die Jungs wollten ihr Songwriting steigern und sind dabei ab und zu über das Ziel hinaus geschossen. Zwar gehen die Stücke nur bis an die Vier-Minuten-Grenze – wirken aber irgendwie länger.

Natürlich zeigen POISON MY BLOOD hier auch wieder, was sie technisch können, dass sie Breakdowns auf ihre eigene Art und Weise behandeln und wie unglaublich dieser Sänger seinen Hass rausrotzen kann, aber es haut mich einfach nicht mehr so vom Hocker. Zwar waren auch die älteren Release schwer verdauliche Kost – aber irgendwie lohnenswerter, während das hier dann doch teilweise ganz schön anstrengender Krach ist. Zwar bauen sie auch hier wieder ordentlich Atmosphäre hier und da ein, aber etwas mehr Dynamik – also auch mal ruhigere Momente – hätten der EP definitiv noch mal was gegeben.

Ich kann nicht exakt bestimmen, was ich an ihren Alben besser fand, aber auf „The Countess" fehlen mir die zwingenden Momente, bzw. werden eben diese überlagert vom puren, krachigen Chaos. Irgendwie ist mir das zu anstrengend...
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Durchdes Welt

Deutschland
Author: Durchde
Date: 2012-04-23

Nach dem spannenden Einstandswerk -The Great Northern- beim Münchener Let it Burn Label, legen die Belgier nun knapp zwei Jahre später fünf neue Tracks in Form eine Mini CD nach.
Da es sich in vertrauten Gefilde einfach besser arbeiten lässt, haben Poison my Blood kurzerhand ihren Proberaum als Studio umfunktioniert und den Mix & Mastering von -The Countess- in die Hände der Jungs von Tonmeisterei Oldenburg gegeben. Herausgekommen ist ein mächtig fieser Brocken aggressiver metallischer Hardcore, gespickt mit zahlreichen Raffinessen.
Der Grundtenor von -The Great Northern- wurde übernommen und die Postrock Elemente weiter ausgebaut. Die neuen Songs klingen dadurch deutlich tiefgreifender. Man erlebt auf der einen Seite vermehrt melodische rockigere Parts und bietet als Kontrast auf der anderen Seite atmosphärischere und bedrohlichere Strecken als in der Vergangenheit. Ihre aggressive und angepisste Note haben Poison my blood trotz stilistischer Erweiterung nicht verspielt und klingen in den straighten Parts mit den verspielten Gitarren im Hintergrund deutlich breiter.
Ihre Mathcore Ausflüge erinnern mich an die guten alten Botch und in den Chaosparts reicht man fast an die Größe der Marke Converge. Doch schon kurz darauf werden alle möglichen Vergleiche zu Nichte gemacht, wenn Poison my Blood in spannungsgeladene Tunes eintauchen und so ihr völlig eigenes Süppchen kochen.

Die Belgier haben mit den fünf Tracks von -The Countess- einen leckeren Appetithappen geschaffen, welcher Lust auf eine neue Full Lenght macht. Wenn Metalcore durch Bands wie Poison my Blood weiter ausgebaut wird und sie sich bereit zeigen neue Türen zu öffnen, bleibt auch das oftmals totgesagte Genre weiter spannend.
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Helldriver

