Human Touch Mental Chill

LiB 074 · 11/2015 · LP

The riff is back! While other bands try so hard to sound hip and tough, "Mental Chill" is fucking destroying everything with the heaviest, most catchy and stirring guitar work Hardcore has seen in a long time. Raw like the 80s, mindful like the 90s and heavy like the 2000s, this album is melting decades of hardcore music with a clear statement and indispensable spirit that only a young and unspent band like Human Touch can bring into the scene.

1.Virtues & Vices
2.Empower
3.Wrong Way Out
4.Said Empire
5.Cheap Shot
6.Time To Pay
7.High Clouds
8.Mental Chill
9.Trust No1
10.Pray & Obey
11.Feel The Heat
12.Sweet Paranoia



Get the LP, 9.90 €

Got A Nerve E-Zine

Italy
Author: Marco
Date: 2016-01-31

HUMAN TOUCH plays that blend of punk hardcore I go easily ape with and they are bloody good at it indeed.
This Karlsruhe, DE native five-some follows up to last year's 4-track work “True Justice” with a record that tops hands-down its predecessor and it's packed to the brim of angst filled thrashy punk hardcore that takes clues from the NYHC sound as well as what came out from USA's West Coast in places like Frisco and Venice Beach.
In the review of their debut I had already mentioned the guys seemed to be going for a crossover thing and that it's possibly ten times clearer with this new effort. Yeah, here there's definitely that crossover style going back in the mid-eighties early 90's and the lead vocals by Andy together with the backup ones, besides that thrash metal school meets punk riffing and fast lead guitar licks, have really a big role in giving out about where the roots of these Germans are.
Songs like “Feel The Heat”, “The Wrong Way Out” (one of my fav of the lot), “Trust No 1” and the album title track are very representative of this.
For some reason listening to their stuff reminds me of an “old-new song” if that can make any sense. Like they’re putting a new twist on an older-style of song that I really love.
These dudes can really play and this record is displaying their talent. I’d be happy to see this band going from a local band to one that will be creeping up in the hardcore world and this record proves they deserve it.
Perhaps you know that earlier this year LA's Rotting Out sadly disbanded, well,Human Touch could easily fill in the gap the American left whether “Mental Chill” will be supported through some intense touring and you support the band as well.
Fans of the likes of Rotting Out, Backtrack, Trash Talk, Piece By Piece, Take Offense and the Italian Slander will very likely dig “Mental Chill”.
The album is out through Let It Burn records on Nov. the 27th 2015.
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Alterna Mag

Germany
Author: Steven
Date: 2016-01-12

Wir haben 2015 etwas vergessen: Human Touch haben ein wahres Juwel des deutschen Hardcores veröffentlicht, das auf „Mental Chill“ hört. Schon die „True Justice“ EP von 2014 zeigt deutlich, dass sich die Band von der breiten Masse abhebt. Und woher kennt man diese Leute? An dieser Stelle vielen Dank an das Between The Lines Fanzine: natürlich, The Haverbrook Disaster.

Mit „Mental Chill“ hat die Band ein rotziges, agressives und trotzdem eingängiges und melodiöses Album erschaffen. Erinnert die Band in weiten Zügen an den New York Hardcore der 90er Jahre („Virtues And Vices“, „Wrong Way Out“, „Time To Play“), drängeln sich zwischendurch konsequent zeitgemäße Ergänzungen („Empower“, „High Clouds“) auf die Platte.

