Light Your Anchor Hopesick

LiB 065 · 06/2013 · CD

On June 14, 2013, LIGHT YOUR ANCHOR will release their first full length called "Hopesick" through Let it Burn Records. "Chris from Let it Burn was very enthusiastic from the first moment on, so it was a very easy decision to sign a contract with his label." This release will include guest vocals by Wesley Thompson (Climates) and Jonny OC (Liferuiner). "Before even one note of the new album had been recorded, Jonny from Liferuiner agreed to lend his voice to one of our songs." On "Hopesick", LIGHT YOUR ANCHOR are not making any compromises when it comes down to sound and lyrics! Their first single 'Fall And Stand' makes that very clear: "If there is a chance for change, will I take it or will I leave it? I just can't waste my life away. But do we make it, you better believe it!"

1.Hopesick
2.Withered And Burned
3.Fall And Stand
4.Deaf Inhabitant
5.Buried In My Mind
6.The Old Men And The Scene
7.Interlude
8.Break The Routine
9.Start From Scratch
10.This Path
11.Sparkle Of Hope
12.Chasing Ghosts
13.Carry On



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Got A Nerve Zine

Italy
Author: K.Reid
Date: 2013-12-02

Con grande sorpresa mi ritrovo in mano HOPESICK, album dei LIGHT YOUR ANCHOR. Che è stato un autentica sorpresa positiva. La band tedesca mette in luce il suo talento con 12 tracce, che sono un autentico mix di energia ed emotività. Il quintetto di amburgo, ha un gran tiro, e ci è mancato poco che non mi esplodessero i vetri di casa… CHE GRINTA. Questo full lenght è un chiaro segno che l’HC-Melodic con i contro-cazzi non è solo di casa negli States. A parte l’unica traccia Acoustic “Carry On” (traccia di chiusura), tutte le altre tracce sono in parte veloci, ma anche il Post-Hc non è sminuito in questo disco ed è veramente un piacere gustarselo. La band lavora bene sotto tutti punti di vista, cori, soli di chitarra, basso, batteria, stop & go... IMPECCABILI. Però c’è anche da dire, che sono veramente curioso di vederli dal vivo, perché i suoni sono una bomba esplosiva, ma si sa, è dal vivo che dovranno dimostrare il loro valore.
Sono evidenti le influenze a molte band di riferimento come Satanic Surfers e Belvedere, ma è veramente un lavoro pregevole e di impatto notevole. Se sei un amante dell’ Hc-Melodic quello vero e amante della pura velocità, non rimarrai sicuramente deluso… SPETTACOLO!!!
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Fire Alive Extreme Webzine

Italy
Author: Walter
Date: 2013-11-20
Rating: 10/10

“Hopesick” (2013, Let It Burn Records) is the first full length from the melodic hardcore band Light Your Anchor from Hamburg. Fast tempos, melodic guitars, memorable clean vocals, sing along and persistent growling: yes, all together. There’s a lot of talent of this record, as long as the professional songwriting and production. Influenced by Satanic Surfers and Have Heart this dudes have created a sound definetly special and of their own; oldschool blasts and screams, varations of style and music, this are the main ingredients of this record. All on one record, unbelievable! This is for sure a 100% solid, fresh and genuine release filled of everything you need to listen out: Light Your Anchor! Come on, buy or die! Extra compliments at all!
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Bloodchamber

Deutschland
Author: Yvonne Klein
Date: 2013-10-15
Rating: 7.5/10

LIGHT YOUR ANCHOR wollen uns mit „Hopesick“ tatsächlich erst einen lupenreinen Oldschool-Hardcore-Klangkörper vorgaukeln – bis sie anfangen, ihre Glückseligkeit auch in härteren Sphären zu suchen. Man mag es kaum glauben, aber die schicken Breaks, die einen hier anspringen, vermögen tatsächlich zu überraschen. Mit den knackigen Passagen und fiesen Screams wissen die Hamburger ihren sehr gefälligen Grundsound ordentlich aufzumöbeln.

Für ein Debütalbum klingt „Hopesick“ durchaus ausgereift, spielt geschickt mit den verschiedenen Stilelementen und hinterlässt dabei einen runden, erfrischenden Gesamteindruck im angestaubten Genre. Es gibt zwar nicht die zwingenden Melodien, wie sie andere Genrekollegen aus dem Hut zaubern, dafür legt man oft mehr Wert auf Komplexität, instrumentalen Anspruch und hörbare, aus vollem Herzen kommende Spielfreude.

Das Spiel zwischen Kompromisslosigkeit und Experimentierfreude steht nicht nur der Band, sondern auch dem ganzen Hardcore-Genre ganz hervorragend zu Gesicht. Zwölf angenehm verknappte Gefühlsausbrüche zwischen Gewohntem und luftig Kombinierten, zwischen Screams und Clean-Vocals (erinnern stellenweise an ATREYUs Brandon Saller) erwärmen das Herz des Core-Jüngers. Durchaus gibt es bei der Umsetzung hier und da noch Luft nach oben – vor allem das Händchen für im Ohr bleibende Melodien fehlt noch. Ihr Debütalbum beschert LIGHT YOUR ANCHOR aber vielversprechende Zukunftsaussichten.
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Burn Your Ears

Author: Kai
Date: 2013-07-12
Rating: 7/10

Vor einigen Tagen habe ich die Band HEARTS & ANCHORS reviewt, die melodischen Hardcore mit Mosh spielen. LIGHT YOUR ANCHOR haben nicht nur vom Namen her Ähnlichkeit. Auch ihre Musik verbindet melodischen Hardcore mit Metalcore-Moshparts, Screams in den Strophen mit klarem Gesang in den Refrains (und die Tatsache, dass sie jetzt ein Album nach einer ersten EP veröffentlichen). Also wieder eine Band, die sich aufmacht, COEMBACK KID in Deutschland zu vertreten (wobei die Gitarristen hier mehr Metal-Einflüsse verarbeiten) und dabei eine ganz gute Figur macht.

Im Gegensatz zu H&A schlägt die Amplitude bei LIGHT YOUR ANCHOR allerdings stärker aus. Zum einen gefallen mir hier die harten Parts etwas besser – die Obertöne im ersten Stück zum Beispiel – dafür ist der Cleangesang hier wackeliger. So wirkt es in den Songs, wo er die eindeutige Führung übernimmt und nur wenig Musik im Hintergrund ist, ab und zu sogar zu wackelig und man überlegt schon, ob es wirklich nötig gewesen wäre. Ist ja keine Schande, wenn das Geschrei einfach besser sitzt. Und es reicht ja auch, wenn die klare Stimme die Refrains übernimmt. Denn so, wie sie es hier aufziehen, klingt das manchmal nach nicht ganz optimalem Screamo. „Burried In My Mind" z.B. hätte noch besser ohne das Gesangsintro geklungen.

