REVIEWS OF "FINAL PRAYER"
REVIEWS OF "BERLIN EP"
01. (Deutschland)
REVIEWS OF "BERLIN EP."
02. My revelations (Deutschland)
03. Babieseater
04. The Pit (Deutschland)
05. Terrorverlag (Deutschland)
06. Feinundknusprig (Deutschland)
07. Metalglory (Deutschland)
08. Burn Your Ears (Deutschland)
09. Outspoken (Deutschland)
10. Firealive (Italy)
11. Partyausfall (Deutschland)
12. Stageload (Deutschland)
REVIEWS OF "BEST OF TIMES"
13. Firealive (Italy)
14. Metalrage.com (The Netherlands)
15. Rockfreaks.net (Denmark)
16. Heavyhardes.de (Germany)
17. New Core (Germany)
18. Massmovement (UK)
19. Lordsofmetal.nl (The Netherlands)
20. Roarzine (The Netherlands)
21. In Your Face (Germany)
22. Lords of Metal.nl (Netherlands)
23. Roarzine (Netherlands)
24. Babieseater (Serbia)
25. With Love The Underground (Germany)
26. Pitfire (Switzerland)
27. Burnyourears (Germany)
28. Partyausfall (Germany)
29. Smash Mag (Germany)
30. Terrorverlag (Germany)
31. hARTboiled (Germany)
32. Musikansich (Germany)
33. Helldriver Magazine
34. Poisonfree (Germany)
35. Dosenmusik (Germany)
36. Music Scan (Germany)
37. The Pit (Germany)
38. Waste Of Mind (Germany)
39. Hardkern (Germany)
40. Durchdeswelt (Germany)
41. Heartbeatmedia (Germany)
42. Metalnews (Germany)
43. Got A Nerve? (Germany)
REVIEWS OF "10 YEARS OF VALUES AND VICES"
44. Got A Nerve? (Germany)
45. New Core (Germany)
46. Music Scan (Germany)
REVIEWS OF "RIGHT HERE RIGHT NOW"
47. Plastic Bomb (Germany)
48. Pitfire (Switzerland)
49. www.burnyourears.de (Germany)
50. www.poisonfree.com (Germany)
51. www.metal-observer.com/ (Germany)
52. die jebbis Fanzine (Belgium)
53. www.new-core.de (Germany)
54. www.metalspheres.de (Germany)
55. Uncle Sally's (Germany)
56. www.metalfan.nl (Germany)
57. Rock Hard (Germany)
58. www.laut.de (Germany)
59. www.metalnews.de (Gerrmany)
60. www.hartboiled.net (Germany)
61. www.evilized.de (Germany)
62. www.live4metal.com (UK)
63. www.crazyunited.de (Germany)
64. www.metal-inside.de (Germany)
65. www.roomthirteen.com (UK)
66. www.southspace.com (Germany)
67. time and dedication fanzine (Germany)
68. http://www.lordsofmetal.nl (Netherlands)
69. www.asice.net (Netherlands)
70. www.wasteofmind.de (Germany)
71. www.truesidemusic.de (Germany)
72. www.tinnitus-mag.de (Germany)
73. www.xsebx.com (Germany)
74. www.helldriver-magazine.de (Germany)
75. www.powermetal.de (Germany)
76. www.bright-eyes.de (Germany)
77. www.vainstream-music.de (Germany)
78. www.vampster.com
(Germany)
79. metalearth.de (Germany)
80. www.firealive.it (Italy)
81. www.dosenmusik.de (Germany)
82. www.sellfish.de (Germany)
83. ffm-rock.com (Germany)
84. wallsoffire.de (Germany)
85. corezine.de (Germany)
86. allschools.de (Germany)
87. Sweetjane Music (Germany)
88. Stardust Magazin (Germany^)
"BERLIN EP"
(Deutschland)
Author: Christian | Rating: 7/10
Datum: 2011-11-07
Berliner halten zusammen. Das ist so. Nicht nur das FINAL PRAYER ihre jüngste EP nach der Bundeshauptstadt benennen, mit dem Kollegen Bernd Kurtzke von den BEATSTEAKS haben sie sich sogar noch prominente (Heimat-)Unterstützung ins Studio geholt. Dieser - sowie Nico von WAR FROM A HARLOTS MOUTH - ist beim finalen "Berlin" der NDW-Band IDEAL zu hören. Ob Füller, lustiges Experiment oder sonstwas, natürlich sticht der auf deutsch und deutlich rockiger vorgetragene Song etwas heraus. Vor allem weil FINAL PRAYER hier mal etwas anderes aus dem Hut zaubern als ihren sonst eher metallisch angehauchten Hardcore.
Wuchtig prügeln die Hauptstädter den Opener "Mind Eraser" durch die Boxen. Das Geschrei ist merklich böser Natur, die Soundkulisse gibt sich düster bis wuchtig und selbst die Crew-Shouts klingen bedrohlich. Feingeister werden auch beim folgenden "Final Hour" an Belzebub persönlich denken, mit dem das Quintett in Punkto Tempo und Härte nochmals zulegt. Ohne größere Schnörkel, dafür aber richtig dick produziert, gibt es hier vor allem für die harten Jungs ein leider nur kurzes Schlachtfest. Denn für den Cover-Song gönnen sich die Jungs mit ihren Gästen eine kleine Auszeit vom Geschrei und zeigen ihre Qualitäten als lupenreine Rampensäue. Das darf man gern hören, nicht nur als Berliner.
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"BERLIN EP."
My revelations (Deutschland)
Author: Christoph Füllenbach | Rating: 10/15
Datum: 2011-09-25
FINAL PRAYER sind nach drei Jahren Pause wieder zurück. Immer noch verschreiben sie die Jungs um Stephan am Gesang dem Hardcore. Dieser mag zwar nach Though-Guy-Geprolle klingen, hat aber eindeutig mehr textlichen Tiefgang als Musik von Genrespezialisten wie HATEBREED oder TERROR. Die drei Songs der EP sind deftig und druckvoll produziert und klingen verdammt organisch. Tief krachende Gitarren gepaart mit einem treibenden Schlagzeug treffen auf wuchtigen Gesang, der immer wieder von Gangshouts unterstützt wird. Während die ersten beiden also sehr klassisch bleiben, rückt der dritte Song "Berlin" mehr in Richtung Punkrock. FINALE PRAYER propagieren in diesem 4 Minuten lang ihre Liebe zur multikulturellen Hauptstadt Berlin und haben sich dafür zwei Gastsänger (Nico, War From A Harlots Mouth & Bernd Kurtzke, Beatsteaks) ins Boot geholt. Gesungen wird auf Deutsch, was den Song zusätzlich raus stechen lässt. Spaß macht sie, die Liebeserklärung, vielleicht gerade weil sie etwas aufgelockerter daherkommt, als der "Standard-Hardcoresong". Insgesamt macht die EP Laune auf mehr und ich hoffe, dass FINALE PRAYER nicht wieder drei Jahre ins Land gehen lassen bevor sie etwas Neues raus hauen!
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"BERLIN EP."
Babieseater
Author: Utorak
Datum: 2011-09-20
Tri godine nakon njihovog poslednjeg albuma „Filling The Void“ (20008. Demons Run Amok Entertainment) i godinu dana nakon kompilacijskog izdanja „Best Of Time“ (Let It Burn Records), bend iz Berlina, Final Prayer, se vraća sa tri nedavno snimljene pesme. Na novom izdanju, EP-u pod imenom „Berlin“, nalaze se dve nove pesme njihovog prepoznatljivog brenda, energičnog Hardcore-a. Treća pesama sa ovog izdanja je obrada Neue Deutsche Welle benda Ideal i njihove himne „Berlin“, u kojoj gostuju Nico (War From A Harlots Mouth) i Bernd Kurtzke iz čuvenog Beatsteaks-a, a pesma je urađena kako samo Final Prayer to može da uradi.
Inspirisan životom u Berlinu - gradu koji je inspirisao sve oblike političke opozicije od ranog radničkog pokreta, preko antifašističkog otpora, pa do studentskog ustanka 70-tih i današnjeg pokušaja da se grad odvrati da postane još jedan dosadan, potpuno komercijalizovan grad hipstera - ovo izdanje priča priče otpora i borbi u prošlosti i sadašnjosti.
Pesma koja otvara ovo izdanje „Mind Eraser“ je tačno ono što sam i mogao da očekujem od Final Prayer-a. Zaista, to su oni, kao i na prethodnim izdanjima. Energični, moderni, „metalik“ Hardcore kakav po meni samo oni sviraju. Izgradili su svoj stil od koga ne odstupaju i to mi se sviđa. Sledi pesma „Final Hour“ nešto agresivnijeg ritma, ali i teksta koji upravo opisuje sve napisano u prethodnom pasosu. Na žalost poslednja pesma ovog EP-a, i njegova naslovna numera, „Berlin“, je po meni pravo umetničko delo. Jedna od najboljih obrada koje sam ikada čuo, i MNOGOOO bolja od originala, bez obzira što je originalna pesma nastala početkom 80-tih.
Zaista mi je žao što se bend odlučio da snimi ovako kratak EP, jer sam stvarno sa nestrpljenjem iščekivao njihovo novo izdanje nadajući se albumu. Izgleda da ću morati da budem još malo strpljiv . U svakom slučaju, ovaj EP preporučujem svima, ako ni zbog čega drugog onda zbog fantastične obrade koja će se, siguran sam, svima svideti.
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"BERLIN EP."
The Pit (Deutschland)
Author: Katharina Neuert | Rating: 9/10
Datum: 2011-09-16
Final Prayer haben eine neue Platte draußen. An sich ist das nichts Ungewöhnliches, könnte man meinen – nicht nur, dass das letzte Album „Filling The Void“ schon stolze drei Jahre her ist, der letzte Output winkte dann auch „nur“ in Form einer Best-Of-Compilation. Es wurde also Zeit, den hungrigen Hardcore-Fans neues Futter hinzuwerfen. „Berlin“ soll nun als Sattmacher fungieren; das ist schwerlich möglich bei lediglich drei Songs, könnte man meinen, aber allein diese knall elf Minuten lange Blaupause in Sachen German Hardcore zeigt auf, dass mit den Berlinern noch sehr lange zu rechnen sein wird.
Dabei müssten Final Prayer ihren Status eigentlich gar nicht untermauern, gehören sie doch bereits seit ihrem Debütalbum „Right Here, Right Now“ zur Speerspitze des deutschen Hardcore, wenn auch vielen der heutigen Hardcore-Fans der Name nicht unbedingt geläufig sein dürfte - ein schweres Versäumnis, denn das Quintett schenkt sich zwar jegliche groß angelegten Melodien, böllert dafür aber in bester New-York-Hardcore-Manier durch die Gehörgänge, ohne auch nur eine Spur monoton oder angestrengt zu wirken.
Aber genug des Eingangspalavers, bei einer solchen Band muss man auf den Punkt kommen. Drei frisch geborene Songs gilt es zu bestaunen und den Anfang macht „Mind Eraser“, das denkbar druckvoll und brutal durch die Boxen kommt. Mehr als die ersten 25 Sekunden braucht es nicht, um den Rezensenten vor Begeisterung sabbern zu lassen wie den Pawlow’schen Köter und den Track auf den Anspieltipp-Thron zu hieven. Massiv wird hier gebreaktdownt, Sänger Stefan klingt wie eine völlig angepisste Kombination aus Madball und Agnostic Front und selbst wenn man im drögen Mittagsschläfchen auf seinem Stuhl vor sich hingammelt, kann man sich das Ein-Mann-Moshen kaum verkneifen. Geiler Scheiß, könnte man sagen, aber das wäre noch weit untertrieben.
„Final Hour“ kratzt dann nicht einmal an der Drei-Minuten-Grenze, bombadiert den geneigten Fan aber in der kurzen Zeit mit Gang-Shouts, rasant galoppierenden Drums und den typischen Hardcore-Tempowechseln, dass einem die Ohren schlackern und der Vermieter mit dem Besenstiel an die Zimmerdecke klopft. Das hört man bei dem Gebrezel aber sowieso nicht. Gegenüber dem Vorgänger schmiert der Song zwar ein wenig ab, reicht aber immer noch, um den Putz von den Wänden bröckeln zu lassen.
Als finaler und spannendster Track haben sich die Herren den Song „Berlin“ von der inzwischen lange aufgelösten und vielerorts in Vergessenheit geratenen Combo Ideal ausgeguckt, die die Neue Deutsche Welle in den Achtzigern begründete und wahrscheinlich eine der berlinerischsten Bands überhaupt darstellt. Final Prayer wären aber nicht sie selbst, wenn sie das Cover alleine bestreiten würden – Beatsteaks-Gitarrist und –Backgroundsänger Bernd Kurtzke gesellt sich ebenso zum bunten Reigen wie War From A Harlots Mouth-Frontbrüller Nico Webers. Ein wenig befremdlich ist es, Nico und Stefan auf Deutsch brüllen zu hören, aber nichtsdestoweniger haut das Stück, dem man ein gewisses Ohrwurmpotenzial nicht absprechen kann, einen ziemlich aus den Socken. Trotz des Hardcore-Gewandes haben es Bernd, die FP-Gitarristen Flo und Mac irgendwie geschafft, den Sound der Neuen Deutschen Welle beizubehalten – Respekt für eine derart gewagte Coverversion, die nicht nur genreübergreifend ausgesucht wurde, sondern auch noch perfekt zu Final Prayer passt.
Auf drei Songs einen solchen Höllentrip zu entfesseln, schafft wahrscheinlich kaum eine andere Hardcore-Band in der deutschen Szene. Final Prayer beweisen mit nicht einmal elf Minuten Spielzeit, dass sie sich auf ihren Lorbeeren keineswegs ausruhen und auch nach der Best-Of-Platte noch hungrig und spielfreudig sind. Bei einem solchen Appetizer kann man sich auf die nächste Full-Length-Scheibe nur freuen. Übrigens ist „Berlin“ ein besonderes Schmankerl für Sammler: Die Platte gibt es nämlich nur als Digital Download und 7“ Vinyl.
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"BERLIN EP."
Terrorverlag (Deutschland)
Author: Sebastian Palmer | Rating: 7/10
Datum: 2011-09-16
Hippe Großstädter stehen voll auf den überfrachtet hektischen Lebensstil der Bundeshauptstadt, doch dass Berlins scheinbar makellose Haut nach glamourösen Nächten meist von hässlichen Wunden gesäumt ist, hat nicht zuletzt selbst PETER FOX erkennen müssen. Da ist es wohl nur fair, wenn der rege Hardcore-Untergrund in Form rauer Konturen eine Alternative zu CULCHA CANDELA und KALKBRENNER (wobei selbst der die Abgründe der eigenen Szene im filmischen Rahmen darstellte) im kulturellen Stadtbild anbietet. Berechtigterweise haben sich nun FINAL PRAYER nach langjähriger Präsenz im deutschen und europäischen Raum das Recht genommen, diesem Gedanken neuen Auftrieb zu verleihen und mit der Namensgleichen „Berlin“ EP der Heimat einen Haufen klare Statements vor die Stirn zu nageln.
Das macht Sinn, wie im Hardcore üblich reicht die Zeit allerdings nicht für lange Reden. Daher hat man sich mit drei mehr oder weniger neuen Stücken recht kurz gefasst, was Anhänger nach bereits dreijähriger Wartezeit seit der letzten richtigen Platte „Filling the void“ missmutig stimmen könnte. Spekulationen bezüglich einer möglichen Schaffensflaute FINAL PRAYERs lässt der eröffnende „Mind eraser“ jedoch gleich wieder unter seinen enormen Wucht ersticken, und schlagartig stellt sich Zufriedenheit ein. Das Pausieren hat die Energie der Berliner kein Stück dezimiert, denn der thrashig schnelle Melo Hardcore, der die Jungs einst in die vordersten nationalen Reihen bestellte, poliert unverändert tough den kurzrasierten Schädel auf Hochglanz. Gewohnt politisch-sozial ausgerichtet schwingt die seit jeher durch gepflegte Szenewerte geprägte Kritik im strukturierten Gebelle und Crowdshout-Einlagen mit, die den aggressiven Endprodukten die notwendige Griffigkeit verleihen. „Final Hour“ zeigt das ähnlich deutlich, gestaltet es sich in seiner Kürze doch noch ein Quantum melodischer. End- und Kernstück der kurzen Vorstellung ist logischerweise das Titelgebende „Berlin“, wie im Vorfeld angekündigt ein Cover der NDW-Erfolgsmusiker IDEAL. Eigens interpretiert bollert das Teil in unwahrscheinlich fetter FP-Manier, der einstige, völlig ungeschliffene Klassiker aus den 70ern/ 80ern hat aber auch in diesem modernen Gewand nichts an seinem Hymnen-Charakter verloren… gerade der rotzige Refrain ist allererste Sahne! Thematisch passt die auserkorene Vorlage, die einen frech formulierten Querschnitt durch die Atmosphäre Berlins gut ein Jahrzehnt vor der Wende bietet, natürlich wunderbar zum kritischen Hintergedanken dieser EP. Abgerundet wird die Darbietung durch herrliche Beiträge vom anscheinend auf allen Hochzeiten tanzenden WFAHM-Shouter Nico und dem hinreichend bekannten BEATSTEAKS-Gitarristen Bernd Kurtze, die sich sowohl leicht flapsig überzogen als auch energisch durch diese absolut töfte Huldigung in Neuauflage trällern.
Damit könnten es FINAL PRAYER sogar locker bis in die Tanztempel der Nation schaffen, ein Bierlauniges „Wir steh’n auf Berlin!“ ist den kommenden Shows auf jeden Fall gesichert. Wer sich aber auch zu Haus von der Präsenz der zurecht immer noch weit vorne rangierenden Berliner Hardcorer im Jahre 2011 und der hohen Wahrscheinlichkeit einer sich im kommenden Jahr anbahnenden mächtigen Langspielkeule überzeugen will, der kann sich die drei Stücke im jungen Let It Burn Download-Ableger Acuity Music online besorgen, oder, wo hier doch ohnehin schon die Retro-Schiene befahren wird, zum klassischen Vinyl greifen. In welcher Form auch immer, Zugreifen kann man bedenkenlos und sollte sich für deutsche (gerade Berliner) Hartschalen als absolute Pflicht verstehen!
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"BERLIN EP."
Feinundknusprig (Deutschland)
Author: Hadem | Rating: 9/10
Datum: 2011-09-15
Die Neue Deutsche Welle hat irgendwie auf alle Altersklassen einen gewissen Charme. Die einen machen sich drüber lustig, wie scheisse die damals doch aussahen, die anderen sind damit aufgewachsen und halten es für ganz großes Kino. Und wieder andere sehen einen gewissen Reiz darin und machen einfach ihre eigene Version aus der Sache.
Final Prayer haben es auf jeden Fall so gemacht. Rein ins Studio, zwei neue Songs aufgenommen und einen Song der NDW-Band Ideal gecovert. Das ganze als “Berlin” EP gepresst und fertig ist ein kleiner Leckerbissen. Nicht nur der Coversong ist absolut gelungen – die Gastauftritte von Nico (War From A Harlots Mouth) und Bernd Kurtzke (Beatsteaks) sind genial – sondern auch die ersten beiden Tracks “Mind Eraser” und “Final Hour” springen einem ins Gesicht. Schön fette Riffs und eine gute Schlagzeug-Batterie werden mit mit dem typisch endbeterischen Melodic Hardcore gemischt. Das macht Laune!
Eine ziemlich geile EP haben Final Prayer da abgeliefert. Die beiden gelungenen ersten Songs und ein verdammt gutes Cover heben die Scheibe in höchste Höhen. Weiter so!
Den Opener “Mind Eraser” kann man sich in ihrem facebook-player anhören!
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"BERLIN EP."
Metalglory (Deutschland)
Author: Gelal
Datum: 2011-09-13
Die Berliner Hardcore Band Final Prayer sind drei Jahre nach ihrem Album „Filling The Void“ mit der Drei Track EP „Berlin“ zurück. Auf der EP befinden sich Zwei neue Songs und eine Coverversion des Ideal Songs „Berlin“.
