Final Prayer XY (Vinyl + DVD)

LIB 069 · 12/2014 · Vinyl

With the 10 year anniversary ahead, FINAL PRAYER is able to look back on some crazy years of compassion, friendship and hard work in a blooming hardcore and metal underground scene. Trying to give a slight impression of what those years looked like, the band wanted to create something special and ransacked their flats for old videos and pictures for a ten years anniversary release. Endless hours of self-recorded tapes were found and brought together – much more than expected. So the band looked for help for the growing project and found it in ambitious films. With the help of such a experienced company the aim of a video-documentary became reachable. The video sequences were complemented with lots of interviews of close friends and partners of the band. The result is a one hour video documentary with lots of information and a deep personal view on FINAL PRAYER.

Beside the view on the past years, FINAL PRAYER also wanted to show the actual musical state of the band. For this reason, four new songs were written and recorded, on which the band again demonstrates their versatility of combining new melodic choruses and sing-alongs with the heavy tunes FINAL PRAYER is known for.

The result of this process is a ten years anniversary release which is available via Let it Burn Records on limited 10” vinyl + DVD, MCD + DVD and as digital download via Acuity.Music. Release-date will be the 12th of december, followed by a tour at the end of the year.

1.DEPARTED
2.NOTHING IN RETURN
3.BONDED BY PASSION
4.STATE OF DISORDER

+ X Years Documented on tape (DVD)



Get the Vinyl, 7.90 €

Got A Nerve E-Zine

Italy
Author: Marco
Date: 2015-07-16

Berlin's own FINAL PRAYER celebrated 10 years as a band in 2014 and for many bands this milestone stands as far out as they possibly would wish when they start rehearsing and getting their thing steam.
I personally got to know this act back at the times of their GSR Music debut entitled “Filling The Void” and kept an eye on Final Prayer next moves, also interviewing them a couple of time.
Their latest work, “I Am Not Afraid” was a beast of a metallic hardcore job that leveled everything on its path with thrashy monolithic guitars, heavy pounding drums and destroying break-downs that took a fair bit from the likes of Hatebreed.
Did anything change? Well, the guys in the press-sheet explain that, together the video they packed for documenting their history and memories off these first 10 years, they wished to released 4 brand new tracks best representing where they stand in terms of sound and be sure they got the point.
Final Prayer's sound is still rooted into heavy metallic hardcore, which takes clues from the USA and European school, but with new bursts they possibly got more heavier and dirtier.
The crushing first two tracks “Departed” and “Nothing In Return” mixes in the blend influences coming from stuff a la Down or some Southern-sludgy metal with thrashy Slayer reminiscing metal.
While “Bonded By Passion” (when typing I was writing Bonded By Blood but here Exodus has nothing to do) mixes the hardcore heavy punch with more melody to leave room to, let me use the term, romanticism down the memory lane. And that's fine being a heartfelt song featuring lyrics about their 10 years together, their feelings and renowned commitment never to give up and fight hard to keep the spirit alive.
Sure many of you already got his/her hands on this EP, out since last 12 December on Let It Burn records and Acuity music. But if you were waiting for a lazy reviewer to give you the hint go and get it now. Okay?
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Bleeding4Metal.de

Germany
Author: Dudemeister
Date: 2015-04-16
Rating: 7/10

Zehn Jahre, fünf Jungs, vier Tracks, eine EP. FINAL PRAYER aus Kreuzberg melden sich mit ihrer aktuellen Scheibe "XY" zurück und zimmern euch wieder ordentlich eins mit dem Hardcorebrett ins Gesicht.

