Light Your Anchor Homefires

LiB 071 · 04/2015 · CD

"AS LONG AS OUR WHEELS BEEN TURNING, PLEASE KEEP THE HOMEFIRES BURNING."

"Homefires" is LIGHT YOUR ANCHOR's second full length and we at LET IT BURN RECORDS are more than excited to work with them to release this album as well, showcasing how this band has grown in past year!

1.Home
2.Going Nowhere Fast
3.The Pledge
4.At the End
5.Sink Below
6.Homefires
7.Time to Move On
8.Long Way Down
9.Confession
10.Time Is Ticking
11.Counting Sheep
12.Just Ok



Get the CD, 7.90 €

Fire Alive Magazine

Italy
Author: Walter
Date: 2015-10-27
Rating: 10/10

“Homefires” is the second full length album from Hamburg (Germany) based Light Your Anchor. The guys are back with an improved style about modern melodies combined with hardcore, growls and melodic vocals. This band isn’t a cliché: they try, with success, to go beyond any usual standard of melodic metal-hc. The music sounds always fresh and each song always new; there’re also a good amount of strong breakdowns that evoke heavy phases. “Homefires” is a good variation of hard and soft parts with an high rhythm section. Fast guitars and intense screams into the melodies are at the bottom of powerful arrangements: everything’s placed perfectly and of easy listening. If you want to listen to something innovative and breathtaking pick it up, definetly.
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WLTU Music

Germany
Author: ThEb
Date: 2015-07-16
Rating: 7/10

Moderner melodischer Hardcore, der sich äußerst facettenreich zeigt, denn in „The Pledge“ geht man temporeich zu Werke, bisweilen frönt man aber auch kurzen atmosphärischen Einsprengseln. Die Vocals sind, wie schon auf dem Debüt „Homesick“, zweistimmig und die Songs sind recht eingängig und simpel. Meist bietet man pro Song nicht allzu viele verschiedene Parts und so ist die gesamte Angelegenheit natürlich recht vorhersehbar, aber auch zugänglich. In „Time is ticking“ geht man dann eine Nummer ruhiger zu Werke, aber generell gibt es uptempo satt. Ein cooles, zeitgemäßes Album, leider aber eben auch ein wenig vorhersehbar.
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Alternativmusik.de

Germany
Author: Melvin Damian Klein
Date: 2015-07-16

Die Jungs von Light Your Anchor hatten mal wieder richtig Bock, eine Platte aufzunehmen, die den Hörer einfach nur weghämmert! Die Hardcore-Formation veröffentlichte kürzlich ihre neue Platte Homefires, welche mit dreizehn Songs daherkommt, die es in sich haben. Mal geht es direkt steil nach vorne, mal dauert es etwas länger, bis sich der Song langsam aufbaut – aber im Vordergrund steht immer eine eingängige Melodie, die zwischenzeitlich durch Disharmonien unterbrochen wird. Ein Favorit der Platte, der wirklich alles beinhaltet, was ein modernes Hard- oder Metalcore-Stück beinhalten muss, ist At The End. Der Song beginnt bereits mit einem recht einfachen Gitarrenriff und packendem Gesang – bis hierhin könnte es sich allerdings um eine Poppunkband handeln.

Schließlich hört man auch die aggressiven Screams des Frontsängers heraus. Der erste Part, der einfach gute Laune bereitet, geht direkt in einen zweiten über, der um Einiges emotionaler gehalten ist. Hier überwiegt das Geschreie und vor allem der mitshoutende Chor im Hintergrund sorgt mit seinem „At The End, at the end, at the end, at the end!“ dafür, dass der Zuhörer sofort mitbrüllen möchte. Aber nicht nur diese eine Nummer ist erwähnenswert. Homefires hat noch viel mehr zu bieten. Am besten ist es wirklich sich diese Platte zuzulegen und sich mit der Musik einfach treiben zu lassen.
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Burn Your Ears

Germany
Author: Kai
Date: 2015-06-25
Rating: 7/10

LIGHT YOUR ANCHOR klingen ziemlich ähnlich wie ANCHORS & HEARTS – vom Namen her. Aber auch musikalisch sind die beiden einheimischen Bands nicht sonderlich weit entfernt von einander. Bei beiden wird melodischer Hardcore/Screamo mit etwas Metalcore gemischt und Refrains mit cleanem Gesang sind ein Muss. Bei LYA steht die Waage aber vor allem auf der melodischen Hardcore-Seite.