Die Jungs verstehen es bestens Härte und Melodie zu verbinden, kommen dabei dennoch sehr aggressiv und mit viel Druck daher. Die Hardcore typischen Vocals werden von Stefan perfekt eingesetzt und verleihen dem ganzen einen „brutalen“ Touch. Er schreit mit einer Inbrunst alles aus sich raus, dass es nur so scheppert und trotzdem sind die Texte verständlich. Vor diesem Organ muss man einfach Respekt haben. Die beiden neuen Stücke „Mind Eraser“ und „Final Hour“ kommen brachial und für Hardcoreverhältnisse mit viel Harmonie und Abwechslungsreichtum daher. Das Ideal Cover „Berlin“ als Abschluss der EP wartet dann noch mit Gastgesang von Nico Wfam und Bernd Kurtzke(Beatsteaks) auf. Das Cover gefällt im Final Prayer Gewand richtig gut und macht Lust auf mehr solcher Ausflüge der Band.
Fazit: Diese knapp 11 Minuten der Berliner machen großen Appetit auf den nächsten Longplayer und sollten bei Hardcore Fans unbedingt auf den Einkaufszettel. Musikalisch wie Gesanglich gibt es hier nichts zu meckern. Genau wie die Produktion des Ganzen, wird hier eine Punktlandung vollbracht. Ich habe keine Hardcore Platte in meiner Sammlung, aber wenn das Album der Jungs genauso gut wird wie diese EP, dann wird sich das wohl ändern.
Eine Punktwertung unterlasse ich hier, da es „nur“ eine EP ist, aber imaginär wären es wohl mind. 9/10 geworden. Klasse!!! Wenn so die „letzten Gebete“ ausfallen, dann werde ich wohl doch noch gläubig ;) .
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"BERLIN EP."
Burn Your Ears (Deutschland)
Author: Kai | Rating: 7,5/10
Datum: 2011-09-13
Es ist schon ein paar Jahre her, das FINAL PRAYER neuwertiges Material abgeliefert haben und so wird diese EP auch irgendwie mal so langsam Zeit. Aber hey, das Warten hat sich gelohnt, denn drei Songs (inklusive IDEAL-Cover, welches der EP wohl den Titel verpasst hat) gehören definitiv zu dem Besten, was ich von der Band kenne.
Die Hauptstädtler präsentieren ihren Hardcore zwischen HATEBREED, BORN FROM PAIN und TERROR erwachsen wie selten und liefern mit „Mind Eraser" ein absoluten Hit hin, der vom Songwriting und vom erzeugten Druck her erst mal die Konkurrenz hinter sich zu lassen scheint. „Final Hour" ist zwar auch ziemlich geil, aber nicht ganz so auf Hit gebürstet.
Den Vogel schießt dann natürlich das Cover ab, welches wohl auch ein wenig mit Augenzwinkern zu sehen ist. Denn die zusätzlichen Vocals (Nico von WAR FROM A HARLOTS MOUTH, und Bernd von den BEATSTEAKS – beide ebenfalls aus Berlin) sind manchmal etwas schräpg, stellen den Spaß an diesem gelungenem Cover aber dadurch nicht in Abrede. Sowieso erst Mal Hut ab, den Song so auf ihren Stil umzumünzen, ohne ihn kaputt zu machen – ist mit Sicherheit live eine Granate.
Das gut zehnminütige Lebenszeichen geht leider viel zu schnell wieder vorbei den FINAL PRAYER zeigen sich hier wirklich von ihrer besten Seite und ich persönlich bekomme direkt Lust auf mehr. Hoffentlich kann man diese EP als Vorbote für ein neues Album verstehen!
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"BERLIN EP."
Outspoken (Deutschland)
Author: Nosepicker
Datum: 2011-09-13
Drei Jahre sind bereits vergangen seit Final Prayer das letzte und hervorragende Album „Filling The Void“ herausgebracht haben und nun kommt mit der neuen EP mit dem Namen „Berlin“ ein kleiner aber durchaus feiner Vorgeschmack auf ein hoffentlich bald erscheinendes neues Full Release. Für mich gehören Final Prayer auf jeden Fall zu den besten Hardcorebands die wir bei uns in Deutschland haben.
3 Songs gibt’s hier auf die Ohren. Davon sind zwei neue Tracks und ein Cover der Neue Deutsche Welle Band Ideal, welches passend zur EP auch Berlin heißt.
Dafür haben Final Prayer noch zwei Hochkaräter gewinnen können. Sänger Stephan Pankratz wir hier von Nico (War from a Harlots Mouth) und keinem geringerem als Bernd Kurtzke, seines Zeichens Sänger der Beatsteaks, gesanglich unterstützt.
Und die drei machen das verdammt cool möchte ich meinen…
Auch die beiden neuen Songs fetzten richtig gut und ich kann hier nur sagen man darf sehr gespannt sein auf neues Material der Jungs…klingt hier schon alles sehr sehr vielversprechend.
Das Release erscheint als 7”Vinyl via Demons Run Amok Records und als digitaler Download via Acuity.Music am 16. Septmeber 2011.
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"BERLIN EP."
Firealive (Italy)
Author: Walter | Rating: 9/10
Datum: 2011-09-11
Final Prayer are back with this short ep called “Berlin” (September 2011, Let it Burn Records): three hardcore songs in the style of Madball, Hatebreed, Sick Of It All and company.The band have grown a lot, the style is changed a little bit adding a good touch of modern stuff and melodies. “Berlin” is a ep about the city, inspired by all the resistances, student uprisings, political oppositions and workers movement happened/acted in Berlin. This songs are definetly catchy, less brutal and in face then the previous releases, maybe Finaly Prayer are taking a different direction, changing the style a bit; anyway here there’s still good stuff worth to listen, be prapared about this and don’t forget to follow Final Prayer’s tourdates. Good metalcore well played with the flavour of modern, keep up the good work, compliments.
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"BERLIN EP."
Partyausfall (Deutschland)
Author: GrotB | Rating: 9/10
Datum: 2011-09-04
Sechs Buchstaben - nicht mehr. Und trotzdem bedeutungsschwer und absolut präzise dahingehend, was die Erschaffer ausdrücken wollen. "Berlin" heißt sie - die neueste Veröffentlichung der Hardcore-Institution aus der Hauptstadt. Die EP ist (wenn man "Best Of Times" vernachlässigt) seit der 2008er "Filling The Void" die neueste Veröffentlichung und bietet drei Songs. Nicht übermäßig viel, wie so oft in der Karriere von Final Prayer kann ich aber nur sagen: sowas von auf den Punkt gebracht!
Den ersten Song "Mind eraser" gab es dieses Jahr bereits auf einigen Liveshows zu hören und schon nach den ersten Takten ist jedem das klar, was man sowieso schon vermutet hatte: Final Prayer sind auch 2011 einfach nur Final Prayer, fahren ihren über weite Strecken selbst definierten Stil aus metallastigem Hardcore mit dicker Thrash-Schlagseite, druckvoll und schnell. Eben live mag ich es persönlich auch sehr, wenn mal ab und an in paar Worte fallen, Statements abgegeben werden, die gerne auch mal mehr aussagen als: "Der nächste Song dreht sich um Hardcore." So dreht sich "Mind eraser" um die Position des Einzelnen in der Gesellschaft, in Ansammlung von letztendlich uniformierten Menschen im Beruf, Studium, etc. Lange hat mir irgendwie keine Message mehr so aus der Seele gesprochen wie hier. Musikalisch ist wie gewohnt alles dabei von Thrash-Riffs über ausladende Doublebass-Passagen bis hin zu melodischen Parts gegen Ende. Und über allem Stephans unverwechselbares Organ, das einem die Textzeilen in die Gehörgänge hämmert - "Things you did. Words you said. Ties you broke. Lies you spoke." - So sieht's aus!
Der zweite und bereits letzte Song der A-Seite trägt den Titel "Final hour" startet insgesamt etwas melodischer, wenn auch genauso tanzbar wie sein Vorgänger. Zum Ende hin wird's aber zunehmend aggressiver - "You can't kill ideas/ Ideas more powerful than bombs" gibt die Richtung an und leitet in einen heftigen Moshpart über. Bei der Anzahl der weltweit schwelenden Konflikte kann man an fünf Fingern abzählen, was die Berliner mit diesem Song sagen wollen.
Auf der B-Seite gibt es dann noch ein Cover der NDW-Veteranen von Ideal - "Berlin". Stilecht mit Unterstützung von Nico (WFAHM) und Bernd Kurtzke (Beatsteaks) am Mikrofon. Beeindruckend finde ich hier, dass man abgesehen vom Gesang den Song zumindest am Anfang durchaus als Final Prayer-Original durchgehen lassen hätte können. Alles in allem eine gelungene Nummer und ein ebenso gelungener Abschluss der EP.
Was soll man sagen: Final Prayer haben anno 2011 wirklich niemandem mehr etwas zu beweisen, tun es aber mit der "Berlin EP" trotzdem in großem Maße. Die Mixtur verbraucht sich einfach nicht, das Songwriting ist frisch und druckvoll und spätestens wenn's um die Texte und Message geht, gibt es kaum Ehrlicheres und Treffenderes als hier.
In dem Sinne: absolute Kaufempfehlung! Sowohl für Diehard-Fans, als auch für jeden, der der Meinung ist, auch nur annähernd was mit der deutschen/europäischen HC-Szene zu tun zu haben.
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"BERLIN EP."
Stageload (Deutschland)
Author: Jannik Holdt | Rating: 6/8
Datum: 2011-08-27
Seit 2003 gibt es Final Prayer nun schon. Die Berliner sind inzwischen wohl eine der bekanntesten deutschen Hardcore-Bands. Der Sound der Band war stets geprägt von der Härte des NYHC. Um die Wartezeit auf ein neues Album zu verkürzen veröffentlichen Final Prayer am 16. September ihre neue EP mit dem Titel “Berlin”.
Drei frische und neue Songs gibt es zu Hören, davon ein Coversong, dazu aber später mehr. Mit “Mind Eraser” und “Final Hour” zeigen FP: Wir sind zurück! Auch wenn die Band natürlich nie wirklich weg war, denn man ist ständig auf Tour quer durch Deutschland und Europa. Jetzt wird halt eben auch mit neuen Aufnahmen nachgelegt. “Mind Eraser” ballert zu Beginn sofort mit fetten Doublebase-Attacken in den Gehörgang. Die derben Riffs sorgen für die gewohnte Heftigkeit und Sänger Stephan brüllt und schreit sich sprichwörtlich die Kehle aus dem Hals. Die Produktion hört sich dabei für meinen Geschmack weniger metallisch an, als früheres Material, wirkt aber sehr professionell, ohne aber zu clean klingen.
“Final Hour” ballert genauso gut wie Song 1, klingt an manchen Stellen noch etwas melodischer und bringt einen heftigen Moshpart mit. Mit den Lyrics beweist die Band ebenfalls ihr Gespür für gesellschaftliche Probleme, denn Zeilen wie “So Many Voices Silenced / So Many Lives Were Taken (…) You Can´t Kill Ideas / Ideas More Powerful Than Bombs!” sind, wenn man an die Geschehnisse in Lybien oder Ägypten denkt, aktueller denn je.
Zum Schluss gibt es mit dem Cover vom Song ”Berlin” (im Original von Ideal) noch eine Hommage an die Heimatstadt. Verstärkung bekommt die Band dabei von zwei weiteren Berlinern: Nico (War From A Harlots Mouth) und Bernd (Beatsteaks) singen jeweils eine Strophe des Songs. Klingt gut!
Neben dem gelungenen Artwork weiß vorallem die Musik zu überzeugen. Final Prayer brauchen sich vor internationaler Konkurrenz nicht zu fürchten. Dank verbesserter Produktion klingt die Band in meinen Ohren besser und frischer denn je. Man darf auf das kommende Album gespannt sein.
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"BEST OF TIMES"
Firealive (Italy)
Author: Walter Regiani | Rating: 10 / 10
Datum: 2010-11-01
Final Prayer, hailing from Germany. play a kind of sincere and strong hardcore in face: devastating chords, strong drums and awesome screaming/guttural vocals. “Best of Times” (July 2010, Let It Burn Records) is a 20 tracks awesome release of killer music, showing the important story of this band, as a sort of real discography. It contains the debut album “Right Here, Right Now”, the split-release with Alcatraz and Crisis Never Ends, the demo and a cover song. Unfortunately there aren’t new song on this release; anyway this is all good material about what they’ve done until now, becoming one of the best hardcore acts in Europe. If you’re searching for “all in one” stuff of Final prayer you’re welcome! More than a honest record, hard and heavy, saving the price for an awesome metal hardcore band, a real punch ball! Good structures and straight songwriting, with socio-political themes, of course. BUY OR DIE!
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"BEST OF TIMES"
Metalrage.com (The Netherlands)
Author: Gilles
Datum: 2010-10-18
At the moment, Berlin, Germany holds one of the finest modern European hardcore acts. Final Prayer is a hard working band with a no-nonsense attitude since ‘04. The releases they put out in the early days of their hardcore career have been long sold out. In order to make those songs accessible to everyone again they’ve now released an album called Best Of Times. With this record we get all the songs from their first demo, their two split-releases, with Alcatraz and Crisis Never Ends, their debut album Right Here Right Now and a cover song.
This CD is a great introduction to the band when you’ve always wanted to check them out and never got the chance. It also is a document for the fans who are interested in Final Prayer’s development. In my own humble opinion they could have left out some of the double tracks, ‘cause after listening to the difference in quality once it’s not really interesting anymore to hear some songs for the second time. On the other hand, they’ve definitely delivered a very complete document.
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"BEST OF TIMES"
Rockfreaks.net (Denmark)
Rating: 7 / 10
Datum: 2010-10-12
Those into the hardcore scene may have stumbled over the name Final Prayer over the years. It's a German hardcore act that has experienced exponential growth since their inception, thanks to their insanely tight brand of tough-guy hardcore that deserves the label 'mosh-core' by leaps and bounds. Because when these dudes bring their devastating riffs and anthemic hardcore yells to a live venue, broken bones and bleeding noses are the rule and not the exception in the pits. Their early demos, EPs and splits have been highly sought after for a while now alongside their debut album "Right Here Right Now", and with most of them having been out-of-print for ages, it only makes sense to reissue them all together in a compilation album called "Best Of Times".
What you get for the price of a regular CD is twenty songs of fierce, fist-pumping tough guy hardcore. No bullshit is to be found here; straight-forward, no frills-no thrills approach to writing hardcore applies. Much like their obvious inspirations Terror and Hatebreed, Final Prayer's goal has been to write menacingly tight riffs and moshable song structures designed only and completely for the best live experience. But where many other hardcore bands fall into the monotone-trap in similar circumstances, these guys pounce through with true hardcore anthems like "Annihilation" and breakneck speed headbangers like "Empower". One thing's for sure, if you ever shouted along to Terror's infamous "No shame...no regrets" lyrics from "Push It Away", there's just no way you wouldn't be doing the same for many of the songs on offer here. That's exactly why Final Prayer have skyrocketed into the elite of European hardcore in such a short period of time.
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"BEST OF TIMES"
Heavyhardes.de (Germany)
Author: Basti
Datum: 2010-09-25
Ui ein neues Album von den Berlinern Final Prayer und die Freude ist groß, denn das letzte Werk Filling The Void konnte mich voll überzeugen. Doch nach genauerer Betrachtung der CD, stell ich fest, dass es sich hier um eine Demo-, Split- und Ep-Zusammenstellung handelt; auch nicht schlecht.
Hauptaugenmerk der Best Of Times-Zusammenstellung liegt auf dem herausragenden Right Now, Right Here-Debüt, doch da die Spielzeit relativ kurz ist, hat man kurz entschlossen noch den Split mit der amerikanischen Band Alcatraz auf das Plastik gehauen. Zudem findet man auch noch Beiträge vom Berlin Hardcore Sampler, der allersten Demo und der Split mit Crisis Never Ends auf dem Silberling. Das Besondere an der Sache ist, dass sämtliche Veröffentlichungen längst vergriffen und zu teuren Sammlerstücken bei eBay geworden sind. Von daher ist dies eine sehr fanfreundliche Aktion sämtliche Sachen auf eine CD zu pressen und für den normalen Preis zu verhökern.
Jeder Fan von Terror oder Hatebreed wird diese Band eh schon lieben, aber alle, die an dieser Truppe bisher vorbeigegangen sind, sollten nun kurz innehalten und sich die gesammelte Geschichte der Jungs holen.
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"BEST OF TIMES"
New Core (Germany)
Author: Zechi | Rating: 7.5 / 10
Datum: 2010-09-25
Final Prayer haben sich in den letzten Jahren zu einer der angesagtesten deutschen Hardcore-Bands entwickelt und gelten nicht umsonst als das Aushängeschild der Berliner Hardcore-Szene. Da die alten Aufnahmen inzwischen allesamt vergriffen sind, veröffentlicht Let it Burn Records jetzt die „Best of Times“ CD von Final Prayer, die bis auf das zweite Album „Filling the void“ die komplette Discographie der Band enthält. Es ist eine schöne Sache für alle zu spät gekommenen, die alten Aufnahmen wieder zugänglich zu machen. Im Einzelnen sind das die beiden Songs der Split-7“ mit Alcatraz, das Debutalbum „Right here, right now“ von 2006, die Songs der Split-EP mit Crisis never ends, das erste Demo-Tape, sowie der Alone in a crowd-Coversong „Is anybody there“. Alles in allem macht das 20 Mal tougher Hardcore mit flotten metallischen Gitarrenriffs, jeder Menge Breakdowns, Moshparts, einem bösen Shouter und fetten Crew-Shouts. Gerade die Stücke der „Right here, right now“ gefallen mir auch heute noch sehr gut, während die bisher unveröffentlichten Demosongs in Sachen Songwriting noch deutlich schwächer waren.
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"BEST OF TIMES"
Massmovement (UK)
Author: Martijn Welzen
Datum: 2010-09-20
I’ll admit that I don’t listen to that many hardcore bands anymore, especially the European bands as they can’t keep me interested. Let It Burn Records, however, is more than capable of keeping my attention, especially with Final Prayer and to a lesser extent, Black Friday ’29. It’s great to see Final Prayer doing so well, that they deserve to have their debut album ‘Right Here, Right Now’ reissued. That’s quite an achievement in itself, but for those of you who already have the first pressing can still dive into ‘Best of Times’ as it’s a discography of every song these guys from Berlin have entrusted to tape since their humble beginnings. And like bass player Felix says, they might have wanted to change bits on some tracks, but it’s here for us unaltered, in its original form. It has songs from splits with Alcatraz and Crisis Never Ends and even their first demo tape, which apparently never saw the light of day. Grooving hardcore keeps on pounding at you, time to catch them if you missed out first time around.
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"BEST OF TIMES"
Lordsofmetal.nl (The Netherlands)
Datum: 2010-09-10
‘Best Of Times’ is een florilegium van Final Prayer’s eerdere werk, waarop het debuut album ’Right Here Right Now’ te vinden is (lees de originele review hier) alsmede de lang uitverkochte split releases met Alcatraz en Crisis Never Ends, de niet op de markt gebrachte demo en een cover song getiteld ‘Is Anybody There?’ van het voor mij onbekende muziekkappelletje Alone In A Crowd. De meest stringente reden om deze CD uit te brengen is dat de leden van Final Prayer het niet aan kunnen zien dat hun originele demo voor ridicule prijzen van de hand gaat op internet. Nu is daar dus waarschijnlijk een eind aan gekomen. Voor de rest hoeft Final Prayer verder geen nadere introductie want elke metalcore addict heeft volgens mij minstens één CD van deze gasten in de kast staan. Is dat nog niet gebeurd, dan is ‘Best Of Times’ helemaal geen verkeerde aanschaf. Gave band, kicken nummers!
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"BEST OF TIMES"
Roarzine (The Netherlands)
Datum: 2010-09-10
De mannen van Final Prayer hebben een groot hart. Ze zagen dat hun oudste werk op obscure uitgaven voor veel geld op internet werd verkocht en dachten: “dat willen we niet”. Er werd geregeld dat al het materiaal verzameld werd en ziehier: Best Of Times is een compilatie met daarop alles wat je nog in je collectie van Duitse hardcore miste.Want hierop staan het debuutalbum, splits met Alcatrax en Crisis Never Ends, een niet eerder uigebrachte demo en een cover van Alone in a Crowd. In totaal twintig tracks, met een mooi verzorgd hoesje met daarin alle teksten. Bijna een uur aan metallic hardcore, van een vijftal dat graag naar Hatebreed en Terror luistert.