Straight, unkompliziert und mit klarer Message hämmern sich die Songs ins Hirn und bleiben dort auch zunächst mal hängen. Eingängige Riffs und wiederkehrende Shoutpassagen sind in jedem Song vorhanden, sodass man nach den ersten Hörproben direkt weiß, was abgeht. Mit etwa 13 Minuten Spielzeit ist die EP schnell durchgehört und sorgt somit für kurzweiligen Spaß. Überwiegend düsterer Hardcore knallt aus den Boxen, obwohl FINAL PRAYER es sich nicht nehmen lassen auch einen Song mit Partyattitüde auf der EP zu platzieren. Zum Song 'Bonded By Passion' kann man ausgiebig feiern, zum Rest der EP eher den Club zerlegen. 'Departed' und 'State Of Disorder' eignen sich hervorragend zu letzterem, ohne dabei übertrieben oder auf pubertärste Weise künstlich wütend zu klingen. Zugegeben: Viel mehr Abwechslung gibt es dann auch nicht zu hören, aber wer erwartet denn auch großartig Abwechslung auf einer Hardcore EP!? Na ja, ich zum Beispiel ... Ein wenig mehr Abwechslung hätte dem Ganzen ziemlich gut getan und ein bis zwei Songs mehr auf der Scheibe hätten sicherlich auch nicht geschadet, aber ansonsten gibt es nichts zu meckern. Das was man zu hören bekommt ist gut und auch gut produziert. Alles was die Jungs uns hier nicht präsentieren, gibt es dann ja eventuell auf der nächsten EP oder dem nächsten Album zu hören.

Abschließend kann man sagen, dass diese vier Tracks schon irgendwie ziemlich Bock machen und als EP wunderbar funktionieren, aber die zu kurz kommende Abwechslung möglicherweise die Langzeitwirkung beim Hörer beeinträchtigen könnte. Macht euch am besten selbst ein Bild, da könnt ihr wegen der Kürze von "XY" kaum einen Fehler machen.
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Lords of Metal

The Netherlands
Author: Tim
Date: 2015-03-01

Ze hebben het gehaald, tien jaar zijn ze al weer samen in het maken van hardcore! Ondertussen hebben ze al acht EP’s of CD’s uitgebracht en sinds kort ook een documentaire op DVD. Naast de beelden wil men ook laten horen tot waar ze nu in staan zijn en dat doen ze met vier nieuwe nummers. Het is een wendbare combinatie van melodie, meezingers en zwaar gestemde gitaren. Denk aan bands al Hatebreed en Pro-Pain. Een echte mening hebben over een paar nummers gaat wat ver, maar de zwaarte van ‘Departed’ kan ik goed waarderen, vooral de break op het einde is lekker. Voor de rest van de CD is het door de meer punk en melodisch invloeden vrolijker gestemd. Deel twee is de DVD, tja deze is echt voor de fans bedoeld. Ik vind Final Prayer een prima band maar een één uur durend verhaal over de achtergrond van de band en de personen heb ik geen zin in. Beroepsmatig heb ik er natuurlijk wel wat doorheen zitten skippen en de achterliggende boodschap is vooral vrienden die muziek maken. Dat is helemaal waar, maar tegelijk ook het verhaal van elke (hardcore) band en dus weinig bijzonders. Dit is materiaal van een dermate detailniveau dat het voor de echte fans bedoeld is. De nieuwe nummers luisteren gelukkig wel lekker weg! - See more at: http://www.lordsofmetal.nl/nl/reviews/view/id/29136#sthash.wWVrlWOF.dpuf
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WLTU

Germany
Author: Thomas
Date: 2015-02-15
Rating: 8/10

Zum Zehnjährigen veröffentlichen FINAL PRAYER eine 4-Track EP plus Doku. Die neuen Songs sind fett produzierter old school Hardcore und "Bound by passion" oder "Nothing in return" zeigen, dass man weiterhin scheinbar mühelos die Kracher raushaut. Kontinuierlich geht die Band ihren Weg, besinnt sich meist auf alte Tugenden und darüber, dass die Vocals von Stephan aktuell etwas tougher klingen, hat bestimmt auch keiner was. Nun zur DVD, diese enthält eine geniale Doku, die bis zu den Anfangen zurückgeht und den Background der Band zeigt. Es wird nämlich beleuchtet, dass die Jungs auch schon bei SHORTAGE, LIFEFORCE und DISRESPECT aktiv waren. Die zahlreichen Fakten werden mit lustigen Anekdoten aufgelockert und die Bodenständigkeit der Gruppe kommt eben sehr sympatisch rüber. Es gibt reichlich Nostalgie, aber auch Einblicke in den Bandalltag und man ist schon immer wieder erstaunt, wie professionell die Berliner mittlerweile geworden sind. Kontrastiv dazu gibt es dann aber auch ernüchternde Musikerrealität; Beispiel Englandtour, da durfte man wegen Platzmangels auch mal vereinzelt auf der Küchenarbeitsplatte schlafen. Nett. Die DVD ist auch interessant für alle, die einen Studioaufenthalt planen oder einfach mal sämtliche Peinlichkeiten der Combo belächeln wollen, nur zu, denn hier fiel nichts der bandeigenen Zensurschere zum Opfer. Beinahe schon gemein, was manche Leute sich so für Steiche spielen, aber seht selbst.
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Burn Your Ears Webzine