Deutschland
Author: rg
Date: 2012-04-20
Rating: 3,5/7

Poison My Blood aus Belgien haben sich mit ihren ersten beiden Alben als interessanter Newcomer etablieren können. Jetzt legen sie gut ein Jahr nach dem starken Album „The Great Northern“ eine fünf Track EP nach. Mit an Bord ist ein neuer Sänger, der sich auf Anhieb stimmlich nicht allzu stark von seinem Vorgänger unterscheidet. Dennoch sind an den neuen Songs klare Unterschiede auszumachen. Am offensichtlichsten ist die Produktion, die diesmal sehr viel klarer und transparenter ausgefallen ist. Dies bedingt bzw. unterstützt die zweite Änderung im Sound. Die neuen Songs sind deutlich weniger atmosphärisch ausgefallen als es beim letzten Album der Fall war. Der Post-Hardcore Aspekt wurde zu Gunsten eines stärkeren Metalcore Anstrichs geopfert. Von vorhersehbarem Moshcore sind die Jungs allerdings noch immer recht weit entfernt. Die Songs warten allesamt mit verschrobenen Riffs, schrägen Beats und überraschenden Arrangements auf. Allerdings schaffen es die Jungs nicht mehr so gut wie bisher, die Songs wirklich rund zu gestalten. Immer wieder scheinen sie den roten Faden zu verlieren. Auch wurde in Sachen Melodien der Rotstift angesetzt, wirklich mitreißende Melodien sind kaum zu finden. So will der berühmte Funke einfach nicht überspringen. Sicher finden sich immer wieder coole Momente und Ideen in den Songs, wirklich schlüssige Songs sind aber nicht auf der EP zu finden. Schade, Poison My Blood machten auf dem letzten Album eine sehr gute Figur. Die neue EP bleibt deutlich hinter den Erwartungen zurück
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Enemy.at

Author: Lukas
Date: 2012-04-16
Rating: 2/5

Ein Besetzungswechsel und eine, über ein Jahr dauernde, Schaffenspause scheint den Belgiern nicht gut getan zu haben. Während uns das Debüt der Post–Hardcore Crew noch vom Hocker haute, bemitleiden wir ihre neue EP „The Countess“ zutiefst.



Zwei große Veränderungen erwarten uns auf dieser EP der belgischen Schlägerbrüder von Poison My Blood – War das Debüt Album wirklich frischer Wind in der eher festgefahrenen Post–Hardcore Szene, so scheint „The Countess“ eine klare Totgeburt zu sein: Der neue Sänger (Shouter) kann dem Alten bei Weitem nicht das Wasser reichen und auch die progressiven Passagen der übrigen Musiker überzeugen uns nicht. Die fünf Tracks quälen sich bemitleidenswert dahin und scheinen das Anzeichen reiner Kreativlosigkeit zu sein.

Da helfen auch akustische Passagen nicht – sowie falsch und scheinbar unüberlegt eingesetzte Tempowechsel. Auch die Produktion der Platte scheint nicht von guten Eltern zu stammen: Überzeugte der Vorgänger noch durch satteren und volleren Sound, so haben wir bei dieser Produktion in vielerlei Hinsicht das Gefühl, eher einer Demo-Aufnahme, als einem (halb-?)professionellen Studiotape zuzuhören.

Die neue, frische Platte von Poison My Blood enttäuscht praktisch somit auf ganzer Linie und stellt für unsere Redaktionshaie eine willkommene Mahlzeit dar. Weder Sound, noch der neue Sänger können uns in irgendeiner Weise überzeugen. Wir hoffen, dass die Jungs auf dem nächsten Album wieder mehr zurück zu ihren Wurzeln finden und wieder kräftig und(!) kreativ in die Ärsche treten…
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Ondalternativa

Italy
Author: Meskio
Date: 2012-04-13
Rating: 4,5/5

Dal Belgio giunge questo EP bomba, a sorpresa, per i Poison my blood, band che incide per la Let it Burn/Acuity e rappresenta un certo filone di post hardcore emtallico/scuro, con giri circolari e screaming vocals che già dall'opener "Misanthropy" si fa apprezzare (qualche apertura melodica, qualche nota "quieta e lunga" di chitarra)per le doti compositive intrinseche del gruppo e per l'ottima padronanza tecnica.
"Obey the sirens" è bellissima, con parti che mi hanno ricordato molto i Meshuggah ai quali risponde un controcanto più melodico; tribalismi di batteria a centro canzone per poi trasformarsi in isterismi schizzati e veloci verso il finale.
La terza traccia e veloce, con parti tecniche e alternanza fra fraseggi chitarristici e momenti in cui basso e batteria giocano a demolirci mentre il feedback chitarristico resta in penombra.
"The lighthouse" mi ha ricordato molto il nervosismo a-là-Converge all'inizio e diventa un tour de force nervoso che mette a dura prova i nostri sensi, picchiandoci brutalmente e lasciandoci sospesi in un limbo, tramortiti dai suoni.
Chiusura affidata al quinto ed ultimo pezzo, "Dualism", che gioca con materia relativamente più lenta e pulsante fino ai ¾ ma che diventa un vortice nel finale.
Che dire? Solo 5 brani ma veramente una bellissima sorpresa che saprà martoriare le vostre casse e giocare con i vostri sensi.








