Shinto Katana Redemption

LiB 061 · 08/2012 · CD

With "Redemption" Sydney-based outfit SHINTO KATANA delivers 12 relentless tracks in just over 45 minutes of aggressive modern metalcore for fans of Emmure, The Acacia Strain & The Ghost Inside. Having formed midway through the last decade, SHINTO KATANA have spent their time honing their craft, doing the hard yards and winning over audience's one show at a time. SHINTO KATANA have toured Australia nationally with esteemed acts such as Emmure, Shai Hulud, The Red Shore and Deez Nuts, sharing stages with the likes of August Burns Red, Darkest Hour, Bleeding Through, Carnifex, Stick To Your Guns and First Blood. They have also made their first overseas outing, touring around South East Asia with For The Fallen Dreams. Following up their classic 2008 debut "Cold Streets" and their much-loved 2010 sophomore release "We Can't Be Saved", The new album was recorded by producer Shane Edwards at Electric Sun Studios in Sydney (Thy Art Is Murder, Northlane, Dream On Dreamer) and features guest performances by Frankie Palmeri of Emmure and Jonathan Blake of On Broken Wings.

For fans of Emmure, The Acacia Strain & The Ghost Inside

1.Redemption
2.Outlaws
4.Rain
5.Blackguard
6.Ghost
7.Conditions
8.Internal Warfare (feat. Jonathan Blake)
9.Corners
10.Unforgiven
11.Veritas
12.RJ



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OX Fanzine

Author: Marcus Erbe
Date: 2013-06-06
Rating: 6/10

Lob und Tadel liegen hier ganz nah beieinander. Verglichen
mit landläufigen Deathcore-Produktionen haben einige
der Songs auf „Redemption“ einen ungewohnt melancholischen Charakter. Das liegt unter anderem am Rückgriff auf harmonische Wendungen, wie man sie etwa von
den schwedischen Bitter-Metallern JESAIAH zu hören
bekommt. Allerdings wäre es überzogen, allein deshalb von
einer musikalischen Stimmungsvielfalt reden zu wolle,
denn letztlich werden die überraschenden Partien nach
leicht durchschaubarem Muster mit Formabschnitten
kombiniert, die dermaßen nach EMMURE klingen, dass
man fast versucht ist, einen Plagiatsvorwurf zu erheben
(selbst die Texte weisen denselben Grad an Bekenntnishaftigkeit auf). Frankie Palmeri, Sänger der fraglichen Band,
scheint das anders zu sehen. Immerhin hat er sich zu einem
Gastauftritt überreden lassen. Musiker wünschen sich ja
immer, in keine Schublade gezwängt zu werden. Wer aber
so stereotyp zu Werke geht, der hat es nicht besser verdient.
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Got A Nerve

Date: 2012-11-12

Australia has a pretty lively hardcore punk scene that over the years brought out some solid and decent acts that got their good chances to make fans in Europe and in the world over.
Over the recent years, just like in other parts of the world, the metalcore is gathering more and more affiliates among the young musicians and the likes of I Killed The Prom Queen (from Adelaide) first and Parkway Drive (from Byron Bay) soon after brought that extra boost to their country scene while their popularity and the buzz around them increased day by day.
Sydney's SHINTO KATANA debuted in 2008 with the album "Cold Streets" that was followed-up by their sophomore effort "We Can't Be Saved" dated 2010.
"REDEMPTION" is the third chapter out since last August through Let It Burn records and Acuity (digital).
They go all way with the mosh and chugghiness without offering anything that you haven't heard in the records of more famed names and the tons of other dime a dozen acts coming out on a everyday basis.
"Conditions", the only song I feel to mention (but there's actually no special reason for this), has that Swedish feel that, a part from melodic Swedish death, reminds of me the stuff a la Dead To Fall.
They can boast a special contribution in the person of Emmure's Frank Palmieri for the track “Solitary”.
The guys master their instruments (though they aren't among those who are hands-down with intricacy and technical shit) and songs are finely lined with a first class production that doesn't cut a poor figure compared to records out by the big names.
So the kids who don't want to miss any metalcore releases can go and grab this, the others can keep away.
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Own Blood Magazine