Aber auch bei LYA muss ich leichte Abzüge machen, weil die Moshparts meiner Meinung nach etwas weniger, aber dafür effektiver genutzt hätten sein können. Und auch wenn im Info von einem unverwechselbaren Sound die Rede ist, muss ich doch feststellen, dass die Musik der Nordlichter ziemlich modern klingt. Nicht ausgelutscht, aber auch nicht grade sehr individuell.

Richtig Mühe haben sich die Jungs beim Songwriting gegeben, da sie es geschafft haben, die Songs rund zu bekommen, obwohl sie sehr viele Details eingearbeitet haben, wenn es darum geht, die verschiedenen Parts ineinander übergehen zu lassen. Manchmal vielleicht sogar das ein oder andere kurze Riff zu viel – aber da merkt man der Band an, dass sie zeigen will, was sie kann.

Insgesamt gesehen liefern die Hamburger hier ein sehr gutes Album ab, welches nicht vor Einzigartigkeit strotzt, aber das beackerte Genre technisch sehr gut repräsentiert und auch wirklich einige echt geile Songs mit viel Wumms und Geschwindigkeit dabei hat. Sie sollten noch etwas am Cleangesang drehen, die Moshpartdichte überprüfen und dann wird demnächst alles noch besser.
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Watch My Sound

Date: 2013-06-25
Rating: 10/10

Über das kühle Sommerwetter kann der Hamburger an sich nur schmunzeln. Wind, Regen, raues Klima ist der Norddeutsche ohnehin gewöhnt. Irgendwie passt es, dass Light Your Anchor mit ihrem Debüt-Album "Hopesick" einen entsprechenden Soundtrack liefern.
Das Intro kommt unerwartet. Ein Klavier und eine verzweifelte Stimme - mehr braucht der Titletrack "Hopesick" nicht, um einem die Haut auf links zu drehen.
Mit "Withered and burned" wird der Kloß im Hals dann runtergeschluckt, denn hier wird sofort der erste Ohrwurm-Refrain präsentiert, der absolutes Sing-A-Long-Potenzial hat: "Go on with your endless talking, we'll be in the first row to see you falling!"

Es geht nahtlos weiter mit "Fall and Stand", welche im Vorfeld als erste Single präsentiert wurde. Klasse ist hier das Feature von Jonny O'Callaghan (Liferuiner), der ordentlich Druck im Refrain ablässt.
Überhaupt, dieses Album hat verdammt viel Power im Gepäck, was auch an der tollen Produktion liegt, die durch das Mixing von Aljoscha Sieg (Pitchback Studios) und dem Mastering von Brian Hood (456 Recordings) gewohnt gut ist.

Wer die EP "Peter Pan Syndrome" (2012) mochte, der wird "Hopesick" einfach nur lieben. Die Wucht, die beim Debüt noch fehlte, ist auf der neuen Platte sowas von gegeben. Das "Plus" bei Light Your Anchor ist jedoch, dass "Hopesick" nicht glatt gestrichen ist und durch seine Ecken und Kanten beeindruckt. Die Vocals sind nicht perfekt, aber sie klingen ehrlich und so nehme ich Thomas Schipper (Gitarre, Cleans) Zeilen wie "As we ride into the sunset our time flies by and even if we know it's senseless it feels so right" absolut ab.

Light Your Anchor halten bei aller Melancholie und Zeilen wie "All my friends are dead, buried in my head" ihren Sound sehr positiv und überraschen auch mit dem Feature von Wes Thompson (Climates), der seinen Stempel bei "This path" aufdrücken darf.

"Carry On" beendet die Platte, die 12 Songs und 32 Minuten umfasst. Ein verträumter und minimal gehaltener Track, der bitte das hält, was er versprechen will: "weitermachen", denn wer so ein Album schreibt, der braucht sich nicht wundern, wenn er bald die Sympathien der ganzen Szene auf seiner Seite hat.

Fazit:
Nach einer durchaus interessanten EP ("Peter Pan Syndrome"), ballen Light Your Anchor mit "Hopesick" die Fäuste in den Taschen, um dich so lange in den Stuhl zu boxen bis du sie als deine neue Lieblingsband ernennst. "Hopesick" ist von vorne bis hinten klasse und daher zögere ich auch nicht zum ersten Mal jemals die volle Punktzahl zu zücken!
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Gestromt

Author: Henning
Date: 2013-06-23
Rating: 4.5/5

Langsam wirds unheimlich. Es ist doch gerade mal ein paar wenige Wochen her, dass ich Let It Burn Records für die starke The Haverbrook Disaster gelobt habe – und jetzt DAS hier: „Hopesick“, das erste Album über die volle Distanz der Hamburger Jungs von LIGHT YOUR ANCHOR setzt gleich noch mal einen oben drauf und markiert das vermutlich stärkste Album des Münchener Labels bislang. Und was genau haben wir hier? Ein rundherum grandioses Album, stark geprägt vom Melody-Punk der 90iger und Hardcore Bands wie Have Heart oder auch moderne breitenkompatibele Bands wie The Ghost Inside.

Verspielte Gitarrenriffs treffen auf harte, moderne Breakdowns, schnell gespielte Strophen auf ausufernde Refrains mit fetten Chorus-Parts bei denen vor meinem inneren Auge sich dich Kids fingerpointender Weise bei Pile-Ons die Seele aus dem Leibe schreien. Das liegt vor allem auch am Gesang selber, denn das Wechselspiel aus hartem, geschrieenen Gesang und melodischen Parts, dass durchweg alle Songs durchzieht, nimmt einen einfach mit. Sehr emotional, sehr mitreissend. Eins der Hightlights ist ‘Fall And Stand’ bei dem Johnny von Liferuiner sein Organ ausleiht. Zu dem Song gab’s schon vor einiger Zeit eine Video-Single-Auskopplung. Das Teil kratzt aktuell (heute ist der 16. Juni) hart an der 100.000 Klicks Grenze – und das zurecht. ‘Break The Routine’ ist noch am deutlichsten vom Melody Punk beeinflusst, wohingegen ‘Buried In My Mind’ tragend und sehr intensiv daher kommt.