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The Pit

Deutschland
Author: Katharina Neuert
Date: 2012-04-08
Rating: 6,5/10

Hardcore-Fans dürften sich bei Poison My Blood über gar nichts mehr wundern – längst ist die Band aus den Untiefen des Underground emporgestiegen und in diversen Fanzines und auf einschlägigen Konzerten und Festivals ein gern gesehener Gast. Direkt bei den ersten zehn Sekunden des Openers „Misanthrophy“ der neuen Poison My Blood-Scheibe „The Countess“ fällt einem allerdings ins Auge, dass sich am Mikro ordentlich was getan hat: Schrie sich auf der ersten Platte „The Great Northern“ noch Wouter L’Homme die Seele aus dem Hals, haben die Herren auf der Fünf-Track-EP den Neuen Bjorn Seynave ans Mikro gestellt. Dass einem diese nicht unerhebliche Veränderung sofort auffällt, bedeutet jetzt nicht, dass der neue Sänger schlechter ist – aber die unterschiedlichen Stimmlagen sind kaum zu überhören.

Jetzt darf man sich darüber streiten, ob einem Wouters hysterisches Gekreische oder Bjorns alles niederwalzendes Gebrüll mehr zusagt – im ersten Durchlauf wäre ich noch eindeutig auf der Seite des alten Sängers gewesen, allmählich kann der Neue aber auch überzeugen. Dabei stehen seine Chancen eigentlich nicht mal besonders gut, denn auf gerade mal fünf Songs darf er zeigen, was in ihm steckt. Keine leichte Aufgabe, zumal das Debüt im November 2010 mit seinem brachialen Post-Hardcore-Sound ordentlich Staub aufwirbelte.

Hardcore sind die Jungs natürlich immer noch, auch die leicht progressiven Elemente, die das Debüt so spannend gemacht haben, kann man noch ohne großes Suchen vorfinden, aber irgendetwas Bestimmtes fehlt im „neuen“ Sound der Belgier. Natürlich sind immer noch Knallersongs dabei und allein beim Opener erkennt man schon die Post-Hardcore-Gitarren, die man im Laufe der Zeit förmlich lieben gelernt hat, und zwischendurch wird ein ruhiges Instrumentalstück als Kontrastprogramm eingesetzt, aber die Härte und Leidenschaft, die einem auf „The Great Northern“ förmlich entgegegenschwappte, fehlt hier leider.

Auch „Obey The Sirens“ kann lange nicht überzeugen, dann liefern Poison My Blood aber einen Doppelschlag unter die Gürtellinie: „Winter’s Breath“ gefällt schon vom Titel, bollert schön im Old-School-Style mit modernen Riffs versehen durch die Botanik, Bjorn keift sich die Seele richtig genial aus dem Leib und die Truppe hinterlässt nichts als verbrannte Erde und piepsende Ohren. Direkt im Anschluss folgt „The Lighthouse“ der Voll-auf-die-Zwölf-Tradition der Belgier. Allmählich freundet man sich doch mit den neuen Vocals an, fragt sich aber natürlich unwillkürlich, wie die Lieder geklungen hätten, wenn Wouter noch am Mikro stünde. Allerdings, Tracks wie dieser lassen einen zumindest nicht wehmütig an den vorherigen Sänger zurückdenken, denn Bjorn macht seine Sache hier schon verdammt gut