Deutschland
Author: Benjamin Büttner
Date: 2012-10-05
Rating: 6/10

Shinto wird in der gängigen Literatur gerne mit der japanischen Urreligion gleichgesetzt. Das Katana ist bekanntlich das Schwert, wie der Zusammenhang dort besteht, ist mir noch unbekannt! Australien ist seit Parkway Drive schon länger bekannt, als schmiede wirklich guter Metal/Hardcore Bands! Mit Shinto Katana kommt noch ein Export aus Down Under auf uns zu. Bereits 2008 veröffentlichten die Jungs mit "Cold Streets" ihr Debüt Album, 2010 folgte "We Can't Be Saved"! Mit "Redemption" steht nun das dritte Album in den Startlöchern um uns schön mal was links und recht auf die Mappe zu geben. Technisch hat man sich zu den Vorgängern noch mal etwas verbessert. Ansonsten gibt es hier erneut brettharte Smasher zwischen New School Mosh und Deathcore. Wer jedoch Überraschungen erwartet, der wir recht schnell enttäuscht! Das Quintett bleibt seiner Linie treu und setzt auf ihr altbewährtes Konzept!Gnadenlose Härte und zerstörerische Moshparts! Gastbeiträge auf "Redemption" werden z. B. von Frankie Palmeri (Emmure) und Jonathan Blake (On Broken Wings) übernommen. Redemption ist ein solides Werk, trotzdem fehlt der gewisse Wiedererkennungswert, der dem ganzen noch ein wenig mehr Charakter verleihen würde. Für Genre Fans von Emmure und Konsorten dürfte Shinto Katana definitiv nicht die schlechteste Wahl sein.
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Helldriver

Deutschland
Date: 2012-09-15
Rating: 3,5/7

Shinto Katana stammen aus Sydney und erarbeiteten sich in den letzten Jahren in ihrer Heimat einen Namen im Underground. Stilistisch finden sich Gemeinsamkeiten mit Bands wie Emmure oder Parkway Drive. Es wird metallischer Hardcore mit reichlich fetten Grooves und Breakdowns geboten. Das Gaspedal ist dabei eher angezogen und die Betonung liegt eindeutig auf dem möglichst fetten Riffing. Das führt zu einem reichlich stumpfen Sound, was durch die monotone Stimme von Frontbrüller Dave Naylor noch weiter verstärkt wird. Dem versucht die Band mit immer wieder eingestreuten Melodien zu begegnen, schafft das aber leider nicht immer. So wirken die Songs insgesamt sehr gleichförmig. Über die gesamte Spielzeit des Albums werden nur selten Akzente gesetzt. So läuft das Album fast ohne Höhepunkte durch, denn alleine mit abgelutschten Slow-Motion Breakdowns gewinnt man keinen Blumentopf mehr. Schade, denn hier und da blitzt immer wieder durch, dass eigentlich mehr in der Band schlummert als 08/15-Stumpfcore. Da helfen auch die Gastauftritte der Frontmänner von Emmure und On Broken Wings nicht viel. Wer auf diesen Stil steht, kann durchaus ein Ohr riskieren, sollte aber keine akustischen Großtaten erwarten. „Redemption“ ist solide gemacht; um wirklich zu zünden braucht es aber deutlich bessere Ideen, mehr Herz und Eigenständigkeit. (rg)
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Bleeding 4 Metal