Der Vorteil an heutigen Bands, die sich ganz oder teilweise an Oldschool Hardcore-Bands anlehnen, ist der erfrischend gute Sound, der sich schon lange von der punkigen Trotzeinstellung gelöst hat. So auch bei Human Touch oder besser gesagt bei den Kölner Pitchback Studios, die für die Aufnahme der 12 Songs verantwortlich waren. Komplettiert wird das Gesamtwerk durch New Yorker Reamping und Mastering sowie minimalistisch-stilechtem Artwork von Back Soul Design. Und so viel Engagement zeigt Wirkung: „Mental Chill“ kommt mit jeder Menge Charme und ausgesprochen guter Qualität, die Perfekt zur Band passt.
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Crossed Letters

Germany
Author: Steff
Date: 2016-01-03

Beim Sound von Human Touch kommen einem erstmal so altbackene Metalcore-Bands wie z.B. Nuclear Assault oder Merauder in den Sinn, dann realisiert man, dass die 12 Songs gigantisch fett produziert sind, mit lustigen Metal-Gitarren-Soli angereichert und No Warning-mässigen Refrains ausgestattet sind, die sich nach ein paar Durchläufen ganz schön im Ohr verankern. Biohazard & Machine Head kommen mir auch noch in den Sinn. Das Ding hört sich nach den Schluchten New Yorks an, die Jungs kommen aber aus Karlsruhe. Bläst live sicher ordentlich die Backen auf.
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Salad Days Magazine

Italy
Author: Marco Pasini
Date: 2015-12-31
Rating: 7.5 / 10

Quando ho letto che questo debutto dei tedeschi Human Touch (omaggio a Bruce Springteen?) sarebbe uscito su Let It Burn temevo di dovermi rapportare (ancora una volta) con il classico gruppo clone dei Terror o dei Madball, infarcito di pose cattive e tamarre. Invece, come molto spesso accade, sono rimasto piacevolmente sorpreso. ‘Mental Chill’ è un album completo sotto tutti i punti di vista, ovvero hardcore al 100%. I pezzi sono tutti molto coinvolgenti, con la giusta dose di groove, i breakdown per spaccarsi di legnate nel pit e le brucianti ripartenze per sfogare tutta la propria rabbia. Il tutto è iniettato di una forte dose di melodia, che conferisce a questi pezzi un tocco di originalità rispetto a ciò che il filone ci propina a ciclo (quasi) continuo. I riff di chitarra sono granitici e vi faranno battere il piedino in automatico, sezione ritmica d’acciaio, ideale per un genere che intreccia in se vari elementi, dal New York Hardcore, passando per i Down To Nothing fino ai Blacktrack, passando per i Mental e i Justice. Ciò che mi ha colpito molto è la voce: grintosa ma anche capace di produrre quelle linee melodiche nelle parti più sincopate e più mosh. In più non perde mai un colpo ed è perfettamente a suo agio sulle trame musicali che la band propone. Gli Human Touch hanno tutte le carte in regola per emergere dall’affollatissimo panorama hardcore odierno, su questo non ho dubbio alcuno.
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Between The Lines Fanzine

Germany
Author: Markus Kasten
Date: 2015-12-10

Selten hab ich mich so schwer mit dem Schreiben eines Reviews getan.

In der Regel geht mir sowas flüssig von der Hand – bei der neuen Scheibe von Human Touch, welche auf den Namen “Mental Chill” hört, war das anders. Das liegt nicht daran, dass diese Platte nicht ausgesprochen gut und frisch wäre, eher im Gegenteil. Aber irgendwie fehlte mir hier tagelang der Zugang. Doch fangen wir einfach mal von vorne an.
Human Touch ist eine fünf-köpfige Band, welche in Karlsruhe sesshaft ist und seit 2014 zusammen Musik macht. Manch einem könnten Namen und Gesichter der Bandmitglieder bekannt vorkommen, denn in nahezu identischer Konstellation waren die Jungs schon als The Haverbrook Disaster durchaus erfolgreich unterwegs. Nach der EP “True Justice” steht nun die erste Full-Length an, aber was hat sich im Vergleich zur Vorgängerband getan? Die Stimme ist immer noch auffallend prägnant und ein sicheres Alleinstellungsmerkmal der Band. Auch experimentiert man noch gerne innerhalb der Genre-Grenzen und zwischen harter Musik versteckt sich technische Finesse und gekonnt platzierte Melodien.