Fazit: Auf einer Fünf-Song-EP nur zwei wirklich gute Stücke in petto zu haben, reicht nicht, um an die vorherige Platte anzuknüpfen. Da haben sich Poison My Blood ein bisschen selbst ins Knie geschossen – ob es an dem neuen Sänger liegt, sei mal dahingestellt, vielleicht hat „The Great Northern“ die Latte aber auch schlichtweg viel zu hoch gelegt. Unterm Strich bleiben drei mittelmäßige Songs, die man sich mal nebenbei ganz gut anhören kann, und zwei richtig gute, die aber auch an das Prädikat „perfekt“ noch lange nicht herankommen. Schade eigentlich. Mal sehen, ob die nächste Full-Length-Scheibe wieder mehr Qualität zu bieten hat.
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Allschools

Deutschland
Author: Moppi
Date: 2012-04-03
Rating: 5/10

„I´m Looking For The Truth – It´s There In Vivid Colors“ singt Bjorn Seynave in „Winter´s Breath“ – einem der fünf Songs, die auf „The Countess“ daran erinnern, stets brav Socken und Unterwäsche zu wechseln. Hätten die Belgier dem EP-Titel ein weiteres „L“ gegönnt, wäre die Anzahl jener Bands herausgekommen, die den Kleiderschrank vor der Aufnahmesession gründlicher durchsortieren sollten.

POISON MY BLOOD heißt der alles andere als aufgeräumte Oberbegriff anhand des gegebenen Beispiels: Die Produktion ist leicht bratzig und weder klar noch druckvoll genug um differenziert und dynamisch zu klingen, was bereits dem Opener „Misantrophy“ viel Energie nimmt. Die Band aus Landen puzzelt nach „The Great Northern“ weiterhin munter zwischen metallischem Hardcore als Fundament, der Noise-Anleihen beim Brettspielabend ebenso grinsend duldet wie progressive Ausflüge („The Lighthouse“) und vor allem dunkel bis verzweifelt voranschreitende Vocals. „Obey The Sirens“ rennt trotz ansehnlichem und clever positioniertem Chaos zu Beginn im Kreis und hinterlässt zu schnell eine spröde Rille aus der sich POISON MY BLOOD nur schwermütig im Zick-Zack-Kurs wieder herausprügeln können. „Dualism“ bietet da Anlauffläche, die nach den oft zu roh und klapprig klingenden Strukturen endlich genutzt wird, bevor sich „The Countess“ bereits wieder ungeadelt verabschieden muss.

Die EP bietet zwar eine stilistisch interessante Plattform, die das breitgefächerte (internationale) Kollegium jedoch mit Feinheit und Detailliebe interessanter und eingängiger zu gestalten weiß. Man kann POISON MY BLOOD nicht vorwerfen, keine Bügel für ihre Hemden oder zu wenig Klammern für die triefenden Riffs und klitschnassen Breaks parat zu haben, die den zwanzigminütigen Schleudergang zieren. Um die „vivid colors“ jedoch auf Dauer so frisch und delikat zu erhalten, bedarf es deutlich mehr Feingefühl und Temperament.
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Metal Inside

Deutschland
Date: 2012-04-03

POISON MY BLOOD sind auf “The Countess” extrem agressiv unterwegs, vom Start weg der gut 20 Minuten langen EP wird Vollgas gegeben. Und sofort fällt die Produktion negativ auf, die sich nicht zwischen rau und klar-druckvoll entscheiden kann, und am Ende gar nichts ist, worunter die Songs natürlich leiden. Eigentlich ist „Misantrophy“ ein ganz passabler Metalcore-Song, aber durch die unglückliche Produktion fehlt ihm letztendlich der nötige Punch. Immerhin wird hier, wie auch bei den restlichen Songs, deutlich, dass POISON MY BLOOD handwerklich fit genug sind, um mit der Konkurrenz mithalten zu können. Allerdings fehlt ihnen das Gespür beim Songschreiben, wodurch sich „The Countess“ trotz nur fünf Songs schnell abnutzt. Manchmal zu hektisch, oft zu eindimensional-agressiv und insgesamt zu berechenbar kann die EP nur stellenweise überzeugen.
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Thrash Mag