Author: Hirsch 666
Date: 2012-09-04
Rating: 8/10

Morgens - 6:30 Uhr in Deutschland. Ich setze mich ins Auto und mache mich auf den Weg zur Arbeit. 45 Minuten bieten sich ja an, die eine oder andere CD anzutesten und so lege ich "Redemption", das neue und somit dritte Album der Australier SHINTO KATANA in den Player, nichtsahnend, dass ich gleich von zäher glühender Lava erfasst werde, die keinen Raum für schlechte Späße lässt. Gleich der Opener und Titelsong des Albums 'Redemption' zeigt nach einem kurzen düsteren Intro, wohin die Reise geht. Ultratiefe Gitarren, fette Double Bass-Attacken, Death Metal-artige Growls, die mich teilweise an den guten Dan Swanö erinnern und Songs, die viel zu dick sind, um sich durch die mickrigen Autolautsprecher zu quälen, packen mich sofort am Kragen und lassen nicht wieder los. Danach steht gleich das erste dicke Highlight in den Startlöchern, nämlich 'Outlaws', ein Song, der sofort ins Ohr geht und sowas wie 'Single-Potential' hat. Bretthart, schleppend, erdrückend und mächtig geben sich SHINTO KATANA auf "Redemption". Wer hier darauf wartet, dass endlich eine schöne geschmeidige Gitarrenmelodie die bedrückende Stimmung etwas auflockert, den muss ich enttäuschen. SHINTO KATANA sind zu keiner Zeit bereit, auch nur einen Schritt von ihrer Marschrichtung abzuweichen und das ist auch gut so. Das ist Metalcore, wie er gefällt, ohne Firlefanz und Schickimicki, jederzeit bereit, alles in Grund und Boden zu moshen. Hinzu kommt eine 1A-Produktion, die dieses Album zu einem güldenen Schätzchen veredelt. Top!
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Salad Days Mag

Author: Flavio Ignelzi
Date: 2012-08-28
Rating: 3/5

Annunciati come la nuova promessa del metal-core australiano (anche se si tratta già del terzo disco), gli Shinto Katana tendono a spaccare il culo senza se e senza ma. I chitarroni pesanti come cemento e le growls cupe e grattugiate (ma abbastanza comprensibili e ortodosse) non intendono correggere il tiro rispetto alle band di riferimento tipo The Black Dahlia Murder, Emmure, The Acacia Strain. Gli ospiti Frankie Palmeri (Emmure, appunto) e Jonathan Blake (On Broken Wings), poi, non fanno che avvalorare l’intenzione di non muoversi troppo dal seminato e dal conosciuto, con una equilibrata alternanza di assalti sonori all’arma bianca e cadenzati cingolati come carri armati (questi ultimi prevalgono nettamente). La produzione oscura e magniloquente di Shane Edwards, vagamente bombastica, valorizza l’impatto (e il groove) rispetto ai singoli musicisti, ma questa è una scelta ben precisa che non è da disprezzare. È vero, alcuni brani sembrano molto simili tra loro e globalmente non è il lavoro più originale che ci si possa aspettare, ma ‘Redemption’ è solido e si percepisce la determinazione che questi cinque ragazzi di Sydney infondono in ogni pezzo.
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Burn Your Ears

Deutschland
Author: Kai
Date: 2012-08-27
Rating: 5,5/10

Manchmal kann man mich mit stumpfer Brutaliät wunderbar kriegen. EMMURE schaffen so was zum Beispiel. SHINTO KATANA aus Australien versuchen dies auf „Redemption" ziemlich ähnlich, sind dabei aber leider bei weitem nicht so unterhaltsam.

Was bei EMMURE das ganze Mosh-Spektakel so unterhaltsam macht, ist der abgedrehte Gesang und die ganze Aufgekratztheit der Band. Bei SHINTO KATANA fehlt mir das leider komplett. Auf dem dritten Album der Australier bewegen sie sich eigentlich nie aus dem sicheren Midtempo heraus, wagen eigentlich nie etwas Außergewöhnliches und die Stimme ist vom ersten Ton bis zum Schluss immer das exakt gleich. Und das ist zwar mächtig tief, aber unfassbar wenig bewegend.

Das zieht sich leider durch das komplette Album. Zwar kommt im Opener ganz überraschend ein Klavier zum Einsatz, das tatsächlich einen eher außergewöhnlichen Part einleitet, aber ansonsten setzen sie voll auf Mosh. Und noch mal Mosh. Und wieder Mosh. In Verbindung mit anderen Trademarks kann das gut funktionieren. THE WORD ALIVE haben das vor kurzem zum Beispiel gezeigt. SHOW YOUR TEETH, die ebenfalls auf Let It Burn sind, fand ich ähnlich unspannend.