Zwar spielen hier Breakdowns und Moshparts ebenfalls eine wichtige Rolle, fallen jedoch nicht so stark ins Gewicht. Auch hier bin ich der Meinung, dass der ein oder andere Moshpart den jeweiligen Song nicht wirklich voranbringt („Going Nowhere Fast“ zum Beispiel), aber damit stehe ich vermutlich ein wenig alleine da. Auch der Gesang ist mir manchmal zu nett und hätte durchaus aggressiver ausfallen können. Dafür erinnert er mich aber auch ab und zu – und ich habe lange gebraucht, bis ich das einordnen konnte – stark an MILLENCOLIN, was in diesem Zusammenhang doch eher unerwartet kommt.

Im direkten Vergleich zu A&H klingt „Homefires“ weniger dick produziert und punkiger, womit die Produktion dann auch irgendwie stimmig ist. Und damit sind die Hamburger eventuell auch einen Tick schneller unterwegs – bis der nächste Moshpart kommt und eben der poppige Refrain. Aber bei Songs wie „The Pledge“ klingen LIGHT YOUR ANCHOR dreckig und drückend und bringen diese 1000 Mal gehörte Verbindung von Musikstilen absolut authentisch rüber und können dann auch wirklich begeistern. Außerdem gehen sie auf Albumlänge durchaus das ein oder andere kleine Wagnis ein. Das klappt zwar nicht immer komplett, gibt der Band aber Seele.

Wer auf diese Mischung aus poppigem Hardcore, Punk, Metalcore und Screamo steht, wird mit Sicherheit gut mit LIGHT YOUR ANCHOR klarkommen. Das Album ist nicht überproduziert und hat Ecken und Kanten und zwischendurch eben immer wieder echt klasse Songs. Dafür, dass diese Sparte nicht mehr so wirklich meins ist, hatte ich viel Spaß mit den Nordlichtern. Und damit gefallen sie mir auch wieder besser, als auf ihrer letzten Digital-EP. Also alles richtig gemacht.
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Stormbringer.at

Austria
Author: Gabriel Aigner
Date: 2015-04-22
Rating: 4.5 / 5

LIGHT YOUR ANCHOR haben mich damals mit "Hopesick" richtig überzeugt. Wohl eine der größten Debüt-Erfolge im deutschen Hardcore. Vor allem nach dem ersten Mal anhören von "Buried in my Mind" war ich verliebt. Auch wenn mir damals schon die cleanen Parts nicht ganz so arg gefallen haben. Aber wie mein Kollege Florian schon geschrieben hat, es gibt dem Ganzen definitiv einen individuellen Touch.

Nun zu "Homefires": eine unglaublich geil startende Platte. "Home" ist, für mich, das bis jetzt beste Starter Lied für eine melodische Hardcore Band. Das macht den Mund schon sehr wässrig und Appetit auf mehr. Das Album selbst ist sehr unterschiedlich von Hardcore-Gekloppe bis Melodie pur alles dabei. Für jeden etwas drauf, was gefällt. Die Saiteninstrumente werden von Dani, Toni, Thomas und Max perfekt gespielt, liefern zu den unterschiedlichen Songs die perfekten Klänge, man merkt dass hier begeisterte Musiker am Werk sind. Außerdem will ich ein Kind von Daniels Stimmbänder, seine Shouts und Screams klingen so individuell geil, unpackbar! Das einzige Manko für mich ist die Clean-Stimme von Thomas, ja, es stimmt, es gibt dem ganzen einen individuellen Touch, aber manchmal versaut's einem auch die Songs. In "Long Way Down" passt sie sehr gut, keine Frage, aber in "Going Nowhere Fast" merkt man schon sehr das Töne nicht getroffen werden. "The Pledge" ist meine Lieblingsnummer von der Scheibe, gut passende Vocals, gutes Instrumental, gefällt mir hart. Der akustische Bonus Track ist bäh, meiner Meinung nach ist die Clean Stimme einfach nicht gut genug um mit ihr eine ganze Acoustic-Nummer zu gestalten, vielleicht werde ich dafür gehasst, aber so ist es nun mal. Den Bonus Track könnte man sich also sparen.