Author: G29 10MM
Date: 2012-03-26
Rating: 8,7/10

Poison My Blood touts themselves as "Progressive Metallic Hardcore". In a way, that is a very fair assessment of the style. After listening to this album over and over, I have begun to change my distaste for all the subgenres that keep popping up (why cant techno just be techno? Now we have trance, trip hop, dubstep (ugh, dubstep)). This band has led me to believe that we need a new category: BRUTAL.

Poison My Blood hails from Landen, Belguim, with a sound that puts the small nation on the map. The Countess EP is a 5 track, almost 20 minute experience in adrenaline, frenzy and breakneck speed. As a fan of not overdoing and overcrowding one's sound, Poison My Blood has hit the sound and structure right on the head. The guitars scream a real visceral, almost dirty tone to their punishing grooves. The guitar work itself is not the most complicated work around, but that is certainly not a knock against the band or their work. At times, the guitar work feels almost pedestrian with its typically power chord based riffage. Pairing that with the break downs of cleaner cut, stop breaks of guitar power and discordant upper register squealing really defines just how great simple can be.

The bass and drum work in this album is simple sounding on the surface, but a deeper listen dictates otherwise. The drum work is very tight and is well orchestrated to make the EP sound like perfect brutal harmony. A slight bit of overuse of the crash cymbal can be a bit distracting, but not enough to really hurt this album i the points category. Mini drum interludes pepper this EP throughout, giving a change of tempo that hits like a two by four to the face. Just as the chugging guitars move you to 100 miles per hour, the guitars drop out, leaving drum and bass to rip you from your lull and bring you back in. Take the song Obey the Sirens. tempo changes, brutality to quietness, and screaming to less brutal screaming take the listener for a ride of ups and downs that is a true joy to endure.

The vocals add to the mayhem with a great balance of screaming to loud raspy singing. The vocals fit the sound perfectly. After all, you can't have dirty sounding instruments and then crystal clear vocals. Thankfully, Poison My Blood understands this. As for lyrical content, I was constantly drawn away from the lyrical content by the punishing guitars and drums. After a deeper focus, the vocals are the somewhat pedestrian n content, but I don't see that as a negative. Not everything needs to be profound, Gandhi type stuff.

The production on this album, like mentioned before is raw and unrefined, but not unfinished. Cleaning up the sound would have led to serious overproduction which can be a death blow to an otherwise great album. The songs blend into one another seamlessly for one thrilling ride. All of a sudden, twenty minutes have gone by, productivity has been thrown out the window, but its ok! The loss of time is worth every second and more with this release. I anxiously await further releases from Poison My Blood.
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More Than Core

Belgium
Author: Kevin Vankeirsbilck
Date: 2012-03-15
Rating: 8/10

Poison My Blood is a Belgian post hardcore band who recently toured with Sarah, Where Is My Tea through Russia and Ukraine. They released their second and third album through Let It Burn Records. Their latest release is an EP called ‘The Countess’ and contains five songs. It will be released on the 20th of April.

The band is absolutely not that ‘insecure’ anymore if you compare this release with their debut album ‘Monuments‘. On that album they mainly followed the rules of the art and it stayed at the usual metalcore sound. The Countess is raw, melodic and approaches the chaotic side with some elements of psychedelic metalcore. The EP sure is made of pure energy and passion but I doubt that many people will like their style. So don’t expect some metalcore with heartbreaking breakdowns like their first release. It sure is something you have to get used to. The cool thing about the album is, if you put it really loud you get the impression of being at a gig because of the raw structures of the songs without having a shitty recording quality.