Klar findet man auch auf „Redemption" einige coole Riffs, die mit den Moshparts einhergehen und ein wenig Metal reindrücken, aber alles ist so auf Nummer Sicher gespielt und vor allem der eintönige Gesang sorgt dafür, das hier eigentlich alles extrem ähnlich klingt. Bei Songs wie „Solitary" (bei dem übrigens der EMMURE-Fronter einen Gastauftritt hat und damit den Song tatsächlich aufwertet – weil einfach mal was anderes in den Vocals passiert) oder „Rain" sind eigentlich viele Türen offen und mit ein wenig Mut hätten SHINTO KATANA da auch was draus machen können. Mit Dynamik, Überraschungen und variablerem Gesang zum Beispiel. So aber geht das Album leider ziemlich an mir vorbei. Wem es vor allem auf die Menge an Moshparts ankommt, der sollte hier zugreifen...
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Allschools

Deutschland
Author: Clement
Date: 2012-08-20
Rating: 7/10

Langsam! Mal ganz langsam!! Heutzutage ist es viel zu hektisch und sprunghaft geworden. Diesem Trend stellen sich die Australier SHINTO KATANA mit Vehemenz entgegen und zeigen auf „Redemption“, dass es auch noch oberflächlich ausgelutschten, im Inneren aber brodelnd heißen Metalcore gibt.

Denn die THE ACACIA STRAIN und EMMURE Anleihen im schleppenden Mosh wirken anfangs so herkömmlich, dass alle Sinne gen Skip schielen. Aber diese musikalische Engstirnigkeit entfaltet sich schnell als ein tiefschwarzes Gebräu, das viele Facetten freischält. So bestimmt ein tief gelegter Sänger die Szenerie, der fast schon monoton und uninspiriert sein Mundwerk zelebriert. Aufgelockert mit Sprechgesang und gelegentlicher Crew-Unterstützung zieht sich aber dadurch eine schwere Gewitterfront durch das Album, die förmlich nach Geistesblitzen schreit. Und die kommen mit den wunderbar melancholischen Melodiebögen, die z.B. den Beginn/Ende von „Blackguard“ oder das Ende des Titeltracks verzieren. „Redemption“ verbindet damit schleppend fließend Mosh, Melancholie und Melodie, ohne den Flair von etwas Neuem zu versprühen. Und die Australier, die sich nach japanischen Kampfschwertern benannten, sind bei aller Aggressivität auch ungemein zerbrechlich und wirken mitunter wie eine Knospe, die sich kurz vor der Entfaltung selbst zerstampft. Daher birgt das dritte Album durchaus Potential, um sich für eine Ohrriskierung anzubieten.
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Violence-Online

Poland
Date: 2012-08-02
Rating: 2/6

W tym roku nie było mi dane słyszeć bardziej wtórnej kapeli niż Shinto Katana. Swoją drogą, jasna cholera, band z Australii a hołduje japońskiemu ostrzu?! Gdyby jeszcze dźwięki zawarte na „Redemption” były w połowie tak dobre jak przykładowo, Crystal Lake, japońskiego odpowiednika Parkway Drive – to ok, ale bieda i przeciętność na „Redemption” aż rażą w uszy.

Kolega z amerykańskiego portalu The New Review słusznie zauważył, że ta australijska horda z premedytacją zrzyna z dokonań Confession (z debiutanckiej ep-ki) i The Acacia Strain, dodając do tego niby progresywny pierwiastek i melodie. Ale co z tego, skoro na dłuższą metę nie da się tej muzyki słuchać, ani tym bardziej do niej wracać.

Nergal powiedział kiedyś, że nie ma nic gorszego jak przeciętność. Jego zespół na żadnym etapie nie był przeciętny; mógł być inny, dziwny, ale nie przeciętny – a grają przecież ekstremę. Co zatem myśleć o kapelach, które nie grzeszą ani umiejętnościami, ani solidnym songwritingiem (osobiście wykroiłbym z tego materiału co najwyżej ep – kę…) ani frontmanem, który ciągnąłby ten zespół. Dodatkowo, jeśli muzycy określają się mianem załogi hardcore, tym bardziej coś jest nie tak.
Bida z nędzą. Tak jak literalnie każdy bity breakdown na tym albumie…
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Mega-Metal