Meiner Meinung nach ist LIGHT YOUR ANCHOR eine bereits aufgeblühte Hardcore-Rose in voller Pracht mit polarisierenden Cleans. Ob man darüber hinwegsehen kann, beziehungsweise diese als Individualität ansieht ist jedem Selbst überlassen! Mir hat das Album Riesenspaß gemacht, auch wenn ich manchmal nicht über die Stimme von Thomas hinwegsehen konnte. Auf jeden Fall ist auch dieses Album wieder eine Kaufempfehlung!.
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Splitted.de

Germany
Author: Christoph
Date: 2015-04-16

Die Hamburger von Light Your Anchor liefern mit „Homefires“ ihr zweites Studioalbum ab. In den Laden bringt euch die Platte das Label Let It Burn Records, welches unter anderem auch das letzte Final Prayer Release heraus brachte. „Homefires“ ist seit gut einer Woche zu haben und bekam beste Rezensionen in der Fachpresse. Die Mischung aus Hardcore und melodischem Punkrock mit cleanen Vocals und catchy Hooks kommt auch Europaweit gut an. Den Nachweis erbringt die Band mit unzählig gespielten Shows quer durchs Land.

13 sehr eingängige Songs mit einer Gesamtlänge von guten 38 Minuten können sich im Genre gut sehen lassen, denn häufig sind die Songs von anderen Bands deutlich kürzer und somit logischerweise auch schneller vorbei. Trotz der vielen Melodieparts und dem großzügigen Einsatz von cleanen Vocals, schaffen es Light Your Anchor nichts an Härte einzubüßen. Immer wieder werden Moshparts eingestreut die zum Ausrasten einladen. Im Vorfeld wurden bereits Videos zu den Songs „The Pledge“ , „Home“ und dem Titeltrack „Homefires“ veröffentlicht. So konnte man sich bereits weit vor Release ein Bild davon machen, wo die Reise der fünf Jungs hingeht. Auch der Zeitpunkt des Albumrelease ist gut gewählt, denn passender könnten die Songs bei den ersten Sonnenstrahlen dieses Jahre nicht sein. Ein guter Soundtrack für den ersten richtigen Grillabend und dem Hang Out auf einer Wiese mit der Clique.

Wieder einmal ein starkes Release aus dem Hause Let It Burn Records. Die Jungs beweisen erneut den richtigen Riecher und bringen mit Light Your Anchor eine der Platten im Melodic Hardcore diesen Frühling in die Läden!
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Shout Loud Magazine

Germany
Author: Flo
Date: 2015-04-13

In der deutschen Melodic Hardcore – Landschaft sind Light Your Anchor schon längst kein unbeschriebenes Blatt mehr, sondern haben sich zu regelrechten National-Matadoren aufgeschwungen.

Diesen Vorreiter-Status manifestieren und bekräftigen die fünf Hamburger mit ihrem neuen Longplayer ‚Homefires‘ nachhaltig, und zeigen eindrucksvoll auf, wo sie Anno 2015 als Band stehen:

Auf einem Level mit den Genre-Größen aus Großbritannien und den Vereinigten Staaten.Denn ‚Homefires‘ lebt und atmet und blutet Melodic Hardcore aus allen Poren. Treibende und ungestüme Punk-Rhythmen, tanzbare Rock-Momente und hymnische Hardcore-Sing-Alongs treffen auf präsente Gitarren, die sich ganz ihrer Melodie-Verliebtheit hingeben. Allerdings nicht ohne immer wieder überfallartige Breakdowns auf die Hörerschaft loszulassen, die energisch zum Moshen auffordern. Die Songs werden von den emotionalen Vocals angeführt. Diese scheinen ständig hin- und hergerissen zwischen ruppigen Shouts und fragilem, rauem Klargesang zu sein, und landen dann meistens irgendwo dazwischen. Die Atmosphäre und die Stimmung der Songs ist eine spannungsgeladene Mixtur aus mit Wut und Trotz getränkter Melancholie, sowie vorsichtigem und hoffnungsvollem Optimismus. So stehen dem düster-dunklen Emo-Feeling stets wohlig-leichte Pop-Punk-Vibes gegenüber. Dieses Album klingt wie ein mal bewölkter, mal sonniger Frühlingstag, der noch von der Kälte des Winters durchdrungen ist, aber bereits die Wärme des kommenden Sommers erahnen lässt. Und vor allem klingt ‚Homefires‘ so, wie eine gute und gelungene Melodic Hardcore – Platte klingen sollte.
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Mass Movement Magazine

UK
Author: Tom Chapman
Date: 2015-04-07

(...) The wait has paid off, as you can tell that a lot of time and passion has gone into the creation of “Homefires”. From songwriting, to musicianship, artwork and overall concept, this is clearly a labour of love and that effort has paid off. Light your Anchor play a very contemporary hardcore style – blending a metallic guitar style and delivery that reminds me at times of bands like Shai Hulud or Comeback Kid. On top of that they add a combination of sung and screamed vocals, which is a real crowd-pleasing combination. The album has a theme running though it with the Homefires appearing in the intro, on the title track, as well as on the final, acoustic song, and that gives the record a storyline, a musical journey courtesy of Light Your Anchor. Influences on this album are definitely from the newer hardcore eras, but there is plenty of speed and power that could appeal to the old school hardcore people too. (...)
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Borderline Fuck Up

Germany
Author: Steff
Date: 2015-04-05

Wenn ihr um die Jahrtausendwende herum Bands wie Posion The Well, Shai Hulud, As Friends Rust oder Strectch Arm Strong (nur die ersten beiden Veröffentlichungen der Band) toll gefunden habt, dann wird euch der Sound von Light Your Anchor auch entsprechend reinlaufen. Ich kann damit jedenfalls sehr viel anfangen. Hauptsächlich fasziniert mich der Spirit, der mir mit den Aufnahmen entgegenspringt. Ähnlich wie bei dem sagenhaften Coyotes-Album geht das hier ordentlich ab, also hört doch mal rein.
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Underdog Fanzine

Germany
Author: Fred
Date: 2015-04-02

Die Vögel zwitschern, das Feuer knistert. "Please keep the homefires burning!" Auf dem langen Nachhauseweg erleuchten LIGHT YOUR ANCHOR die dunkle Seele, bevor sie der Teufel holt. "Homefires" ist ein neutraler Ort voller Widersprüche. Ein Ort, der hilft, die eigene Essenz wahrzunehmen, die Vergangenheit aufzuarbeiten und die Gedanken zu sortieren. Aufbrausend, still, mitreißend und in sich gekehrt. Die Begleitung fungiert als Motivator, als Motor und erhöht die Aufmerksamkeit. So wie sich das Innerste entfaltet, entfaltet sich auch das Umfeld. Immer weiter treibt der Rhythmus, der sich wie in den schlaflosen Nächten hin und her wälzt, den geradlinigen Weg versperrt. Aber die Melodie aus dem persönlichen Tagebuch kratzt an der Fassade und offenbart ein kompliziertes Gefühl, dient als Transformator, um die äußeren wie inneren Unstimmigkeiten energetisch zu harmonisieren und auszugleichen. Insofern ist "Homefires" auch ein integres Werk, das ein riesiges Potential bietet, das Im-Vertrauen-Sein aufzuzeigen und den Fokus ins Innen zu richten.
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Gestromt.de