Germany
Author: Kai Thonemann
Date: 2015-02-04
Rating: 7/10

Seit gut 10 Jahren sind die Berliner Jungs von FINAL PRAYER nun unterwegs. Da kann man als Appetithäppchen vor dem nächsten Album ruhig mal eine EP rausbringen. Und weil man ja das eigene Bandbestehen damit auch feiern will, haut man einfach noch eine DVD mit oben drauf, welches das Werden und Bestehen eben dieser Band feiert. Gesagt – getan!

Und so haben wir wieder neues Kraftfutter aus New York bzw. Berlin. Aber der Sound ist damit ja schon mal abgesteckt: TERROR, MADBALL und etwas HATEBREED etc., und wie immer mit dickem Sound, Mosh, guten Midtempo-Riffs und vor allem überzeugendem Gesang. Und genau an dem scheinen FINAL PRAYER immer weiter zu arbeiten. So schleicht sich hier beinahe so etwas Ähnliches wie Gesang ab und zu ins Geshoute hinein.

Bei „Bonded by Passion" geht das sogar soweit, dass der Song streckenweise richtig punkig und melodisch klingt und damit für FINAL PRAYER schon eine Art Novum ist. Ehrlich gesagt ist der Song auch wirklich überzeugend geworden und macht sich unter den vier Stücken auch ziemlich gut. Vor allem wenn man bedenkt, wie eng das Korsett dieser Musiksparte gesteckt ist. In den ersten beiden Songs z.B. bauen die Berliner so auch eher sehr gut abgehangene Riffs gut neu zusammen – und klingen damit druckvoll, aber eben berechenbar. Das wird durch die Melodik im Gesang und vor allem durch „Bonded by Passion" gut und gerne aufgelockert. Somit hat man also vier neue Stücke, die die Stärken von FINAL PRAYER zeigen und sich auch ein klein wenig in neue Gefilde wagen.

Die DVD zeigt dann durch Interviews mit Band und Freunden sowie Tour- und Studiomaterial, wie die Haupstädter so ticken und wie ihre Band kontinuierlich gewachsen ist. Nichts Weltbewegendes, aber unterhaltsam zu schauen. Und sympathisch wirken sie dabei auch noch. Insgesamt gesehen also ein sehr lohnenswertes Teil, was europäischen, moshigen Hardcore angeht!
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Durchdes Welt

Germany
Author: Durchde
Date: 2015-01-21

Final Prayer strikes back! Endlich gibt es einen neuen Tonträger der Berliner Hardcoreler.

Auch wenn nach drei Jahren Wartezeit seit dem letzten Album, am Ende nur eine 4 Track EP herausgekommen ist, feiert die Band ihr 10-jähriges Bestehen und spendiert oben drauf ihr Tagebuch auf DVD.

2006 gelang es der Band mit ihrem Debüt die deutsche Metalcorezene wachzurütteln und 2012 haben sie mit ihrer Kultscheibe -I’m not afraid- ihren Ruf als einer der wichtigsten Hardcorebands in Europa untermauert. Die politisch geprägten Final Prayer haben stetig das richtige Händchen bewiesen neue Einflüsse zuzulassen und sich selber treu zu bleiben. Die zuletzt melodischere Auslegung und Hinzunahme von cleaneren Vocals ist auf dem neuen Material noch präsent, aber nicht weiter ausgetreten worden. Die Musiker haben sich diesmal an rockigeren Klängen versucht und sorgen für einen mächtigen Groove zwischen den auf den Leib geschnittenen tighten Riffing. Am Ende ist man scheinbar noch lange nicht… Hut ab! Ganz „nebenbei“ hat man mit „Bonded by passion“ eine neue Hymne parat, welche einen geilen Mitgröhlpart beinhaltet. So abwechslungsreich wie auf X Years haben die Berliner noch nie geklungen.

