·"OVERCOMING THE ARCHETYPE" REVIEWS:
01. Heartbeatmedia (Germany)
02. Dosenmusik (Germany)
03. Metal Inside (Germany)
04. Shred the System (Germany)
05. RadarRadio (Germany)
06. Helldriver Magazine (Germany)
07. Metalnews (Germany)
08. Sweet Jane Music (Germany)
09. Abhörn - Musikmagazin für Aschaffenburg (Germany)
Heartbeatmedia (Germany)
Datum: 2008-11-25
Lies from your mouth destroyed my trust, end all that was and live with guilt forever. This deep distrust burnt into me by your disgusting ruge to threat me like your whore. We believed in all of your bullshit for too long. All these roads that you had blocked for me, one wrong turn could just not make me stop. Is it? Will it be? Or is is just what I want to see?
Today We Rise stammen aus Würzburg und haben das fast gar Unmögliche möglich gemacht. Nämlich aufgrund einer Demoeinsendung einen Vertrag bei dem Münchner Hardcorelabel Let It Burn Records zu ergattern. Damit können Sie sich die Lorbeeren um den Hals hängen, die erste Band zu sein, die das geschafft hat, denn das Label signt ansonsten nur ihm persönlich bekannte Bands. Wie dem auch sei, Today We Rise haben mit “Overcoming The Archetype” ein ziemlich druckvolles Brett zustande gebracht, dem Szenegrenzen oder Stylevorgaben ehrlich gesagt scheissegal sind. Die fünf Jungs konnten die besten Elemente aus Hardcore, Metal und Rock unter einen Hut bringen und haben so ein Meisterwerk von Album am Start, das genauso einzigartig wie essentiell klingt. Vor allem auch die Fans von Comeback Kid oder Evergreen Terrace werden viel Freude an den 10 coolen, neuen Tracks haben. An dem bodenständigen Songwriting, das trotz allem immer wieder für Innovationen und Überraschungen gut ist, kann man unschwer erkennen, dass es sich hier um solide Musiker handelt, deren eindeutige Stärken in der kreativen Melodieführung und sehr druckvollen Songs liegen. Und wenn ihr mal was richtig, richtig Geiles sehen wollt, dann schaut Euch die Jungs live an, denn dann erlebt ihr, wie authentisch und publikumsnah sie agieren. Bereits an der 3-Song Debüt-Demo, die die Band 2007 rausgebracht hat wurde ersichtlich, dass hier viel Potential vorhanden ist, das nur ausgeschöpft und noch besser kanalisiert werden muss, um einzuschlagen wie eine Bombe. Und die Bombe, die haben Sie jetzt Ende 2008 mit “Overcoming The Archetype” gezündet. Das Longplayer-Debüt überzeugt auf voller Länge, zelebriert melodischen Hardcore der alten Schule und setzt dabei auf dickste Moshparts, aber auch auf cleanen Gesang (sogar ab und an von einer Frauenstimme), der immer wieder als Stilelement verwendet wird, um dem Hörer abwechslungsreiche Kost aufzutischen. Wenn man die Clean-Vocals außer Acht lässt ist man geneigt, an die großartige, finnische Band Endstand zu denken. Schön übrigens auch, dass immer wieder die Stimmen von Gastsängern (Mosh/Elision, Mick/So Far Away, Benni/A Way Back Home) zu hören sind oder im Track “For The Masses” sogar eine Frauenstimme (Alexa/My First Failure) erklingt.
FAZIT: Today We Rise haben ein feines Händchen für überwältigende Melodien und konnten hier 10 Tracks zaubern, die vor Spielfreude und Druck nur so strotzen. Bei diesem Longplayer wird man gleich zu Anfang an die Hand genommen und bis zum letzten Akkord auf eine Art und Weise begleitet, die einem warm ums Herz werden lässt. Das hier ist harter, melodischer Core wie er sein sollte, Freunde!!! Diese deutsche Band hat großen Respekt für das Album hier verdient, denn hier stimmt von Produktion über Artwork bis hin zu musikalischem Output einfach alles. Was will man eigentlich noch mehr?!
Walking in darkness has shown me the way, feel every moment, seize every day!
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Dosenmusik (Germany)
Author: DasOZ | Rating: 10/15
Datum: 2008-11-25
Mehr als nur ein Name?