Nichtsdestotrotz ist Human Touch eine eigenständige Band und nicht zwingend mit The Haverbrook Disaster zu vergleichen. Der Sound der Platte führt die mit “True Justice“ eingeschlagene Richtung logisch weiter und ist eine interessante Mischung aus alt-bewährten und aktuellen Trends, gepaart mit einer guten Portion Eigenständigkeit. Viele Genres verschwimmen zu einem homogenen Konstrukt aus Hardcore, Rock und (Pop)Punk, wobei nie völlig klar ist, welches Genre hier eigentlich die Oberhand hat. Die Strophen besitzen einen enormen Groove, der meistens als 2-Step daherkommt und sofort zum Kopfnicken animiert. Außerdem trauen sich Human Touch teilweise an richtige Hooks, welche fast schon gesungen und sehr melodisch kommen, ohne jedoch zu poppig zu wirken.

Ihr seht, es fällt mir schwer, hier eine exakte Aussage zu treffen. Müsste ich Bands in den Raum werfen so würde ich sicherlich No Warning (Suffer, Survive-Ära) und Turnstile erwähnen, aber auch etwas vom Vibe von Rage Against The Machine meine ich als Einfluss raushören zu können. Der Gesang erinnert mich an manchen Ecken tatsächlich an Billy Talent, welche mit viel Fantasie an einigen Stellen auch musikalisch als Einfluss durchgehen könnten. Ähnlich wie bei Billy Talent braucht man vielleicht ein paar Durchgänge um sich in den Gesang reinzufinden, aber dann wird einem klar, dass der Gesang hier unglaublich wichtig ist. Im Gegensatz zu vielen anderen Bands funktioniert der Gesang hier als eigenständiges Instrument, welches mit einer enormen Varianz an Tönen und Gesangsarten über die Riffs brettert. Noch schöner ist es dann natürlich, wenn auch noch Texte vorgetragen werden, die nicht langweilig sind und zum nachdenken anregen. Human Touch kommt hier mit Lyrics, welche Raum zur Interpretation bieten und mit dem Niveau der Musik mithalten können.

Was bleibt abschließend zur Musik zu sagen? Ihr bekommt eine Scheibe voll mit frischer Musik, die das Rad nicht völlig neu erfindet aber auf jeden Fall als interessantes Konstrukt neu zusammensetzt. Es gibt viele mitreißende Parts, die zum mitsingen animieren. Mosh gibt es auch, allerdings gewählt platziert und nicht zwingend vorhersehbar. Ich denke es gab bisher kaum eine bessere Zeit so eine Platte zu releasen, denn Hardcore ist aktuell offener denn je und es wäre eine Schande, wenn diese Platte durch die Ignoranz mancher Hörer versickern würde. Müsste ich die Platte mit einem Wort beschreiben, dann wäre es: Groove.

Für den Sound der Platte ist gefühlt ein komplettes Team verantwortlich, so viele Leute sind im Booklet genannt. Da wird auf Long Beach, NY gereamped und in New Windsor, NY gemastered, während das Ganze in Köln in den Pitch Black Studios aufgenommen worden ist. Das klingt vielleicht ein wenig überzogen und abgehoben, erfüllt aber seinen Zweck. Die Platte klingt ausgesprochen gut gemischt und der Sound passt perfekt zur Musik der Band. Hier gibt es absolut nichts zu meckern, gerade auch etwas speziellere Gesang ist perfekt eingebettet und entfacht gerade so seine Wirkung.