Was die Platte von der vollen Punktzahl abhält ist a) dass immer noch ein bischen Luft nach oben sein muss und b) das über die volle Spielzeit das Songwriting und hierbei vorallem das Wechselspiel beim Gesang konsequenter ausstrukturiert sein könnte. Manchmal kommt der Wechsel zu häufig, worunter ein wenig die eigentliche Stimmung des Songs leidet. Aber das ist Mäkeln auf ganz hohem Niveau. Denn das Gesamtpackage aus Bandname (Hamburger Jungs, die LIGHT YOUR ANCHOR heissen!!), Albumtitel („Hopesick“ – großartig), Texten (If there is a chance for change – Will I take it or will I leave it – I just can’t waste my life away – But do we make it, you better believe it), Artwork und Sound sprühen vor Liebe zum Detail, „Dedication“ wie man so schön im englischen sagt. Hier sind Leute mit ganz viel Herzblut bei der Sache, die ein mitreissendes und wahnsinnig positives Album gemacht haben, dass eure Aufmerksamkeit verdient. Ich spar mir den „wär‘s ne Ami-Band…“ – Quatsch. Die Jungs werden groß werden.
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In Your Face

Author: Lars Koopmeiners
Date: 2013-06-15
Rating: 8/10

So langsam bricht endlich der Sommer 2013 in Deutschland aus. Das wurde aber auch mal Zeit - bis in den Mai gab es Temperaturen unter 10 Grad und im Juni jetzt die große Hochwasser Katastrophe (die hoffentlich alle bald gut überstanden haben).

Den perfekten Sound zum Sommer liefert dieses Jahr die Melodic Hardcore-Band LIGHT YOUR ANCHOR. Die Hamburger veröffentlichen ihr Debüt-Album "Hopesick" über Let It Burn Records. Nachdem ihre erste EP "Peter Pan Syndrome" 2012 wie eine Bombe eingeschlagen ist, kann man nur positiver Dinge sein, was den ersten Langspieler angeht. Die Mitglieder von LIGHT YOUR ANCHOR leben Straight Edge – und ohne hier jetzt auf die Lyrics zu achten, genauso hören sie sich auch an.

Mal gibt es einen schnellen aber lockeren Einstieg wie bei "Withered And Burned" oder auch "Break The Routine" und mal ist es etwas wuchtiger wie bei "Fall And Stand" und "Deaf Inhabitant". Doch wissen LIGHT YOUR ANCHOR auch wie man Harmonien erzeugt. Die klaren Gesänge von Thomas Schipper mögen den einen oder anderen Neuhörer etwas gewöhnungsbedürftig erscheinen. Dennoch kommen diese gut rüber und vermitteln das Gefühl von Freude und Hingabe. Daniel Müller, der für die Screams und Shouts zuständig ist, verleiht dem Ganzen die gewisse Härte. Die Shouts kommen sowohl zielstrebig als auch sehnsüchtig rüber.

Kein Wunder, denn "If there is a chance for change, will I take it or will I leave it? I just can't waste my life away. But do we make it, you better believe it!" (Lyrics aus "Fall And Stand") ist so ziemlich das Motto von LIGHT YOUR ANCHOR. Neben Gastvocals von Jonny O'Callaghan (Liferuiner) und Wesley Thompson (Climates) bietet das Album eine abwechslungsreiche Mischung aus melodischem Hardcore und Hardcore-Punk.

Ein schönes Sommeralbum, welches Spaß und Freude mit sich bringt. Die Musik eignet sich gut als Wegbegleiter beim Joggen oder man hört das Album auf den Fahrten zu den ersten Festivals in diesem Jahr – auf denen man unter anderem auch LIGHT YOUR ANCHOR sehen und hören kann! Viel Spaß damit!
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Stormbringer

Author: Florian David
Date: 2013-06-14
Rating: 4.5/5

Die Hamburger Band LIGHT YOUR ANCHOR wurde 2011 gegründet und präsentiert uns mit "Hopesick" ihr Debütalbum. Dass die Deutschen das Rad nicht neu erfinden werden ist schon im Vorfeld klar, dennoch machen die Jungs ihre Sache wirklich gut.

Nach einem Intro, in dem man schon das Organ von Screamer Daniel zu hören bekommt, geht es ziemlich gut ab. Die Mischung aus melodischem Hardcore, immer wieder kurzen Punk-Einschüben und abwechslungsreichem Gesang überzeugt auf voller Linie, verbreitet gute Laune und um es auf den Punkt zu bringen: Mit "Hopesick" hat man verdammt viel Spaß und es wird auch nach dem dritten oder vierten Durchgang nicht langweilig.

Die cleanen Vocals sitzen nicht immer, was einen aber so gar nicht stört, da es dem ganzen einen sehr Individuellen Touch verleiht. Mit Jonny OC von LIFERUINER und Wesley Thompson von CLIMATES hat man sich bei zwei Songs noch prominente Unterstützung geholt. Natürlich haben sich die Jungs für manch einen Song sogar Hilfe von auswärts geholt, nämlich von niemand anderem als Wesley Thompson (CLIMATES) und Jonny OC (LIFERUINER). Da können LIGHT YOUR ANCHOR schon mächtig damit angeben.

LIGHT YOUR ANCHOR haben es absolut verdient, gehört zu werden!

Guter Sound, gute Songs - das einzige, das zur vollen Punktezahl fehlt, wäre einer dieser "Hits", diesen Song, den man einfach nicht mehr aus dem Gehörgang bekommt!
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Durchdes Welt

Author: Durchde
Date: 2013-06-13

Auch wenn die Hamburger Light your Anchor auf ihrem Artwork die Hafenidylle ihrer Heimat huldigen, gibt es auf -Hopesick- keine musikalischen Vertreter der Gattung „Seemann Punk“ und noch weiter entfernt bewegen sie sich von der interlektuellen Schule. Light your Anchor haben sich irgendwann bei einem Bierchen getroffen und dabei mal so ordentlich die 90ies Fat Wreck Chords und Epitaph Kante gegeben. Schade nur wenn man nach solch einem Rausch der Nostalgie aktuellen Stuff ähnlicher Machart im Melodic Core Sektor vermisst und für Nachschub nur bedingt gesorgt ist. Glücklicherweise beherrscht das Fünfer Gespann außerordentlich gut ihre Instrumente und sie bewiesen schon im Vorjahr auf ihrer Debüt EP, dass sie ihre musikalische Lektion verstanden haben. Der favorisierte Sound wurde anschließend entstaubt und zeitgenössisch interpretiert. Schnöde, poppige Gefälligkeits Mucke für picklig/rebellische Teenager bleibt glücklicherweise außen vor und man lässt es lieber so ordentlich krachen.
Im Intro hallen aus dem Off verzweifelte Screams zu Pianoklängen und leiten zu einem toughen, flotten Hardcorebrett über, welches geschickt mit harmonievollen, melodischen Bögen und als Garnierung mit Crewshouts und fiesen Vocalsparts gepaart wird. Light your Anchor springen fröhlich zwischen den Stühlen alter und zeitgenössischer Hardcore Sparten umher.
Irgendwie klingt das ganze nach punkigen, kleinen Brüdern von The Haverbrook Disaster.
Freunde oben genannter Spielarten können mit -Hopesick- nichts falsch machen.
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Hit The Stage Magazine