Een probleem met dit soort uitgaven is dat de kwaliteit van de opnames en de nummers zelf vaak te wensen overlaat. Maar weinig bands hebben echt toffe eerste demo’s, die goed opgenomen zijn. Dit speelt Final Prayer hier ook parten. Beginnen met het meest recente werk en terug de tijd in te gaan is een goede stap, want de demo is van erbarmelijke (geluids)kwaliteit. Nu begint het album nog best goed. Ook het debuutalbum is niet bijster sterk.
Het is echt alleen een uitgave voor de die-hard fan die alles in de kast wil hebben staan. Final Prayer is op zichzelf al niet zo’n hele bijzondere band, die slechts door hun energie en live shows een plaatje in een drukke scene veroverd hebben. De kwaliteit van de nummers op Best Of Times is net niet goed genoeg om een aanschaf te rechtvaardigen. Het album Filling The Void uit 2008 is dan beter.
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"BEST OF TIMES"
In Your Face (Germany)
Author: Benjamin | Rating: 7 / 10
Datum: 2010-09-03
Die Berliner FINAL PRAYER haben mal wieder ein neues Album am Start, allerdings nicht ein reguläres Full-Length, sondern eher ein Fan-Paket mit unveröffentlichten und schon vergriffenen Sachen. Die Compilation "Best Of Times" beinhaltet verschiedene Tracks von Split-LPs (u.a. mit CRISIS NEVER ENDS), Samplern sowie reichlich Demokrams.
Wer denkt, dass dies nur wieder ein Grund ist, die Bandkasse zu füllen, ohne richtig was dafür zu tun, sollte einfach mal reinhören, denn es gibt schon ein paar Perlen zu entdecken. Vor allem ihr erstes Album "Right Here, Right Now", welches mittlerweile schon Kultstatus erlangt hat, findet sich komplett auf diesem Release. Genau dieser Output war es, welcher FINAL PRAYER damals an die Speerspitze des deutschen Hardcores katapultierte.
Es klingt fast unglaublich, aber der rohe Mix aus HATEBREED und TERROR funktioniert heute noch. Großartig gelungen ist Pascal & Co. auch die Coverversion "Is Anybody There" von ALONE IN THE CROWD, welche im Rahmen des Berliner Hardcore-Samplers veröffentlicht wurde.
Summa summarum eine gute Gelegenheit, ältere Stücke einer wirklich guten deutschen HC-Band kennen zu lernen, am besten für einen Preis unter 15 Euronen! Dann gibts auch 8 Lumpis, sonst, wie zu sehen, nur 7.
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"BEST OF TIMES"
Lords of Metal.nl (Netherlands)
Datum: 2010-09-03
‘Best Of Times’ is een florilegium van Final Prayer’s eerdere werk, waarop het debuut album ’Right Here Right Now’ te vinden is (lees de originele review hier) alsmede de lang uitverkochte split releases met Alcatraz en Crisis Never Ends, de niet op de markt gebrachte demo en een cover song getiteld ‘Is Anybody There?’ van het voor mij onbekende muziekkappelletje Alone In A Crowd. De meest stringente reden om deze CD uit te brengen is dat de leden van Final Prayer het niet aan kunnen zien dat hun originele demo voor ridicule prijzen van de hand gaat op internet. Nu is daar dus waarschijnlijk een eind aan gekomen. Voor de rest hoeft Final Prayer verder geen nadere introductie want elke metalcore addict heeft volgens mij minstens één CD van deze gasten in de kast staan. Is dat nog niet gebeurd, dan is ‘Best Of Times’ helemaal geen verkeerde aanschaf. Gave band, kicken nummers!
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"BEST OF TIMES"
Roarzine (Netherlands)
Author: Niels de Bruijn
Datum: 2010-09-03
De mannen van Final Prayer hebben een groot hart. Ze zagen dat hun oudste werk op obscure uitgaven voor veel geld op internet werd verkocht en dachten: “dat willen we niet”. Er werd geregeld dat al het materiaal verzameld werd en ziehier: Best Of Times is een compilatie met daarop alles wat je nog in je collectie van Duitse hardcore miste.Want hierop staan het debuutalbum, splits met Alcatrax en Crisis Never Ends, een niet eerder uigebrachte demo en een cover van Alone in a Crowd. In totaal twintig tracks, met een mooi verzorgd hoesje met daarin alle teksten. Bijna een uur aan metallic hardcore, van een vijftal dat graag naar Hatebreed en Terror luistert.
Een probleem met dit soort uitgaven is dat de kwaliteit van de opnames en de nummers zelf vaak te wensen overlaat. Maar weinig bands hebben echt toffe eerste demo’s, die goed opgenomen zijn. Dit speelt Final Prayer hier ook parten. Beginnen met het meest recente werk en terug de tijd in te gaan is een goede stap, want de demo is van erbarmelijke (geluids)kwaliteit. Nu begint het album nog best goed. Ook het debuutalbum is niet bijster sterk.
Het is echt alleen een uitgave voor de die-hard fan die alles in de kast wil hebben staan. Final Prayer is op zichzelf al niet zo’n hele bijzondere band, die slechts door hun energie en live shows een plaatje in een drukke scene veroverd hebben. De kwaliteit van de nummers op Best Of Times is net niet goed genoeg om een aanschaf te rechtvaardigen. Het album Filling The Void uit 2008 is dan beter.
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"BEST OF TIMES"
Babieseater (Serbia)
Author: Petak
Datum: 2010-09-03
Bili su prijatelji dugi niz godina, skupljajući muzička iskustva u bendovima Battle Royal, Disrespect, Shortage i Lifeforce, a onda je došlo vreme da ujedine snage. Sa radom su krenuli 2003. godine, sa ciljem da se svira pravi, tradicionalni Hardcore, u malo izmenjenom obliku sa dozom brutalnosti.
Nakon što su objavili prvi demo 2004., Final Prayer je svirao širom Evrope sa bendovima kao što su Terror, Comeback Kid, Champion, Heaven Shall Burn, Walls Of Jericho, Cataract, Sworn Enemy i mnogi drugi. Septembra iste godine (2004.) bend se vraća u studio kako bi snimili pesme za split CD sa Crisis Never Ends, koji izlazi decembra 2005. za Puncline Production. Nakon toga bend snima materijal za svoj debi album „Right Here, Right Now“ u čuvenom Kohlekeller studiu (Crematory, Under Siege, The Black Argument, A Traitor Like Judas, Six Reasons To Kill...), i album, u izdanju Let It Burn Records-a, izlazi u januaru 2006. Rezultat je bio da je to izdanje proglašeno jednim od najmoćnijih i najžešćih izdanja te godine. Običan, čist i brutalan Hardcore sa socio-političkom porukom u tekstovima, je kombinacija koja se retko sreće ovih dana. Izlazak ovog albuma je pratila velika turneja sa Comeback Kid, Awoken, Hatebreed, i pojavljivanje na nekoliko festivala, uključujući i legendarni With Full Force festival 2007. U svakom slučaju pristup benda živim nastupima je uvek ostao isti; 200% Hardcore-a bez obzira na sve!!!
2008. godina im je donela novi ugovor i novi album. Drugi album po redu, „Filling The Void“, Final Prayer izdaje za GSR Music, najveću Evropsku izdavačku kuću za Hardcore muziku. Trudeći se da ne odstupe od svojih korena, Final Prayer su istovremeno poboljšali svaku nijansu svog zvuka.
Ovo izdanje „Best Of Times“ je pre svega dokumet o ranoj istoriji benda, od kasetnog demo izdanja iz 2004. (Our World Records), preko split izdanja sa Crisis Never Ends iz 2004. (Punchline Records), kompletnog prvog albuma „Right Here, Right Now“ iz 2006. (Let It Burn Records), do split izdanja sa bendom Alcatraz iz 2007. (Demons Run Amok Entertainment), i za kraj jedne obrade, „Is Anybody Here“, pesme benda Alone In A Crowd koja se našla na kompilaciji „Berlin Hardcore Sampler“.
Final Prayer je pravi predstavnik modernog oldschool Hardcore-a, i sigurno jedan od najperspektivnijih nemačkih bendova, koji se svojim socio-političkim tekstovima bore protiv fašizma i svih vrsta diskriminacije. U ovom izdanju ćete moći da otkrijete kako se kretao razvoj benda. Šteta što pesme nisu poređane hronološki, ali dobro.
Za sve vas koji volite Terror, stari Hatebreed, stari Throwdown, Born From Pain... Final Prayer je bend koji će vam sigurno postati jedan od omiljenih.
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"BEST OF TIMES"
With Love The Underground (Germany)
Author: Thomas Eberhardt | Rating: 7 / 10
Datum: 2010-08-21
Der letzte Release des Fünfers aus Berlin Kreuzberg namens "Fill The Void" war ja noch bei Gsr erschienen und schon jetzt zieht die 2004 gegründete Gruppe ein Resümee. Im Falle der etlichen Split- und Kleinformate macht diese Werkschau allerdings Sinn, denn an einen Song wie "Annihilation" von der Split mit ALCATRAZ kommt man nicht so ohne weiteres ran, wäre da nicht "The Best Of Times". Die Songs von der Split mit den leider aufgelösten CRISIS NEVER ENDS sind ebenfalls auf der Compilation enthalten. "Right Here, Right Now" war 2006 bei Let It Burn erschienen, insofern war es wohl einfach die Einwilligung des Labels für diese zehn Songs zu bekommen und sogar das Demo "1st Round Knock Out" ist vertreten. Das Booklet ist schön gestaltet, zeigt die Jungs mal mit Anzug und Kravatte, dann mit Corpsepaint, und macht klar, dass FINAL PRAYER echt Spass an der Sache haben und das hört man ihrer Musik an. 20 Songs, bestens für Quereinsteiger geeignet.
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"BEST OF TIMES"
Pitfire (Switzerland)
Author: Dani
Datum: 2010-08-17
Nein, die Berliner Band Final Prayer hat leider kein neues Album draussen. "Best Of Times" ist im wesentlichen ein Re-Release ihres Albums "Right Here Right Now" von 2006. (Review gibts hier )
Jedoch haben die Leute von Let It Burn einen echten Mehrwert geschaffen, der das Album allenfalls für Besitzer der Originalausgabe noch interessant macht. Zu den Songs von "Right Here Right Now" wurden nämlich auch alle Songs noch drauf gepackt, die die Band auf Demos, Splits und Compilations veröffentlichte.
Das wären also die beiden Songs vom Split mit Alcatraz, die drei Songs vom Split mit Crisis Never Ends, die vier Songs vom Demo sowie "Is Anybody There" vom "Berlin Hardcore Sampler".
Wer also erst etwas später auf die Berliner aufmerksam wurde, kann hier mit einer einzigen CD seinen kompletten Rückstand aufholen. Der kraftvolle, moderne Hardcore im Stile Terrors und Konsorten, hat nämlich auch nach diesen paar Jahren noch nichts von seiner Durchschlagskraft eingebüsst. Songs wie "Broken Mirror" oder "The Anthem" sind nach wie vor Hits. Gelegenheit, sich davon selbst zu überzeugen, gibts schon bald wieder: Final Prayer spielen am 6. August am Gränichen Open Air.
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"BEST OF TIMES"
Burnyourears (Germany)
Author: Kai | Rating: 7.5 / 10
Datum: 2010-08-04
Wer sich für Tough Guy Hardcore aus deutschen Landen interessiert, sollte sich so langsam mal den Namen Let It Burn Records merken, denn an denen wird mal wohl kaum noch vorbei kommen. So sind TEAMKILLER, BLACK FRIDAY 29 und eben auch FINAL PRAYER bei den Süddeutschen im Stall. Und die Berliner Hardcorler legen hier jetzt zunächst mal kein neues Album, sondern mehr oder weniger fast ihr komplettes Schaffen zusammengefasst auf einem Silberling vor. Dabei handelt es sich um das Full Length Debüt „Right Here, Right Now", ihre Split-Beiträge mit ALCATRAZ und CRISIS NEVER ENDS sowie die ersten Demos plus Coversong.
Ich habe die Hauptstädtler mit ihrem zweiten Album „Filling The Void" kennengelernt und bin jetzt grade extrem überrascht, wie sehr mir dieses Release gefällt. Natürlich bleiben meine alten Kritikpunkte bestehen: absolut nichts Neues und teilweise recht vorhersehbar. Aber dafür nimmt mich ihre Energie dieses Mal wirklich gefangen. Vor allem das Schlagzeug hat es mir angetan: wenn hier ein Moshpart kommt, stampft der auch wirklich alles kaputt. Zwar alles wie gehabt, aber sagt das mal Bands wie TERROR oder HATEBREED, die ziemlich sicher Pate für den Sound des deutschen Quintetts gestanden haben.
Und so nehmen die Jungs hier zwischen schnellen Attacken, groovigen Moshparts, Hardcore-Lyrics und Crewvocals keine Gefangenen. Nach dieser Platte kann ich mir schon ganz gut vorstellen, warum diese Band ihren Namen so stark in der Hardcoreszene bekannt machen konnte. Mit Testosteron geladener Hardcore, wie er auch im Herzen New Yorks entstanden sein könnte! Immer nach vorne, immer mit Biss und immer auf die Fresse - und dabei noch in einem echt schicken Soundgewand!
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"BEST OF TIMES"
Partyausfall (Germany)
Author: Manhunter | Rating: 8 / 10
Datum: 2010-08-01
Wenn man heutzutage von Hardcoregrößen spricht, so fallen einen Bands wie "Terror", "Sworn Enemy", "Sick Of It All" usw. ein. Sicherlich nicht ganz so erfolgreich wie die oben genannten aber dennoch einen festen stand in der HC Szene haben sich mittlerweile die Jungs von "Final Prayer" aus Berlin erkämpft und dürften den meisten ein Begriff sein. Grund dafür sind etliche Auftritte, eine aggressive Bühnenpräsenz und ihr eigener Stil, der für einen hohen Wiedererkennungswert sorgt. Dieser lässt sich meiner Meinung nach am besten als Thrash Hardcore bezeichen, geht doch jeder Song steil vorwärts und lässt keine Zeit zum durchatmen. "Best Of Times" vereint die erste Full Length "Right Here, Right Now" und etliche Demos und Split Releases, welche bereits ausverkauft sind und im Internet zum Teil zu hohen Preisen weiterverkauft werden. Die Platte bietet somit einen guten Überblick über die Entwicklung der Band und das sie zu Recht da sind, wo sie heute stehen. Wer also noch keine der älteren Platten von "Final Prayer" sein eigen nennt und etwas mit HC anfangen kann, sollte sofort zugreifen. Alle anderen, die vor allem schon die "Right Here Right Now" besitzen, müssen selbst entscheiden, ob die 10 zusätzlichen Songs das Geld wert sind.
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"BEST OF TIMES"
Smash Mag (Germany)
Author: Markus Tils
Datum: 2010-08-01
(Let It Burn Records) Nein, auch wenn die Vermutung nahe liegt, dass es sich hierbei um ein Best-of Album handeln könnte, ist es eine Compilation aus den Anfangstagen der Tough-Guy Combo aus Berlin-Kreuzberg. Für Fans und Einsteiger ein lohnenswertes Stück Hardcore Geknüppel und geeignetes Ventil mal ordentlich Dampf abzulassen.
Final Prayer klingen kompromisslos, haben ein Gespür für einen fetten Groove und müssen sich hinter Bands wie Terror, Madball oder auch Hatebreed nicht wirklich verstecken. Der Sound passt und die Stimmung steigt von Track zu Track. Insgesamt 20 Songs haben die Berliner auf die Scheibe gepackt. Darunter die Tracks aus den beiden Spilts mit "Alcatraz" und "Crisis Never Ends". Dazwischen das Album "Right here, right now" aus dem Jahr 2006 und einige Demos. Abgerundet wird „Best Of Time“ mit "Is anybody there?", einem Cover von "Alone In A Crowed".
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"BEST OF TIMES"
Terrorverlag (Germany)
Author: Alexander Vogt
Datum: 2010-07-26
Ja ist denn heut' scho' Weihnachten? Eigentlich ist das Fest der Liebe doch auch das Fest der Best Of-Alben und B-Side-Copilations, soviel sollte auch in Berlin bekannt sein. Trotzdem entschließen sich FINAL PRAYER ihre Sammlung an rarem Material jetzt zu Veröffentlichen, im Hochsommer. Ein Zeichen gegen den Kommerz, der bei solchen Aktion ja immer auch in der Luft liegt? Oder aber der Wille, seinen treuen Fans auch an Tagen ohne gesellschaftlichen Geschenk-Zwang eine Freude zu machen?
Wie dem auch sei, mit "...Best Of Times" knallt die vielerorts respektierte deutsche Hardcore Kapelle einen Silberling mit Schätzen aus vergangenen Tagen voll. Den Anfang machen dabei die beiden Hassbatzen "No Witness" und "Annihilation" von der Split-EP mit den Kollegen von ALCATRAZ aus San Francisco und beweist damit schon, dass sich der deutsche Hardcore der Truppe bei Leibe nicht neben dem amerikanischen Vertreter zu verstecken braucht. Fans der ersten Stunde wussten das aber natürlich bereits schon vorher und spätestens seit dem Debüt-Album "Right Here, Right Now", das komplett im Anschluss an die beiden Opener folgt. Hierunter befindet sich mit "Best Of Times" nicht nur der Namensgeber der Compilation, sondern selbstverständlich feinster Hardcore mit metallischen Anleihen à la HATEBREED & Co. Nicht neu, nicht innovativ, dafür aber ungemein tough und treibend - eben so, wie man es sich als Szene-Freund wünscht. So werden auch lyrisch die altbewährten Thematiken des Genres wie Treue, Zusammenhalt und Widerstand bedient; schließlich gehört man zur Hardcore-Family und regt sich deshalb auch über dieselben Sachen auf. Dabei zieht man konsequent an und punktet hier und dort durch mitreißende Crew-Shouts und gut aufgebaute Breakdowns. Über diese Argumente verfügte man auch schon vor dem ersten Langspieler, was einem die folgenden Klangwerke von der Split-EP mit den mittlerweile nicht mehr aktiven Stuttgartern CRISIS NEVER ENDS ins Gedächtnis rufen. "Everyman My Enemy", "Self-Esteem Regained" und "Loyal To None" präsentiert das Quintett auf ihrem Stand im Jahr 2005, der zu dem Zeitpunkt schon recht beachtlich war, vor allem wenn man bedankt, dass man sich nur knapp ein Jahr zuvor erstmals zusammensetzte. Darum auch ziemlich interessant, dass im Anschluss an die drei Songs die dazugehörigen Demo-Aufnahmen des "1st Round Knock Out" Demo-Tapes folgen, auf dem es auch noch die Demo zu "Empower" vom Debüt-Rundling gibt. Dieser fehlt hier genau so wenig wie auch das abschließende "Is Anybody There?", welches seiner Zeit auf dem "Berlin Hardcore"-Sampler seinen Platz fand.
Somit ist "...Best Of Times" beladen mit 20 Kompositionen, die über gut 57 Minuten einen Querschnitt aus den Anfangstagen der Berliner Hardcore-Kombo bieten. Eine schöne Zusammenstellung, die ihren Reiz wohl besonderes in der Tatsache besitzt, dass Werke wie die Split mit CRISIS NEVER ENDS oder das Demo-Tape ausverkauft sind und man somit wieder die Gelegenheit bekommt, das entsprechende Liedgut wenigstens auf diesem Wege seiner Sammlung hinzu fügen zu können. Außerdem sei diese Zusammenstellung jedem ans tough schlagende Herz gelegt, der auf HATEBREED, TERROR und Co. steht, sich einfach mit FINAL PRAYER noch genauer vertraut machen will, oder diejenigen, die keinen 5fach-CD-Wechsler besitzen und keinen Bock haben, dauernd zwischen den CDs wechseln zu müssen. Nettes Teil, das man natürlich trotzdem auch zu Weihnachten verschenken darf.
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"BEST OF TIMES"
hARTboiled (Germany)
Author: Henrik
Datum: 2010-07-25
Nichts Neues von den harten Jungs aus Berlin, sondern eine Art Discographie der frühen Aufnahmen. Hier sind die Songs der Split-Veröffentlichungen mit Alcatraz und Crisis Never Ends, das Debütalbum Right Here Right Now, das Demo und ein Alone in a Crowd Coversong enthalten.
Wem die Berliner noch nicht begegnet sind, das ist tougher metallischer Hardcore (nein, kein Metalcore) irgendwo zwischen frühen Hatebreed, Death Threat und Terror. Live immer eine Macht, Moshparts ohne Ende und ein brutaler Sänger sind die Trademarks der Band. Allerdings ist mir das über die Spielzeit von fast einer Stunde doch etwas zu eintönig. Aber immerhin hat man mit dieser Veröffentlichung die Möglichkeit, wieder an diese Songs zu
kommen.