Das Artwork wurde von Julius Black Soul Design entworfen und wirkt im Vergleich zur Musik eher subtil anstatt auffallend modern und experimentierfreudig und erzeugt einen schönen Kontrast. Ansonsten ist auch dieser Teil der Platte ähnlich wie auch der Sound perfekt und ohne Kritikpunkte abgewickelt worden. Das zusammengefaltete Poster inkl. Texten ist eine angenehme Abwechslung zu dem 0815-Textsheet. Insgesamt erfreut “Mental Chill” als perfekt durchdachtes und mit viel Sorgfalt zu ende gebrachtes Gesamtprodukt.

Mental Chill” erscheint auf Vinyl via Let it Burn Records und ist wie gemacht für dieses Format. Ich empfehle allen, die in diesen Zeilen ihren eigenen Geschmack wiedererkennen können, sich dieses Stück Musik zuzulegen und sich davon mitreißen zu lassen. Auch live übrigens eine echte Empfehlung!
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Burn Your Ears

Germany
Author: Kai
Date: 2015-12-10

„And We Are Still Fucking Angry!“ Ja wirklich? Hört man kaum. Nein, Scherz beiseite – HUMAN TOUCH klingen ohne Ende angepisst und druckvoll und ich ärgere mich bereits, dass ich die Vorgänger-EP irgendwie übersehen habe. Denn diese LP haut dir echt den Staub aus den Boxen.

Aber nicht nur die musikalische Version des 90iger Hardcores (nein, HUMAN TOUCH klingen nicht nach einer weiteren, modernen Hardcore/Metal-Band) lässt den Adrenalin-Pegel des Hörers ansteigen. Vor allem der Gesang mischt hier alles auf. Hoch und leicht kreischig, aber nie over the top. Er klingt wütend und aufgekratzt und gefährlich und hält seine Hörer damit immer im Bann. Zwischendurch gibt es übrigens auch mal so etwas wie Refrains, die dann eher in Richtung Crewvoclas gehen und bei denen die Stimmen dann etwas tiefer aber nicht weniger eindrucksvoll werden. Und genau diese kleinen Highlights setzen einen wohltuenden Kontrapunkt zu den bluttriefenden Stimmbändern des Sängers aus Karlsruhe.

Karlsruhe? Genau. Damit hätte ich auch nicht gerechnet. Ich wäre blind von der Annahme ausgegangen, hier handelt es sich um Amis. Um irgendeine neue Band, die TRAPPED UNDER ICE oder TURNSTILE nacheifert. Aber nein, hier handelt es sich wohl großteils um Leute, die auch bereits in THE HAVERBROOK DISASTER aktiv waren, die ich eigentlich auch immer mochte. Aber HUMAN TOUCH klingen wesentlich oldschooliger. Da macht es durchaus Sinn, den Bandnamen zu wechseln, da die musikalische Ausrichtung doch schon eine andere ist. Und die Richtung, die sie eingeschlagen haben, gefällt mir noch mal mehr, da sie authentischer und direkter ist.

Mit „Mental Chill“ haben HUMAN TOUCH mal so richtig „Hallo“ gesagt. Direkt aus dem Stand scheinen sie ernstzunehmend zu sein und sich einen Platz im Hardcore-Zirkus erspielt zu haben. Mir läuft die Platte jedenfalls unglaublich gut rein und ich vermute mal, dass jeder Hardcore-Fan, der musikalisch in dieser Richtung tendiert, etwas mit den Karlsruhern anfangen kann. Groove, Druck und Aggression. Schönes Teil!
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Splitted.de

Germany
Date: 2015-12-03

Kommen wir heute mal zu einer Platte, die im November ganz oben auf meiner Liste stand. Voll Punktzahl für die Boys von Human Touch. Das Debüt „Mental Chill“ ist für mich eine DER Platten zurzeit. Seit dem 27.11.2015 ist dieses tonnenschwere Release zu haben. Bekommen könnt ihr es bei Let It Burn – und damit meine ich, dass es eure gottverdammte Pflicht ist, dieses schöne Stück Musik zu kaufen. Aber jetzt zum Wesentlichen.