Date: 2013-06-11

It was a plesure to write a review about the upcoming album called “Hopesick” from Light Your Anchor which will release on june 14.
Light Your Anchor is a Melodic Hardcore Band outta Hamburg founded in the end of 2011 as a tribute to the oldschool melodic stuff they grew up with like Satanic Surfers, Belvedere, Have Heart etc. They create a unique sound by mixing up their fast and technical style with hard breakdowns and screaming vocals. Their first EP called “Peter Pan Syndrome” was released as a special edition digital in early 2012 by Acuity.Music.

After almost a year of touring and supporting great bands like H20, Parkway Drive, Evergreen Terrace, Stick To Your Guns and many more, Light Your Anchor hit the Studio at the end of 2012 to record their first full lenght.

Album contains 12 songs which were recorded by Tim Tim Piotraschke at Pio Recordings (Maintain), mixed by Aljoscha Sieg at Pitchback Studios (Nasty, Vitja, etc.), mastered by Brian Hood at 456 Recordings (Gideon, A Plea for Purging, My Children My Bride, etc.) and feature guest vocals by Jonny O’Callaghan (Liferuiner) and Wes Thompson (Climates).

I found the classic frame on the whole album structure!Screaming intro and a real melodic ending. I like when the music ends! You know what I mean? When You go to the theatre and the curtain falls. You know that is over! Good feeling! All songs (excpet the last one called Carry on because of the frame…)are very diverse and dynamic. Back to the old school! Absolute number one hit for me from the album “Fall and Stand feat Jonny OC from Liferuiner.Also video clip is aviable for the song.
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Mega Metal

Deutschland
Author: Zeo
Date: 2013-06-06
Rating: 7/10

Wenn man bei einem Album mit zwölf Songs nur auf gute 30 Minuten Spielzeit kommt, dann weiß man schnell, dass man sich wieder in der Hardcore-Abteilung befindet. "Hopesick" heißt das neue Album der Hamburger Band Light Your Anchor, die sich stilistisch am besten mit melodischem Hardcore beschreiben lassen. Die Mischung aus punkig schnellen Schlagzeug-Beats, melodisch-sanften Gitarren, harten Breakdowns und vielseitigen Vocals, macht den ersten Eindruck der Band durchweg positiv. Mit geschicktem Verbinden der einzelnen Parts sorgt die Band für viel Abwechslung innerhalb der Songs. So wird auch auf ruhige Gitarrenriffs geshoutet und gescreamed, was die Lunge hergibt, was einen sehr individuellen Charakter der Band hinterlässt. Man spielt dabei auch ein bisschen mit den Genres und so wirkt es manchmal klassisch Punk-Hardcore-lastig und dann wieder moderner mit vielen melodischen Anteilen, so dass man immer wieder kleine Verschnaufpausen bekommt. Die Vocals sind vor allem zu unterteilen in den Gesang, der meiner Meinung nach für den einen oder anderen gewöhnungsbedürftig sein könnte, denn er wirkt mal klar und sauber und dann wieder dreckig und irgendwie fast unpassend. Doch auch in den Shouts findet man große Differenzen zwischen den Songs. "Start From Stratch" ist z.B. ein klasse Song, mit starken nach vorne drückenden Shouts, die durch die Gitarren weiter gesteigert werden. Auch gibt's hier richtig guten Gesang, der sich optimal der Atmosphäre anpasst. Abgerundet mit einem Breakdown, der ebenfalls solide umgesetzt ist - alles zusammen in gerade mal 90 Sekunden - top. Doch diese Qualität ist leider nicht über das ganze Album so umgesetzt. Ab und an gibt es Gesang, der einfach fehl am Platze wirkt, wie zu Beginn von "Withered And Burned". Doch das ist glücklicherweise die Ausnahme. Unter Mithilfe von Liferuiner-Fronter Johnny O'Callaghan wurde der Song "Fall And Stand" stark umgesetzt, denn die im Vergleich tieferen Shouts fügen sich sehr gut in das Gesamtbild ein. Auch wird hier ein schönes Outro des Songs präsentiert, bei dem ich mir sehr emotionale Fan-Gesänge vorstellen kann.
So lässt sich die Scheibe aus Hamburg wohl am ehesten zusammenfassen: Eine mit Höhen und Tiefen bestückte, durchaus individuelle Platte, bei der sich das Reinhören durchaus lohnen kann.
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Allschools

Deutschland
Author: Moppi
Date: 2013-06-06
Rating: 7/10

Eisschollen treiben nicht nur zahllos durch Kanadas Norden. Auch ums Eck in Hamburg empfiehlt sich stets der Versuch an etwas festzuhalten was urplötzlich und in den eigenen Händen zerfließen könnte. Soweit wollen LIGHT YOUR ANCHOR gar nicht ins Detail blicken. Im Hier und Jetzt - da spielt ihre Musik. Wer das nicht hören will, bekommt mit "Hopesick" erlesene Nachhilfestunden.

LIGHT YOUR ANCHOR um Sänger Daniel Müller, die Gitarristen Michael Peukert und Thomas Schipper, Toni Korthals am Bass und Drummer Maximilian Bruns verpacken auf ihrem Debütalbum das Leben in durchsichtigen Beuteln, stets mit einer Hand auf dem Herzen und der anderen geballt in der Luft. Durchgeschüttelt, nicht gestochert wird in zwölf Akten (plus Intro) mit einem Gemisch aus knalliger alter Schule, lüftenden Harmonien und der gewissen Summe aus "tricky" und "catchy". "Fall And Stand" kämpft sich durch Taktwechsel und cleane Vocals, die an ATREYUs Brandon Saller auf Pfund gebettet erinnern. Selten driften die Hamburger über Albumlänge ins Überladene und bauen wie bei "Deaf Inhabitant" lieber clevere Gangchöre und berstende Dynamik in ihre Songs ein, die genauso bei melodischem Skatepunk als auch bei etwa COMEBACK KID ihre Lehre absolviert haben. "The Old Men And The Scene" klingt durch und durch modern statt bloß platt und prollig - "Start From Scratch" buttert jede Pfanne in neunzig Sekunden von links auf rechts.
Dabei wird stets unverschanzt – aber auf willkommene Art und Weise - deutlich, aus welcher Richtung Vorbilder und Absichten bei LIGHT YOUR ANCHOR wehen. Bei kompromisslosen Tracks wie „Break The Routine“ sorgt vielleicht sogar dieses vertraute Gefühl gegenüber der Musik dafür, dass „Hopesick“ zwar massiv produziert aber ebenso flockig aus der Brust schießt.