Da sich das Genre Metalcore zum Grossteil ja schon irgendwie im Kreis dreht, kommen bei mir mittlerweile immer mehr Faktoren ins Spiel, um eine Metalcore Band meines Erachtens nach korrekt zu bewerten. So liest man sich dann die Bandbio auf der Myspace-Seite des Würzburger Fünfers durch und schon zu Beginn wird man darauf vorbereitet, daß hier mal wieder mit allen Klischees gebrochen wird und der "very own way" gegangen wird. Aha. Leider schon tausendmal gelesen. Und zu 99% belogen worden.
Machen Today we Rise was anders? Wenn ja, was machen Sie anders? Es gibt die typischen Metalcore-düdeldüdel-Riffs. Es gibt die typischen Screams, die für meiner einer auf die Dauer anstrengend werden. Es gibt die typischen Breakdowns - aber glücklicherweise passend eingestreut. Also muss ich auf die Fragen wohl mit Nein antworten... Oder doch nicht? Was wirklich raussticht, sind punkige Schlagzeugparts die hier und da zusammen mit melodischen Gitarren eher in die Richtung Rise Against als Killswitch Engage gehen. Das gibt bestimmten Songs dann doch ein Prise Pfeffer.
Überhaupt: die Songs. Wirklich gute Songs. Klar ist, daß die verwendeten Stilelemente schon dutzende Male gehört wurden. Jedoch werden Sie hier so zusammengebaut, daß es dann doch locker flockig und nicht krampfhaft zusammengestückelt rüberkommt. Die Jungs verstehen ihr Handwerk, sei es im Songwriting oder in der technischen Bedienung Ihrer Instrumente. Am ehesten passt für mich ein Vergleich mit Days in Grief, wobei die in der Umsetzung von hymnischen Melodien dann doch konsequenter waren. Man kann daher gespannt sein, was da noch aus Würzburg kommt, für eine erstes Album ist das auf jeden Fall schonmal ne gute Hausnummer
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Metal Inside (Germany)
Author: Lars Heitmann
Datum: 2008-11-19
TODAY WE RISE haben mit “Overcoming The Archetype” ihr Longplayer-Debüt fertig, nachdem sie gerade mal ein Demo brauchten, um Let It Burn von ihren Fähigkeiten zu überzeugen. Die Würzburger Band setzt mit dem Album ihren auf dem Demo eingeschlagenen Weg fort und setzt auf melodischen Hardcore alter Schule, der immer wieder mit Moshparts und klarem Gesang aufwartet, ENDSTAND kommen immer wieder in den Sinn, auch wenn die Finnen cleane Vocals ja nicht hatten. Wie dem auch sei, TODAY WE RISE verstehen es, ihre Kreativität in mitreißend-knackige Songs umzusetzen, die abwechslungsreich sind und zu keiner Sekunde langweilen. Die Band versprüht Spielfreude und macht in den knapp 40 Minuten mächtig Druck, dass jedem Corler warm ums Herz geht. Hier stimmt vom Songwriting zum Spielerischen, von der Produktion bis zum Artwork einfach alles, „Overcoming The Archetype“ ist eine verdammt starke Scheibe, die sich niemand entgehen lassen sollte, der mit Hardcore auch nur ein wenig anfangen kann!
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Shred the System (Germany)
Author: Sven
Datum: 2008-11-18
Playlist SHRED THE SYSTEM 18.11.2008
Albumvorstellungen:
Deadlock – Manifesto
Today We Rise – Overcoming The Archetype
Evocation – Dead Calm Chaos
Deadlock, The Moribund Choir vs. The Trumpets Of Armageddon, Manifesto
Deadlock, Martyrs To Science, Manifesto
Chaos Divine, Avalon, Refuse The Sickness
The Faceless, The Ancient Covenant,
This Haven, It’s The End, Today A Whisper, Tomorrow A Storm
Order Of Ennead, Conferring With Demons, Order of Ennead
Born From pain, Zero Hour, Survival,
Today We Rise; Ignorance Is Bliss, Overcoming The Archtype
Onesetcold, Psychopath, Onesetcold
Mencea, The Passing, Dark Matter, Energy Noir
Deadlock, Death Race, Manifesto
Evocation, In The Reign Of Chaos, Dead Calm Chaos
Evocation, Silence Sleep, Dead Calm Chaos
Today We Rise, For The Masses, Overcoming The Archtype
Storm and Stress, What Makes The World Go Round, Sin,
Warship, Indoors, Supply and depend
Exmortem, For The Grave Of History, Funeral Phantoms
Six Feet Under, Death By Machete, Death Rituals
Deadlock, Fire at will. Manifesto
Almah, Fragile Equality, Fragile Equality
Catamenia, Alive, Cold, Dead, VIII – The Time Unchained