Auf der DVD gibt es eine einstündige Dokumentation von Final Prayer, welche einen kurzweiligen Einblick ins Bandgeschehnis seit ihrer ersten Tage protokolliert. Es macht Spaß den Berlinern bei der Arbeit zu zu sehen, da sie scheinbar dicke Kumpels sind, ansonsten könnte man den gezeigten Blödsinn zwischen den Shows wahrscheinlich auch nicht ertragen. Der Film ist von persönlicher Natur und zeigt eine hart arbeitende Band, welche stetig ihren Träumen und Zielen folgt.
Reichlich Herzblut, mehr fällt mir dazu nicht ein…..
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Metalnews.de

Germany
Author: Sascha Doerr
Date: 2015-01-19
Rating: 5,5 / 7

Wie bewertet man eine Institution, die über die Jahre eigentlich nur gute bis hervorragende Livetracks abgeliefert hat, aber auf CD/Vinyl einfach keine Liveatmosphäre aufkommen lässt?

Zum einen erst einmal: Herzlichen Glückwunsch! Diese EP markiert den zehnten Geburtstag der Kreuzberger Jungs und das wird ausgiebig gefeiert: Gemessen an dem Vorgänger "I Am Not Afraid" und der damals auch im Voraus auf die Meute losgelassenen "Berlin" kann ich keinerlei Leistungsabfall oder etwaige Lustlosigkeit erkennen. Ganz im Gegenteil: Vier superstraighte, sich im Hardcore-Punk wiederfindende Tracks bieten gutes bis sehr gute Tracks, die wirklich sehr ordentlich produziert sind und gleichzeitig auch noch etwas roh sind. [an dieser Stelle möchte ich die Granate "Bonded By Passion" hervorheben]

FINAL PRAYER liefern haargenau das, was man von ihnen erwartet. Hier wird es noch lange Nachschub geben, was bei der hohen Qualität gerne der Fall sein darf. Feiert mit der Band und schaut euch die Songs im Pit an oder feiert zu hause mit dieser EP!

[nicht in der Bewertung ist die beigelieferte DVD eingeflossen, die definitiv sehenswert ist; ein Rückblick auf die letzten zehn Jahre dieser Kombo]
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Splitted.de

Germany
Author: Christoph
Date: 2014-12-09

Final Prayer feiern Geburtstag! Seit bereits 10 Jahren treiben sie ihr Unwesen in der deutschen Hardcore Szene. Bei Final Prayer, muss ich immer an ihren Gig nachts um Drei Uhr in der Glocksee in Hannover denken. Und obwohl das ihr zweiter Gig an diesem Abend war, strotzten die Berliner vor Energie. So haben sie auch auf ihrem aktuellen Release „XY“, welches mit DVD Doku kommt, nichts an Energie verloren. Veröffentlicht wird das Teil über Let It Burn Records am 12.12.2014.

Vier Songs im typischen Final Prayer Stil erwartet Hardcore-Deutschland. „Departed“ geht direkt nach vorne und auch „Nothing in Return“ und „State Of Disorder“ überzeugen mit Final Prayer typischen Riffs und einem Schlagzeug welches dank der Eingängigkeit, starken Wiedererkennungswert hat. Highlight ist aber auf jeden Fall „Bonded By Passion“, eine Hymne die zum Mitsingen einlädt. Verdammt catchy und eingängig! Ich sehe jetzt schon die Stagedives und Sing-a-Longs bei dem Song vor meinen Augen.
Die vier neuen Songs machen derbe Spaß und vor allem Lust auf mehr. „XY“ wird garantiert niemanden enttäuschen. Passend zum Release gehen Final Prayer gemeinsam mit Born From Pain und City To City zum Ende des Jahres noch auf Tour. Die Dates findet ihr weiter unten!