Germany
Author: Henning
Date: 2015-04-02

Hamburg’s finest LIGHT YOUR ANCHOR sind zwei Jahre nach dem Debüt “Hopesick” zurück mit dem nächsten eindrucksvollen Beweis, was die hiesige Szene zu bieten hat. Man vergisst das ja manchmal ganz gerne und schielt permanent über den großen Teich. Ich habe schon beim letzten Review konstatiert, dass bei angelsächsischer oder gar U.S.-amerikanischer Herkunft ein gänzlich anderer Bekanntheitsgrad längst vorhanden wäre. Vermutlich tut dass den Jungs aber unrecht. Den Arsch haben sie sich auf jeden Fall abgespielt auf unzähligen Clubshows und auf Tour mit No Bragging Rights, und einen Namen in der Szene haben sie sowieso. Das Top-Label Let It Burn tut sein Übriges dazu.

Aber zurück zu Album numero duo: “Homefires”. LIGHT YOUR ANCHOR als Melodic-Hardcore Band zu bezeichnen, trifft es zwar eigentlich ganz genau, erweckt aber Erwartungen an einen ganz anderen Sound. Mit dem 100.ten Modern Life Is War / Touché Amoré – Klon hat “Homefires” aber so gar nichts zu tun. LIGHT YOUR ANCHOR‘s Trademarks kommen eigentlich aus dem Melody-Punk. Jeder Song ist versehen mit Mega-Hooklines, Clean- und Scream-Gesang wechseln sich permanent ab. Und obwohl ich alles andere als Fan von “Zwei Sänger, einer schreit, einer singt”-Bands bin, bei LIGHT YOUR ANCHOR passt das perfekt, die beiden ergänzen sich halt sehr gut und die Songs sind nicht im Laut (Scream) – Leise (Clean) – Schema geschrieben. Das Ganze, wie schon gesagt, mit Gespür für tolle Melodien und schlüssige Songs. Hymnische Enden, mit einem ganzen Chor inklusive. Viele Songs mit extrem viel Mitsing-Potential, z.B. ‘Confessions’ oder auch die erste Single ‘The Pledge’.
Musikalisch schaffen LIGHT YOUR ANCHOR immer wieder den Spagat zwischen brachialen Breakdowns, schön verschleppten Beats und High-Speed-Riffs im besten Propagandhi-Stil. “Homefires” ist jetzt nicht unbedingt der riesige nächste Schritt nach “Hopesick”, was aber daran liegt, dass das erste Album schon so gut war. Vielmehr haben sie sich in Nuancen im Songwriting verbessert und ihren Stil zementiert. Zusammen mit dem Klasse Cover stimmt das Package rundherum. Und da im Mai die Tour mit Polar laufen wird, werdet ihr sie ja eh sehen.


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Stageload

Germany
Author: Tobias Groß
Date: 2015-03-29

Der Mensch ist ein seltsames Wesen. Ist er gefangen in seinem Alltag, ohne Chance diesem zu entkommen, wünscht er sich nichts sehnlicher als auszubrechen und die Welt zu erkunden. Gelingt ihm die Flucht aus diesem Trott, ist er weit weg von Zuhause, so setzt nach einer gewissen Zeit dieses verflixte Heimweh ein. Die Sehnsucht zurückzukehren bestimmt plötzlich das gesamte Denken und lässt ein Gefühl der Unvollkommenheit entstehen. Doch manchmal braucht es eben diese längere Abwesenheit um zu begreifen, wie wichtig es ist einen Ort zu haben, den man sein Zuhause nennen kann. Fernweh und Heimweh – obwohl sich beide ausschließen, hängen sie doch untrennbar miteinander zusammen.

Light Your Anchor aus Hamburg scheinen es sich zur Aufgabe gemacht zu haben, uns genau diesen Widerspruch textlich und musikalisch näher zu bringen. Während sich die Debüt-LP „Hopesick“ lyrisch dem Fernweh und Erkundungsdrang verschrieben hat, kehren sie auf „Homefires“ nach Hause zurück und müssen sich von lieb gewonnenen Dingen trennen. Zwei Platten – untrennbar verbunden.