Die ganze Platte ist picke packe voll mit derben Riffs. Diese sorgen für einen unverwechselbaren Groove, das man nicht weiß ob man mit dem Kopf nicken oder Spinkicks im Wohnzimmer drehen soll. Alternativ geht auch das Anschreien der Mitmenschen. Die prägnante Stimme des Sängers brennt sich ein – gelegentliche Melodieausflüge in den Gesangslinien lockern das Gesamtbild etwas auf. Dabei klingt die Platte zu keinem Zeitpunkt langweilig oder überladen. „Mental Chill“ ist wohl die energiereichste Platte dieses Jahr. Das trägt natürlich dazu bei, nur positives Feedback, quer durch alle Fanzines, Fachzeitschriften und Blogs zu bekommen. Human Touch haben ihr Baby in den Pitchback Studios in Köln aufgenommen, dort ist Aljoscha Sieg schon für Releases von Nasty, Fallbrawl, Light Your Anchor und vielen anderen in der jüngsten Zeit verantwortlich. Diese Erfahrung findet sich auch im fertigen Produkt. Hier passt einfach alles zusammen.

Mit „Mental Chill“ macht ihr nichts verkehrt, wenn ihr auch energiegeladenen und tighten Hardcore steht, der so vor sich hin groovt. Danke für so ne dicke Platte!
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Mass Movement

UK
Author: Tom Chapman
Date: 2015-12-01

Here we have the debut album from young German hardcore band Human Touch. It sounds like their hometown of Karlsruhe has been uplifted and dropped somewhere on the US east coast and perhaps ten or so years ago. If you yearn for the sounds of bands from the Lockin’ Out stable – think Mental, Righteous Jams or The Wrong Side then Human Touch have managed to really capture that sound and spirit. Throw in some crushing riffs a la Madball and some of the energy of Down To Nothing and it’s clear that you have a band that has absorbed a variety of hardcore style and dropped them all into the melting pot. They haven’t reinvented the wheel, but have definitely breathed new life into a style of hardcore that for me always sounds fresh and bouncing.
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Ox Fanzine

Germany
Author: Sebastian Walkenhorst
Date: 2015-12-01
Rating: 9 / 10

Es kommt alles wieder. Auch angeblich trendfreie Szenen wiederholen sich, mit Veränderungen, Weiterentwicklung und Selbstbewusstsein. Beim vorliegenden Albumdebüt von HUMAN TOUCH haut es einem produktionstechnisch ganz schön in die Seile.

Es ist so schwierig, die Balance aus Härte und Klarheit zu halten: dicken Pluspunkt für diese Produktion. Hier gibt es zwölf Songs, die musikalisch wie eine Dampfwalze daherkommen, und besonders die Leadgitarre ist dermaßen gut im Songwriting eingefasst, überhaupt nicht aufgesetzt oder auf dicke Hose, sondern komplett songdienlich.

Viele neue Platten bieten keine Abwechslung und beim vierten, fünften Durchlauf wird es manchmal dröge, das wissen HUMAN TOUCH zu verhindern. Die Positionierung der einzelnen Tracks auf einem Album sind eine Wissenschaft für sich und HT haben bei den letzten vier Songs ein gutes Händchen bewiesen.

Bin auf die Vinylversion gespannt.
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Gestromt

Germany
Author: Henning
Date: 2015-11-27

Das Münchner Hardcore-Label Let It Burn macht zum Ende des Jahres noch mal ernst und haut gleich 3 Releases auf einmal raus. Eins davon ist das erste Full-Length von HUMAN TOUCH. Die fünf Badenser haben sich letztes Jahr schon in Form einer Demo-EP name “True Justice” zu Wort gemeldet. Einige Shows wurden gespielt, aber noch recht sporadisch. Ab Ende 2015 wird’s dann ernst und ihr solltet besser schon mal die Dancing Shoes aus dem Schrank holen.