Vier brandneue Songs zum Jubiläum und eine DVD als Boni oben drauf! Da weiß man, was man sich zu Weihnachten wünschen soll!
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FUZE

Germany
Author: Dennis Müller
Date: 2014-12-01

FINAL PRAYER werden zehn Jahre alt und feiern das mit einer EP und einer Band-doku, denn anscheinend hatte in all den Jahren immer jemand eine Kamera dabei. Hier wurde ein Jahrzehnt auf eine Stunde zusammen geschnitten und man bekommt einen Einblick, wie es ist, in Deutschland in einer Band zu spielen. Das klingt unspektakulär, aber jeder, der auch nur mal für ein paar Monate als Musiker unterwegs war, wird sich in vielen der manchmal vielleicht peinlichen Situationen wiederfinden. Das Ganze wird von der Band kommentiert und auch wenn vielleicht der ein oder andere Insiderwitz an einem vorbeigeht, so präsentiert sich hier eine Band, die sich für ihre Jugendsünden nicht schämt. Denn eines wird hier klar, nicht nur Achtziger und Neunziger hatten ihre Geschmacksverirrungen - wir alle sahen auch Mitte der 2000er nicht besonders cool aus. Am wichtigsten ist, das hier ist echt: die Nächte auf dem Boden in Jugendzentren, der Versuch, Gyros auf der Motorhaube zu erhitzen, die furzenden Bandmitglieder im Van. Alles das, was andere Bands raus schneiden, um besonders gut dazustehen, haben FINAL PRAYER drin gelassen. Weil es eben so war. Auf Tour ist es oft langweilig und man wird albern und kindisch. Egal, wir groß deine Band ist, eine Tour ist immer ein fahrender Kindergeburtstag. Diese Authentizität kann man hier beinahe mit Händen greifen, und FINAL PRAYER sind sich nicht zu schade, sich auch so zu präsentieren. Aber sie sind ja erst zehn, da darf man schließlich albern sein. Auf die nächsten zehn Jahre.
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The-Pit.de

Germany
Author: Katharina
Date: 2014-11-30
Rating: 9,5/10

Herzlichen Glückwunsch – Final Prayer bereichern den deutschen Hardcore mittlerweile seit zehn Jahren und feiern dies auf Facebook und im echten Leben ausgiebig mit ihren Fans. Da bietet es sich an, ein Geburtstagsscheibchen zu veröffentlichen – kein Best-Of allerdings, das gab’s ja mit „Best Of Times“ bereits vor ein paar Jahren, wenn hier auch nicht die besten Songs zusammengestellt worden waren, sondern hauptsächlich der ältere Teil des Backkatalogs präsentiert wurde. Seitdem sind mit „Berlin“ eine Hammer-EP und mit „I Am Not Afraid“ ein sehr gutes Full-Length-Album auf den Markt gekommen – letzteres verlor aber im Vergleich zur EP ein bisschen an Boden.

Scheinbar können die Jungs besonders gut auf EP-Länge wirken – die neue Scheibe trägt den leicht zu merkenden Titel „XY“, spielt nicht ganz 13 Minuten und knallt wie ein Feuerwerk. Und hier liegt zwar „nur“ der digitale Download der vier neuen Songs vor, im Laden wird das gute Stück aber als CD (bzw. 10" Vinyl) plus DVD, die einen persönlichen Einblick über die letzten zehn Jahre vor, auf und hinter der Bühne geben soll, zu haben sein.

Vier neue Songs scheinen nicht die Welt zu sein, aber Qualität steht vor Quantität und wie gesagt – in Scheiblettenform finde ich persönlich Final Prayer noch mal ansprechender als auf Albumlänge. Nicht, dass die Band nicht auch dort überzeugen könnte, aber auf kurzer Strecke knallt das Konglomerat aus Hardcore, Punk und Metal einfach eine Spur mehr.

„Departed“ macht da gleich mal den Anfang, startet mit einem kurzen Drum-Einstand, dann übernimmt Sänger Stephan mit fieser Stimme, die zwischen Geschrei und aggressivem Gesang pendelt und mit dieser Technik wunderbar zum teils schleppenden Tempo des Stücks passt. Bedrohlich tief gestimmt kommen Final Prayer daher, das ändert sich auch mit dem metallischeren „Nothing In Return“ nicht, das sich aber recht schnell zu einer astreinen Hardcorenummer im alten Stil mausert, die allerdings eine Spur schneller gespielt scheint als es allgemein im Old School-Bereich üblich war. Reminiszenzen an Madball, Agnostic Front und Biohazard sind deutlich auszumachen – solcher Sound macht Spaß, wirkt bei Final Prayer frisch und motiviert und lehnt sich trotzdem an die alten Größen an. Wobei man sich vorstellen kann, dass gerade Stephan mit dem etwas rauen klareren Gesang in einer Deutschrockkapelle auch gut aufgehoben wäre. Würde zumindest das Niveau dieser Genres beträchtlich in die Höhe ziehen.