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"BEST OF TIMES"
Musikansich (Germany)
Author: Rainer Janaschke | Rating: 15 / 20
Datum: 2010-07-19
Best Of Times heißt die Zusammenstellung der deutschen Hardcore Band Final Prayer. So angepisst wie sich die Band auf dem Album anhört könnte man allerdings meinen, die Bandmitglieder hätten nie gute Zeiten erlebt.
Final Prayer enthält die Songs des Debütalbums Right Here Right Now plus Lieder, welche auf verschiedenen Split CDs zu finden waren. Insgesamt 20 Hardcore Tracks, welche mit ordentlicher Metalschlagseite ausgestattet sind. Meistens geht es härtetechnisch voll auf die Glocke, musikalische Entspannung dagegen kommt im Programm von Final Prayer nicht vor.
Wer ein Album sucht das ordentlich aus den Lautsprechern prügelt und bei angemessener Lautstärke ungeliebte Nachbarn vertreibt, liegt mit Best Of Times goldrichtig!
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"BEST OF TIMES"
Helldriver Magazine
Author: Rolf Gehring
Datum: 2010-07-09
Final Prayer aus Berlin haben sich in der deutschten Hardcore Szene ohne Frage einen festen Platz erobert. Die Band spielt ohne Unterlass Shows und hat neben Split Releases zwei grundsolide Alben veröffentlicht. Jetzt erscheint eine Zusammenstellung der ersten Veröffentlichungen der Band. Darauf enthalten sind die Beiträge ihrer Split mit Alcatraz und Crisis Never Ends sowie das erste Demo der Band. Darüber hinaus ist auch das komplette erste Album „Right Here, Right Now“ und ein Coversong von Alone In A Crowd zu finden. Als besonderes Schmankerl ist auch das erste Demo der Band enthalten, was heute quasi nicht mehr zu bekommen ist und damals auf Tape bei Our World erschienen ist. Für geneigte Fans also eine satte Zusammenstellung. In den Songs ist die Entwicklung der Band schön zu erkennen. War das Demo noch viel stärker von Metal Einflüssen geprägt, hat sich die Band immer weiter auf traditionellen Hardcore besonnen. Das Artwork wurde mit coolen Bildern und den Texten versehen. Fans von Final Prayer bekommen hier ein wirklich rundes Paket geschnürt.
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"BEST OF TIMES"
Poisonfree (Germany)
Datum: 2010-07-04
Eine Discography einer doch recht jungen Band? Na, ist das denn schon notwendig? Jein, sage ich mal.
Das eigentlich Kernstück dieses Release ist das inzwischen ausverkaufte „filling the Void“ Full Length, das wir einst mit für den Sound überraschend viel Lob ausgestattet haben. Ich zitiere mal munter aus dem Review von damals, welches weiter Bestand hat:
„It is quite surprising to me HOW entertaining good old tough guy moshcore still can be if done right - 12 years after Hatebreed and a too big bunch of followers, a weird and sometimes too stupid scene. Final Prayer from Germany already presented an impressive debut full length in 2006, showing their potential and letting us hope for the things to come.
Exactely these hopes are fullfilled with their new effort on GSR. Of course, their sound remained basically the same. Tough hardcore with a quite deep metal vibe, crushing shouted vocals, massive gangshouts, aggressive breakdowns and more than one fast track. Compared to their older material, this has finally the production it deserves. Superclear, pounding, well balanced and hard hitting, the technical side of this record is done with excellence – thank you, Alan Douches (Mastering). Furthermore, the songwriting improved quite well.
(...)
Another point worth mentioning are the vocals. Apart from the impressive choir, their frontman drips of aggression and puts exactely the mad vibe to the record that it needs. It would have been a pity to waste these great tracks with a weak vocalist – so luckily, this has not happened.
(...)
The overall feeling of the band and the record is still passionate and sympathic compared to many wanna-be stupids of this genre. So, everybody into Hatebreed, kickboxing, metalmosh or early Throwdown will LOVE this – and actually, these guys are a serious contender for the current crown of tough guy metalcore.“
Soweit einst dazu. Ergänzt wird genau diese Platte hier um 5 Beiträge von Splits mit Alcatraz und Crisis Never Ends, die annehmbar sind, aber nicht die Qualität der erwähnten Platte erreichen. Das ebenfalls enthaltene Demo ist allenfalls etwas für Fans, und ansonsten verzichtbar. Das Alone in the Crowd versöhnt dann immerhin zum Abschluss.
Wer die besprochene Platte nicht besitzt, sollte also überlegen, ob sich die Packung lohnt. Wer diese nicht sein Eigen nennt, darf nun nachholen.
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"BEST OF TIMES"
Dosenmusik (Germany)
Rating: 11 / 15
Datum: 2010-07-03
Nein, bei “Best Of Times” handelt es sich nicht um das lang erwartete dritte Studioalbum von Final Prayer. Vielmehr ist es quasi die komplette Discographie der Berliner ohne ihr zweites, 2008 veröffentlichtes Studioalbum „Filling The Void“. Zu finden sind auf „Best Of Times“ also die Songs der Splits mit Alcatraz und Crisis Never Ends, ihrem ersten Album von 2006 „Right Here, Right Now“, ihrer Demo und einem Song des „Berlin Hardcore Sampler“. Alles zusammen bekommt man also knapp eine Stunde lang 20 Songs von Final Prayer auf die Ohren.
Wer schonmal was von der Band gehört hat, weiß also auch genau, was da auf einen zukommt. Ordentlich drückender, schon ein bisschen Testo geladener Toughguy Hard Core, welcher allerdings nicht ganz so prollig klingt, wie es einige Kollegen aus dem Ruhrpott gerne machen. Nun gut, dafür scheint das süddeutsche Label Let It Burn wohl auch nicht unbedingt das richtige für zu sein. Aber wer mit Bands wie Black Friday 29, Shortage oder auch Teamkiller was anfangen kann, dem sei Final Prayer auch ans Herz gelegt. Schlagzeug und Riffs sind alle genau auf den Punkt gebracht, ordentliche Moshparts und immer mal wieder Gangshouts.
Es ist klar, dass man das irgendwo schonmal gehört hat, aber wenn man sich die Songs von Final Prayer mal ein bisschen anhört, kann man durchaus verstehen, wie es die Band es innerhalb kurzer Zeit sich eine doch beachtliche Fanbasis aufzubauen. Denn man hat hier immer das Gefühl, was man hört ist echt und nicht einfach nur Show. Dann wollen wir nur mal hoffen, dass demnächst auch mal ein neues Studioalbum folgen wird.
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"BEST OF TIMES"
Music Scan (Germany)
Author: Arne
Datum: 2010-06-29
Berlin Hardcore! In ihren sieben Jahren haben es FINAL PRAYER bereits auf eine Handvoll Releases und zahllose Konzerte gebracht. Da lohnt es schon einmal, zurück zu blicken. Da scheinbar sowieso eine Neupressung des 2006er Debüts „Right Here, Right Now“ anstand, hat man die Chance sogleich genutzt, das Album um die Stücke der Split-Veröffentlichungen mit Alcatraz und Crisis Never Ends, das erste 4-Track-Demo und das Alone In A Crowd-Cover ,Is Anybody There?‘ anzureichern. Fertig ist die Early-Discographie, die „Best Of Times“ betitelt ist und insgesamt 20 Lieder aufweist. 2003 fanden sich frühere Mitglieder von u.a. Disrespect, Lifeforce oder Shortage zusammen, um in einem neuen Line-Up energiegeladenen, wütenden und moshigen Hardcore New Yorker Prägung zu spielen. Natürlich sind FINAL PRAYER mit Selbstbewusstsein und touger Kante unterwegs. Sie stammen schließlich aus der Großstadt Berlin und wollen mit der Band und auf den Konzerten Spaß haben. Entlang dieses Anspruches entwickeln sich alle Stücke des Fünfers, die zwischen Hatebreed, Madball und Terror jeweils effektiv auf den Punkt kommen und lieber geradlinig als verkopft gespielt werden. Ja richtig, hier gibt es brachialen Mosh-Core mit ausgeprägtem Hymnen-Potenzial und unbändiger Leidenschaft. Im titelgebenden Track „Best Of Times“ ist übrigens Micha von Teamkiller mit von der Partie, während an anderer Stelle Jogges von Sidekick zu hören ist. Wer von FINAL PRAYER noch nichts in seiner Hardcore-Sammlung stehen hat, sollte darüber nachdenken, sich diese lohnende Werkschau zuzulegen.
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"BEST OF TIMES"
The Pit (Germany)
Author: Katharina Neuert
Datum: 2010-06-24
Irgendwie scheint es plötzlich im Trend zu liegen, seine alten musikalischen Ergüsse wieder neu zu beleben und in CD-Form auf den Markt zu werfen. Furbowl taten dies bereits mit ihrem Rerelease von „Those Shredded Dreams“, Combichrist servieren ihren zahllosen Fans gleich drei ihrer frühen, sehr raren Schaffenswerke auf einer Doppel-CD und auch die Berliner Hardcore-Combo Final Prayer – übrigens nicht zu verwechseln mit der amerikanischen Death/Thrash-Formation gleichen Namens - tüten ihre Früh-Diskografie nun mit „Best Of Times“ ein.
Dabei handelt es sich um ganze 20 Songs, die das erste Album der Band, „Right Here Right Now“ aus dem Jahr 2006, sowie Split-CDs mit den amerikanischen Alcatraz und den Stuttgarter Metalcorelern Crisis Never Ends abdecken. Das erste Demo-Tape der Jungs aus dem Gründungsjahr 2004, das auf 300 Stück limitiert wurde, gibt’s ebenfalls auf die Ohren, sowie „Is Anybody There?“, das auf dem Berlin Hardcore Sampler erschienen ist. Bis auf die Alcatraz-Split sind alle Platten ausverkauft, also lohnt sich die Anschaffung der „Best Of Times“ für den Fan auf alle Fälle.
Aber auch Hardcore-Liebhaber, die von Final Prayer noch nichts gehört haben – wobei ich anzweifle, dass es solche überhaupt gibt – sollten sich das Quintett mal zu Gemüte führen. Dass die Band ihren Stil als „Heavy Hardcore“ bezeichnet, hat schon seine Gründe: Melodien kann man hier mit der Lupe suchen, jeder Song powert vom Anfang bis zum Ende und live sind die Jungs sicher ein erschöpfendes Erlebnis.
Ausnahmsweise lassen wir uns mal dazu hinreißen, uns die Songs nicht nacheinander vorzunehmen, sondern sie chronologisch nach ihrem Erscheinen zu hören. Bei Demo-Songs wie „Everyman My Enemy“ steckte der Final Prayer-Sound zwar noch hörbar in den Kinderschuhen, die tiefen Growls, die Gang Shouts („Self-Esteem Regained“) und die etwas raue Produktion sind aber schon typisch Hardcore. Für den Split-Spaß mit Crisis Never Ends wurden einfach „Everyman My Enemy“ und „Self-Esteem Regained“ verbraten, einzig unbekannter Track ist das rasante „Loyal To None“, bei dem die Produktion aber erfreulicherweise schon cleaner klingt und die Vocals nicht mehr ganz so Keller-mäßig tief daherkommen.
Nächste Station ist das inzwischen nur noch als CD erhältliche Debüt „Right Here Right Now“, das ursprünglich im LP-Format auf 500 Einheiten limitiert produziert wurde. Hier bieten die Fünf feinsten, teils sozialkritischen, aber immer ultra-angepisst klingenden Hardcore, die Stimme von Sänger Stephan klingt sehr viel ausgewogener und auch der Sound lässt nichts zu wünschen übrig. Von ausgelassenen Gang-Shouts („Best Of Times“) über Breakdowns („Out Of Content“) bis hin zu gekeift-überanstrengten Hasstiraden findet der Hardcore-Fan hier alles, was das Herz begehrt und es wird klar, warum Final Prayer recht schnell zu einer der bekanntesten Bands des Genres werden konnten. Zu guter Letzt kredenzen uns die Berliner mit „Is Anybody There?“ noch ein Cover der New Yorker Hardcore-Formation Alone In The Crowd, das soviel aggressive Power hat, dass man es sich fast nicht bis zum Schluss anhören kann.
„Best Of Times“ bietet einen wunderbaren Querschnitt durch die Frühwerke einer der besten Heavy Hardcore-Bands Deutschlands. Für Leute, die eher auf die melodiösere Schiene abfahren, ist die Platte sicher nichts, für Fans von Hatebreed oder Sick Of It All könnte sich eine Anschaffung jedoch lohnen.
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"BEST OF TIMES"
Waste Of Mind (Germany)
Author: Tito Wiesner
Datum: 2010-06-23
Schon eine durchaus beeindruckende Karriere, die Final Prayer bisher hingelegt haben - was einst in Berliner Jugendzentren startete, kann sich mittlerweile auch auf internationalen Hardcore-Bühnen sehen lassen. Let It Burn Records sahen daher die Zeit gekommen, zurück zu blicken - und dabei auch Songs wieder zugänglich zu machen, die kaum oder gar nicht mehr zu bekommen waren.
Best Of Times enthält daher auch keine neuen Stücke, sondern fasst altes Material zusammen. Herzstück dabei ist sicherlich das Debütalbum "Right Here, Right Now", das jedem Hatebreed-Fan ein Grinsen aufs Gesicht zaubert. Aber auch sonst ist alles dabei, was bis zur "Filling The Void" veröffentlicht wurde - etwa die Songs von den Splits mit Crisis Never Ends und Alcatraz sowie das bisher unveröffentlichte erste Demo.
Letzteres hat natürlich längst nicht die Wucht und Klasse zu bieten wie die späteren Songs, dafür ist der Fortschritt der Band hier vorzüglich nachzuvollziehen - zwischen erstem Demo und einem Brecher wie "Annihilation" liegen eben nicht nur einige Jahre, sondern vor allem auch eine beeindruckende Fortentwicklung.
Wer das Debüt bereits besitzt braucht trotz der unveröffentlichten Songs eher nicht zugreifen, hat man Final Prayer bisher nicht kennen gelernt ist "Best Of Times" aber ein guter Einstieg - der Lust macht auf das, was uns die Berliner noch alles zeigen werden.
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"BEST OF TIMES"
Hardkern (Germany)
Rating: 7 / 10
Datum: 2010-06-13
Seit 2004 sind Final Prayer aktiv und haben seitdem einiges an Veröffentlichungen gehabt. Ihre Demo, zwei Splits, einen Sampler-Track, zwei Full-Lengths. Final Prayer haben sich in dieser Zeit einen Namen gemacht und es wäre eine Beleidigung, wenn nun jemand noch sagen würde „Final Prayer? Kenn ich nicht!“. Die meisten werden die Berliner Jungs sicherlich spätestens seit ihrem ersten Album „Right Here, Right Now“ kennen, doch wer zuerst „Filling The Void“ gehört und sich bisher noch nicht mit dem älteren Material beschäftigt hat (was eigentlich nicht sein kann), dem wird jetzt geholfen. „Best Of Times“ heißt die Discographie, auf der neben dem Kernelement „Right Here, Right Now“, die Songs der Splits mit Alcatraz und Crisis Never Ends, sowie der Demo und dem „Berlin Hardcore“-Sampler zu finden sind.
Eröffnet wird mit der Alcatraz-Split und zumindest diese beiden Tracks - „No Witness“ und „Annihilation“ - sollte jeder kennen, da sie ihren Weg auch auf „Filling The Void“ gefunden haben. Es folgt „Right Here, Right Now“, die Split mit Crisis Never Ends, die Demo und abschließend das Alone In The Crowd-Cover „Is Anybody There?“ vom „Berlin Hardcore“-Sampler. Nach der ersten Split und dem Album merkt schon einen Sprung im Sound. Es klingt alles etwas roher, die Vocals fließen noch nicht ganz so gut in den Sound ein, wie es auf den folgenden Releases der Fall sein wird. Dennoch zeigt sich, dass Final Prayer bereits in ihren frühen Tagen ziemlich genau wussten, welchen Sound sie spielen wollen, denn der Biss und Groove von damals ist bis heute erhalten geblieben. Interessant ist, dass man immer weiter in die Vergangenheit reist, je nach Songs man hier hört. So bekommt man ein Gefühl dafür, wie sich Final Prayer entwickelt haben. Man spürt in umgekehrter Reihenfolge, wie sich der Sound verändert hat und sieht, dass die Jungs einen weiten Weg hinter sich gebracht haben.
Die Platte ist sicherlich für alle interessant, die die Splits und die Demo nicht ihr eigen nennen und auch für diejenigen, die „Right Here, Right Now“ nicht im Regal haben – wobei es letzteres wohl nicht so oft geben wird. Wer jedoch die Splits kennt bzw. besitzt, der wird sich hier keinen Gefallen tun, es sei denn aus Sammlersicht. Wer nicht Unsummen bei Ebay ausgeben möchte, um an ein Original-Demotape zu kommen, der kann hier für günstiges Geld auch so in den Genuss kommen - atuch wenn es nicht dasselbe ist. Musikalisch ein super Release, ob man es jedoch wirklich braucht muss jeder selbst entscheiden.
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"BEST OF TIMES"
Durchdeswelt (Germany)
Author: Durchde
Datum: 2010-06-10
Als ich Final Prayer aus Berlin zum ersten mal hörte, dachte ich Hatebreed hätten ein neues Release am Start. Tough-Guy Hardcore voll auf die Zwölf. Zwar klingt deren Sound nicht sonderlich originell, wird jedoch dermaßen präzise ausgeführt, dass sich die Kreuzberger keineswegs hinter Kapellen wie Terror, Madball oder halt Hatebreed verstecken brauchen.
In gerade mal sechs Jahren konnten sich Final Prayer eine beachtliche Fanbase erspielen und sind mittlerweile zu weitaus mehr als der Geheimtipp des Euro Hardcores herangewachsen.
Es gibt Tage an denen man gefrustet und einfach kein geeigneteres Ventil als laute Musik vertragen kann. Wenn die Statements einer Band deine Stimmung zu unterstreichen verstehen und herausfordern, deine angestaute Wut entfalten, darf der Sound gerne berechnet und prollig sein. Hier bekommt der Metalcoreler genau das was er verlangt.
Auf -… Best of time- sind alle bisher aufgenommenen Tracks von Final Prayer zu finden, unter anderem auch die Songs vom gesuchten Demotape. Neben zwei Split Beiträgen und der kultigen -Right here, right now- L.P. gibt es ein feines Alone in a Crowed Cover, das auf dem -Berlin Hardcore Sampler- zu finden war.
Wem Hatebreed in den letzten Jahren zu Thrash Metal lastig geworden sind und den Hardcore Spirit bei denen vermisst, dürfte ein Freund von Final Prayer werden. Ich habe selten solche tighten Beats gepaart mit messerscharfen Riffing gehört. Jeder Track gleicht einem Schlag in die Magengrube, jeder Shout bläst dir den Kopf frei. Brutalste Moshpits sind auf deren Shows garantiert. Es gibt keine Kompromisse.
Und das Final Prayer neben dem ganzen Bollokram Sinn für Humor haben, beweisen die Schnappschüsse im Textheft…
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"BEST OF TIMES"
Heartbeatmedia (Germany)
Author: Tanja Adis
Datum: 2010-06-09
Tja Freunde, Final Prayer gehören nunmal zu den Bands in Deutschland, die einen kometenhaften Aufstieg hingelegt haben, zumindest innerhalb einer kleinen, aber feinen Szene. Während das gemeine Volk seine Zeit mit “Deutschland sucht den Superstar” oder besser gesagt “Deutschland sucht den Superspasti” verschwendet, machen die Hardcorefetischisten in der Regel alles richtig. Denn denen wird der Name Final Prayer etwas sagen und sie werden mit einem Leuchten in den Augen erzählen, welche Scheiben sie von der Berliner Band bereits im Plattenregal stehen haben. Und das obwohl Final Prayer jetzt nichtmal irgendwie besonders abgefahren klingen. Es ist die stumpfe, brachiale Schlichtheit, die einem hier den Allerwertesten so richtig derbe versohlt. Diese Tracks werden genau auf den Punkt gespielt, es wird nicht rumgeopfert oder lange gefackelt, sondern die Keulen werden rausgeholt und ordentlich auf die Felle gedrescht, genauso wie sich das gehört. Dabei sind sie wirklich schon lange genug aktiv, um zu wissen wo der Hase langläuft. Aus diesem Grund haben sie sich wohl auch gedacht wäre es an der Zeit, der Musikwelt ein Werk zu bescheren, das einen Rundumschlag durch ihre bisherigen Veröffentlichungen präsentiert. Diesen Rückblick präsentieren sie nun in Form von “Best Of Times”, einem Album, das dem Hörer gleich 20 knüppelharte Tracks um die Ohren ballert. Let It Burn Records haben diese Diskographie rausgebracht, auf der alle Releases bis zum Debütalbum “Right Here Right Now” vertreten sind. Und zwar gibts hier die inzwischen ausverkauften Split-Scheiben mit Alcatraz und Crisis Never Ends, sowie die erste, unveröffenlichte Demo der Berliner Jungs zu hören. Und “last but not least” ist noch ein Coversong erwähnenswert, der das Werk gebührend ausläutet. Lasst Euch überraschen!