Keine drei Durchläufe benötigt die Platte, um dem Zuhörer die selbstauferlegten Absichten zu erläutern, sich durch einzelne Songs zu festigen und letztlich mit dem durchdachten, aber nach „Peter Pan Syndrome“ noch reifer klingenden Hardcore nach dem direkten Weg ins Leben zu fragen. Hier nämlich scheinen sich die jungen Hamburger zu Hause zu fühlen – und hier gehören sie laut „Hopesick“ mitsamt seinem beständigen Punch auf der einen und seinem nachdenklichen Finale „Carry On“ auf der anderen Seite auch hin.
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Stageload

Deutschland
Author: Florian Aberle
Date: 2013-06-02
Rating: 9/10

Nach der Bandgründung 2011 und dem Release ihrer ersten EP “Peter Pan Syndrome” haben die fünf Jungs von Light Your Anchor aus Hamburg einen rasanten Aufstieg hingelegt. Mittlerweile bei Let It Burn Records unter Vertrag und mit dem ersten Full-Length im Gepäck, heißt das nächste große Ziel Europa. “Hopesick” ist der Name des am 14. Juni erscheinenden Debütalbums.

Der erste Track heißt wie das Album selbst und lässt noch keine großen Rückschlüsse auf die Platte zu. Ein typisches Intro eben. “Withered and Burned”, Song Nummer 2, überwalzt einen dann aber förmlich. Wo nehmen die Jungs nur diese Energie her? Die Mischung aus Breakdowns, Melodie, Geschrei und cleanem Gesang sitzt perfekt. Jeder der 12 Songs, abgesehen von dem bereits erwähntem Intro, bietet gute Tempowechsel und variiert immer wieder in Struktur und Aufbau. So hat man auch nach knapp 40 Minuten Laufzeit von “Hopesick” niemals den Eindruck, nur einen langen Song gehört zu haben. Und auch Langeweile dürfte hier kaum aufkommen.
“Hopesick” entpuppt sich somit als wahre Wundertüte. Anspieltips: “Deaf Inhabitant”, “Sparkle of Hope” und die erste Video-Single-Auskopplung mit Jonny O’Callaghan von Liferuiner: “Fall and Stand”. Man merkt schnell wieviel Herzblut hinter diesem Projekt steckt. An der Produktion selber gibt es nichts auszusetzen, die ist gewohnt gut und kann mit internationalen Vertretern und Genregrößen locker mithalten.

“Hopesick” ist für mich zweifelsohne das Beste, was eine deutsche Band in den letzten Jahren in diesem Bereich geschaffen hat. Hier trifft Hardcore-Punk-Attitüde der 90er auf einen modernen Sound, ohne dabei die Wurzeln ihrer Herkunft zu vergessen. “Evergreen Terrace is back” dachte ich mir so manches mal. Unbeschreiblich, wieviel Energie in diese Platte steckt. Schon beim ersten Durchhören fällt dieser Aspekt ins Auge. Für mich zweifelsohne das “Must-Have” Hardcore-Release dieses Sommers.
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Out Of Step HC

Date: 2013-05-31
Rating: 8/10

The melodic hardcore band ‘Light Your Ancher’ is back with a new release called ‘Hopesick’. Its the full-length follower to their first EP ‘Peter Pan Syndrome’.
If you liked the EP then you certainly love the new record. The same ingredients are back: melodic old school hardcore, technical hardcore, breakdowns, screams… but all a bid more evolved and worked out. ‘Hopesick’ isn’t easy-to-chew hardcore, you must be a fan of a lot variations in style, tempo and structure on one record and even in one song to like this band. 8/10
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Der Gute Ton

Deutschland
Date: 2013-05-29
Rating: 3.68/5

Ein Jahr nach der umfeierten Debüt-EP Peter Pan Syndrome sind es wieder Light Your Anchor, die den Staub aus den Lautsprechern der heimischen Anlage blasen. „Hardcore für den hartgesottenen Musikhörer“ steht auf den Fahnen des jüngsten Schiffes, das den Hamburger Hafen verlässt, ohne jedoch den Hang für eingängige Melodien zu verlieren. Mit an Bord auf der rasanten Jungfernfahrt: Eine gehörige Portion Punk. Alle Matrosen sind bereit, die Segel sind gehisst – der Zielhafen bislang noch ungewiss.

#1 – Hopesick (0:47)
Bereits die ersten Klänge des Albums machen deutlich, dass Freunde leichter Einwegkost wohl ordentlich zu kauen und zu schlucken haben. Klavierklänge umgarnt von intensiven Schreien – oder doch eher andersherum? Ohne Umschweife wird der Hörer von Beginn an in ein intensives Hörerlebnis eingeladen und die Zeile „It’s time to try something new“ bewahrheitet sich bereits, so dass man in diesem Track bereits anders als viele andere Hardcore-Bands stark mit Atmosphäre spielt, anstatt nur simples Shouting zu betreiben.
Keine Einzelwertung

#2 – Withered And Burned (2:49)
Wie eingangs angekündigt sprechen sich Light Your Anchor für Neuerungen aus – bei Withered And Burned sind die Hamburger bereits in so weit innovativ, dass man sich gegen eine klare Vers – Hook-Struktur entschieden hat. Die Aufteilung zwischen Screams und klarer Gesangslinie wird zwar alternierend beibehalten, das harte Riffing unterstützt beide gleichermaßen und Max drumt sich die Seele aus dem Leib, dennoch weigerte man sich – womöglich aufgrund der Kürze des Tracks –einen klaren Chorus zu bringen. Aber keine Angst: All die Mitsing-affinen dürfen sich über einen Crowd-Shout-Part freuen: „It’s more than empty words“. Trifft 3 von 5 guten Tönen.