Llynch, Lost, Lost! We are our own ghosts
Cheeno, Bye Sequence, The Next Step Will be The Hardest
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RadarRadio (Germany)
Author: Carmelo & Keule
Datum: 2008-11-17
Story of the Year - Take Me Back
Rise Against - Injection
No Use For A Name - Pacific Standard Time
Random Hero - Bonechillers And Stonecasters
Paramore - Misery Business
Guitarshop Asshole - These Days
Los Fuocos - Suzanne
The Peepshows - Between a rock and a hard place
OJM - Sixties
Andrew W.K. - Party til you puke
Raised Fist - I've Tried
Waterdown - Thirst for action
The Offspring - The Kids Aren't Alright
Lagwagon - Twenty-Seven
Millencolin - Who's Laughing Now
Labelvorstellung: LET IT BURN RECORDS
RED TAPE PARADE - The Old Guys Will Have Their Say
,STORM & STRESS - what makes the world go round
THE BLACKOUT ARGUMENT - Vampire Searching For Some Light
TODAY WE RISE - Master and Johnson
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Helldriver Magazine (Germany)
Author: Rolf Gehring | Rating: 5 / 7
Datum: 2008-11-16
Today We Rise aus Würzburg bestehen erst seit 2006 und veröffentlichen mit “Overcoming The Archetype” ihr erstes Album. Der Titel der Platte steht stellvertretend für die Geisteshaltung der Truppe. Statt altbekanntes wiederzukäuen, versuchen sie einen eigenen Weg zu gehen und so Stereotypen zu überwinden. Das ist der Platte deutlich anzuhören. Die Band hat ihre Wurzeln zwar deutlich im Hardcore geht aber einen sehr melodischen Weg. Das Ganze ist irgendwo zwischen Comeback Kid und frühen Rise Against anzusiedeln. Flottes, wütendes Hardcore Geballer trifft auf Ohrwurm Melodien und angepisstes Shouting paart sich mit melodischem Gesang wo es passt.
Today We Rise haben sehr gute Songideen und ein hervorragendes Gespür für Melodien. Das Hauptmerkmal der Platte liegt aber in der Energie und Spielfreude welche die Jungs an den Tag legen und hörbar auf Platte gebannt haben. Dem Album ist auch eine Detailverliebtheit anzumerken, hier und da tauchen immer wieder nette Details auf welche die Scheibe bereichern.
Gängige Stilmittel wie Crewshouts oder Breakdowns werden nicht zum Selbstzweck benutzt sondern immer Songdienlich eingebaut. So verfügen die Tracks über eine ehrliche Aura und vermögen mit zu reißen. Für ein Debüt ist „Overcoming The Archetype“ eine bemerkenswert reife Platte geworden. Mit „Today We Rise“ haben wir es mit einem ernst zu nehmenden Newcomer zu tun.
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Metalnews (Germany)
Author: Markus Jakob | Rating: 5.5 / 7
Datum: 2008-11-11
Auch wenn man vom Titel des ersten TODAY WE RISE-Albums meinen könnte, es handele sich um Musik in der Nähe von BECOMING THE ARCHETYPE oder gar eine Abrechnung mit diesen, wird man doch schon gleich eines Besseren belehrt. Damit hat der 2006 gegründete Würzburger Fünfer nämlich rein gar nichts zu tun...
Was anfänglich schwerst an ursprüngliche KILLSWITCH ENGAGE mit mehr traditionellem Hardcore-Einschlag erinnert, schlägt schnell in dessen melodische Spielweise um. Dennoch stets mit ordentlich metallischer Breitseite, 2-Step-Garantie sowie massiven Breakdowns versehen, holzen sich TODAY WE RISE einen ziemlich breiten Pfad in die Gehörgänge. Im Verlauf der 38 Minuten setzt die Band immer wieder abwechselnd verstärkt auf das eine oder andere genannte Element und schafft es so zwar nicht, das Rad runder zu machen, als es bereits ist, aber dennoch, die ganze Geschichte interessant zu gestalten. Der Sound und die Umsetzung sind ebenfalls nicht zu glatt poliert – hier findet man noch Ecken und Kanten, die das Genre mittlerweile bitter nötig hat.
TODAY WE RISE haben es mit „Overcoming The Archetype“ geschafft, ein mehr als solides Erstlingswerk im Stil des ursprünglichen Metalcore auf die Beine zu stellen, das sich dennoch immer wieder in Richtung ihrer Wurzeln verneigt. Auch wenn das Genre schon längst überfüllt ist und von bösen Zungen tot geredet wird, hat man mit dieser Truppe doch etwas im Player, das hoffen lässt!