HUMAN TOUCH sind zwar eine junge Band, aber auf “Mental Chill” ist nichts halbgar. Man merkt deutlich, dass die Mitglieder sich zum größten Teil schon ihre Sporen in der Vorgängerband The Haverbrook Disaster verdient haben und genau wissen was sie wollen. Im Gegensatz zur ex-Band ist viel Ballast über Bord geworfen und der Sound extrem auf den Punkt gebracht worden. Mit dem Modern Hardcore von The Haverbrook Disaster, bei denen viel ausprobiert wurde (cleaner Gesang und so) haben HUMAN TOUCH nicht mehr viel gemein. Vielmehr regiert auf “Mental Chill” nur eins: das RIFF! Die Platte ist von vorne bis hinten vollgestopft mit Riffs und Grooves, die eine wahre Freude sind. Sicher, hier wird nicht unbedingt das Rad neu erfunden. Aber das ist auch nicht unbedingt das Ziel. HUMAN TOUCH könnten auch problemlos aus den 90ern rüber gebeamt worden sein.

Die 12 Songs knallen mit einem Mix aus New York Groove Hardcore ala Crown of Thorns oder auch Madball und mit Beats und Riffs, die auch No Warning gut stehen würden. Ab und an blitzt auch mal ein Leeway-mäßiger Metal-angehauchter Part durch und die eingeworfenen Soli sorgen dafür, dass das Gitarrenspiel nicht zu eintönig wird. Beim zweiten Song ‘Empower’ geht der 90ties Einfluss dann so weit, dass sie stark ans derzeitige heiße Szene-Eisen Turnstile erinnern. Andy’s Gesang Gesang ist ebenso eine willkommene Alternative zu dem üblichen Tougher-as-Hell-Stil bei Bands dieses Mosh-Kalibers. Schön sauer, häufig semi-melodiös, stimmlich eher im etwas höheren Register und immer catchy wütet er sich durchs Album. Auch hier wird sich manch einer an No Warning erinnert fühlen, allerdings moderner als Ill-Blood und weniger poppig als Suffer, Survive. Definitiv anchecken.
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Out of Step Fanzine

Belgium
Date: 2015-11-23

Tausend Loewen Unter Feinden labelmates HUMAN TOUCH are about to drop their first full-length ‘Mental Chill’ on vinyl and digitally on 27 November. ‘Mental Chill’ is a must have for the fans of trashy 80s NYHC inspired hardcore. With rough around the edges songs that are full of anger and bulking with social criticism ‘Mental Chill’ is becoming one of my most favourite Let It Burn Records releases so far. Check the band out here and pick up this great hardcore release, info here.
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Stageload

Germany
Author: Joshua Claaßen
Date: 2015-11-22
Rating: 6/8

Den Namen Human Touch sollten sich Hardcore Punk Fans definitiv merken. Mit „Mental Chill“ bahnt sich nämlich ein echter Geheimtipp an. Erst im letzten Jahr veröffentlichte das Quintett aus Karlsruhe die erste Demo-EP „True Justice“. Jetzt steht schon das Debüt an. Dass sie mit ihrer Musik nicht ganz falsch unterwegs sein können, wurde dieses Jahr unter anderem durch ihren Support Act für Madball in Karlsruhe deutlich. „And we are still fucking angry“ – so endet der Opener „Virtues & Vices“ und er fasst das Album passend zusammen.

Besonders markant ist auf “Mental Chill” die hohe Stimme des Shouters, die so an Drew York (Stray From The Path) erinnert und ohne Zweifel eine Menge Wut beinhaltet. An sich geht die Platte in Richtung Oldschool Hardcore, trotzdem hat sie, auch aufgrund der Vocals, etwas Modernes und Frisches. Human Touch schaffen es einen groovigen Sound zu schaffen, welcher so ziemlich alles mitreißt, was sich nicht bei drei auf einen Baum retten kann. „Mental Chill“ eignet sich perfekt, um Clubs in kochende und pogende Hexenkessel zu verwandeln. So beginnt das Album mit dem schon angesprochenen Brett „Virtues & Vices“, welches sich bereits im Internet hören lässt und keine zwei Minuten braucht um erhebliche Vorfreude auf den Rest der Platte zu schaffen. Dabei fällt kein Lied wirklich aus dem Sound-Rahmen des Albums. Dennoch bringen Human Touch immer genügend Variation in ihre Songs. Das Album klingt verkommt also nie zu einem Brei gleich klingender Lieder.