#3 – Fall And Stand feat. Jonny O’Callaghan [Liferuiner] (3:29)
Light Your Anchor wirken über die komplette Debüt-Platte hinweg überraschend erfahren. Das kann einerseits an einem versierten Studio- & Recordingteam liegen (Pio Recordings, 456 Recordings, Pitchback Studios), anderseits aber auch an zwei Szenebekanntheiten: Fall And Stand featuret mit Jonny O’Callaghan eine davon; so manchem ist er sicher bekannt als Frontmann der kanadischen Band Liferuiner, die bereits seit 2004 den dortigen Metalcore aufmischt. In diesem Jahr erscheint deren viertes Album Future Revisionists, was sicherlich ein gutes Zeugnis für die musikalische Stärke eines O’Callaghans ist – und obendrein ein Umstand, von dem Light Your Anchor auch direkt profitieren. Nahezu guturale Screams, schmetternde Riffs und der cleane Gesang schnüren ein wundervolles Gesamtpaket aus düsteren Zeilen und Skaterpunk-behafteten Zwischenspielen, die hier und da auch an Good Charlotte erinnern dürften. Der Song, zudem es auch ein Musikvideo gibt, klingt derweil mit beruhigende Klavierklängen und choralem Echo-Gesang aus.
Trifft 4 von 5 guten Tönen.

#4 – Deaf Inhabitant (2:57)
Weiterhin keine Kompromisse im Hause Light Your Anchor: Schreiend wird man auch im Lied Nummer 4 empfangen. Deaf Inhabitant wirkt insgesamt als der härteste Song der Platte und begeistert durch eine doch sehr ansehnliche Metapher, die eine ernstzunehmende Alternative zu meinem „Mal bist du der Hund, mal bist du der Baum“ darstellen könnte: „Sometimes you are a fucking windshield – the other day a fly.“ Trifft 3 von 5 guten Tönen.

#5 - Buried In My Mind (2:28)
Sehr viel Potenzial wurde verschenkt, als man sich zu einer etwas zu kurzen Spielzeit entschloss und leider den Weg nicht weiterging, den man so gut angefangen hat. Cleane Vocals führen in eine Mid-Tempo-Ballade mit verzerrten Gitarren ein. Dann folgt der überraschende Breakdown, der das intensivste Hörerlebnis mitbringt, was man auf diesem Silberling findet. Das ist an der Stelle einfach perfekt! Leider bleibt man nach einem kleinen Instrumental-Intermezzo von ein paar Sekunden „nur“ bei den Screams, anstatt wieder zu den cleanen Parts zurückzukehren und sich sukzessive zu einem Klimax zu steigern. Das ärgert mich ein wenig, auch wenn das finale Produkt dennoch verdammt gut klingt. Treibende Drums, die ruhige Stellen akzentuieren und zum Mitwhippen anregen. Lyrisch macht der Track durch seine Ying-Yang-Struktur, also dem Spielen mit Kontrasten, einiges her. „Tired of acting strong while you’re feeling weak / Sick of acting right when it feels so wrong“. Ein Schluchzen endet den Song atmosphärisch, aber abrupt. Mehr davon, so viel mehr! Trifft 4,5 von 5 guten Tönen.

#6 – The Old Men And The Scene (3:05)
Light Your Anchor beweisen sich mit einer Reminiszenz an Ernest Hemingway literarisch bewandert und flechten dies gut in den Song mit ein. Anders als in den bisheringen Songs wird hier der Chorus wesentlich deutlicher, bewusst oder unbewusst fehlt der Hook aber ein „catchy“ Effekt.
Trifft 3,5 von 5 guten Tönen.

#7 – Break The Routine (2:11)
Break The Routine trifft den Nagel auf dem Punkt. Nachdem sich bei so manchem vielleicht die ersten Ermüdungserscheinungen einstellen könnten, hebt sich Song Nummer 7 erfolgreich von den anderen ab. Keine übermäßigen Lyrics-Verschleierungen durch über-hartes Screaming. Melodisch, trotz der nötigen Härte, singt man sich sowohl in den tatsächlich cleanen Parts wie auch in den härteren in den Gehörgang. Light Your Anchor machen, obwohl sie auch das kreischende Screaming definitiv beherrschen, so am meisten Laune, wirken hier insgesamt wie die raue Antwort auf Rise Against.
Trifft 4,5 von 5 guten Tönen.

#8 – Start From Scratch (1:30)
Wie bei Buried In My Mind verschenken Light Your Anchor hier abermals Potenzial durch zu wenig Spielzeit. Man will ja keine Böswilligkeit unterstellen, aber schade ist es durchaus, dass man es nicht schafft, den Track noch weiter auszubauen. Der Kontrast zwischen Screams und Gesang mit der Melodie wäre eine solide Grundlage für mehr gewesen.
Trifft 3 von 5 guten Tönen.

#9 – This Path feat. Wesley Thompson [Climates] (2:46)
Zusammen mit dem zweiten Feature-Gast auf der Platte spielt man in Hamburg, was Songwriting anbelangt, wieder in höhere Sphären. Zwar wäre die Spielzeit abermals eine Sache, die man bemängeln könnte, aber insgesamt wirkt This Path sehr strukturiert und durchdacht im Aufbau. Einheitliche Verse, wiederkehrender, klar erkennbarer Refrain. „Angepasstheit“ ist definitiv kein Maßstab, mit dem man Musik bewerten soll, es hilft aber ungemein bei der Eingängigkeit eines Songs. Fern ab vom Mainstream könnte ich mir gut vorstellen, dass Light Your Anchor mit diesem Track im Szene-Radio zu hören sein werden.
Trifft 4 von 5 guten Tönen.

#10 – Sparkle of Hope (3:12)
Nach ca. einer Minute beginnt ein kurzer, dafür aber höchst prägnanter Teil, in dem mit musikalischen Breaks und Singpausen gearbeitet wird. Lyrisch werden sehr viele Zeilen recyclet und wiederholt, ohne, dass es dramaturgisch notwendig gewesen wäre. Ein Kandidat, der sich bei mehrmaligem Hören entfaltet und dann zu einem Geheimtipp werden könnte. Trifft 3 von 5 guten Tönen.

#11 – Chasing Ghosts (3:58)
“And if there’s nothing left to stand for – what’s the sense in doing this?” – Das Rezept aus gescreamten Strophen, partiell ebenfalls gescreamten Chorus und der melodiösen Bridge bleibt gleich, geht aber mit Chasing Ghosts ziemlich gut in’s Ohr. Etwa ab Mitte der 3. Minute nehmen Light Your Anchor das Tempo aus der Nummer, schieben dafür ein paar balladeske Töne ein, die sie wieder nach und nach mit Screams intensivieren, um dann letztlich instrumental auszufaden. Konsequenterweise hätte man hier noch einen überraschenden Breakdown einbauen können, womöglich spart man sich das aber für die Live-Darbietung auf, um die Crowd – sofern noch nicht geschehen – hiermit letztlich komplett abzuholen.
Trifft 4 von 5 guten Tönen.