FAZIT: Final Prayer sind für ihre unglaublichen, mitreissenden Liveshows bekannt und wenn man diesen Silberling hört wird man merken, dass sie auf CD nicht minder ballern und mit Breakdowns und stahlharten Moshparts um sich schiessen, wie die Soldaten an der Frontlinie, die den Feind in die Flucht schlagen wollen. Geil kommt auch das tiefe, angepisste Geshoute von Sänger und Frontmann Stephan Pankratz und die Gangvocals im Hintergrund. Diese kompakte Dampfwalze darf man auf keinen Fall verpassen, das hier ist mehr als nur ein Album, das ist ein Stück Hardcoregeschichte. No reason for compromise, go for it!
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"BEST OF TIMES"
Metalnews (Germany)
Author: Markus Jacob
Datum: 2010-06-03
FINAL PRAYER gehören ohne Frage zu einer der respektiertesten Hardcore-Bands Deutschlands – und das aus gutem Grund. Die Berliner haben von Anfang an ihr Ding unbarmherzig durchgezogen und konnten schon mit ihrem ersten Album „Right Here, Right Now“ so sehr begeistern, wie es für Debüts aus dem Untergrund doch eher untypisch ist. Ihr knochentrockener, brutaler Hardcore mit leichter Metal-Schlagseite irgendwo zwischen alten HATEBREED und TERROR trifft genau da hin, wo’s richtig weh tut – und damit umso mehr Spaß macht.
Eben jenes Debüt-Album erscheint jetzt erneut in massiv aufgepimpter Ausgabe. Mit enthalten sind die beiden Songs der Split mit den San Francisco Hardcore’lern ALCATRAZ, die zwischen „Right Here, Right Now“ und dem Zweitling „Filling The Void“ erschien, die erste Split mit den mittlerweile leider zu Grabe getragenen Stuttgartern CRISIS NEVER ENDS, das erste Demo sowie das ALONE IN A CROWD-Cover „Is Anybody There?“ vom Berlin Hardcore Sampler! Bis auf letztgenannten sind sämtliche Outputs längst vergriffen oder, wie im Falle des Demos, nie offiziell veröffentlicht worden, was die Sache noch interessanter macht.
Ein Fettes Package, das für den Nice Price unter 15 Euro noch mehr Sinn ergibt. Endlich mal wieder eine Neuauflage, die mit fetten Extras, nämlich schwer erhältlichen und ebenso fetten Nummern aufwartet und mit 20 Songs in total richtig was fürs Geld bietet. So macht sich „Best Of Times“ nicht nur Neueinsteigern schöne Augen, sondern ist Pflichtveranstaltung für jeden Fan, der beim Kauf der Bonusgeschichten ehemals zu träge war! Sauber!
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"BEST OF TIMES"
Got A Nerve? (Germany)
Datum: 2010-06-01
Final Prayer haben sich in den vergangenen Jahren mit einer unglaublichen Geschwindigkeit zu einem Top-Act der deutschen und europäischen Hardcoreszene entwickelt. Dabei haben die Berliner nicht etwa das Rad mit etwas Bahnbrechendem neue erfunden, neun, der Fünfer aus der Hauptstadt schießt uns seit ihrer ersten Demo stumpfen, krachenden, walzenden Hardcore in seiner Reinform vor die Birne, schnirkellos und ohne viel Schnickschnack. Hatebreed Jamie Jasta würde wohl sagen "Ja, sollten wir mal die Handschuhe an den Nagel hängen, dann sind Final Prayer würdige Nachfolger". Aber soweit ist es noch nicht. Final Prayer haben also schon die ein oder andere Show auf dem Buckel, Zeit also, um etwas zurückzublicken. Und genau für diesen Zweck hat die Band mit Let It Burn Records einen passenden Partner gefunden, auf dem in München ansässigen Label wird Anfang Juli mit "Best of Times" sozusagen eine Discography der Berliner erscheinen, auf der alle Releases bis zur Debüt-Full-Length "Right here right Now" vertreten sind. Sprich, neben der Full-Length noch die inzwischen ausverkauften Split-Scheiben mit Alcatraz und Crisis Never Ends sowie die erste, unveröffenlichte Demo der Combo. Als Leckerbissen gibt es zum Abschluss noch einen Coversong, lasst euch aber überraschen - insgesamt stehen für euch 20 Tracks bereit. Bei einer Discography fällt das Fazit natürlich leicht: Wer Final Prayer mag, bekommt mit dem Kauf dieser Scheibe eine kompakte Dampfwalze aus dem Nordosten der Republik, kann also nichts falsch machen. Wer aber bisher noch kein offenes Ohr für die letzten Gebete aus Berlin hatte, der wird mit diesem Release eventuell eines besseren belehrt - Final Prayer satt, ganz ohne Kompromisse.
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"10 YEARS OF VALUES AND VICES"
Got A Nerve? (Germany)
Author: Stephan
Datum: 2010-10-28
Es waren Fear My Thoughts, die das deutsche Underground-Label Let It Burn Records endgültig auf die Landkarte brachte. Zehn Jahre ist es inzwischen her, dass Chris und Daniel damals die Musikschmiede aus der Taufe hoben, und mittlerweile ist LIB als Kürzel auf CDs und LPs ein fester Begriff in der europäischen Hardcore-Szene. In der Musik-Szene vergeht natürlich kein Jubiläum, ohne dass etwas Besonderes auf den Markt geschmissen wird. So auch in diesem Fall, Let It Burn Records geben uns mit "10 years of values and vices" einen grandiosen Querschnitt durch die Label-Historie, insgesamt gibt es bei 24 Tracks etwas auf die Ohren. Die Bands sind keine Unbekannten, jede Combo sollte jedem hier ein Begriff sein. Das Schöne an dem Gesamtpaket ist der Abwechslungsreichtumg, mit dem uns dieser Sampler beglückt - kein Einheitsbrei, sondern jede Band mit ihrer eigenen Handschrift.
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"10 YEARS OF VALUES AND VICES"
New Core (Germany)
Author: Zechi | Rating: 7.5 / 10
Datum: 2010-10-28
Was kurz nach der Jahrtausendwende mit dem Release der MCD “One word“ der deutschen Hardcore Band Phoenix Rising begann, hat sich in den letzten 10 Jahren zu einem der führenden deutschen Hardcore-Labels entwickelt. Inzwischen hat das von Christoph Zehetleitner (u.a. The Blackout Argument, ex-Paint the town red) und seinem ehemaligen Bandkumpel Daniel Nagel (ex-Paint the town red) gegründete und in München beheimatete Label Let It Burn Records rund 50 Releases veröffentlicht. Darunter waren Veröffentlichungen von Bands wie z.B. Black Friday 29, Solid Ground, Bridge to Solace, Final Prayer, Teamkiller, Fear my Thoughts To Kill oder eben auch The Blackout Argument, bei denen Labelchef Chris Gitarre spielt.
„10 years of values and vices“ ist nun die passende Labelcompilation zum 10-jährigen Geburtstag und bietet einen 24-Song umfassenden Überblick über die (mehr oder weniger) aktuellen Labelbands. Neben aktuellen und zum Teil auch schon etwas älteren Songs, finden sich vier bisher unveröffentlichte Stücke von To Kill, Zero Mentality, Storm and Stress, sowie Today we rise auf dem Sampler. Alles in allem eine Runde Sache und eine gute Möglichkeit sich einen Überblick über eines der besten deutschen Hardcore-Labels zu verschaffen. Auf die nächsten 10 Jahre. Die Compilation ist übrigens nicht als CD, sondern als Dropcard mit digitalem Download-Code erschienen.
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"10 YEARS OF VALUES AND VICES"
Music Scan (Germany)
Author: Arne Kupetz
Datum: 2010-09-01
Hardcore ist den Münchenern von Let It Burn Records eine Herzensangelegenheit. Was langsam und mit vereinzelten Veröffentlichungen startete, hat sich innerhalb einer Dekade zu einem renommierten Label gemausert, das im europäischen HC-Zirkus längst Relevanz besitzt. Insbesondere mit den letzten Zugängen – Black Friday ’29, Zero Mentality, Teamkiller und Goldust – sind wichtige deutsche Underground-Größen zum Roster von Let It Burn gestoßen, die das Hardcore-Banner auch in Zeiten hochhalten, in denen die Spielart weniger im Fokus einer breiten Öffentlichkeit steht. Umso wichtiger ist es, dass die guten, hörenswerten Kapellen eine Plattform finden, die sie nach Leibeskräften unterstützt und professionell arbeitet. Zum zehnjährigen Jubiläum erscheint die Label-Compilation „10 Years Of Values And Vices”, die es entweder als Dropcard oder als Download zu haben gibt. Mit 24 Tracks resümieren die Labelmacher Chris, Marius und Feivel ihre 44 Releases und bieten eine stimmige Mischung aus Tracks der regulären Veröffentlichungen und exklusiven, unveröffentlichten Stücken. Die inzwischen aufgelösten Fear My Thoughts, mit deren „23“ einst alles begonnen hat, fehlen überraschenderweise. Ansonsten geben sich all die Gruppen die Ehre, mit denen man Let It Burn assoziiert und die man erwartet – u.a. Final Prayer, Red Tape Parade, Storm & Stress, Deathspirit, Today We Rise, The Cassidy Scenario, To Kill und die bereits genannten Black Friday ’29, Zero Mentality, Teamkiller und Goldust. Seine eigene Band, The Blackout Argument, bringt Chris natürlich ebenfalls unter, und sie passen bestens in den Kontext. Wer das süddeutsche Label nicht kennt, erhält mit „10 Years Of Values And Vices” einen repräsentativen Querschnitt des Programms zwischen Hardcore, Punk Rock und MetalCore. Happy Anniversary!
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"RIGHT HERE RIGHT NOW"
Plastic Bomb (Germany)
Author: Sebastian Luchmann
Datum: 2006-10-29
Mit einiger Verspätung ist dann doch noch eine Promo-Version von FINAL
PRAYER’s Debüt Album „Right Here, Right Now“ auf meinem Schreibtisch
gelandet! Geboten wird hier super fett produzierter HC der neueren
Schule ala BIOHAZARD, BORN FROM PAIN, HATEBREED, MADBALL, TERROR und
Konsorten! Soll also nichts anderes heißen, als das einen hier in
insgesamt 12 Tracks das totale Brett erwartet (ohne dabei aber total
stumpf rüber zu kommen)! Musikalische Unterstützung gibt’s übrigens von
aktuellen TEAMKILLER und ex-SIDEKICK Leuten, die man sich kurzerhand mit
ins Studio geholt hat! Alles in allem also ein überaus gelungenes Debüt,
was von Vorne bis Hinten voll überzeugen kann und nicht wie so oft,
total sumpf kopiert klingt! FP gehören neben BLACK FRIDAY ’29 und
TEAMKILLER definitiv zu den momentan besten HC Acts aus
Deutschland/Europa!
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"RIGHT HERE RIGHT NOW"
Pitfire (Switzerland)
Author: Tanja
Datum: 2006-09-26
Work until we die, another labour-slave. Fired within minutes, but chained forever. To the bottom-line of this system by our own sweat, time and energy. Lets kill this to keep ourselves alive....I do not wanna live my life out of content.
Die letzten Prediger stammen aus Berlin und waren (sind) zudem in Bands wie BATTLE ROYALE, DISRESPECT, SHORTAGE und LIFEFORCE aktiv und zeigen den frisbeewerfenden Ethnos in Kreuzberg endlich mal, wo es langgeht und dass sie ihre buntbemalten Hippiefahrräder nicht überall abzustellen haben, wenn die Boys back in town sind, weil sie die Drahtesel mit ihrem Dampfwalzensound sonst in Grund und Boden stampfen.
Der Fünfer konnte bereits im letzten Jahr mit einer Split-EP überzeugen, die sie mit CRISIS NEVER ENDS teilten. Aber was die Hauptstädtler mit diesem Werk abliefern, trotzt jeder Vorhersehung.
Von wegen aussageleerer Metalcore, die fünf Jungs lehren den Hörer, dass er alles andere als kraftloses Geschrammel zu erwarten hat, denn von Anfang bis Ende der 10 Songs gibts sowas von auf die Fresse, dass sich ein Zahnersatz durchaus lohnen würde. Das ultramassive Hardcorebrett, das hier rausgehauen wird, lässt alles andere im Regen stehen und TERROR müssen wohl von nun an ihren Gürtel enger schnallen.
Die Berliner beweisen zudem sozialpolitisches Interesse, das sie mit ihrer Auffassung von brutalem, rohen Hardcore kombinieren, der teilweise ordentlich aufs Gaspedal drückt.
Die mehrstimmigen Shoutpassagen machen zudem Laune und sind dem Tough-Guy Style noch weiter zuträglich.
Der Sänger Stefan fällt durchweg positiv auf und wird bei zwei Songs von Micha (Teamkiller) und Jogges (Sidekick R.I.P.) unterstützt.
Wer es also richtig hart mag und ordentlich durchgenommen werden möchte, sollte sich diese silberne Edelhure besorgen.
Für 15 Euro bekommt man das volle Programm sonst nirgends.
Für mich eine der besten, schwungvollsten Scheiben des Jahres, die laut gehört werden muss und dann so richtig Zerstörungslaune macht.
Volle Breitseite einfach!!!
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"RIGHT HERE RIGHT NOW"
www.burnyourears.de (Germany)
Author: Marcus | Rating: 7 out of 10
Datum: 2006-05-31
Und wieder eine Band aus dem schönen Berlin. Nur vor ein paar Wochen haben ja bereits SHORTAGE ihre neue Platte vorgestellt. Jetzt folgen FINAL PRAYER, die eine ähnliche, wenn auch nicht ganz so metallisch angehauchte Hardcore-Mucke spielen wie ihre Nachbarn. FINAL PRAYER bewegen sich in der Bollo Hardcore Ecke und sind damit durchaus vom Style her vergleichbar mit Bands wie BORN FROM PAIN, THROWDOWN oder TERROR. Letzteren stehen sie musikalisch wohl am nächsten. Bereits 2004 wurde die erste Demo „First Round Knockout“ auf Our World Records veröffentlicht. Mit ihrem neuen Label Let It Burn lassen sie nun „Right Here, Right Now“, ihr erstes Full-Length-Album, auf die Welt los. Als ich die Platte zuerst in den Händen hielt dachte ich ganz ehrlich: „Was ist das denn für nen Scheiß!“ Grund dafür ist das Cover, das dieses kleine, von Napalm verbrannte, vietnamesische Mädchen aus dem Vietnam-Krieg zeigt. Irgendwie finde ich es bescheuert, dieses Bild, wenn auch verändert, als Cover für eine Platte zu verwenden. Selbst dann wenn es, so vermute ich aufgrund der Texte, als Zeichen für unsere kranke und selbstzerstörerische Gesellschaft und Welt sein soll. Nun denn, davon einmal abgesehen machen die fünf Herren echt gute Musik. Super brutaler Bollo Hardcore Marke „Mosh-auf-die-Fresse“ mit fetten Breakdowns, treibenden Old-School-Parts und ausdrucksstarken Vocals und Texten. Der Sound der Platte ist dabei atemberaubend, was nicht weiter verwunderlich ist, da man in den berühmten Kohlekeller Studios bei Hannover aufgenommen hat. Mein Fazit mit einem Satz: Das Cover und Artwork ist für den Arsch, die Mucke knallt aber wie Hulle und lässt mich selbst in meiner kleinen Wohnung einen Mosh Pit anfangen.
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"RIGHT HERE RIGHT NOW"
www.poisonfree.com (Germany)
Datum: 2006-05-31
Full on aggression, Final Prayer kick ass and teeth with their version of modern hardcore with an old school edge. Stomping moshparts collide with midtempo parts, fast parts are found as well, all supported by a hoarse and pissed shouter that has a nice choir in his back. Some modern details in rythm and riffing lift this out of the 90ies into the presence, not being any worse than any of their obvious rolemodels from Terror and those other big American names. The breakdowns are really massive, the vocals full on aggression, the songwriting not groundbreaking but fresh and solid. You hear: These guys earned some experience, as they were actice in bands like Shortage, Disrespect and Lifeforce before. The background choir is used quite excessive, creating a nice element to their music, and the already strong vocal side is even supported by guest appearances of Micha Teamkiller and Jogges Sidekick. A pure and simple hardcore slugfest, letting out everything that is trendy right now, instead taking what is known, adding some experience of the past years and careers, and thus creating a furious hardcore record. Production fits perfectly, the artwork is as well plain and rather simple and works well.
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"RIGHT HERE RIGHT NOW"
www.metal-observer.com/ (Germany)
Author: Ralf | Rating: 7 out of 10
Datum: 2006-05-31
Berlin’s FINAL PRAYER play tough guy Hardcore with a decent groove touch. Their aggressive music scratches bands like MADBALL, SICK OF IT ALL, AGNOSTIC FRONT and HATEBREED musically and lyrically. FINAL PRAYER rose out of the ashes of bands like BATTLE ROYALE, DISRESECT, SHORTAGE and LIFEFORCE and should satisfy all demands of genre fans. But I don’t know why I received this thickly-produced album. I’m not the biggest Core-freak. But I also like acts like CRUMBSUCKERS, THE ACCÜSED or DEAD KENNEDYS. But FINAL PRAYER can never live up to these Gods. For me, their macho touch and gang shouts are a bit too much. Maybe I’m missing all the dragons, swords and eunuchs?
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"RIGHT HERE RIGHT NOW"
die jebbis Fanzine (Belgium)
Author: Maarten
Datum: 2006-05-19
Final Prayer contains ex-members from Battle Royale, Disrespect, Shortage and Lifeforce and wants to bring back violence back into hardcore. Good to know is that they picked their vocalist on his stagediving skills, haha! Well, that should already warn you not to expect anything new or original from this band, but they definitely reached their goal in making something violent. Right Here Right Now just contains the typical violent hardcore ingredients, like chugga chugga breakdowns, some 2-stepping and a couple of sing-alongs. Vocals sound very brutal and riffing and drumming is hard as nails. No need to say more, mosh it up!
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"RIGHT HERE RIGHT NOW"
www.new-core.de (Germany)
Rating: 7,5 out of 10
Datum: 2006-05-18
Final Prayer kommen aus Berlin und haben sich 2003 gegründet Doch bereits zuvor konnten die Bandmitglieder in Bands wie Battle Royal, Disrespect, Shortage und Lifeforce Erfahrung sammeln. Nach einem Demo und der Split mit Crisis Never Ends folgt nun der erste Longplayer auf Let it Burn Records und der hat es echt in sich. Tougher Hardcore mit etwas metallischen Gitarren, brutalen Breakdowns, fiesen Mosh-Parts und fetten Back-up-Chören, Frontmann Stephan brüllt dazu seine sozio-politische Message heraus und erinnert mich etwas an Kid D, den Shouter der Ryker’s. Gefangene werden hier keine gemacht, sondern es geht voll auf die Zwölf. Erfreulich sind die Texte, die nämlich deutlich besser und weniger prollig sind als die vieler Genrekollegen. Bei jeweils einem Song steuern noch Jogges Sidekick und Micha von Teamkiller Guestvocals bei. Aufgenommen wurde übrigens in den Kohlekeller Studios, wo auch schon Bands wie A Traitor like Judas, Under Siege oder Six Reasons to kill den richtigen Sound verpasst bekommen haben. „Right here right now“ ist echt eine coole Scheibe geworden mit der Final Prayer sicher noch für einiges Aufsehen sorgen werden. Weitere Informationen zur Band könnt ihr euch unter www.finalprayer.de oder www.letitburnrecords.com besorgen.