Human Touch verdienen mit „Mental Chill“ definitiv Aufmerksamkeit. Alleine „Virtues & Vices“ ist erheblich mehr wert, als die nicht mal 1000 Klicks auf Youtube vermuten lassen. Sofern man etwas mit Hardcore anfangen kann, sollte man Human Touch auf jeden Fall eine Chance geben, denn „Mental Chill“ ist ein wirklich starkes Debüt geworden.
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Underdog Fanzine

Germany
Author: Fred
Date: 2015-11-16

"These vices are heavy like stones". Und fürwahr, HUMAN TOUCH gehen einen steinigen Weg, sind still fucking angry und haben keinen Bock mehr auf Selbstzweifel, Selbstmitleid und Schuldgefühle, geizen nicht mit Kritik: "Just bring an end to your indifference or you are just on the right track into this grave!"
Das kannst du dir selber schaufeln, solltest du nicht aufhören, Verantwortung zu übernehmen.
HUMAN TOUCH sind konzentriert und akzentuieren eine positive mental attitude, um das Frostgefühl loszuwerden, das uns lähmt. Apathie und Ignoranz sind hauptverantwortlich für einen Zustand, in dem es bloß nur noch ums Konsumieren geht, darum, unreflektiert Befehle auszuführen, blind zu folgen und tun, was MANN dir sagt. Und ja, dagegen stemmen sich Andy, Philipp, Andreas, Christian und Flip mit einer wütenden Ausrichtung, mit einem rohen Kern, um die menschliche Ignoranz und Destruktivität facettenreich in den Fokus zu rücken. Die Fingerkuppen sind blutig, die Kehle trocken. Mental Chill ist ein robuster Kloß im Hals, kompensiert Anspannung und Unruhe mit einem Blickwinkel, der dich aus der Opferrolle heraus katapultiert. It's your choice!!!
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FUZE Magazin

Germany
Author: Frank Engelhardt
Date: 2015-11-16

Was der letzte Song der "True Justice"-EP vorgegeben hat, ist die Blaupause für das Albumdebüt der Band. Ihren grundlegenden Sound hatten HUMAN TOUCH bereits gefunden. Wurden auf der EP noch einige Stilrichtungen ausprobiert, zieht sich nun durch "Mental Chill" ein roter Faden. Sänger Andy nennt als Einflüsse für die Neuorientierung solche Bands wie NO WARNING und LEEWAY. Man lässt also die Muskeln spielen, ohne dabei die Melodien zu vernachlässigen. Herausgekommen ist ein Album, welches das extrem hohe Energielevel von THE HAVERBROOK DISASTER besitzt, ohne gleichzeitig nach der Vorgängerband zu klingen. Ein Spagat, der ziemlich beeindruckend ist, wäre es doch ein Leichtes gewesen, auf früher bewährte Muster zu setzen. Erneut gibt sich die Band ungemein stilsicher und versteht es, Altbekanntem einen neuen Impuls zu geben. Die Rückbesinnung auf alte Tugenden, die Verweigerung, sich neuen Trends anzubiedern und zusätzlich zu all dem noch eine Message zu vermitteln: HUMAN TOUCH sind ein Neustart, den wir nötig hatten in der Szene.
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Overall Rating

80%

Ratings

90%
75%
75%

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Guerilla Homefires (vinyl EP)

LET IT BURN
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