Eine große Stärke der Jungs waren schon immer ihre intelligenten Texte. Belanglosigkeiten haben keinen Platz, ihre Straight-Edge-Einstellung stellen sie auch nicht zu sehr in den Vordergrund und unehrlich wirken sie schon gar nicht. Auch bei „Homefires“ wird dies deutlich und gleich beim ersten Lied „Going Nowhere Fast“ wird das Drehbuch der LP offengelegt: Zurückkehren, Erwachsenwerden und sich endgültig von der Jugend verabschieden. Obwohl es zunächst so scheint, ist „Homefires“ kein Konzeptalbum. Neben den sehr persönlichen Texten welche sich mit Suizidgedanken („Sink below“), dem Banddasein im Allgemeinen („Homefires“) oder den eigenen Dämonen („Confession“) befassen, äußern sich Light Your Anchor auch ein erstes Mal politisch. Beim Highlight „The Pledge” beziehen sie unmissverständlich Stellung gegen den ganzen PEGIDA/HoGeSa-Mist unserer Tage und mahnen vor einer neuerlichen Ausbreitung rechtsextremen Denkens.

Die Ernsthaftigkeit der Themen und die Emotionalität der Lyrics haben jedoch keinen Einfluss auf das Musikalische. Am typischen Light Your Anchor-Sound à la Hardcore meets Skatepunk hat sich glücklicherweise nicht viel geändert. Dieser ist mittlerweile ein fast perfektes Zusammenspiel aus Melodie, Schnelligkeit und Härte – die Breakdowns (von denen es wieder eine ganze Menge gibt) sind nicht zu prollig und die Clean-Parts der Refrains nicht zu weich oder gar kitschig. Die Produktion wirkt noch druckvoller und das markante Wechselspiel aus Geschrei und Gesang des Duos Daniel und Thomas funktioniert besser denn je. Gut zur Geltung kommt dieses Alleinstellungsmerkmal beim eingängigen „Time To Move On“ und dem hoffnungsvollen „Just Okay“. Zusammen mit den Chören, Singalongs und dem Akustiktrack „Counting Sheep“, sorgt die so erzeugte Vielseitigkeit für eine enorme Abwechslung. Die Platte macht verdammt viel Spaß und verbreitet von vom ersten Lied an gute Laune, ohne Gefahr zu laufen als reiner Sommersoundtrack verkannt zu werden. Und so viel steht fest: auch Live wird das ganze zweifellos hervorragend klappen, schweißtreibende Publikum-Band-Szenen sind garantiert.

Obwohl sich die Jungs auf der „Peter Pan Syndrome“-EP geschworen haben nicht erwachsen zu werden, ist das Unvermeidbare nun doch eingetreten. Doch weder den Texten, noch dem Sound hat dieser Reifeprozess geschadet. Im Gegenteil: Light Your Anchor sprühen nur so vor Spielfreude, Ideenreichtum und Abwechslung und haben einen großen Schritt nach vorn gemacht. „Homefires“ wirkt insgesamt viel runder als „Hopesick“ und ist eine Perle im nahezu undurchschaubaren Meer der Melodic-Hardcore-Veröffentlichungen der letzten Jahre. Diese LP wird lange und oft in den heimischen Plattenspielern rotieren und zählt schon jetzt zu den Hardcore-Highlights 2015.
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Finest Vinyl

Germany
Author: Dre
Date: 2015-03-26

Wäre das hier ein Werbespot, klänge das vielleicht so: Du lässt Dir gern von UNEARTH die Ohren vermöbeln? Du mosht gern zu KILLSWITCH ENGAGE durchs Wohnzimmer? Metalcore und Breakdowns sind genau Deins? Dann sind LIGHT YOUR ANCHOR für Dich. Das neue Album „Homefires“ jetzt auf Vinyl. Zwölf mal geballte Hardcore-Power.