Weiter geht die wilde Fahrt mit „Bonded By Passion“, das zu Beginn anmutet, als wäre mir oder der Band ein Speaker verstorben, das sich aber bald wieder in gewohnter Stereoqualität präsentiert und mit einem wunderbar eingängigen Refrain aufwarten kann, den man bei dem Hardcore-Punk-Geschrubbe eigentlich gar nicht erwartet hätte. Two-Step-Tänzer dürften sich hier besonders freuen, lädt vor allem der Chorus doch zum Tanzen ein und bietet maximalen Wiedererkennungswert. Lediglich das finale „State Of Disorder“ wirkt ein wenig angestrengt, geht aber immer noch als guter Song durch.

Mit „XY“ kann man als Käufer nichts falsch machen, außerdem gibt es mit der DVD, die uns leider nicht vorlag, auch noch einen Abriss über die Bandgeschichte des Fünfers. Die EP kann man sich getrost im Repeatmodus anhören, schon im Sitzen ist der neue Stoff schweißtreibend – live kann man sich bald von der Qualität des neuen Materials überzeugen, denn zum nicht mehr ganz so fernen Ende des Jahres hin werden die Jungs auch noch auf Tour gehen.
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Out of Step

Belgium
Author: Christophe
Date: 2014-11-13
Rating: 8.5/10

Berlin based hardcore outfit Final Prayer celebrates their 10 years of existence with the release of a limited 10” LP, CD and a digital release of a brand new 4-tracks EP called ‘XY’. The EP will be released by Let it Burn Records on the 12th of December. The EP comes with a DVD which offers a documentary about the ten years of Final Prayer.

The four songs on this EP are a nice illustration of Final Prayer’s brand of hardcore: the songs are rough but groovy, hard but catchy but most of all energetic and with songs as ‘State of Disorder’ loaded with a socio political message. This is good quality trend-less hardcore that is not corrupted by hypes. For the fans of hard hitting hardcore like No Turning Back and Co.
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Dearly Demented

Germany
Author: Morten Wenzek
Date: 2014-11-07
Rating: 8 / 10

Auf die nächste Dekade! Zum Geburtstag alles Gute, FINAL PRAYER. Die Band steht für Hardcore – nicht nur die Musik, sondern insbesondere die Lyrics und ihre Attitüde transportiert dieses Genre. Auf das Mini-Album “XY” haben die Hamburger vier Songs in gewohnter Manier gepackt, die den Sein-Zustand der Band im Jahr 2014 widerspiegeln sollen.

Let It Burn Records veröffentlicht sowohl physisch als auch digital über das Tochter-Label Acuity Musik die EP. Die Zusammenarbeit zwischen Label und FINAL PRAYER reicht bis in das Jahr 2006 zurück; damals veröffentlichte Let It Burn Records das Debüt “Right Here, Right Now”.

Die Wuchtbrumme “Departed” eröffnet ohne Intro oder Instrumental-Part die EP – der Bass böllert, die Gang-Shouts spucken dir in’s Gesicht und die Gitarren-Riffs lassen die Gliedmaßen fliegen. Ganz so wütend geht es aber nicht weiter. Ein gelungenes Stilmittel ist der Hauch von Clean-Vocals, welches bei “Nothing In Return” und “Bonded By Passion” eingesetzt wird. Entfernt erinnert dies an den Gesangsstil von HATEBREED-Fronter Jamey Jasta auf “Hatebreed”; dabei muss allerdings betont werden, dass die Bands sich ansonsten weitestgehend voneinander unterscheiden – HATEBREED sind ja so etwas wie die Pop-Stars der Szene, wohingegen die Berliner FINAL PRAYER immer noch dem Underground angehören.