Deutschland
Author: Zeo
Date: 2012-08-02
Rating: 7/10

Nachdem die ersten Gitarrenanschläge gemacht sind und Sänger Dave Naylor seine ersten Worte in impulsive Shouts kleidet, denkt man nicht zu Unrecht zwangsläufig sofort an Emmure. Denn vor allem die Gitarrenparts haben ungemein viel Ähnlichkeit, so dass es von gewisser Ironie zeugt, dass ausgerechnet dann noch deren Sänger einen Gastauftritt auf dem Album "Redemption" hat. Diese musikalische Überlappung führt für mich sogar soweit, dass ich sagen würde, Shinto Katana haben einfach mal ein weiteres Emmure-Album gemacht, allerdings mit anderen Vocals. Was heißt das genau? Nunja, wer Emmure mag, der wird auch Shinto Katanas neues Album mögen, wer Emmure nicht mag, der wird auch Shinto Katana nicht mögen. Große Überraschungen sind auf dem Album nicht zu erwarten, alles ist sehr einheitlich und bewegt sich auf einem gleichmässigen Level. Die Gitarren sind kräftig und die Shouts brachial, allerdings bewegt sich Naylor auf einem Tonumfang von etwa drei Noten, so dass der Gesang, obwohl er sehr kraftvoll ist, mit der Zeit sehr monoton wird. Shinto Katana müssen einfach mehr Abwechslung in ihre Musik bringen, denn ansonsten geht sehr viel Talent bei den Australiern verloren. (zeo)
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The Pit

Deutschland
Author: Katharina Neuert
Date: 2012-08-02
Rating: 8/10

Shinto Katana entwickeln sich gerade zu einem kleinen Phänomen: Die Schreiberin dieser Zeilen hatte von der australischen Truppe bis vor Kurzem noch nie etwas gehört, plötzlich tauchte das Artwork der neuen Scheibe “Redemption” sowie die Bandmitglieder überall im World Wide Web auf und schon liegt die besagte Platte bei The-Pit.de im Rohrpostverteilersystem. Wunderprächtig, sind die Herren doch auf Let It Burn Records vertreten – das Label gehört mittlerweile zum Pit’schen Inventar, präsentiert es doch so illustre Combos wie Final Prayer, Zero Mentality oder The Southern Oracle. Alles Hochkaräter – mal sehen, ob Shinto Katana sich da einfügen können.

Selbst bezeichnet das Quintett seine Musik als „Mosh Metal“, was natürlich nichts anderes darstellt als eine Mischung aus Hardcore und Metalcore; allerdings, das muss man den Jungs lassen, mit ordentlich Biss und vor allem Bass. Tieftöner Mitch Posadas und Drummer Michael Tronskonski lassen nichts unversucht, um ordentlich Groove und Magengegend-lastige Beats in die zwölf Songs mit einfließen zu lassen. Zusätzlich ist Fronter Dave Naylor mit einem derart deftigen Organ ausgestattet, dass man direkt an Bury Tomorrows Dani erinnert wird. Im Gegensatz zu den britischen Kollegen tendieren Shinto Katana aber eher in die Hardcore-Richtung, arbeiten sie doch verstärkt mit Breakdowns und Gangshouts statt mit Klargesang.

Die Asiafans unter den Lesern werden bei dem Bandnamen schon kurz gegrinst haben, handelt es sich hierbei doch um ein bestimmtes Kampfschwert, und genauso gibt sich auch der Sound der Aussis: kämpferisch. Da fliegen die Fäuste schon beim bloßen Anhören. Der Opener und gleichzeitig Titeltrack legt schon ein gutes Tempo vor: Mit schleppenden Breakdowns direkt zu Beginn durchbricht er die 98/15-Metalcore-Struktur und nimmt dann ein bisschen Tempo auf, um sich unter aggressivem Geschrei weiter nach vorne zu walzen. Bereits das folgende „Outlaws“ zeigt, dass die Australier zwar auf Clean Vocals verzichten können, aber trotzdem ein beachtliches Händchen für Melodien haben: Die Gitarrenfraktion, bestehend aus Joe Moon und Jamie Scerri, legt sich ordentlich ins Zeug und unterlegt den Sänger nicht nur in massiven Soundwänden, sondern lassen auch melodische Intermezzi mit einfließen, die vor allem im Refrain zum Vorschein kommen und natürlich den perfekten Konterpunkt zu den harten Vocals bieten.