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"RIGHT HERE RIGHT NOW"
www.metalspheres.de (Germany)
Author: Florian
Datum: 2006-05-18
Aus Berlin-Kreuzberg kommen die Jungs von Final Prayer. Und auf „Right Here, Right Now“ wird ähnlich brutal zugeschlagen wie bei den alljährlichen Krawallen in ihrem Heimatviertel. Bei der Musik handelt es sich um mehr oder weniger traditionellen „ToughGuy-Hardcore“ mit ein paar Newschool-Einflüssen. Die schnelleren Parts überwiegen, wobei man natürlich des Öfteren auch in langsame groovende Gefilde „abdriftet“. In diesen Momenten weiß die Band besonders zu gefallen, erinnert sie doch teilweise an Born From Pain, wenn auch nicht ganz so fett. Im Allgemeinen ist die Musik nicht gerade das Anspruchvollste, aber das erwartet ja auch keiner. Songs wie „Empower“ oder „Guilt Trip“ eignen sich einfach super zum Moshen und das ist es, was der Hörer von Final Prayer will! Melodisch eingängige Gitarrenleads braucht hier keiner. Dies hat natürlich zur Folge, dass die Songs alle sehr ähnlich klingen. Aber wie gesagt... Auch wenn mir die Stimme des Sängers, die einfach heiser bzw. sehr hardcorelastig rüberkommt, nicht so zusagt (mir fehlt da die Aggression): Final Prayer legen hier ein mehr als solides, „arschtretendes“ Album vor, das Hardcore-Fans – und vielleicht sogar ein paar Metaller – ansprechen wird!
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"RIGHT HERE RIGHT NOW"
Uncle Sally's (Germany)
Author: Hans | Rating: 8 out of 10
Datum: 2006-05-18
Das Debütalbum der 2003 gegründeten Final Prayer lässt ordentlich aufhorchen. Die Berliner Band, die aus alten Hasen diverser bestehender und verblichener deutscher Hardcore-Kapellen wie Disrespect, Shortage, Lifeforce, etcpp. besteht. Wie ein Debüt klingt 'Right Here, Right Now' entsprechend nicht, eher so, als hätte man schon ewig zusammen gespielt. Stilmäßig kann man die Jungs mit einschlägigen Haudruff-Mannschaften wie Terror, Born From Pain, Throwdown, Comeback Kid oder Hatebreed vergleichen. Schneidige Gitarren, sehr zügiges Tempo, Brüche und Moshparts ohne Ende. Sänger Stephan klingt so brutal und angepisst, wie man das von einer Band dieses Kalibers erwarten kann, aber glücklicherweise nicht so eintönig wie vergleichbare Schreihälse. Sehr fein auch die zahlreichen Hintergrundchöre mit, juhu, diversen weiblichen Gaststimmen. Insgesamt also zehn Knaller, die auch live extrem Spaß machen.
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"RIGHT HERE RIGHT NOW"
www.metalfan.nl (Germany)
Author: Jaar | Rating: 79 %
Datum: 2006-05-18
De Berlijnse hardcoreband Final Prayer is toch al enkele jaren intensief bezig met optredens te regelen in binnen-en buitenland en hun muziek op punt te stellen. Ze hebben ook een platencontract versierd en hun officiële eerste full length “Right Here, Right Now” is eindelijk verkrijgbaar. Hoewel sommige songs al op eerdere releases stonden, is dit album toch wel de moeite om aan te schaffen. De moshcore doet erg Amerikaans aan en de Duitsers zullen de platen van Terror, Born From Pain en het gehele latere NYHC-oeurve wel op een ereplaats hebben gezet in hun woning. De breakdowns, opzwepende riffs, shouts, koortjes en gecreëerde vibes hebben we al vaker gehoord, maar de uitvoering en energie maken dit gebrek aan eigen smoelwerk volledig goed. Het enige kritiekpunt zijn de matige Engelstalige teksten (“Seconds later and the deed was done, fuck you beliefs”) waarbij het soms lijkt of ze gewoon wat gemakkelijke zinnen aan elkaar hebben geragd. Maar voor de rest valt er niets te klagen. Binnenkort weer meermaals in Nederland te bewonderen. It’s Mosh, Mosh, Mosh time! MOSH!
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"RIGHT HERE RIGHT NOW"
Rock Hard (Germany)
Author: Wolfram
Datum: 2006-05-18
Wesentlich überzeugender als die argentinischen Kollegen Nueva Etica kommen die Berliner Knüppel-Hardcoreler FINAL PRAYER mit ihrem Debüt daher. Was sie an Produktionsbudget nicht hatten, machen sie durch Tightness und knochentrockene Atmosphäre wieder gut. Zwar erfinden sie den Hardcore auch nicht neu, aber dafür nehmen sie die Hassmütze über die ganze halbe Stunde nicht vom Schädel und ballern im moshgarantierten Bereich ihre zehn Songs durch die Heimbeschallung. Da sie laut Info ihren Shouter Steve Conquest nach dem Kampftanz- Kriterium ausgesucht haben, darf man gespannt sein, wie sich die Kapelle in der Live-Situation gebärdet.
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"RIGHT HERE RIGHT NOW"
www.laut.de (Germany)
Datum: 2006-05-18
Gnadenlos aufs Fressbrett hämmern die Jungs von Final Prayer, die schon seit geraumer Zeit in Berlin-Kreuzberg für akuten Zahnausfall sorgen. Nachdem das Quintett schon im vergangenen Jahr auf einer Split-EP mit den Stuttgartern von Crisis Never Ends eine Visitenkarte ablieferte, machen sie jetzt auf ihrem Debüt "Right Here Right Now" Ernst. Auf der EP hatte es noch mehr oder minder den Anschein, dass uns bei Final Prayer die nächste, gesichtslose Metalcore-Kapelle ins Haus steht. Davon ist auf dem Longplayer aber nicht mehr viel zu merken. Vielmehr ballern einem die fünf Jungs aus der Hauptstadt ein massives Hardcore-Brett um die Löffel. Wer bei Namen wie Terror, Madball oder Sick Of It All nicht nur uninteressiert mit den Achseln zuckt, weiß, was ihn hier erwartet. Ohne lange zu zögern, ballern die Jungs mit "Broken Mirror" direkt nach vorne los. Und ehe der letzte Ton von "One By One" nicht verklungen ist, hält die akustische Abrissbirne auch nicht inne. Überraschungen sucht man (wenn man von den teilweise weiblichen Backing Vocals bei "Anthem" mal absieht) vergeblich, aber dafür gibt es auch definitiv keine enttäuschten Gesichter. Allerdings sollten keine lyrischen Heldentaten erwartet werden, denn hier orientieren sich die Herren ganz an der Tough-Guy-Riege. Da passt es ins Bild, dass die Band auf Brüllwürfel Stephan Pankratz primär dadurch aufmerksam geworden sein soll, wie mit den Hufen voran von einer Bühne ins Publikum sprang. Sehr sympathisch. Dennoch passt seine herrlich wütende Stimmer perfekt zu den aggressiven Songs, die ihm seine Backline eine halbe Stunde lang hinlegt. Zur kleinen Auflockerung shoutet Micha von Teamkiller noch ein paar Zeilen in "Best Of Times" ein, und Jogges von Sidekick hustet mal bei "No Place To Turn" ins Mikro. Kurz, schmerzhaft, stumpf und voll auf die Zwölf. Mehr muss man über "Right Here Right Now" nicht sagen. Vielleicht nicht jedermanns Sache, aber manchmal muss es eben so sein!
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"RIGHT HERE RIGHT NOW"
www.metalnews.de (Gerrmany)
Author: Thomas | Rating: 5.5 out of 7
Datum: 2006-05-18
Disrespect. Shortage. Lifeforce. Alles bekannte Namen aus Deutschlands Underground-Hardcoreszene. Wie mag es sich wohl anhören, wenn (Ex-)Mitglieder oben genannter Bands auf die Idee kommen, ein Projekt namens Final Prayer ins Leben zu rufen, das innerhalb sehr kurzer Zeit zu einer Band heranwächst? Simple Antwort: Wie ein Faustschlag mitten in die Fresse. “Right Here, Right Now“ nennt sich der erste Longplayer der fünf Berliner Jungs und right here, right now werden zehn Songs lang keine Gefangenen gemacht: Mit einer exquisiten Mischung aus den momentan achso gehypten Terror, Madball, Merauder und dem Moshfaktor von Hatebreed ballert sich das Quintett den Weg frei und alles um, was nicht rechtzeitig zur Seite springt. Natürlich gewinnen Final Prayer mit dieser Scheibe keine Originalitätspreise - es würde mich allerdings auch sehr wundern, sollte das die Intention beim Songwriting für diese Scheibe gewesen sein. Der aus dem Presseinfo stammende Slogan „Bringing the Violence back to the Dancefloor“ kann also erstmal blind unterschrieben werden - dabei darf aber ruhig auch mal drauf hingewiesen werden, dass auch die textliche Qualität durchaus über dem allgemeinen Durchschnitt der aktuellen Tough Guy Veröffentlichungsflut liegt: Politisch und gesellschaftskritisch darf es sein, aber dabei geht man nicht unbedingt platt vor (Hier könnte eventuell auch der studientechnische Hintergrund von Bassist Felix Heiduk mit hineinspielen). Auch produktionstechnisch wurde nicht geschlampt und so verfügt die Produktion über genügend Eier, um die brutalen Moshparts der Scheibe würdig in Szene zu setzen. Alles in Allem gesehen haben Final Prayer mit „Right Here, Right Now“ ein sehr gutes Debüt abgeliefert, dass jedem Freund von modernem, aggressiven Hardcore ans Herz gelegt werden kann.
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"RIGHT HERE RIGHT NOW"
www.hartboiled.net (Germany)
Datum: 2006-05-18
Gerade hier in Berlin sind Final Prayer wohl durchaus bekannt, und wenn nicht sind es die Bands, in denen die Jungs vorher gespielt haben: Battle Royale, Lifeforce, Shortage und die ewigen Helden Disrespect. Mag man anfangs doch versucht sein an den momentan so üblichen lahmen und inzwischen extrem witzlosen Tough Guy Hardcore zu denken, wird man spätestens beim Blick in die Texte und beim genauen Hinhören eines besseren belehrt. Final Prayer spielen brutalen klassischen, rohen Hardcore mit ein paar auffälligeren Riffs und haben dabei auch noch, im Gegensatz zu den hier tausendfach kritisierten Bands sinnvolle Texte (mit kleinen Aussetzern wie "Home is were the mosh is at" zwar, aber was solls), Frauen Back Up Choirs auf z.B. Anthem und ansich ein paar nette Ideen. Und genau das macht den kleinen aber feinen unterschieden zum Stumpf.ist.trumpf.core aus, der mir zum Hals raushängt. Prollig aber nicht auf Neandertaler Niveau, ich kann die Sache denen die auf Oldschool mit leicht metallischer Kante stehen und auch Moshparts und Breakdowns nicht abgeneigt sind nur empfehlen.
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"RIGHT HERE RIGHT NOW"
www.evilized.de (Germany)
Author: Cornelia | Rating: 85%
Datum: 2006-05-17
Kurz und knapp: 28 Minuten neverending Grooves and Growls in gebetsmühlenartigen Wiederholungen - Schlicht und einfach aufs Geradewohl heraus geschrieen. Straight und in allerfeinster Oldschool - Hardcore Tradition präsentieren sich die fünf Berliner auf ihrem Debüt Album. Mit der „Brutalität der Großstadt“ thrashen sie ihre Songs herunter und im textlichen Unterton werden die politischen und sozialen Zustände in unserer Gesellschaft in Frage gestellt. Die Texte sind eingängig und überfordern den Geist des Zuhörers nicht. Doch das ist ja auch nicht notwendig, denn auf ihrer im Juni beginnenden Europatournee werden wohl die Wenigsten wegen ihrer kritischen Texte bei den Konzerten aufschlagen. Sondern wohl eher, um einen richtig fetten Sound auf die Schnauze zu bekommen (oder auch mal den Ellenbogen des Nachbarn). Jetzt auf die einzelnen Songs einzugehen macht wenig Sinn. Alle 10 sind von der Struktur her ähnlich angelegt: hart, schnell und erbarmungslos. Knüppelnde Drums, groovige Tempowechsel, Brutalo-Gitarren und grimmige Vocals, die sich jeweils einzeln oder mehrstimmig wunderbar in die Soundstruktur einbetten. Da die „Final Prayers“ dem Vinyl nicht abgeneigt sind, ist auch eine „Right Here, Right Now“ Platte erschienen, die aber wie ich den Informationen entnehmen konnte, leider schon vergriffen ist. Nachlegen Jungs!!!! Sehr zu empfehlen ist auch ein Blick auf die Hausseite www.finalprayer.de . Klasse Design, spritzig und in einer stilgerechten Hartkontrastmanier. Da gibt es wirklich mal ausführliche Infos über die Bandgeschehnisse und man lernt die Jungs von einer persönlichen Seite kennen. Auch von einer sehr Persönlichen. Wem diese Infos jedoch zu viel sind, lädt sich lieber ein paar MP3 Songs vom aktuellen Album runter oder kauft sich ein Ticket für das nächste Final Prayer Konzert.
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"RIGHT HERE RIGHT NOW"
www.live4metal.com (UK)
Author: Pete
Datum: 2006-05-14
Europe has had its fair share of ambitious and appealing metalcore bands in recent years: Born From Pain, Liar, Apocalypse Now and Maroon are just a few. In the depths of Berlin, a monster has been growing, to the point of ‘Right Here, Right Now’, exploding Final Prayer from the European to the world scene. Since their birth in 2003, they have experienced two additions; a second guitarist, Florian Manz, and the best vocalist to fit their fast and raging style of hardcore, Stephan Pankratz. After a somewhat head-turning demo and a split EP on Punchline Promotions and persistent touring, Final Prayer have progressed to release their first full length on Let It Burn Records, not to mention one of
the loudest, angriest records of 2006 so far.
“The streets are plastered, with their PROPAGANDA!” The first line of opening track ‘Broken Mirror’ hits you like a speeding truck; pacing drums, and gang vocals of a thousand voices. An astounding opener, this paves the way for another nine sharpened weapons set to cut into fakes, pessimism and the Government. ‘Out of Content’, a pledge to living a life of substance and meaning, and ‘Best of Times’, a true hardcore anthem of carpe diem and looking forward not backward, are certain stand-outs. This doesn’t mean that the other songs fall short. Each song has been written in a way that you will remember, leaving you able to identify each of them by something, be it the ringing gang vocals, Pankratz’s shattering barks, maliciously catchy riffs or the pounding double bass – it’s in all of them. Yells of ‘Empower’ and ‘First World Down First’ are sure to stick in your head. Of course every band has their influence. Final Prayer have learnt from the best – dominantly the kings of modern metalcore, Hatebreed (closer to ‘The Rise of Brutality’ era), Full Blown Chaos, and fellow Europeans Born From Pain’s influences are all shown on this record. No doubt these guys kill it live as well, having shared the stage with Agnostic Front, Terror, Walls Of Jericho, Sworn Enemy and many others, with a brutal style made for violent dancing and a vigorous vocalist, they have all the ingredients for a truly destructive live show.
‘Right Here, Right Now’ is more than just an inspired blend of old school hardcore and metal. It is a blend of topics; displaying roots of hardcore with brotherhood and optimism, along with hate for sellouts and weakness through images and trends, as well as a strong emphasis on anti-establishment. This record is also a great accomplishment for the band, the outcome of relentless touring, regardless of the scale or profile, handing out free tapes and CDs, and spectacular efforts to get as well as a fierce vein of hardcore, a serious message out to the German hardcore scene. Mission accomplished, hopefully it won’t be too long before we see Final Prayer hit UK shores.
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"RIGHT HERE RIGHT NOW"
www.crazyunited.de (Germany)
Author: Andre | Rating: 3+
Datum: 2006-05-14
Final Prayer gründeten sich 2003 in Berlin. Die Jungs zockten bereits in Bands wie Battle Royale, Disrespect, Shortage und Lifeforce. Im letzten Jahr veröffentlichten sie bereits eine Split CD mit Crisis Never Ends. Jetzt liegt hier mit "Right here, right now" das erste eigene Album vor. Ziemlich brutaler Hardcore Sound, der mit dem bösen ,kehligen Gesang an Bands wie Terror oder Hatebreed erinnert.
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"RIGHT HERE RIGHT NOW"
www.metal-inside.de (Germany)
Author: Lars
Datum: 2006-05-10
FINAL PRAYER setzen sich aus (ex-)Mitgliedern einiger deutscher Hardcore-Combos zusammen, von denen mir SHORTAGE noch am geläufigsten waren – und wahrlich keine schlechte Hausnummer sind, wie „Control_1.0“ zuletzt bewiesen hat. In die gleiche Kerbe hauen FINAL PRAYER: auf die Fresse mit old schooligem HC! Feine Sache, wenn das so exzellent wie hier gemacht wird. Wer TERROR mag, ist bei FINAL PRAYER bestens aufgehoben, denn genau wie die kalifornischen Durchstarter haben auch die Berliner die richtige Mischung aus heftigen Moshparts und schnellen Passagen gefunden, wobei sie immer grooven und eingängig sind. die Singalongs sitzen nach einem Durchgang (wie das eben sein muss) und werden live garantiert zünden. Shouter Stephan erinnert an HATEBREED, während die Gitarrenarbeit mit ebenjenen TERROR Gemeinsamkeiten hat. Die Produktion der Kohlekeller Studios geht auch wieder mal in Ordnung und die coolen Backing Shouts sind das i-Tüpfelchen auf einer arschcoolen HC-Platte. Also kaufen!
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"RIGHT HERE RIGHT NOW"
www.roomthirteen.com (UK)
Author: Luke | Rating: 9 out of 13
Datum: 2006-05-08
Genre lives and dies. And the genre of choice for 'the kids' at the moment is tuff-man hardcore. Once upon-a-time (about ten years ago) kids would have been running up walls to be the next Liam Gallagher or Jarvis Cocker, but nowadays it's 'I wish I could scream like that' and every bandana-wearing girl wants to be Candace from Walls Of Jericho. Sometimes I think we're going to look back at today's (xxxNYxHCxxx) hardcore scene similar to how we look at the 80's now and think 'My oh my, where did it all go wrong?' Now Final Prayer is a quintet from Berlin, a place renowned for street violence and the usual ghetto activities found in any other city. Their aim is to bring violence off the streets and onto the dance floor (nice one guys!) with the usual formula of straight up hardcore with some dirty truck driver-esque vocals. To be frank, it's the kind of band who would sit comfortably on the Trustkill roster with bands such as Throwdown and the older Terror. All the traditional hardcore trademarks are there with the signature breakdowns and d-beats. The only difference is this band aren't from America so I guess the German kids would appreciate having a band like Final Prayer to call their own. Naming their 2nd album after Fat Boy Slim's number 2 hit in 1999 'Right Here, Right Now' (not really) the band claim to have better production and a refined sound of this album in contrast to 2004's '1st Round Knock-Out.' One particular song that tickles my fancy is 'Guilt Trip.' Halfway through the song, vocalist Stephan Pankratz leads the gang vocals in a rather impressive call and response chorus. Similar to Sick Of It All's album which I reviewed a couple of weeks ago, this band aren't the fastest or most technical band you'll ever hear on disc but they bring an atmosphere that is hard to find in many hardcore bands today. It's just a shame that this record isn't anything groundbreaking or revolutionary. So to be honest this band are no sunshine on a shitty day, there's nothing particularly spectacular in the record but if you are looking for a solid half hour of run of the mill hardcore than this is for you. I'm sure that there will be a lot of people who appreciate this record more than me but at this point in time, I've really had enough of this kind of stuff and need something refreshing to cure me of this musical boredom, and sadly this record isn't it.
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"RIGHT HERE RIGHT NOW"
www.southspace.com (Germany)
Author: Matto | Rating: 7.5 out of 10
Datum: 2006-05-08
Final Prayer sind zurück. Nachdem mich deren Split E.P. mit Crisis Never Ends vollends überzeugen konnte war ich sehr erfreut als ich das neue Album in die Hände bekam. Das Teil wurde im Vorfeld schon als Hammer angekündigt, aber das ist ja bei vielen Bands so. Hier passierte das jedoch zu Recht, es ist nämlich wahrlich eine Granate die die Jungs hier abgeliefert haben.