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Sweet Jane Music (Germany)
Author: Dennis Grenzel
Datum: 2008-11-08
Das Let It Burn-Label versteht sich als große Familie, in der jeder jeden kennt. Und so verwundert es auch niemanden, dass die für das Label musizierenden Bands den Machern zuvor persönlich auch bekannt waren. Im Fall der aus Würzburg stammenden TodayWe Rise war dies erstmalig anders, denn das Münchner Label nahm die Band aufgrund ihres überzeugenden Demos unter Vertrag, ohne die fünf Hardcore-Aktivisten persönlich gekannt zu haben. Als einen falschen Schritt kann dies zweifelsohne nicht angesehen werden, denn deren Debütalbum "Overcoming The Archetype" passt ungemein gut in das gängige Labelprogramm. Today We Rise verstehen sich bestens auf Hochgeschwindigkeits-Hardcore mit einigen ganz dezenten Metal-Zitaten. Im Vorprogramm von Bands wie Sick of it All, Madball, Walls of Jericho und schließlich Stretch Arm Strong zu einer waschechten deutschen Größe herangereift, dürfte "Overcoming The Archetype" wohl zu den interessantesten Hardcore-Veröffentlichungen einer deutschen Band in diesem Jahr zählen. In musikalischer Hinsicht an mancher Stelle an die Label-Kollegen von The Blackout Argument erinnernd, spielen sich TodayWe Rise durch brechend hart gehaltene Strophen und hymnisch gehaltene Refrains, die passagenweise sogar auf eine Band wie Boy Sets Fire verweisen, nur schreitet das Quintett dabei ungleich härter zur Tat. Den Let It Burn-Machern kann dabei attestiert werden, auch im Fall von Today We Rise wieder ein gutes Gespür für eine versierte und talentierte Band gehabt zu haben. Manchmal macht es eben Sinn, bewährte Pfade zu verlassen und sich auf neue Herangehensweisen einzulassen.
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Abhörn - Musikmagazin für Aschaffenburg (Germany)
Author: dc
Datum: 2008-10-28
Es ist beachtlich, wie viele lokale Hardcore Bands den Sprung auf ein Label schaffen. Mit der Unterstützung von Let It Burn Records schicken nun auch die Aschaffenburger/Würzburger Jungs von Today We Rise ihre Platte ins Rennen, um mit den ganz Großen des Genres mitzumischen.
Mit einer fetten und druckvollen Produktion (natürlich frisch gemixt und gemastered aus den Händen von Larry Fricke) im Rücken, haut der Fünfer hier eine Platte raus, die von Spielfreude und Dynamik nur so zu platzen droht. Sänger Robertro malträtiert seine Stimmbänder in gekonnter Weise, klingt auf „Overcoming the Archetype“ aber ein Stück wütender als noch auf der Demo, deren Songs sich in neuem Soundgewand auch auf der Platte wieder finden, und nach wie vor aktuell klingen. Ein paar Überraschungen gibt es aber obendrauf: Während die Moshs und Breakdowns nie erzwungen oder kalkuliert platziert wirken, zünden vor allem die eingängigen Riffings von Gitarrist Erik und Joe sofort, und geben der im Hardcore verwurzelten Truppe ein Stück die eigenständige, metallische Note. Und wer bereits mit Szenegrößen wie Madball, Walls of Jericho oder Sick Of It All die Bühne geteilt hat, versteht natürlich auch etwas von gekonntem Songwriting. So zünden Killersongs wie „The Empire vs. the mind“ oder „Masters & Johnson“ bereits beim ersten Hördurchgang. Mitgröhl-Momente folgen auf fast schon pathetisch geniale New School-Hymnen. Gekonnt wechseln Clean-Gesänge mit Knüppel-Parts und hymnischen Gitarren. Für die Sing-A-Long-Chöre wird der Heimvorteil genutzt, ist dafür doch die vollständige Aschaffenburger Hardcore-Palette verantwortlich (Mick von So Far Away, Benni von A Way Back Home oder Alex von My First Failure).
Ein mehr als gelungenes Debüt, wie man es von Today We Rise auch erwartet hat. Druckvoll, klassisch, gut. Wer weiß, vielleicht steht der Name Today We Rise bei der „Hell on Earth Tour“ im nächsten Jahr als nationaler Headliner auf den Bannern. (dc)
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