#12 – Carry On (2:46)
In vielen Zügen erinnert Carry On an Welcome To The Black Parade der mittlerweile aufgelösten Alternative Rock / Pop-Rock / Emo /what-so-ever Band My Chemical Romance, jedoch mit einer wesentlich dünneren Instrumentierung und einer Handvoll BPM weniger. Es wirkt in diesem Song so, als hätte Green Day‘s Billy Joel Teile seiner Stimme Light Your Anchor verliehen. Beide Parallelen sind in jedem Fall positive Zeichen, die sich zu einem stimmungsvollen Albumausklang formen. Zufrieden atmet man am Ende von Hopesick nochmal durch.
Trifft 4 von 5 guten Tönen.

Fazit: Light Your Anchor zeigen sich so facettenreich wie ihre Heimatstadt Hamburg: An manchen Stellen kokettieren sie mit bezirzenden Klängen von schöner Gestalt, andernorts wird es rau und ruppig. Versucht man sich im weiten Hardcore-Feld zu orientieren, so erkennt man Light Your Anchor an ihrer Skaterpunk-Manier, die deren eigenen Sound auszeichnet und den gespielten Melodic Hardcore ein wenig frecher erscheinen lässt. Obgleich man leichte Abstriche in einem noch etwas wackeligen, dadurch aber unberechenbaren Songwriting machen muss, überzeugen die Jungs durch viel Energie und rasante Tempowechsel, einhergehend mit Good-Charlotte-a-like Clean Vocals und scheppernde Shouts. Auf dem Hamburger Schiff Hopesick läuft man nicht Gefahr, Seekrank zu werden. Viel mehr wird man hier krank vor der begründeten Hoffnung, dass die Reise noch erheblich länger gehen wird, als man sich momentan noch im sicheren Heimathafen ausmalt. Na dann: Lichtet die Anker, eine hardcore-melodische Fahrt beginnt die nächsten Jahre!

Anspieltipps: Buried In My Mind – Break The Routine – Carry On
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Mass Movement

England
Author: Martijn Welzen
Date: 2013-05-27

We have had our fair share of desperation here at Mass Movement, but I am pretty sure the intro to ‘Hopesick’ takes the cake. The emotions of singer Daniel are just cutting him up and you can feel the pain he has to endure. But following that strange kick in the head the Hamburg, Germany, based outfit take a different approach. It’s an As Friends Rust-like punk rock version of Silent Majority with crushing metalcore riffs. It does take ‘Hopesick’ all over the place a bit, and several songs can barely hold their heads above water. When you think back to the chilling screams at the beginning of this cd, stability isn’t exactly their strong suit. It is true hardcore though, in the sense that it is heartfelt and sincere.
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Enemy.at

Author: Doris Arnusch
Date: 2013-05-22
Rating: 4/5

Light Your Anchor ist eine fünfköpfige, deutsche Melodic Hardcore Band, die 2011 in Hamburg gegründet wurde. Im Juni 2013 wird ihr erstes Full-Length-Album Hopesick veröffentlicht. Wir haben für euch reingehört, Fans dieses Genres dürfen schon sehr gespannt sein.

Die fünf Jungs von Light Your Anchor haben sich mächtig ins Zeug gelegt. Hopesick bietet eine gute Abwechslung zwischen knallharten Screamingparts, bei denen der Vocalist Daniel Müller ohne Rücksicht auf Verluste in das Mikro schreit und feinen Zurückhaltungen, die aber auf keinen Fall weniger rau klingen. Die Platte lässt auf jeden Fall kein Auge trocken. Durch die geschickte Kombination von Screaming und melodischen Gesangspassagen wird das ganze Album zu einem wahren Meisterwerk.

Besonders der letzte Track Carry On auf Hopesick hebt sich von den restlichen Songs deutlich ab. Während diese richtig schnell und rau sind, wirkt Carry On ruhiger und um einiges trauriger. Was sich noch von den anderen Liedern unterscheidet, ist, dass das Quintett bei Carry On nur die Gitarre einsetzt.

Auch instrumental sind Light Your Anchor (Facebook) wirklich gut unterwegs. Ihre harten “aufs Maul” Gitarrenriffs ergänzen sich perfekt mit dem Gesang, was ja nun auch nicht alle Gruppen so zusammenbringen. Tempowechsel sind ebenfalls jede Menge vorhanden. Viele mögen dieses Hin- und Hergespringe zwischen schnell und langsam vielleicht nicht so sehr, aber bei Hopesick passt das einfach wie die Faust auf’s Auge.

Natürlich haben sich die Jungs für manch einen Song sogar Hilfe von Auswärts geholt, nämlich von niemand anderem als Wesley Thompson (Climates) und Jonny OC (Liferuiner). Da können Light Your Anchor schon mächtig damit angeben.

Schlussendlich bleibt mir nur zu sagen, dass einfach nichts an dem Album kritisiert werden kann. Selbst wenn man nach Fehlern sucht, man findet nichts, worüber man sich aufregen könnte. Melodic Hardcore Fans sollten sich auf jeden Fall das neue Album von Light Your Anchor reinziehen.
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Music Discovery

Date: 2013-05-21

Hier wird nicht lange gefackelt, hier geht es gleich von Anfang voll auf die Zwölfe. Metalcore mit etwas Screamo gemischt, so lässt sich der Sound am besten beschreiben. Vor allem die treibenden und schnellen Riffs machen ordentlich Spaß. Hier und da etwas verspielt und es gibt eingängige Refrains. Der Wechsel zwischen aggressiven Parts und ruhigen melodischen Parts ist zwar eigentlich Standard, aber es passt. Macht Spaß und die Härte machts. Weiter so!
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Core Point