Diese Einschätzung beruht nicht nur auf der bekannten Reichweite und dem Bekanntheitsgrad der zwei Acts, sondern an der musikalischen Ausrichtung, die insbesondere bei den ersten zwei Tracks der EP “XY” eng gefächert und nicht für große Massen konzipiert zu sein scheint. Die melodischeren “Bonded By Passion” oder auch “State Of Disorder” hingegen erfreuen sich größeren, spielerischen Phasen.

Und eben die Lieder mit großer Vielseitig, mit welchen FINAL PRAYER über ihrem eigenen Horizont blicken und somit ihre Grenzen neu setzen, sind es, die “XY” erst hörenswert machen. DEARLY DEMENTED stellt “Bonded By Passion” sowie “State Of Disorder” jetzt auf Repeat und wünscht FINAL PRAYER sowie allen Fans einen frohen zehnten Geburtstag.

8 von 10 Punkte auf der “drifting-apart-from-common-sense”-Skala
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Shout-Loud.de

Germany
Author: Leon Doeren
Date: 2014-11-04
Rating: 7,5 / 10

Mit einer inzwischen über eine Dekade andauernden Aktivität als Band kann man FINAL PRAYER durchaus als Hardcore-Veteranen bezeichnen.

Anlässlich dieses Jubiläums belohnen die fünf Berliner sich und ihre beachtliche Fangemeinde nicht nur mit einer DVD, die sich mit der bisherigen Bandhistorie beschäftigt sondern auch mit einer neuen EP.

Und diese EP, die auf den sehr kurzen Namen „XY“ hört, atmet von vorne bis hinten gute Hardcore-Schule, die auch klar zu den Punk-Wurzeln des Genres steht.

Die vier auf der EP vertretenen Songs klingen straight und knackig, und kommen schnell, schnörkellos, sowie ohne große Vorgeplänkel auf den Punkt.

Treibender Groove und forsche Riffs treffen hier mit rau vorgetragenen Melodien und hymnischen Sing-Alongs zusammen, und der schroffe Gesang lädt dabei förmlich zum Mitgrölen ein.

Dazu kommt ein druckvoller Sound, der in keinster Weise glattgebügelt oder geschliffen klingt, sondern vielmehr mit seiner Natürlichkeit und einer gewissen Rohheit ein passendes Klanggewand für die Musik darstellt.

Man darf hier keine Experimente oder Spielereien erwarten, dafür bringen FINAL PRAYER aber altbewährte Hardcore-Tugenden auf eine authentische und sympathische Weise neu und aktuell auf den Punkt.
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Vanitycore.com

Germany
Author: Steven
Date: 2014-10-19
Rating: 9/10

Seit 2004 sind Final Prayer das Schlagwort Nummer 1 für Hardcore aus Deutschland. Diese Band ist sich stets treu geblieben und feiert nach so langer Zeit immer noch ihren ganz eigenen Stil, unbeeindruckt von irgendwelchen Trends oder Hypes. Zum 10-Jährigen gibt es die EP XY samt DVD, auf die eine Dokumentation über die Berliner gepresst wurde. Für diese Review liegen uns die 4-Tracks der EP vor.

Das 2012er Release I Am Not Afraid hat mich weggehauen und wusste allgemein zu begeistern. Mit XY wollen Final Prayer den Status Quo ihrer Bandgeschichte festhalten und was soll man sagen? Schön, dass auf manche Dinge auch nach 10 Jahren noch Verlass ist!

Die EP startet mit Departed. Sagenhaft mit was für einer Leichtigkeit hier massive Arschtritte verteilt werden. Das ist hörbare Spielfreude! Dabei wahren Final Prayer ihren Sound und schrauben die Regler in allen Bereichen noch etwas höher als auf dem Vorgänger: Satte Gitarren-Riffs, fette Drums mit groovenden Double-Bass-Einlagen und wie gewohnt starke Gang-Vocals formen das, was diese Band ausmacht.

Nothing In Return fährt mit derber Geschwindigkeit und einem zerstörerischen Bass-Part auf. Live wird sich dieses Stück garantiert zur Einladung für Stage-Dives, Sing-A-Longs und Co. entwickeln.