Hardcore vom Feinsten kann man da nur sagen. Final Prayer haben einfach alles was eine gute Band auf diesem Sektor ausmacht. Das Album fängt mitreißend an und vermag sich sogar im Verlauf der Spielzeit noch zu steigern. Obwohl sich die Jungs typischer Elemente des (toughen) Hardcores bedienen (ordentlich Tempo, viiieeele, dicke Shouts, vieeeele fette Moshparts, fieser Sänger) gelingt es ihnen die so abwechslungsreich einzusetzen dass man nicht den Eindruck hat man hätte das alles schon milliardenmal gehört. Die Songs sind einprägsam und rauschen nicht bei einem Ohr rein und beim anderen raus. Erfrischen auch dass man aus diesem Album allzu viele Metalteile weggelassen hat, das tut mal wieder richtig gut.
Mit "Right here, right now2 dürften sich Final Prayer an die Spitze deutscher Hardcorebands gehievt haben, ich kenn nicht viel das da im Moment mithalten kann. Beide Daumen nach oben!
Achja, Gastsänger treten auch noch in Erscheinung, so singt Jogges (ehem. Sidekick) bei "No Place to turn" mit und Micha von Teamkiller darf bei "Best of Times" (übrigens ein ordentlicher Hit) mit ins Mikro brüllen.
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"RIGHT HERE RIGHT NOW"
time and dedication fanzine (Germany)
Datum: 2006-05-08
Pünktlich zu den ersten Sonnenstrahlen des Jahres kommt mit Right Here, Right Now, dem ersten Longplayer von Final Prayer, der perfekte Soundtrack für ausgedehnte Autotouren bei heruntergekurbelten Fensterscheiben. Gastauftritte gibt es von Jogges / Sidekick und Micha / Teamkiller, sowie von den Freundinnen der Bandmitglieder. Letzteres ist übrigens einfach nur der Hammer. Der Moment in dem die Mädels im Sing-Along die „Heys“ ausklingen lassen und Stephan wieder mit seinen rauen Vocals einsetzt, ist für mich einer der Höhepunkte der Platte. Auch ein Blick in die Songlyrics lohnt sich, denn dort rechnen Final Prayer klar und deutlich mit den Problemen unserer heutigen Welt, unserer Gesellschaft ab. Ihr Ziel eine „angepisste, wütende, knallige HC-Platte“ (Felix, im Interview mit Sweetjanemusic) aufzunehmen ist den fünf Berlinern ohne Frage gelungen. Hardcore as Hardcore should be!
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"RIGHT HERE RIGHT NOW"
http://www.lordsofmetal.nl (Netherlands)
Author: Patrick | Rating: 82 out of 100
Datum: 2006-05-08
'Bring the violence back to the dance floor!'. Onder dat motto timmert de Duitse hardcore formatie Final Prayer sinds 2003 aan de weg. Met als resultaat een debuut cd getiteld 'Right Here, Right Now'. En wat voor één!
Woorden als duchtig, puur, brutaal, wreed, intens en krachtig zijn zeker op zijn plaats. Het Duitse vijftal doet qua heftigheid weinig onder voor bands als Throwdown en Remembering Never. Het gekrakeel van zanger Stephan is enorm rauw en de tien nummers worden er stuk voor stuk met de wreedheid en agressie van een hondsdolle carnivoor en de precisie van een Zwitsers uurwerk lomp uitgeknald. Uitgevoerd met de kracht en flair waarop de hardcore fundamenten zijn gebouwd. De productie had nog wat vetter gemogen, en als de band op zoek zou zijn naar meer variatie zou het geen kwaad kunnen als er iets van melodie werd toegevoegd. De nummers gaan nu na een tijd wat van elkaar weg krijgen. En dat is jammer, want deze cd is voor de rest echt lekker heftig en helemaal in orde.
'Right Here, Right Now' is spierballen hardcore van de bovenste plank. Wie er nog steeds durft te beweren dat er alleen maar 'fake' hardcore uit Europa komt, is hard aan een mentaal onderzoek toe!
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"RIGHT HERE RIGHT NOW"
www.asice.net (Netherlands)
Author: David | Rating: 3.5 out of 10
Datum: 2006-05-04
The Kohlekeller Studios are known for the metal(core) bands that have recorded there, but Final Prayer also decided to take the chance, although the band doesn't exactly play metalcore. And they did the right thing, because "Right Here Right Now" sounds very professional. The demo of Final Prayer had somewhat of a Clevo-edge to it, but the new album doesn't have a lot in common with a band like Integrity for example. What you do get is metallic sounding hardcore with a hard hitting mosh part in every song. Sometimes it even sounds like Hatebreed or Throwdown, while other parts of their songs remind me of Solid Ground or Black Friday '29. I must say that I think it is a great combination of styles though. Actually this is the sort of hardcore that should appeal to many people, because it fills a gap without choosing sides. I also like the social content of the lyrics, because they seem to capture the essence of a subject quite simply. Only downside I can think of is the voice of singer Stephan, since it’s a bit monotonous. When you don’t mind the vocals you’ll be happy with this disc.
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"RIGHT HERE RIGHT NOW"
www.wasteofmind.de (Germany)
Author: Mathias | Rating: 8 out of 10
Datum: 2006-05-04
Das ist sie nun also, die erste Full Length der Berliner Allstar Band Final Prayer. Dass die Band „erst“ seit drei Jahren existiert, merkt man der Scheibe in keiner Weise an. Kein Wunder, besteht die Band doch aus alten Bekannten von Disrespect, Shortage, Lifeforce und Battle Royal und sind somit alles schon alte Hasen. Dennoch klingt die Platte so, als hätte man nie was anderes gemacht, als zusammen Musik.
Final Prayer haben sich in letzter Zeit enorm entwickelt. Wer sich an die Anfangstage noch erinnert, dem wird vielleicht auch aufgefallen sein, dass zwar viel Potential in der Band steckte, man es aber damals noch nicht so recht kanalisieren konnte. Mit „Right Here, Right Now“ ist es ihnen gelungen. Die Scheibe besitzt unheimlich viel Drive, Aggressionen, Energie und Wut. Mitreißende Chorus Parts wechseln sich mit tonnenschweren Moshparts ab. Klarer Oldschool, mit einer leichten Portion Metal und viel New Yorker Schule – die Mischung geht auf. „Best Of Times“ hätte auch auf Madballs „Set It Off“ sein können. Das Album stellt eine klare Kampfansage dar. Stephan hat enorm an seiner Stimme gearbeitet und überzeugt jetzt deutlich mehr als früher.
Final Prayer haben hier ein grundsolides Full Length auf die Beine gestellt, mit dem sie einiges im Pit bewegen werden. Gute Platte.
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"RIGHT HERE RIGHT NOW"
www.truesidemusic.de (Germany)
Author: Elvis | Rating: 6 out of 10
Datum: 2006-05-04
Manchmal passieren Sachen die, so denkt man, können gar nicht passieren. So wie hier. Ich hör mir gerade FINAL PRAYERS erste full- length an und die hat mich wirklich was Überrascht. Irgendwo im Hinterkopf hatte ich noch ihrer Split mit Crisis Never Ends und da fand ich sie wirklich alles andere als gut und nun das. Über einem Jahr nach der Split schmeißen die fünf Berliner, über Let It Burn Records, „Rigth Here Right Now“ auf den Markt und alte Scheiße die Scheibe ist wirklich gelungen im Gegensatz zur Split. Der Sound ist fetter geworden, es gibt mehr Groove und die Moshparts kommen auch gut an. Dazu noch nette Sing A Longs, schnelle Riffs und ein paar gute Tanzeinlagen. Was etwas nervt ist das die Jungs doch etwas zuviel bei Konsorten a la Terror zugehört haben. Teilweise kommt’s dann doch leider zu prollig. Aber was soll es! Das Gesamtpaket stimmt und das zählt. Textlich freut mich so einiges. „Out Of Content“ kann man als arbeitender Mensch doch sehr gut nachvoll ziehen, dazu kommen auch noch sehr sozial kritische Texte die was zu sagen haben. Nur die üblichen Unity Nummer überzeugen mich nicht so. Alles in allem ist „Right Here Right Now“ doch eine ganz gute Scheibe geworden trotz so manchem Manko. Ich denke mal auch Buried Alive (hehehe), Madball, oder gar Death Threat haben ganz gute Einflüsse mit eingebracht. Bleibt noch zu erwähnen das Jogges Sidekick und der Micha von Teamkiller hier ein paar Gastgesänge zum Besten geben.
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"RIGHT HERE RIGHT NOW"
www.tinnitus-mag.de (Germany)
Author: O.Schreyer | Rating: 7,5 out of 10
Datum: 2006-05-03
Geradlinig. Durchweg hart. Abwechslung null. So geben sich Final Prayer auf ihrem neuen Eisen und geben dem Liebhaber von Hardcore Purismus hier eine anständige Schelle. Dass Innovation hier nicht im Vordergrund steht und entsprechend auch die Songs von der Sache eher in eine Richtung zielen ist damit vorprogrammiert. Aber he, die Platte knallt, die Produktion ist stark und vor allem klingt man auf "Right Here, Right Now" durchweg überzeugend.
Hier wird in einem Zug in den Knapp 30 Minuten nur durchgezogen. Weicheipassagen und auf Metalcoreanleihen oder Emocoregejammere wird hier großzügig ein weiter Bogen gemacht, was die Platte eben von angesagten Mainstream abhebt.
Der Sänger klingt auf seine raue Art auch sehr fies, passt prima zum Soundgefüge und gibt der band noch eine ordentliche Portion Pfeffer.
Natürlich kann man hier wieder argumentieren, dass die Band kein Stück Neuland in Sichtweite des Hörers bringt und sich auf bekannte und bereits vormals benutze Stilistiken verlässt. Aber das macht sie wirklich gut und klingt dabei wenig kompromissbereit und schön hart. Mit Sicherheit ist die Platte keine Offenbarung oder Neuerfindung der Hardcoreszene, wird sich aber sicher gut im oberen Drittel der Releasemasse einordnen und dem ein oder anderem krachverliebten ein paar schöne Stunden bieten. Einen Fehlkauf macht hier jedenfalls keiner, der sich mit beschriebener old school Stilistik anfreunden kann. Zum Reinhören checkt doch einfach mal den Track "Out Of Content", den es auf der Homepage der Jungs gibt!
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"RIGHT HERE RIGHT NOW"
www.xsebx.com (Germany)
Author: Seb
Datum: 2006-05-03
Germany’s “Final Prayer” deliver no-frills hardcore with major emphasis on “aggression” and “brutality” – musical subtlety, diversity, or tenderness have no place whatsoever on “Right Here, Right Now.” Let’s see if I can take all this mercilessness…
You only have to go a few seconds into the first song “Broken Mirrors” to figure out what Final Prayer set out to do on their latest offering – namely, to launch a massive musical carpet bombing on beauty ideals, the capitalist system, and the self-destructive ways of society. Musically, this is a crushing mix of fast in-your-face 90’s hardcore and pummelling moshparts. It’s thus not too surprising that fans of early Hatebreed should keep an eye on those five Berliners. While the production is raw and massive, it does offer room for improvement – since, as we all know, when the music is reduced to the bare essentials, make sure the production job puts the few elements in the limelight.
”Right Here, Right Now” is a musically and lyrically solid hardcore album that will please all those looking for unfiltered musical aggression. As for me, however, I prefer my music with a little more diversity and novelty value.
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"RIGHT HERE RIGHT NOW"
www.helldriver-magazine.de (Germany)
Author: Rolf | Rating: 4 out of 7
Datum: 2006-05-03
Final Prayer aus Berlin bestehen aus ehemaligen Mitgliedern von Disrespect, Battle Royal, Shortage und Lifeforce. Nach einem Demotape und einer Split mit Crisis Never Ends veröffentlicht die Truppe nun ihr erstes Album. Von dem ursprünglichen Death Metal Einfluss der auf dem Demo noch klar zu hören war ist heute nicht mehr viel übrig geblieben. Final Prayer orientieren sich heute an eher an Bands wie Hatebreed, Madball oder Throwdown. Das Bild der Platte wird von dicken Grooves, scharfen Breakdowns und haufenweise Moshparts geprägt. Dazu gibt es die obligatorischen Crewshouts und angepisstes Shouting. Der Proll Faktor ist dabei recht hoch. Stilistisch wird hier absolut nichts Neues geboten, die Umsetzung ist jedoch recht passabel. Die Songs sind gut arrangiert und nicht immer vorhersehbar. Die Jungs haben zweifellos ihre Hausaufgaben gemacht und spielen tight. Was die Platte dann aber leider doch in der Mittelmäßigkeit verschwinden lässt ist das ziemlich stumpfe Shouting. Hier gibt es kaum Varianz und dem heißeren Gebell fehlt es oft an Ausdruckskraft. Die Gastauftritte von Shoutern wie Micha Teamkiller und Jogges Sidekick, denen es an genau dieser Ausdruckskraft nicht mangelt, helfen da leider wenig. Schade, ansonsten ist „Right Here, Right Now“ nämlich eine durchaus passable Hardcore Platte, die zwar nichts neu erfindet aber bekanntes gut wiedergibt.
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"RIGHT HERE RIGHT NOW"
www.powermetal.de (Germany)
Author: Oliver Schneider
Datum: 2006-05-03
FINAL PRAYER aus Berlin haben bisher ein beachtliches Tempo an den Tag gelegt. Nach der Bandgründung 2003 schraubte man ein Jahr später das erste Demo "First Round Knockout" zusammen, bevor 2005 einen Plattendeal eingefahren und eine Split-CD mit CRISIS NEVER ENDS veröffentlicht wurde. Zwischendurch fanden die Jungs außerdem noch die Zeit, ein paar Shows mit u.a. CATARACT, HEAVEN SHALL BURN und TERROR runterzureißen - wahrlich keine schlechte Bilanz. Und das vorliegende Debütalbum "Right Here, Right Now" beweist, dass der Fünfer all das zu Recht erreicht hat und zudem mit der Benennung nach einem HATEBREED-Song seine stilistischen Vorlieben deutlich nach außen transportiert. Auch die Deutschen beamen den Old-School-Hardcore in die Gegenwart und schießen zehn Tracks ab, die ohne Umwege in die Kauleiste knallen und dort für angenehme Circle-Pits sorgen. Angefangen beim abwechslungsreichen Eröffnungsbrett 'Broken Mirror' über das treffend betitelte 'The Anthem' hin zu den massiven 'Best Of Times' (mit ganz dezenten Gitarrenharmonien gegen Ende) 'Guilt Trip' und 'Empower' (kein DOWNSET-Cover!) rauscht alles hoch energetisch auf den Hörer zu. Genau wie die erwähnten Pitbulls von TERROR schaffen es die Deutschen dabei, jederzeit eine perfekte Balance zwischen In-your-face-Geballer und absolut tödlichen Mosh-Parts zu halten. Kein Groove-Part verkommt zum Selbstzweck, alles ist flüssig, logisch und kompetent arrangiert, weshalb man sich in den heimischen vier Wänden ganz auf die Experimental-Umgestaltung des Wohnzimmerschranks konzentrieren kann, ohne Gefahr zu laufen, sein Mobiliar für B-Klasse-Material zu opfern. Bei dieser überzeugenden Demonstration vernünftigen Hardcore-Songwritings ist es fast schon nebensächlich, dass sich Stephan Pankratz blitzsauber durch die Tracks brüllt (teilweise steuern diverse FreundInnen ein paar Gang-Shouts bei) und die Produktion erste Sahne ist (das Kohlekeller-Studio wird immer mehr zu einer echten Alternative!). Wer wissen will, warum Metalcore musikalisch nichts mit Hardcore zu tun hat, sollte sich "Right Here, Right Now" unbedingt zulegen. Feines Gerät!
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"RIGHT HERE RIGHT NOW"
www.bright-eyes.de (Germany)
Author: Bernd | Rating: 11 out of 13
Datum: 2006-04-28
Knüppel aus dem Sack und volle Fresse auf die Glocke! Mit einer Produktion, die härtestes Gestein einschmelzen würde, dreschen sich FINAL PRAYER durch zehn Monsterkracher, als hätte es Bands wie Machine Head, Dearly Beheaded, Prong oder Pantera nie gegeben. Auch Fans von urigen Slayer könnten befriedigt werden, da die Gitarrenarbeit der explosiven Deutschen durchaus Bezüge zu den Ami-Totschlägern aufweist. Langweile kommt hier keinesfalls auf und nach knapp 30 Minuten ist die Musik gewordene Dampfwalze auch schon am Ende angelangt. Und wer sich die Wirbelsäule beim ersten Durchlauf und Abflippen vor der Stereoanlage noch nicht gebrochen hat, lässt die Abrissbirne einfach noch mal kreisen. Mit ordentlich Wut im Bauch fast schon eine perfekte Scheibe!
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"RIGHT HERE RIGHT NOW"
www.vainstream-music.de (Germany)
Author: Zoby
Datum: 2006-04-27
Mit ihrem neuen Longplayer kommen Final Prayer gerade recht. Hat man sich doch längst schon die unzählbaren Metalcore-Geschichten, ebenso wie die diversen, neuerlichen Versuche dem New-School-HC wieder Leben einzuhauchen, überhört. Zehn Tracks in gut 28 Minuten sprechen eine deutliche Sprache. Oldschoolig gehts zur Sache, Uptempo-Start, Halftime, Doubletime und wieder von vorn. So wie es sein soll. Natürlich ohne die Zeichen der Zeit ignoriert zu haben. So hat das ein oder andere zeitgemäße Metalriff und hin und wieder ein eher technisch daher kommender Midtempo-Tompart seinen Weg auf die Platte gefunden - glücklicherweise ohne die Oldschool-Marschrichtung zu verwässern. Oben drüber gibts ordentlich wütendes Shouting, allein oder wahlweise im Chor, immer in bester NYC/Clevo-HC-Manier. Die Produktion aus dem Kohlekeller stimmt ebenfalls, der Sound passt sich nahtlos in den musikalischen und inhaltlichen Kontext ein. Auch deswegen eine rundum gelungene Scheibe des Fünfers aus Berlin.
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"RIGHT HERE RIGHT NOW"
www.vampster.com
(Germany)
Author: Deviator
Datum: 2006-04-27
FINAL PRAYER würfelten sich 2003 aus (Ex-)Mitgliedern der Bands BATTLE ROYALE, DISRESPECT, SHORTAGE und LIFEFORCE zusammen. Denn mit "Right Here Right Now" kommt nun das Debüt der Berliner über Let It Burn angerast. Und da hat sich aber jemand mächtig ins Zeug gelegt. Eine halbe Stunde Zeit braucht man für diese zehn Songs. Zehn Songs brutaler Hardcore ohne musikalische Kompromisse. Mit Anlaufschwierigkeiten braucht man ebenfalls nicht zu rechnen, denn die simpel strukturierten Stücke gehen ohne Umwege ins Ohr und starten dort den Moshpit. A propos Moshpit, lyrische Perlen bekommt man gratis dazu: "Home is were the mosh is at" oder "more stories to tell, our moms will be shocked" aus dem Song "Always On Top", der die Dedication zum Hardcore verkörpern soll. Aber im Großen und Ganzen ist auch der textliche Aspekt der Scheibe in Ordnung. Neben Hardcore-typischen Hieben auf "Sell-Outs" und dem Schwören auf "Integrity" finden sich semi-politische Zeilen und gesellschaftskritische Lyrics auf "Right Here Right Now" zusammen - nicht immer eine Selbstverständlichkeit. Musikalisch gibt es etwas auf die Schnauze. Zwar finde ich solche Promotion-Sätze, wie "Bringing the violence back to the dancefloor" in Anbetracht der tatsächlichen Situation auf manchen Shows etwas daneben, aber als Metapher nach wie vor passend. Würde jemand behaupten, die Musiker stammten nicht von den oben genannten Bands, sondern von den Combos MADBALL, TERROR und HATEBREED - man würde es auch glauben. Schlichtes, mal mehr, mal weniger metallisches Old-School-Geballer trifft auf walzende Panzer-Parts, Dicke-Eier-Gang-Shouts und Kopfnicker-Mosh. 100% Tough-Core aber trotzdem mit hoher Spaßgarantie und auch das ist ja nicht immer selbstverständlich. Fazit: Wer mal wieder anspruchslos aber wirkungsvoll was in die Fresse braucht - hier ist die neuste Möglichkeit. Für viele vielleicht zu stumpf. Für andere zu tough. Für wieder andere eher zu simpel gestrickt. Manche haben sowieso immer was zu meckern. Für Leute, die auf die Schiene stehen, ist "Right Here Right Now" aber genau das richtige. Der Nagel auf den Kopf quasi. Punkt.