Ähnlich kommt „Conditions“ daher, das dem Shinto-Katana-Sound aber noch mal die Krone aufsetzt: Schon die etwas sphärischen Introklänge fallen hier aus dem Rahmen, schließlich geht die Band normalerweise direkt zu Beginn in die Vollen – gegen Ende des Songs erst packen die Herren an den Gitarren die Melodiekeule aus. Schade eigentlich, die Leads hätte man gerne etwas früher schon gehört, aber der Song gehört dennoch zu den Anspieltipps der Platte, weil er zeigt, dass Shinto Katana definitiv mehr können als pures Drauflosgehämmer.

Wie es sich für eine richtige Core-Scheibe gehört, haben sich Shinto Katana auch noch Gäste mit ins Boot geholt – On Broken Wings-Sänger Jon nimmt sich des Tracks „Internal Warfare“ an, der durch die ebenfalls recht tiefen Vocals des Amis noch einmal ordentlich in die Knie geht. Frankie von Emmure ist vielleicht mehr Hörern ein Begriff – gemeinsam machen die zwei Sänger bei „Solitary“ auf dicke Eier, allerdings für meinen Geschmack eine Spur zu sehr, obwohl die animalischen Vocals natürlich durchaus beeindruckend sind.

„Redemption” ist ein Album, das sich wirklich sehen lassen kann. Mit acht Punkten kann das Drittwerk der Australier sich schon mal in die Redaktionstipps einreihen – man darf gespannt sein, was von den Jungs noch so kommt.
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Kill Hipsters

Date: 2012-08-01
Rating: 7/10

You’ve most likely never heard of Shinto Katana before but they’ve been doing the rounds of the Australian hardcore scene for a few years now, a somewhat silent figure in the scene overshadowed by more known bands like Parkway Drive and Confession.

Redemption the bands 3rd full-length album sets out to change that and change that it will. A hard hitting and exceptionally produced hardcore album everyone in their camouflage pants will be two-stepping and fight dancing too for months to come. One thing most people will notice is the immediate Acacia Strain and Emmure influence, I don’t believe it’s necessarily a bad thing for a band to sound like those aforementioned bands it might not make Shinto Katana original but they certainly pull off the sound quite well.

Starting off like a dramatic movie soundtrack, the title track “Redemption” has a cinematic build-up and then explodes into a barrage of drop-tuned guitars and double-kick lade drum work. One of my favourite things about Redemption is the production. The guitars sound chunky as fuck, it’s rare you hear of a band able to pull off such a heavy sound without sounding too thin or too muddy I don’t know what tuning they’re playing it (it sounds like Drop A) but the lower a guitar is tuned the harder it is to mix and make sound decent.

The drum work isn’t overly impressive and that’s understandable considering Shinto Katana are a self-proclaimed mosh band in the vain of other mosh bands like Bury Your Dead and Confession. Many people will be quick to point out the lack of technicality, lack of imaginative guitar work and lack of diversity in the drum department but this will be due to the inability of some people to accept the fact that mosh hardcore isn’t supposed to be complicated it’s music for tough guys who want to swing their arms around, kick people in the face and break stuff, that’s it.

Lyrically Redemption features your standard tough guy subject matter and while the lyrics are certainly not a strong point of this album, the vocal delivery of Dave Naylor is definitely the highlight. Regardless of the fact some of the lyrics are downright ridiculous, his delivery is solid and right to the point and if Redemption were a yelling contest Naylor would win hands down.