Deutschland
Date: 2013-05-17

Eineinhalb Jahre liegen zwischen der Veröffentlichung der Debut-EP Peter Pan Syndrome und dem ersten Full-Length Hopesick, das am 14ten Juni erscheinen wird. Aus dem Quartett von einst ist mit Frontmann Daniel von Between Love and Madness ein Quintett geworden. Man hat sich gefragt wie es nach dem furiosen Debut wohl weitergehen würde ob sie noch einen draufsetzen können. Tja und genau das haben sie getan, Light Your Anchor haben sich konsequent in allen Belangen weiterentwickelt.
Betrachtet man die Vielstimmigkeit der Songs so stellt man fest, daß sie durch Daniels Shouting und die noch besser in Szene gesetzten Clean-Gesänge von Thomas stark gewonnen hat. Auch sonst ist der Sound der Band reifer und ausgefeilter geworden. Die schon bei der Debut-EP sehr schön herausgearbeiten Kontraste zwischen Breakdowns und Melodien wurden noch weiter verbessert und insgesamt hat das ohnehin schon gute Songwriting noch an Qualität dazugewonnen. Die Breakdowns sind druckvoller, schwerer und härter geworden; wärend das Gitarrenspiel noch abwechslungsreicher als beim Vorgänger ausgefallen ist. Kurz gesagt es gibt mehr Power, mehr Härte, mehr Melodie, mehr Tempowechsel und noch mehr Light Your Anchor in den Songs. Das neue Album kommt einem vor wie eine wilde Achterbahnfahrt mit hohem Suchtfaktor. So kommt der Wechsel vom Tochter- zum Hauptlabel auch nicht von ungefähr.

Bei aller Entwicklung ist sich die Band aber treu geblieben und hat den eingängigen Charakter ihrer Musik bewahrt. Das Album trumpft wie schon die EP mit tollen Hooklines und schönen punklastigen Melodiebögen auf, die jeden Song zum Ohrwurm werden lassen.
Mit Jonny O’Callaghan von Liferuiner und Wesley Thompson von Climates haben die Jungs auch wieder zwei hochkarätige Features an Land gezogen.

Light Your Anchor haben es geschafft mit Hopesick ein großartiges Wohlfühlalbum hinzulegen, das einem wie schon bei der Debut-EP ein Gefühl von guten Freunden, guten Zeiten und Sommer gibt. Bedenkt man dann noch die von Thomas im beigefügten Studio-Diary beschriebenen erschwerten Umstände unter denen die Aufnahmen entstanden sind, kann man nur sagen Hut ab und Respekt für dieses wahnsinns Album.
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Partyausfall

Deutschland
Date: 2013-05-06
Rating: 9/10

Nach ihrer gelungenen Debut-EP "Peter Pan Syndrome" aus dem vergangenen Jahr war ich gespannt, ob Light Your Anchor aus Hamburg es auch schaffen würden ihren Stil über ein ganzes Album durchzuziehen ohne es langweilig werden zu lassen. Die erste Singleauskopplung "Falls and Stand" mit Johnny O'Callaghan von Liferuiner lies ja bereits auf einiges hoffen. Was soll ich sagen: Auf die Jungs ist Verlass.

11 Songs + Intro bietet die neue CD - und jeder einzelne strotzt vor Melodie und positiver Attitüde. Light Your Anchor verfolgen weiterhin ihren Stil aus Skatepunk und modernem Hardcore und brennen auf ihrer ersten Full-Length ordentlich was ab. Melodien und Breakdowns reihen sich nahtlos aneinander und lassen "Hopesick" zu einem besonderen Hörerlebnis werden, was auch den Wechsel zu Let It Burn Records erklären dürfte. Besonders bemerkenswert im Vergleich zur EP ist der zusätzliche Shouter Daniel. Dessen Stimme mag zu Anfang gewöhnungsbedürftig sein, passt jedoch perfekt ins Gesamtkonzept und sorgt noch einmal für eine zusätzliche Portion Power.

Die Band hat sich ihren Sinn für punkige Ohrwurm-Melodien definitiv bewahrt und erinnert weiterhin stark an Melodic Hardcore á la Belvedere - ohne es sich jedoch nehmen zu lassen mit druckvollen Breakdowns inklusive Metalcore-Anleihen für gehörig Dampf zu sorgen (für die härtere Fraktion sei besonders der Song "Deaf Habitant" zu empfehlen). Der Fokus liegt jedoch klar auf der punkigeren Schiene - und die fahren Light Your Anchor gekonnt und sicher. Songs wie "Break the Routine", "Start From Scratch" und "This Path" (feat. Wes Thompson von Climates) lassen dieses Album definitiv zum Anwärter auf den Titel "Sommeralbum des Jahres" werden. Ruhiger, aber nicht weniger kraftvoll, wird es mit "Buried in my Mind". Dieser Song und "Carry On" heben besonders die charismatische Clean-Stimme von Sänger Thomas hervor, der sich auch für das Songwriting verantwortlich zeigt.

Bei aller Melodie vermeiden es Light Your Anchor allerdings gekonnt auf eine zu poppige Schiene abzudriften, ebenso wie keiner der Breakdowns erzwungen klingt um sich Kredibilität zu erspielen. Vielmehr haben Light Your Anchor es geschafft ihr erstes Album mit absolut ehrlich wirkenden Songs zu füllen, die die sXe-Ideale der Band geradezu hinausposaunen um auch den letzten in gute Stimmung zu versetzen. Ein Muss für alle Punkbegeisterten.
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Salad Days Mag

Author: Fabrizio De Guidi
Date: 2013-04-29
Rating: 8/10

I Light Your Anchor sono una giovane band (si formano nel 2011) di Amburgo, e ‘Hopesick’ (copertina con ancore, gru da porto e rimandi marinareschi) è il loro album di debutto che uscirà per la Let It Burn Records il prossimo 14 Giugno. Con all’attivo un solo EP, ‘Peter Pan Syndrome’ uscito lo scorso anno, escono con questi dodici pezzi di hardcore melodico, che mi ricorda per certi versi (forse è anche colpa del titolo) gli A Day To Remember dei pezzi più arrabbiati e meno pop, ma anche per la voce pulita, che è il perfetto mix tra i vocal dei già citati ADTR, Millencolin e Good Charlotte, e questo non può essere che un punto a loro favore. Si parte con una piccola intro, che è anche la title track, per poi sfoggiare la traccia più aggressiva ‘Withered And Burned’; si ha poi ‘Fall And Stand’, singolo energico con alla voce Jonny dei Liferuiner (http://www.youtube.com/watch?v=zpNv_JpKkaQ). C’è anche l’ospitata di Wesley dei Climates in ‘This Path’, uno dei miei pezzi preferiti e più catchy. Forse la scaletta non è troppo omogenea, c’è qualche stacco troppo evidente tra un pezzo e l’altro (ma forse è anche colpa del mio orecchio!), ma nel complesso abbiamo davanti un album appassionato e divertente.
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