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"RIGHT HERE RIGHT NOW"
metalearth.de (Germany)
Author: Dominic | Rating: 4 out of 5
Datum: 2006-04-27
Im Jahre 2003 entwickelte sich beim Jammen in Berlin eine Band, die, bestehend aus Stephan Pankratz (Vocals), Marcus Zehe (Guitar), Florian Mänz (Guitar), Felix Heiduk (Bass) und Pascal Quandt (Drums), den Namen Final Prayer trägt. Nach der ersten Demo 2004, einer Split mit „Crisis Never Ends im Jahre 2005 und einigen Live-Shows steht nun das Full-Length-DEbüt „Right Here, Right Now“ an. Das, was uns in gut zehn Songs präsentiert wird, kann man als Hardcore der guten, alten New Yorker-Schule bezeichnen. Stampfende Grooves, Growls ohne Ende, einprägsame, aber leicht monotone Hooklines, mehrstimmige, geshoutete Passagen, die sich wie ein roter Faden durch die einzelnen Songs zieh und prägnante Rhythmus-Attacken. Eins darf natürlich auch nicht fehlen: der leicht politische, sozialkritische Unterton. Abwechselung ist, wenn man von den Riffs innerhalb der Songs absieht, geboten. So findet man zum Beispiel ein groovendes „Guilt Trip“ oder ein speed-lastiges „Always On Top“ auf „Right Here, Right Now“. Der Sound kann sich zudem auch noch sehen lasse, wobei mir persönlich die Gesangsspur zu drucklos geraten ist, dafür haben die Gitarren einen hammer Sound. Man kann sagen, dass Final Prayer mit „Right Here, Right Now“ ihre Mission erfüllt haben. Bleibt nun abzuwarten, wie die Platte live und von den Fans aufgenommen wird. Und nun geht und gebt euren Ohren diese Platte, damit sind auch nich HCler gemeint.
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"RIGHT HERE RIGHT NOW"
www.firealive.it (Italy)
Author: Walter | Rating: 10 out of 10
Datum: 2006-04-24
Final Prayer began jamming in 2003 (each member comes from bands like Battle Royale, Disrespect, Shortage and Lifeforce) with the intention of playing hardcore music with the right touch of brutality. "Right Here, Right Now" is their debut full length on Let It Burn Records, a famous German label (Munich) which spreads around the finest (independent) hardcore music.Final Prayer play a full-bodied music, taking the quickness/straightness of hardcore blended with the heaviness of metallic riffs: Final Prayer turn out to be as a perfect balance between the early Hatebreed, Born From Pain and Black Friday 29 however bringing a personal sound, definetly of their own and characterized by the usual elements of the bands mentioned before. Yeah, you must expect an explosive full "moshing-groove" with aggressiveness and compactness as well; there aren't other bands sounding as Final Prayer, 'cause they're the ultimate form about how metal an hardcore should me mixed and played together. This is solid music with a strong sociopolitical message, they're the European reply (from Berlin) to Hatebreed and Throwdown. You must buy "Right Here, Right Now", and bands like this must be supported with the best!!! They're one of the best metalcore bands around right now...this is the "final straight-heavy-style", the most powerful formula into play metalcore...trust me and...BUY OR DIE!!!!
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"RIGHT HERE RIGHT NOW"
www.dosenmusik.de (Germany)
Author: Daniel | Rating: 12 out of 15
Datum: 2006-04-21
Die Berliner Final Prayer gibt es zwar erst seit 2003, aber die Musiker der Band haben zuvor bei Bands wie Disrespect, Battle Royal, Shortage und Lifeforce schon erfahrungen sammeln können. Nach einer Demo und einer Split mit Crisis Never Ends gibt es nun mit "Right Here, Right Now" das Debüt-Album, und das knallt ordentlich vor den Latz.
Es ist schon beachtlich, wie sich die Musiker nach vorne moshen - metallisch, roh und unbverbraucht hauen einem Final Prayer Musik um die Ohren, die alles andere als neu ist und die in der Version Final Prayers trotzdem unglaublich frisch klingt. Ihre Liebe zum Odlschool wird schon von der ersten Sekunde an deutlich. Doublbass-Attacken und fette Riffs wechseln über einen heftigen Break zu einem Moshpart, der sich gewaschen hat, überlagert von wütendem Shoout-Chören. Das tiefe Geschrei, das manchmal fast an die Rykers erinnert, klingt noch prolliger, als Hatebreed jemals sein könnten, aber es passt und verleiht Final Prayer eine leichte eigene Note. Etwas überraschend ist dabei, dass die Band im Kohlekeller in Seeheim aufgenommen hat und wie gewohnt von dieser Soundschmiede ist das Ergebnis dick produziert und hat einen wuchtigen Sound, der die Musik unterstützt und "Right Here, Right Now" zwar nicht zu einem Überflieger verhilft, das Ergebnis aber ordentlich krachen lässt. Final Prayer sind alles andere als die Innovationskönige, aber was sie machen, das machen sie derartig druckvoll und hart, dass es eine Freude ist zuzuhören.
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"RIGHT HERE RIGHT NOW"
www.sellfish.de (Germany)
Author: Michael | Rating: 8 out of 10
Datum: 2006-04-17
Was soll man zu einer neuen Band aus dem metalinfizierten Hardcore-Umfeld noch viel sagen? Im Falle Final Prayer zumindest, dass sie mich mit ihrem Debüt "Right Here Right Now" absolut positiv überraschen! Denn die Berliner haben mit dem nach wie vor omnipräsenten Metalcore nichts zu tun. Stattdessen orientiert man sich am Eurocore-Sound der frühen Rykers oder Cleveland-Hatecore Marke Ringworm. Final Prayer bündeln dabei - Namedropping macht Spaß! - die Durchschlagskraft von A Perfect Murder mit der Aggression von Bands wie Terror und kreieren so ein Zehn-Song-Kraftpaket, welches sich hören lassen kann. Schließlich geht man mit beeindruckender Energie, Brutalität und Geschwindigkeit (sehr geil: "Empower") zur Sache. Zielsicher gesetzte Breakdowns, Gangshouts und gelegentliche Moshparts lassen zudem keinerlei Langeweile aufkommen. Als Gäste sorgen Leute aus den Reihen von Teamkiller und Sidekick (die Stuttgart-Connection hat man wohl mit der Crisis Never Ends-Split initiiert) zusätzlich für Abwechslung. Trotz zweier Gitarristen im Bandlager sind Soli übrigens Fehlanzeige - gut so! Fazit: Nichts neues, viel tough guy-Gepose, dennoch: Eine von ganz wenigen Genreplatten, bei welchen man nach der obligatorischen knappen halben Stunde eben noch nicht genug hat. PS: Vinyl gibt es über I.C. Recordings auch, Neugierige können sich vorab auf der Homepage den Track "Out Of Content" kostenlos ziehen.
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"RIGHT HERE RIGHT NOW"
ffm-rock.com (Germany)
Author: Sebastian | Rating: 9 out of 10
Datum: 2006-04-15
Die neueste Veröffentlichung aus dem Hause Let It Burn Records enterte soeben meinen CD-Player und begann, sachte und elegant zu rotieren. Nur kurze zwölf Sekunden später blies sie mich dann schon vollkommen an die Wohnzimmerwand. Ein Album mit einem Killertrack wie 'Broken Mirror' zu eröffnen, kommt einer Kriegserklärung gegen den Rest der verbliebenen Zivilisation gleich. Auf höchstem Energielevel feuern Final Prayer eine metalgespickte Hardcoresalve nach der anderen ab. Ernsthafte Verschnaufpausen sind dabei genauso tabu, wie kitschige Spielereien. 'Out Of Content' schließt nahtlos an eben genannten Song an und die fliegenden und rotierenden Körperteile im Pit schieben sich beim Verzehr dieser fetten Mörderriffs vor mein geistiges Auge. Die Berliner gehen konsequent und kompromisslos zu Werke. Unterstützt durch einen ultratighten und -brutalen Sound aus den Kohlekeller Studios, in denen Kai und Kohle schon so einigen Hardcoreschlachtschiffen wie Under Siege, A Traitor Like Judas und Six Reasons To Kill die Regler in die richtige Position rückten, drückt das Quintett ihre Songs durch die wummernden Membrane der Außenwelt entgegen. Das ausgedehnte Touren mit Bands wie Terror, Heaven Shall Burn und Cataract und die Arbeit, die Final Prayer seit 2003 in ihre Musik stecken, zahlen sich spätestens mit einem solch energetischen und qualitativ ausgezeichneten Album, wie es “Right Here Right Now“ ist, aus. Um Vergleiche zu ziehen, würde ich sagen, dass wir es hier mit den deutschen Brüdern Born From Pains zu tun haben. Nicht nur im Songwriting gibt es deutliche Ähnlichkeiten, vor allem der Shouter erinnert stark an Che Snelting. Final Prayer schaffen es in diesem Fall aber sogar, den letzten Release der Niederländer in puncto Wut zu übertreffen. Ende April wird Deutschland dem Erdboden gleich gemacht. Wer es nicht glauben mag, sollte nächste Woche schleunigst zum Plattendealer rennen – 9/10 Punkte.
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"RIGHT HERE RIGHT NOW"
wallsoffire.de (Germany)
Author: Marcus | Rating: 4 out of 5
Datum: 2006-04-11
Final Prayer gründeten sich 2003 aus Leuten, die auch schon in Bands wie Disrespect, Battle Royale, Shortage und Lifeforce gespielt haben. Nach einem Demo und einer Split-CD mit Crisis Never Ends veröffentlicht die Hardcore Band nun ihre Debüt-Scheibe über Let It Burn Records. Darauf enthalten sind zehn Tracks, die vom ersten Song an bestens reingehen und eine knappe halbe Stunde ganz ordentlich knallen und für Freude sorgen.
Die Truppe hat in den Kohlekeller Studios aufgenommen, wo vor ihnen schon Under Siege, Crematory, A Traitor Like Judas oder Six Reasons To Kill mit einem guten Sound bedient wurden. Der Sound auf „Right Here, Right Now“ geht jedoch nicht in die Metalecke, sondern eher in Richtung schön fieser, etwas stumpfer neunziger moshiger Hardcore New Yorker Schule und das alles recht fett. Final Prayer spielen traditionellen, kräftigen und brutalen Hardcore mit gut funktionierenden Riffs und genügend Breakdowns sowie häufig fetten Backgroundchören. Das alles kommt so ziemlich ohne Metal-Inside aus, vielleicht mit hartem Old-School Einschlag und metallisiertem Gitarrensound. Dazu passend gibt’s ziemlich wütende Vocals, die von der Art und Stimmlage her nicht unähnlich denen von Born From Pain sind. Guestvocals gibt`s von Sidekicks Jogges und Teamkiller`s Micha.
Es ist gut zu hören, dass in Deutschland nach wie vor gute Hardcore Bands am Start sind, die wissen wie Hardcore gemacht werden muss. Wird Live bestimmt auch ausgezeichnet funktionieren und die ein oder andere Hütte abreißen. Gehören mit Sicherheit zur Creme dé la Creme der heutigen deutschen Hardcoreszene.
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"RIGHT HERE RIGHT NOW"
corezine.de (Germany)
Author: Claus | Rating: 7 out of 12
Datum: 2006-04-11
Final Prayer ist die neueste Band auf Let It Burn Records aus München, welches schon Alben von Fear My Thoughts, Under Siege und Bridge To Solace an den Mann gebracht hat. Bestehend aus Mitgliedern von Disrespect, Shortage und Lifeforce, fabrizieren Final Prayer ihr erstes Album ’Right Her Right Now’. Mit Crisis Never Ends haben sie im Entstehungsjahr 2003 eine Split namens ‚First Knock Around’ aufgenommen. Bühnenerfahrung konnten sie unter anderem mit Bands wie Comeback Kid, Champion und auch Walls Of Jericho sammeln.
‚Right Here Right Now’ lautet das Stichwort des Albums, und das wird wörtlich genommen. Die Band spielt einen harten Sound, der sehr metallisch und roh rüberkommt. Der Einfluss von Shortage und Disrepect kann kaum überhört werden, so kann man eine reichliche Portion an Moshparts erwarten kann. Komisch, dass mich der Gesang von Stephan Pankratz an den von Under Siege erinnern lässt, aber hier viel brachialer aus den Boxen kommt. Schnelle Riffs und Parts bestimmen das Geschehen, und zusammen mit den Moshparts wirkt es sehr hart und kompromisslos. Aufgenommen wurde ‚Right Here Right Now’ im Kohlekelle Studio, wo sich schon diverse Bands wie Crematory, Under Siege und Six Reasons To Kill an die Arbeit gemacht, um ihr jeweiliges Album aufzunehmen. Das Gesamtkonstrukt wirkt aber eher eintönig, da sich der Gesang kontinuirlich gleich anhört, und nicht wirklich ausgefeilt ist. Das ist deshalb schade, da der Gesang interessanter wäre, wenn er hinter einer anderen Soundkulisse eingespielt worden wäre. Alles klingt irgendwie berechnend und nicht wirklich vielfältig. Als Gastsänger engagierte man Micha von Teamkiller und Jogge von Sidekick, die das Ganze nochmal brutaler erscheinen lassen.
Der Ruf von Shortage und Disrespect scheint noch an der Band zu lasten, so dass man eigentlich nichts Neues erwarten kann. Freunde von der Musik von Born From Pain werden gefallen an ‚Right Here Right Now’ haben. Dreißig Minuten voller Wucht und Zerstörung, die aber in der Kombination nicht viel herzugeben hat. In dem Press Sheet steht, dass Final Prayer locker in die Liga von Terror und Throwdown einziehen könnten, was ich aber so nicht unterschreiben würde, da die oben genannten Bands zwar die gleiche Art von Musik spielen, aber dennoch nicht so einseitig sind. Ich spreche Final Prayer das Recht nicht ab, dass sie nicht spielen könnten, aber leider ist der Eindruck zu schwach, um sagen zu können, sie wären die neue Entdeckung. Ich bin trotzdem sehr gespannt, wie sich die Band entwickeln wird, und hoffe, dass man mit mehr Ideen ans neue Album ran geht.
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"RIGHT HERE RIGHT NOW"
allschools.de (Germany)
Author: Sebastian | Rating: 8 out of 10
Datum: 2006-04-04
FINAL PRAYER kommen mit ihrer ersten Langrille raus, und die hat sich gewaschen. Nachdem die Band im Jahr 2003 gestartet ist und das Demo „First Round Knockout“ und die Split mit CRISIS NEVER ENDS rausgebracht hatte kommt nun „Right Here, Right Now“ auf Let It Burn raus. Zehn Songs der Band aus Berlin, die keine Unbekannten an Bord haben, denn Erfahrung wurde schon bei DISRESPECT, BATTLE ROYAL, SHORTAGE und LIFEFORCE gesammelt.
Ich hatte mir damals das Demo geordert und die MP3 ausm Netz gesaugt. War ok, aber nichts was unbedingt hängen geblieben ist. Jetzt schmeiß ich die CD in den Player und kann eigentlich nicht glauben, dass es sich um dieselbe Band handelt. „Right Here, Right Now“ ist unglaublich hart, roh und metallisch. Das die Band aber auch eine Liebe zum Oldschool hat ist auch nicht zu überhören. „Broken Mirror“ leitet die Scheibe ein. Schnelle Parts mit Doublebassattacken und schnellen Riffs vorne weg, dann der Breakdown mit dem anschließenden Moshpart und das Ganze wird von fetten Chorshouts begleitet. Die Tiefe Stimme, die mich ein bisschen an Kid D von den RYKERS erinnert, gibt dem Ganzen einen prolligen, aber coolen Eindruck. Das Manche vorher bei SHORTAGE oder DISRESPECT gespielt haben spiegelt sich deutlich in den Songs wieder. Unterstütz werden FINAL PRAYER von Micha TEAMKILLER und Jogges SIDEKICK und ihren Mädels. Für den fetten Sound der Scheibe sind die Berliner im Kohlekeller gewesen, wo sich auch schon UNDER SIEGE ihren Sound abgeholt haben.
Bei „Right Here, Right Now“ hab ich ein Grinsen im Gesicht gehabt, die Scheibe ist echt gut. Nach der Auflösung von DISRESPECT hab ich wieder ne Berliner Lieblingsband.
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"RIGHT HERE RIGHT NOW"
Sweetjane Music (Germany)
Author: Dennis Grenzel | Rating: 4/6
Datum: 2006-03-31
Hätte man nach der Split von Crisis Never Ende noch denken können, dass sich die Jungs von Final Prayer eher in Richtung Metalcore hätten entwickeln können, der sei mit dem neuen Werk namens “Right Here, Right Now” beruhigt, denn der Fünfer scheint nicht nur wütender denn je, sondern vermochte den eigenen Stil sogar innerhalb des Segments Hardcore auszubauen, ohne dabei eine Mischform aus verschiedenen Stilen entstehen zu lassen.
Die Jungs aus Berlin haben schon früher zusammen in verschiedenen Bands wie etwa Shortage, Battle Royale, Disrespect und Lifeforce zusammen Musik gemacht, bis sie dann 2003 anfingen, in genau dieser Formation unter dem Namen Final Prayer neue Songs zu schreiben. „Right Here, Right Now“ erinnert in seiner Gesamtheit an Hardcore-Formationen der Neunziger Jahre, ohne das in einem negativen Licht erscheinen zu lassen. Im Gegenteil: Es ist die geradlinige Ausrichtung der zehn neuen Songs, die an eine Band wie etwa Prophecy Of Rage denken lässt. Hinsichtlich der Thematik der zehn Hardcore-Brecher lässt man es ebenfalls keineswegs ruhig angehen, sondern teilt ganz gefährlich aus. „Right Here, Right Now“ kommt einem Wachrütteln gleich, ist Wucht und Präsenz zugleich. Man zeigt sich auch anno 2006 keineswegs desillusioniert, sondern hält an den zur Bandgründung festgelegten Maßstäben fest. Satte Backing-Chöre runden den brachialen Gesamtsound stimmig ab.
Man muss sich nicht mehr auf amerikanische Äquivalente stützen oder sich auf diese berufen. „Right Here, Right Now“ ist eine gewaltige Standortbestimmung, mit der man ohne Zweifel einen besseren Kurs fährt als viele der Kollegen, die mittlerweile im Metalcore-Pool auf Grund laufen. Mit Final Prayer wird man anno 2006 ohne Zweifel zu rechnen haben.
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"RIGHT HERE RIGHT NOW"
Stardust Magazin (Germany^)
Author: Janick | Rating: 11 out of 15
Gegründet wurde FINAL PRAYER im Jahr 2003 von Jungs, die bereits in Bands wie Disrespect, Lifeforce oder Shortage tätig waren. Auf Punchline Records wurde dann Anfang letzten Jahres ein Split-Release mit den Jungs von Crisis Never Ends veröffentlicht. Nun erscheint mit „Right Here, Right Now“ endlich auch das erste eigene Lebenszeichen. Geboten wird auf dem Debüt der Berliner energiegeladener, wütend nach vorne losgehender Hardcore, wobei hier und da schön das Tempo verschleppt wird, um die ein oder andere fett rüberkommende Mosh-Runde einzuleiten, gestützt werden die Songs durch fette Back-Up-Chöre. Das Ganze kommt ohne Schnörkel auf den Punkt, und das Beste an der Sache ist, dass die Jungs wirklich was zu sagen haben und gesellschaftskritisch ihre Meinung vertreten. Diese Einstellung ist bereits auf dem Cover ersichtlich! Musikalisch würde ich das Ganze als grobe Mischung von Terror und Hatebreed bezeichnen wollen. Bei ‚Best Of Times’ gibt es einen Gastauftritt von Micha Teamkiller und bei ‚No Place To Turn’ gibt sich Jogges von Sidekick die Ehre. Die Scheibe macht unheimlich Bock darauf, die Songs live erleben zu können, denn den Pit bringen die Jungs aus Berlin mit diesem wuchtigen und wütenden Album definitiv zum Kochen! Deshalb haltet Augen und Ohren offen, denn im Juni geht es zusammen mit Crisis Never Ends auf Tour.
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