As I said before The Countess is an album you will love or just give it a few seconds and stop the album, so give it a listen on their facebook before concidering buying the album. Let It Burn Records has a great varied roster with this band with a new great release in the genre.
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Outofstephc

Date: 2012-03-09
Rating: 7,5/10

Poison my blood is ready to release their 5 track EP ‘The Countess’ coming April on Let It Burn Records, the recordings were done in the winter of 2011/2012. This metallic hardcore band from Belgium already released their debut album ‘Monuments’ in 2008 and its follower ‘The Great Northern’ in 2010.

I never was a big Poison My Blood fan and I never will be a big fan of most of the post-hardcore/metallic hardcore bands around. To be honest, listening to ‘The Countess’ haven’t changed my feelings a lot towards Poison My Blood. The technical well constructed metalcore with a dash of dragging sludge/post hardcore and an ear for melody makes from ‘The countess’ an intens and divers EP but nothing more.

If you like your hardcore to be raw, dark, massive and heavy then you never go wrong with a Poison My Blood release. 7.5/10
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Metal Norge

Author: Erik
Date: 2012-02-18
Rating: 3,5/10

Noen har fått salt på sin belgiske vaffel. Poison My Blood fra nettopp Belgia er straks ute med sin nye EP og med den er de atter et band som legger seg i rekkene til akk så mange band. Slettes ikke bakerst, men heller ikke først i linja.

De låner litt fra både metall og hardcore med en klype melodi rørt inn i sausen som kalles metalcore på samme måte som de fleste band innen denne sjangeren gjør.

Lite nytt fra denne kanten av sjangermiks, ganske grei oppskrift på typisk metalcore.
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Metalnews

Deutschland
Author: Michael Bambas
Date: 2012-02-18
Rating: 3,5/7

"Schlechte Laune von der Stange"


Grobschlächtig, amelodisch und unverschämt ungehobelt stürmen POISON MY BLOOD - ein weiterer Vertreter der ewig schlecht gelaunten Post-Hardcore-Abteilung - ins Gefecht, ohne dabei sogar Rücksicht auf sich selbst zu nehmen. Vor allem der konstant unter Strom stehende Brüllwürfel dürfte das Haus nicht ohne vorangegangenes Intensivtraining seiner Stimmbänder verlassen, brüllt er sich doch schließlich über die gesamte Spielzeit hinweg den Hass aus seinem Leib. Die Mannschaft rund um ihn hat allerdings ebenso viel auf dem technischen Kasten; vor allem in Sachen Stamina steht man dem Fronter in nichts nach.

Man ziehe beispielsweise das wilde Gehacke am Ende von "Obey The Sirens" heran, das in einem Meer aus Dissonanz und Unrast den dramatischsten Schlusspunkt auf "The Countess" setzt. Die von den Vorgängern bekannten atmosphärischen Zwischenschübe wurden auf ein absolutes Minimum reduziert, um Geböller der Marke MISERY SIGNALS und CONVERGE zur vollen Geltung kommen zu lassen. Hektisch rollt, brüllt und kotzt das - druckvoll in Szene gesetzte - Geschwader auf den Hörer zu, der der Gefahr gefasst ins Ohr hört. Aufgrund dieses kompromisslosen Full-On-Approaches nutzt sich die Rezeptur dann aber auch recht rasch wieder ab. Ja, OK, wir haben verstanden, ihr seid scheiße drauf... wie wäre es mal mit Luft schnappen?

Mein Tipp: CENTURYs "Red Giant", das um die Jahreswende herum erschien, macht im Vergleich zu "The Countess" einen insgesamt homogeneren Eindruck und sollte daher einen höheren Platz in der Einkaufsliste als POISON MY BLOODs kleiner Vorgeschmack auf kommende Taten einnehmen. Mal gucken, wie selbige ausfallen werden.
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Overall Rating

62%

Ratings

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75%
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LET IT BURN
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