Bonded By Passion walzt in Oldschool-Manier alles nieder, fährt aber ironischer Weise mit den melodischsten Parts der Platte auf, was nicht zuletzt dem Stil von Sänger Stephan Pankratz geschuldet ist. Dieser bügelt mit seiner herrlich kratzigen Stimme ohnehin alles platt und braucht sich nicht hinter einem Scott Vogel oder Jamey Jasta zu verstecken – Ganz im Gegenteil! Gerne dürfen die Frontleute entsprechender Hardcore-Legenden sich eine dicke Scheibe von der Final Prayer Brüll-Institution abschneiden.

Mit State Of Disorder beenden Final Prayer solide die Geburtstags-Party und mir bleibt nur herzliche Glückwünsche auszusprechen! Ein gelungenes Geschenk der Berliner, das vor Power und Durchschlagskraft fast platzt. Ich freue mich zudem auf die DVD, die dieser EP beiliegen wird. XY erscheint am 12. Dezember und meine Vorbestellung für die Plattensammlung ist garantiert. Klare Empfehlung!
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Salad Days Magazine

Italy
Author: Marco
Date: 2014-10-18
Rating: 6/10

Ho avuto il dispiacere di vedere i tedeschi Final Prayer come gruppo di supporto della prima calata teutonico/europea nell’agosto 2013 a Berlino di supporto ai Judge. Mi ricordo di aver passato tutto il tempo del loro set seduto sorseggiando acqua ghiacciata domandandomi due cose: quando avrebbero finito di suonare e soprattutto perchè la gente tutta attorno a me impazziva. Poi il buon Rigano mi recapita questa loro nuova uscita per festeggiare i 10 anni di attività (ditemi la verità: ve ne eravate accorti? Io no di sicuro) ed ecco che magicamente tornano ad incrociare il mio percorso sonoro. Subito due dettagli tecnici: quest’uscita sarà stampata in formato 10” con dvd celebrativo di un’ora di durata tra interviste e amarcord vari e nel classico cd sempre con dvd allegato. Già mi vedo scorrere le immagini di questi soggetti tutti coperti di tatuaggi e grandi come armadi che discorrono amabilmente del gruppo e affini con qualche birretta in mano. Detto ciò passiamo ad analizzare questi pezzi. Registrati appositamente per questa release, fotografano appieno lo stato ed il sound del combo tedesco. Roccioso e robusto hardcore, con iniezioni di melodia nelle linee vocali, suonato con precisione e cattiveria. Praticamente sono i Terror, solo un pizzico più zuccherosi. Se dal vivo mi avevan annoiato a morte, su disco si ripigliano un pochino. Musicalmente non fanno certo gridare al miracolo, anzi sono piuttosto basilari, ma il loro amalgama di hardcore e metal si farà apprezzare da chi ama questo tipo di sonorità. Bene, vi lascio con il mio solito consiglio: se li conoscevate già oppure se amate il genere li apprezzerete. Se invece già ascoltare un riff dei succitati Terror vi fa venire l’orticaria, evitateli come l’ebola.
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Underdog-Fanzine

Germany
Author: Fred Spenner
Date: 2014-10-15

FINAL PRAYER feiern ihr 10jähriges Bandbestehen. Stephan, Pascal, Mac, Flo und Dennis stehen side by side as one, sind fest entschlossen und überzeugt, dass mit Härte und Biss düstere Zukunftsvisionen verstärkt werden, als gebe es keinen Platz für die Vielfalt der Schönheiten. Mit einer Kombination aus Pitbull-Heavyness, Nackenbrecker-Riffs, variablen Tempo und Breaks geht der No Mercy-Effekt in Mark und Bein über, bis jedeR kapiert, dass mit "this is the night" eben nicht nur in NJC, sondern auch in Leipzig, Berlin oder Dötlingen-Hockensberg etwas Magisches passieren kann, was dein Schicksal bestimmt. Zwischen (Selbst-)Zerstörung, Untergang und Terror liegt Verzweiflung, Vernunft und Hoffnung ganz dicht beieinander. Für FINAL PRAYER wird die Kluft indes nicht größer, sondern das Spielsystem homogener. Nach 10 Jahren gilt immer noch: Be angry, stay hungry! They are much more than this!
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Overall Rating

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