Die Hamburger Hardcore-Recken orientieren sich auch auf ihrem neuen Werk an Mucker-Kollegen wie BRING ME THE HORIZON und EVERY TIME I DIE. Das Quintett hat jetzt sein zweites Album am Start und war mit Produzent Aljoscha Sieg (WE BUTTER THE BREAD WITH BUTTER, MARATHONMANN, VITJA) in den Pitchback Studios. Das Ergebnis klingt direkt, fett und roh. Wer sich einen Eindruck verschaffen möchte, „Homefires“ gibt’s hier und „The Pledge“ unten.
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Outspoken.de

Germany
Author: Uru Buru
Date: 2015-03-11

Neues Album in alter Manier.
Wir durften für euch in die neue Scheibe "Homefires" von Light Your Anchor reinhören!

Nach ihrem Debut Album "Hopesick" (2013), melden sich Light Your Anchor nun mit Ihrem zweiten full-lenght Album.
Homefires heißt das gute Stück.
Ihr wollt wissen wie es klingt? Hier bekommt ihr eine Antwort.

So unverkennbar sich einem der Stil der Band auf der alten Scheibe eingeprägt hat, wird er bei Homefires weitergeführt.
D.h. sich ständig änderndes Tempo, Breakdowns und natürlich ein Hin und Her zwischen den Shout- und den Clear-Parts.
Mit Homefires knüpfen die 5 Hamburger genau da an, wo Hopesick aufgehört hat. Guter Melodic Hardcore.
Die 13 Songs (incl. Intro) sind Abwechslungsreich gestaltet und bieten keinen Platz für Mängel und Kritik.
Neben den harten Gittaren-Riffs und einer guten Clear-Voice gelingt es Light Your Anchor wiedereinmal, nicht in die Pop Schiene abzudriften.
Auch wurde auf dieser Scheibe wieder auf ein feat. nicht verzichtet. Mike von 'No Bragging Rights' durfte sich in der Akustik Version des Titels "Homefires" verewigen.

Wir halten also fest: Melodie, Shouten, Gesang, schnelles und langsames Tempo, Breakdowns........ja, Light Your Anchor liefern genau das ab, was man von Ihnen erwartet. Guten und sehr abwechslungsreichen Hardcore!
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Salad Days Magazine

Italy
Author: Turi Messineo
Date: 2015-03-08

Non è trascorso tantissimo tempo dall’uscita del loro scorso album intitolato ‘Hopesick’, nel mentre sono stati parecchio tempo in tour in Europa, hanno condiviso il palco con diverse band di spicco nel loro genere: moderno hardcore farcito di urla e melodie, palmuting ultra bassi e martellanti. Stanno per tornare con un nuovo disco, loro sono i Light Your Anchor. Direttamente da Hamburg (Germany) questa giovane band torna in pista con un platter intitolato ‘Homefires’ composto da 13 brani di cui uno, l’ultimo, in acustico. E’ molto facile trovare in giro per il web recensioni, videoclip, foto e repertage dei loro show, sono una compagine molto seguita sicuramente, soprattutto dai più giovani: ottime prestazioni live, abbigliamento al passo coi tempi compresi quei tatuaggi “giusti”, diciamo che sanno come mantenere alto il livello in un ambiente che ormai cambia in modo super veloce e ti lascia indietro se non lo sai seguire per bene. Analizzando il disco: la registrazione è precisa, i suoni sono azzeccati quindi le distorsioni, la limpidità dei piatti, impatto graffiante nella voce. Comeback Kid, Shai Hulud, Your Demise, Evergreen Terrace saltellano tra le varie parti dei loro brani, sono tanti i richiamini ed è impossibile non sottolineare che di questi gruppi ormai ne esistono veramente tanti, forse troppi, ma questi ragazzi sanno fare il loro mestiere. Il disco uscirà il prossimo 3 Aprile per Let It Burn Records e la Avocado Booking ha già lanciato il loro prossimo tour con i Polar, a voi
Light Your Anchor.
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Overall Rating

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A TRAITOR LIKE JUDAS & LIGHT Y...
Guerilla Homefires (vinyl EP)

LET IT BURN
Anniversary Sampler

TAUSEND LöWEN UNTER FEINDEN
Machtwort (2nd press)
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