At face value you really can’t dig too deep into this record. There is no meaning, no dick measuring guitar virtuoso contest, so vocal harmonies or even melody just a straight up and in your face mosh record and it serves that purpose well enough for this to be rated for what it is: a very decent effort from a very decent band writing music that stays true to the hardcore ethos and values the band holds.
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The New Review

Author: Katy Pacheco
Date: 2012-07-30
Rating: 2/5

It’s no secret that The Acacia Strain is one of my favourite bands. Hit me up on Facebook and you’ll see that I’m practically named after them. I quote their ridiculous lyrics daily, and I just find them really fun to jam to… It also helps that they’re fantastic to see live, but I’m going off on a tangent here…

Wait, what? What I’m reviewing isn’t The Acacia Strain’s new album? Oh. So Shinto Katana is just a band that sounds almost exactly like them then? Oh. Well then…

Now if you’ll excuse my horrible sense of humour, take a listen and you’ll see I’m not exaggerating when I say that Shinto Katana sound almost exactly like The Acacia Strain, right down to the Vincent Bennett wannabe styled vocals by Dave Naylor. The quartet is described on their official Facebook page as “mosh metal.” So, if you’re looking for something technical and intricate to listen to, you’re in the wrong place. These guys are pissed off, in your face, and just care about anything (which will become insanely evident on “Blackguard” which I will touch on later). True to their self-described sound, Shinto Katana’s record, Redemption is filled with great mosh fodder that will keep you moving throughout its entirety. However, it’s simple breakdowns and ridiculous lyrics will wear on you quickly.

Redemption opens with its title track, which is almost 6 minutes long. The first minute is this eerie-sounding instrumental, which builds up to a breakdown (such a shocker, huh), and a really boring one at that. Cue simple chugging, with a boring tremolo-picked riff on gratuitously down-tuned strings by guitarist Joel Moon, which is the main riff throughout the entire song. Naylor finally comes in after a long 30 seconds of repetitive chugging with these deep and meaningful lyrics: “Everyday I see your face staring back at me. How the fuck am I supposed to feel? I buried you at sea!” Like I said before, if you’re looking for something intricate or for top-notch song-writing, then Shinto Katana is definitely not for you.

Another track worth mentioning is “Solitary” which features Emmure’s vocalist Frankie Palmeri in the latter half of the track. Despite not being a fan of Frankie’s vocals, I enjoyed his presence on “Solitary”. He sounded right at home and fit in nicely with the rest of the song, and “Solitary” became one of my favourite tracks on this album for that very reason.

My absolute favourite track however, as well as being the most ridiculous, is “Blackguard” which features lyrics like, “No one gives a fuck. Fuck your fucking life!” and “I don’t give a fuck!” Hilarious to listen to, but the aggression and passion Naylor has while he delivers these lyrics is undeniably solid. It’s clear that these guys just want to throw down and spew their angry nonsense, and that’s totally okay by me. That’s what Shinto Katana has set out to do, and they sure deliver.

Redemption chugs on with tracks like “Ghost” and “Internal Warfare” which again, are nothing special, but have breakdowns a-plenty, and Naylor is still as angry as ever. I won’t go into much detail. It’s all breakdowns, two-step beats and a gratuitous use of the word fuck. Over Redemption‘s 46 minute running time, the word ‘fuck’ is easily used at least 50 times, if not more. I tried to get a tally going, so I could give an exact number (because I think that it’s actually hilarious), but when I got to “Blackguard” I just couldn’t keep count because it was being thrown around every few seconds. It’s ridiculous, and great when you’re angry and in the pit, but it starts to wear on you when you’re listening to it. I’m definitely craving something way more deep and meaningful after finishing this record.

I think the most disappointing as well as boring aspect of Shinto Katana’s sound is the drumming. Michael Tronskonski seems to only be there to keep time, which isn’t a bad thing per say, but I would have liked to hear something a little more intricate than a simple double-bass pedal beat while hitting the high-hat and snare every 4 beats (or two, depending on if it was a breakdown or a two-step part. So imaginative). I understand that Shinto Katana isn’t meant to be a complicated, intricate band. Hell, I’ve said so myself at least three times now, but I feel like they can get away with at least a slightly more complicated way to keep time.

All in all, Redemption is a great album to put on if you’re having a bad day, or if you just want to mosh around and break things. It’s not groundbreaking, it’s not complicated, and it’s definitely not an uplifting, hopeful record. If aggression and simple breakdowns are your thing, then Shinto Katana’s Redemption is definitely for you, otherwise, just pass right by this one. I know I won’t be coming back to this one for a long time.
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